Das Leben ist wild!


6 Kommentare

Jane Fonda und der Plastikwahnsinn!

Gestern als ich in meine schicke türkisfarbene Tight geschlüpft bin (ja – geschlüpft – nicht gepresst) und dann obenrum mein türkisfarbenes Eulenshirt anhatte, dachte ich mir: „Nee – das braucht noch einen Kontrast“ und flux ein andersfarbiges T-Shirt drübergezogen. Vielleicht lag es an dem dreistündigen Kindergeburtstag in der Kletterhalle, der mir das Hirn vernebelt hatte, dass ich dieses gewagte Outfit gewählt hab. Im Nachhinein kann ich es nicht mehr sagen. Wobei …

Nur … als ich dann tapfer durchs Feld gestapft bin und mental zur Ruhe kam, da schoss mir plötzlich Jane Fonda in den Sinn. Im Grunde war ich schon auf 10 Kilometer Entfernung zu erkennen. „Augenkrebs“ hätte ich das früher genannt. :’D Vor wenigen Monaten war nämlich alles andere als schwarze Sportkleidung ein absolutes NoGo für mich. Macht auch was schlanker …

20160617_113204

Ich schicke Euch also lieber ein Bild vom Wegrand (by the way Olli 2.0 … wenn Du das liest: ich lande bei Dir immer noch im Spamnirvana … und ich find Dein Mohnblumenbild doch so wunderschön.)

Das nächste Mal nehme ich wieder ein schwarzes Oberteil. Ich glaub, das ist beruhigender fürs Auge. Das Kontrast-TShirt gestern war nämlich … apricotfarben. :’D Und ja – man kriegt ein Gefühl für die 80er – Jahre und wenn es kälter gewesen wäre, hätte ich sicherlich noch Stulpen angezogen. Aaaaaahhhhhh.

Es waren bestimmt die Nachwehen der Nordwand. Dort haben wir den Vormittag verbracht. In der Kindergartenzeit bis weit in die Grundschulzeit haben wir die Kindergeburtstage immer selbst durchgeplant und gefeiert. Mit zwei Jungs gehen Schatzsuchen aller Art IMMER. Rennen, suchen, rennen, suchen Schatzkiste finden. Genetisch schon früh verankert beim männlichen Geschlecht, würde ich sagen. Sie fragen nicht nach dem Weg, sie kreisen ihr Ziel ein! ;)

Aber manchmal gibt es auch ein Highlight. Und das eben in diesem Jahr zum 11. Geburtstag des jüngsten Helden der Familie. Ein Selbstläufer. Erschreckend nur, die Familienfeste an den Tischen nebenan zu beobachten. Als bekennende Plastikverweigerin kriegt man einen Schock. Das kann doch nicht so schwer sein, mal einen Kasten Apfelschorle und Wasser in Glasflaschen mitzunehmen. Da geht doch nix kaputt. Ja, oder? Und auch Gläser und nicht Plastikgedöns aller Coleur. Fingerfood gab es bei uns in den Edelstahldosen und Würstchen aus dem Glas. Gut – die Muffins waren in der Tupperkuchentransportbox. Aber ihr wisst, was ich meine. Eine Familie überzog ernsthaft die robusten Holztische (extra für sowas gemacht) mit einer Plastiktischdecke. Geht es noch? Mitgebsel gibt es immer noch. Wie zu meiner Zeit. Ich finde, das sieht in Butterbrottüten, selbst angemalt und beschriftet vom Geburtstagskind viel schöner aus, als in Plastiktüten. Klar – es geht irgendwie mit Kindern nicht ganz ohne (allein die Süssigkeiten …), aber man kann es ziemlich gut eindämmen.

Versteht ihr jetzt, warum Frau trix verrückterweise ins Jane Fonda – Outfit geschluppt ist? Irgendwo muss es ja raus … :’D

 

 

 

 


4 Kommentare

Kluge Worte #4

„Es ruckelt immer ein bißchen, wenn das Leben in den nächsten Gang schaltet!“

*

Daran muß ich dieser Tage oft denken, wenn ich so rundherum lese. Das Leben ist kein gradliniges und planbares Ding, es ist unbeständig und manchmal verflixt holperig.

Bei mir hat es ordentlich geruckelt. Und gerade denke ich, wieder auf einem guten gesunden Weg zu sein.

Ein kluges Wort für all diejenigen unter uns, die manchmal das Gefühl haben, sie bleiben stecken – können nicht mehr atmen – fühlen sich klein – und ohnmächtig den Unbillen dieser Welt gegenüber.

Ich weiß gar nicht, von wem das Zitat ist … der Urheber möge es mir verzeihen. Mir ist es im Februar auf einer meiner Geburtstagskarten begegnet, die mir eine liebe Freundin hat zukommen lassen.

Und es ist auch für meinen Herzensmann, der mich seit 21 Jahren trotz manchmal holperiger Fahrweise liebt und lebt. :) Danke!


9 Kommentare

Lebensfreude!

Seit zwei Wochen bin ich im Abnahmemodus. So richtig. Ernsthaft. Meine Ernährung habe ich eh schon in den vergangenen Monaten etwas umgestellt. Weniger Weizenprodukte, kaum Zucker, weniger Fleisch, so gut wie keine Wurst. So in etwa halt.

Im April habe ich dann mit Jillian „verflucht-sei-sie“ Michaels 30 Tage geshreddet. Sehr genial. Genial abartig schwitzmässig schwer. Zu Beginn. Aber es wird leichter. Merke: immer vorher auf Toilette gehen. Bei zwei Kindern und im gesetzten Alter von 43 sollte man nie niemals nicht den Beckenboden außer acht lassen. Die Jumping Jacks werden es einem danken. :’D

Aber irgendwie war ich nicht zufrieden. Und so kam noch im Mai eine anhaltende Challenge-Situation mit meinen Ex-WW-Mädels CL und Care Steen dazu. Mein Fitbit läuft gerade heiß – lieben Dank ihr zwei!!!

Und dann hab ich gedacht, dass kann es jetzt nicht sein. Und hab mich rigoros um meine Abnahme gekümmert. Weniger ist das Mehr! Und was soll ich sagen? Es läuft. So richtig gut. Ich fühl mich prima.

2016-06-12 08.39.28

Parallel dazu mache ich gerade eine Entgiftung – denn die Psoriasis geht natürlich nicht einfach mal so weg. Es ist ein Gesamtkonzept. Und es bringt mir ein großes Plus an Lebensfreude. Bewegung. Gesunde Ernährung. Viel lachen. Entspannung. Okay – und eine Höherdosierung der Hashi-Tabletten. :’D

Ich habe viel gelesen. Mich schlau gemacht über meine Krankheitsbilder. Sie jagen mir nicht mehr so viel Angst ein. Sie begleiten mich nunmal. Und alles dreht sich um den Darm. Alles. Ist er gesund, dann gesundet auch der Rest des Körpers weitestgehend.

Ich bin auf dem Weg! :D


4 Kommentare

Es regt sich was!

Wie wir wissen, hat nicht allein der Konsument die Macht in Händen. Er wird, wenn er sich entgegen dem Mainstream bewegt, auch schon mal schief angeschaut.

Gestern dann die Meldung: REWE nimmt die Plastiktüten aus dem Programm.

Wow – war mein erster Gedanke! Das ist mal was anderes als der Tante Emma – Laden im Studentenviertel. Es ist gut, dass sie den Schritt machen. Mich nervt nur ein „aber“ der Geschichte.

ABER die Plastiktüten bei Obst und Gemüse bleiben.

Ist das nicht genau die Krux? Oh – ich hab meine Tasche vergessen. Na, da nehm ich doch ’n Appel in de Dutt und dann passt der Rest auch noch rein. O_o

Gestern habe ich bei meinem Einkauf von Obst und Gemüse ELF Plastiktüten eingespart. Ich fand das enorm. Wenn man sowas mal hochrechnet … uiuiui. Da sollte umgedacht werden. Ich weiß leider nicht genau, wie die Ökobilanz von Papiertüten ist, wenn ich die Wahl habe, greife ich dennoch dazu. Nur mal so als Alternative für unsere Obstplastikfraktion.

Dennoch begrüße ich den Schritt einer großen Supermarktkette sehr, auf die P-Tüte unter der Theke zu verzichten.

Wie habe ich gerade in der FAZ gelesen: „Es passiert öfter, als einem lieb ist. Eigentlich hat man ja immer eine Stofftasche im Rucksack. Oder einen Plastikkorb im Kofferraum. Aber dann braucht man doch mal dringend noch ein paar Zutaten für die abendliche Bolognese-Sauce, und die Stofftasche liegt noch daheim. Das ist die klassische Situation für eine Plastiktüte. “

Dann ist der Herr Journalist entweder ein schlechter Beobachter an der Kasse oder geht selten einkaufen. O_o  Nämlich dann, wenn es wieder heißt: „Rausgezoppelt unter der Theke und inflationär auf das Kassenband geworfen!“

Die „klassische Situation“ ist vielmehr das Nichtdrübernachdenken, das Nichtbrauchenundtrotzdemnehmen oder das EsgehörtfürmichzumEinkaufdazu.

Ich kann dazu nur sagen, dass es ein richtiger Schritt in die richtige Richtung ist. Allerdings sollte sich die Umstrukturierung auch nach innen richten. Sonst entsteht nur eine Verlagerung der Problematik. Denn Wege finden die Plastiktütenfreaks ja immer, um ihrer „Sucht“ zu fröhnen. *rrrrrrrrrr*

Schauen wir mal, wie es weitergeht! :)


12 Kommentare

Shit happens!

„Dir fehlt eine ordentliche Portion „Scheißegal!“

Immer diese Zitate des Ehemanns. Mooooaaaahhhhh! Und immer dieses Körnchen Wahrheit darin. Noch eins mehr moooooaaaahhhh!!!

Manchmal frage ich mich, was ich eigentlich so sehr schlimmes verbrochen habe, dass ich permanent irgendeinen Mist an Land ziehe. Mit 40 ging es steil … bergab. Auch wenn das die Untervierzigjährigen nicht hören wollen. Also seid brav  – es lohnt sich – scheinbar.

Im Moment fühlt es sich bei mir an, wie das Öffnen eines Ü-Eis. Nur leider ist immer was zum Zusammenbauen drin, und das fand ich schon immer doof. Da stellt nach langem Rumgezacker mein Lieblingsdermatologe also fest: Psoriasis. Und weil er gründlich ist, will er gerne eine Allergie ausschließen. Das geht so aber nicht. Nächste Diagnose: Kontaktallergie gegen Perubalsam. „Oh fein, dann können wir also die Psoriasis ausschließen?!“ – „Nö! Die Kontaktallergie hat diese quasi initial gezündet! Und Du solltest Deinen Stresspregel mal runterfahren!“ Hmpppfff.

Und weil das nicht reicht, habe ich plötzlich wirklich ganz fiese Schmerzen in der rechten Hand. Diagnose (10 Jahre zu früh, aber egal): Daumensattelgelenkarthrose. O_o

„Du hast zuviele Baustellen. Jetzt lass halt erst mal eine ruhen und kümmer Dich um eins nach dem anderen!“ Ihr könnt Euch ja jetzt mal vorstellen, wer das zu mir sagte. Das war ein Misttag. Ein ums andere Mal verfluche ich diese bescheuerte latente Autoimmunthyreoiditis. Diese Schilddrüsenkrankheit zieht wohl alles an, was ich nicht haben will. Und ich muss damit noch mindestens – wenn es nach mir geht – 40 Jahre leben.

Ich brauche definitiv mehr „scheißegal“. Gerne auch in der handlichen plastikfreien Großpackung. :(

Scheißegal, dass ich zuviel wiege. Wen stört es außer mich selbst?

Scheißegal, dass meine Hände aussehen, als ob irgendwer liebevoll Schmiergelpapier drübergerieben hat. Es gibt Melkfett. Da is nix drin, es hilft mir wunderbar und ich muss nicht permanent Cortisonsalbe draufschmieren.

Scheißegal, dass ich jetzt scheinbar nicht mehr alles essen kann, was ich will. Dann ess ich eben andere LebensMittel. Gibt ja genug. Und da habe ich wirklich schon viele gute Alternativen gefunden.

Scheißegal, dass jetzt noch eine Arthrose dazugekommen ist. Sie kommt nur schubweise und lässt sich mit Schiene und schmerzhemmenden Salben ganz gut behandeln.

Scheißegal, dass das Leben manchmal verrückt spielt. Auch der schlimmste Tag hat schließlich nur 24 Stunden. Und die tollen Momente im Leben überwiegen schließlich.

scheißegal

Vielleicht hat mein Mann ja recht. Shit happens und manchmal sollte uns das einfach mal scheißegal sein. ;) Und wenn ich es mir recht überlege. Erstens – schlimmer geht immer. Und zweitens – ich bin nicht allein damit. Es gibt soviele Menschen, die sich genau plagen.

Durchatmen. Loslassen. Leben.


5 Kommentare

Willkommen im „Fly Inn“!

Sie suchen eine Bleibe für den Sommer?

Einzelzimmer?

Wohngemeinschaft?

Mehrfamilienwohnen?

Wir hätten da was für Sie!

 

Unser Objekt für den anspruchsvollen Gast ist ein geräumiges kleines Haus, direkt im Grünen mit Blick auf eine berauschende Vielfalt an Gräsern, Pollen, Obst und duftende Gänseblümchen. Jederzeit Zugriff auf den hauseigenen Obstgarten garantiert.

20160501_135428

Erleben Sie auf drei Etagen ein einzigartiges Wohnerlebnis. Im Erdgeschoss befinden sich unzählige Einzimmerappartements, die dennoch jedes für sich Ruhe und Geborgenheit versprechen. Sie können wählen zwischen Separees als auch einem kleinen Mehrfamilieneinzelblock.

Im mittleren Stockwerk findet das Gemeinschaftswohnen und Kurzzeithausen statt. Jederzeit durch geräumige Eingänge zugänglich.

Im oberen Stock – unserer Waldetage – sind individuelle kleine Wohneinheiten aus echten Hemlock-Tannen sowie Kieferzapfendesign angelegt. Gut geschützt vor der Außenwelt können Sie sich hier erholen und für den Tag rüsten.

Das Hauskonzept verfolgt vor allem im Dachbereich das steinersche Prinzip: „ein bißchen Schräglage im Waldorfstil“. Wenn Sie möchten, ist ein Farbanstrich im Nachhinein noch möglich. Wir bieten Ihnen einen warmen Grünton an, entsprechend ihrer natürlichen Neigungen.

Natürlich ist die Frage nach den Rohstoffen gestattet. Für das Erdgeschoss ist es jederzeit möglich, Bambusstäben, die in alten vertrockneten Pflanzkübeln ihr Dasein fristen, eine neue Aufgabe zu geben. Der oben beschriebene Wohnblock besteht aus dem Ende eines Holzpflocks, der nicht mehr benötigt wird. Dort wurden kleine Wohneinheiten hineingebohrt. In der Mittelstation – öhm – gibt es nichts. Der Eingang besteht aus einer alten Holzkistenplatte. Die Waldetage ist mit Mitteln der Natur gefüllt sowie ein paar Holzheckseln. Das Grundgerüst unserer DIY-Wohnanlage ist ebenfalls aus den Resten einer Holzkiste sowie aus Europalettenteilen und sonstigen Holzresten aus der Garage gefertigt. :) Ein Nachmittag Arbeit und fertig ist die neue Bleibe.

20160408_182607

Geniessen Sie das Leben im Grünen – kommen Sie herein, fühlen Sie sich wohl. Familien mit Kindern gern gesehen. Nur der Hund muss aufgrund der Quadratmeterzahl wohl leider draussen bleiben. ;)

Beeilen Sie sich und greifen Sie zu, bevor die besten Plätze belegt sind. Unser Haus hat seit Eröffnung schon einen regen Zulauf erfahren!!!


7 Kommentare

„Und Sie waschen sie wirklich?“

 

Im letzten Beitrag hat mir Hermine einen Kommentar dagelassen, zum Thema Plastikreduktion. Wie kann das funktionieren?

Aus diesem Grund hab ich mal ein Foto gemacht. :) Vom letzten Einkauf.

20160415_144740

Klar habe ich auch manchmal mehr auf dem Band liegen, aber diesmal war der Wochenendeinkauf klein. LebensMittel des alltäglichen Gebrauchs. Und wie verzichte ich hier am besten auf Plastik?

Was ich wirklich konsequent umgestellt habe: ich gehe kaum noch in die Discounter. Dort finde ich einfach nicht alles. Gut sortiert ist bei uns z.b. der Globus. Da gibt es Frischtheken für Fleisch, Fisch und Käse. Milch im Glas gibt es auch halbfett. Und und und …

Wir haben uns vorher überlegt, können wir das finanziell stemmen? Und … ist es überhaupt teurer? Denn das ist oftmals ein großer Hemmschuh. Plastikfrei = hochpreisig? Und wir haben entschieden: solange es geht, machen wir das so.

Tippeditipp! So geht es!

Gemüse

Es ist eine Unart!!! Echt wahr. Wieso müssen wir Gemüse in Plastik verpacken? Und wieso müssen wir unverpacktes Gemüse auch in Plastik verpacken? Und nicht etwa in eine Tüte … nein, nein mein Freund! Jedes Teil kriegt sein eigenes Zuhause. Und warum? Beim gestrigen Einkauf waren mehrere Zucchinis, ein Salat, ein Bund Möhren, lose Champignons und eine Handvoll Cocktailtomaten. Ach und eine Melone! Die Cocktailtomaten waren eine kleine Herausforderung Hätte ich von dieser grandiosen Umstellung gewusst, hätte ich mir ein Schraubglas mitgenommen, aber gut.

Bisher habe ich nämlich nach dem Motto gelebt: in Plastik verpackt? Nehm ich nicht mit! So sind die gern gegessenen kleinen aromatischen Scheißerlein einfach vom Speiseplan verschwunden. Schade, aber manchmal nicht zu ändern. Und da komm ich doch gestern in die Gemüseabteilung und wooooowwww! Es geht auch anders.

20160415_142251

Ihr seht es selbst. Da musste ich doch gleich zugreifen. Tricky wird der Gemüseeinkauf erst an der Kasse. Manchmal muss ich mich mit Händen und Füßen wehren, weil ich eben einfach auch beim dritten Nachfragen keine Tüte für meine losen Kartoffeln möchte. Ich mache zwar Dreck und bin dann beizeiten etwas unbequem, aber das kann ich inzwischen an mir abprallen lassen. Gestern schaute die Kassiererin als auch die Dame vor und nach mir meine Cocktailtomaten im Wagen an. „Keine Sorge, ich geb sie Ihnen in die Hand!“ – „Wenn Sie das nicht stört!“ – „Nein, ich wasche sie eh!“ Bei der Aktion ist eine runtergehopst. „Heben Sie sie ruhig auf“ – „Und Sie waschen sie wirklich?“ O_o

Also – ihr braucht keine Tüten. Es geht immer! Und manchmal wiegt man dann eben in zwei Portionen. ;)

Milchprodukte

Wir trinken enorm viel Milch. Müsli, Kaffee, mal so … da fällt einiges an. Ich gehöre nicht zur Fraktion der Milchverweigerer. Ich mag sie gerne. Dies ist also ein großer finanzieller Posten. Allerdings vertrage ich die vollfette Variante nicht so gut. Also muss ich zum Globus, denn alle Supermärkte im eigenen Ort schaffen es nicht, zwei Sorten Milch anzubieten. :( Milch, Sahne, Joghurt … geht alles im Glas. Ich habe noch einen weiteren Supermarktfavoriten, da gibt es oft eine Ecke für fast abgelaufene Milchprodukte. Ein guter Spartip für gute Lebensmittel. Denn schlecht sind die LebensMittel deshalb noch lange nicht.

Quelle: Pinterest

Quelle: Pinterest

 

Damit fällt enorm viel Abfall weg, da alles wieder dem Glaspfandsytem zugeführt wird. Im Sommer allerdings ist die Milch-im-Glas-Variante eher suboptimal, da wir festgestellt haben, dass durch die Unterbrechung der Kühlkette die Milch blitzfix schlecht wird. Dann greifen wir doch zum TetraPak.

Da wir nur Butter kaufen, ist die Umverpackung noch ein kleines Übel. Und bei Frischkäse und auch Wurst von der Theke ist es immer noch schwierig. Ich bin irgendwie oft zu latent gestresst für die Auseinandersetzung an der Theke, ob sie es mir in meine Dose packen können. Ich weiß inzwischen, welcher Markt  die Wurst in Plastik und dann nochmal alles zusammen in Plastik verpackt. Es gibt auch die Papieralternative, aber das müsst ihr vor Ort schauen.

Und der ganze Rest

Es gibt neben den plastikverpackten LebensMitteln fast immer die Möglichkeit, eine Alternative zu bekommen. Öl, Mais, Ketchup, Senf, Grillsaucen und auch passierte Tomaten. Wir füllen unseren Ketchup dann von der Riesenflasche in ein Hongiglas um, das macht das Handling für die Buben einfacher. Nudeln, Reis. und Co kriegt man oft in Pappe verpackt. Getränke gibt es in der Glasvariante statt im PET.  Das sind so die Hauptposten. Jede Familie und jeder Mensch für sich hat eigene Vorlieben. Ich würde mich nicht auf Teufel komm raus verbiegen, aber man kann Kompromisse schließen, wenn man diese Art der Plastikvermeidung leben will.

Nur die Katze ist da sichtlich verbohrter. :’D Achja – da wollte ich ja noch was zu schreiben. Der Hund von Bea Johnson! Ehe das untergeht. In einem ganz alten Blog von ihr hat sie darüber berichtet. Sie kaufen nur loses Trockenfutter, wenn ich mir das richtig übersetzt habe. Ab und an kriegt er was vom Tisch. Tja … Mit losem Trockenfutter kann man unseren Kater nicht immer locken. Thema erledigt!

Zurück zum Einkauf von gestern. Was bei mir also übrig blieb, war das Fleisch. Geflügel kriege ich nicht an der Frischtheke! Warum eigentlich??? Und ein Päckchen Frischkäse sowie die Butter. That’s it.

Schwieriger wird es in der Putz – und Kosmetikabteilung. Aber wem sag ich das? Wer gerne experimentiert, kann sich locker viele plastikverpackte Produkte ersparen. Im Netz kursieren inzwischen die vielfältigsten Rezepturen. Wenn man die Zeit hat. Und die kreative Ader. Ich hab sie nicht immer. Aber eine Handseife statt im Spender lose oder eine Zahnbürste aus Holz sind auch hier machbar. Shampoobars, Körperseifen – da geht was. :)

Und danach?

Ganz einfach! Immer Taschen, Körbe und Behälter im Auto dabei haben. Dann braucht man keine Tüte zu kaufen. Ebenfalls eine Unsitte. ;)

Und für immer?

Wir haben auch das Mehrwegplastik umgestellt. In unserem Küchenschrank leben jetzt nur noch ganz wenige Plastikteile. Alle Billigbehälter, überzählige Durchschläge, Schüsseln etc. habe ich ins Sozialkaufhaus gebracht, da ich finde, dass Wegwerfen nicht wirklich eine Lösung darstellt. Irgendwen schert der Plastikkram nicht und er ist froh, überhaupt etwas zu haben. Die Brotdosen sind inzwischen aus Edelstahl (ganz wichtig, denn wenn man das alles per Hand spülen muss, verliert man schnell die Lust … öhm … verliert Frau trixen schnell die Lust). Schüsseln und Schalen aus ebenfalls plastikalternativen Materialien. Schraubgläser sind z.B. super zum Mitnehmen oder auch zum Einfrieren. :)

Damit geht man schon mal die ersten Schritte. Es sind kleine, aber auf ein Jahr gesehen, hat man schon einiges getan.

Probiert es mal aus! :)

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 125 Followern an