Das Leben ist wild!


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Unerwarteter Besuch!

Was mir immer passiert …

Heute morgen sass ich bei offener Terrassentür mit meinem Laptop am Tisch. Huscht doch plötzlich ein kleiner wunderhübscher Kater zur Tür herein. Und was für ein zartes Wesen. Aber neugierig für 10. :)

Einmal alles inspiziert und *schwupp* sass das Kerlchen auf meinem Schoß! Es gibt Momente im Leben da passt sowas. Die Sonne scheint, der Morgen ist entspannt und Dir begegnet ein kleines Lebewesen, welches Dich nonstop zum Schmunzeln bringt.

Er hat es sich auf einigen Plätzchen gemütlich gemacht. Beide zusammen haben wir uns für das Sofa entschieden, das in der Sonne steht. Er auf der Fensterbank, ich auf der gemütlichen Couch mit meinem Ebookreader. Irgendwie war ihm das wohl zuwenig und er krault mit einer Pfote ganz sacht durch meine Haare – was mir aber nicht geheuer war (ich alte Schissbux dachte nur an die Krallen). Letztenende war er zufrieden, als ich sein Pfötchen hielt … so ist er eingeschlafen.

Das Leben ist schön …

 

Unerwarteter Besuch!

Unerwarteter Besuch!

 

Ein Stündchen ist er bei mir geblieben, bevor ich ihn sanft hinausexpediert habe. :) Auf eine gute Freundschaft, kleiner Kater.


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Eingeschlichene Dekadenz!

Es gärt und arbeitet und beschäftigt mich intensiv. Während der letzten Wochen habe ich immer mal wieder in Blogs zum Thema „Nachhaltigkeit“, „Überfluss“ etc. gelesen. Man kommt zwangläufig dazu, seine Gewohnheiten zu überdenken. Außerdem habe ich immer noch das „Happiness Project“ von Gretchen Rubin neben meinem Bett liegen, das mich immer wieder einfängt. Mein Leben ist Veränderung. Permanent.

Parallel Im Einklang dazu habe ich den Versuch gestartet, mein Essverhalten (wieder einmal) zu überdenken. Ich esse seit zwei Wochen achtsam  aufmerksam. Viel Gemüse, gute Nahrungsmittel, wenig Rumgestopfe (bis Weihnachten isses ja noch a weng).

Und ich muss sagen, dieser Funke der Achtsamkeit dehnt sich plötzlich auf alle meine Lebensbereiche aus. Ich schaue mich im Haus um und denke: „Mist, Mist, Mist!!!“ Millionen Kleinteile. Es ficht mich an, wie es einem Vier-Personen-Haushalt gelingen kann, das Haus so vollzustopfen. Aber zurück zum Anfang.

Wiki sagt:

Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen – Nutzung, bei dem die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit des jeweiligen Systems im Vordergrund steht.

Ein alltagssprachliches Begriffsverständnis, das aussagt, dass etwas noch lange Zeit andauern, bestehen, nachwirken oder sein kann bzw. soll, nachdem es gebaut, begonnen und/oder in Bewegung gesetzt wurde. (ichfüge: „gekauft“ hinzu – ich dehne ja gern die Begrifflichkeiten und das allgemeine Verständnis dafür)

Überfluss bezeichnet den Zustand, dass eine Menge von etwas, die viel größer ist als der Bedarf, vorhanden ist. (Mein Sohn würde jetzt sagen: „bei Lego muss das so sein!“)

Wisst ihr, der Gang über die Alpen vor ein paar Wochen war sehr prägend für mich. In sechs Tagen unterwegs mit einem 7-Kilo-Rucksack. Da war nur das Notwendigste drin und mir hat nichts gefehlt. Okay – es war wirklich eine sehr minimalistisch angelegte Reise und auf einem 3000m-Pass braucht man tatsächlich wenig Schnickschnack, aber dennoch. Wieso sollte es nicht auch hier gehen? Ein Blick zur Seite zeigt mir eine überflüssig große Menge an Weingläsern aller Coleur. Der Blick nach vorne streift mein Wohnzimmerbücherregal … zu viel. In die Küche gehe ich jetzt nicht. O_o Aber ihr könnt Euch vorstellen, was ich meine.

Wie erwähnt – es gärt. Aber mir ist klar, dass ich sofort in die Wüste geschickt werde, wenn ich jetzt anfange, alles rauszuschmeissen und das Haus zu entrümpeln. Ich fange wohl besser klein an. Alles auf einmal verdirbt ja zudem die Lust. ;)

Jede Woche drei – zehn Teile. Ist das machbar?Jede Woche etwas überdenken, analysieren, kategorisieren (brauchbar, haltbar, langlebig, mülltonnig) und auf seine „Liebenswertigkeit“ hin erfühlen, erleben, erspüren. Ist ja auch wichtig. Denn vieles, was ich besitze, hat einen ideelen Wert für mich. Hat nichts gekostet, ist einfach da. Evtl. mein Leben lang. Da kann ich mich doch nicht jetzt ratzfatz trennen. Anderes ist einfach so ins Leben getreten. Schwupp – da wars. Vielleicht sollte ich … ah … wieder ein Gedanke fürs „Liebling, wie war die Woche?“ – Projekt.

Auf jeden Fall ist der Gedanke dieser sich bei mir eingeschlichenen Dekadenz im Alltäglichen einer Überprüfung wert. Wie steht es bei Euch damit?

PS. Kleiner Nachtrag. Ich werde nie ein Minimalist, Purist oder etwas in der Art sein, aber manchmal geht mir der ganze Pröll einfach auf die Nerven. Zuviel von allem. Aber zu wenig wäre mir definitiv auch zu unheimlich. Die Gefahr des Klinischen wäre mir zu groß. Ich lebe ja. Und zu leben bedeutet ein Stück weit Vielfalt und Unordnung.

Vielleicht mag ich deshalb die Zeit im Wohnwagen ganz gern. Alles in klein!


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Valerie, valera … Valium!

Morgens um zehn in Deutschland. Und mir fallen die Augen zu. Ich komme gerade aus dem Internat. Mein offizieller Arbeitstag ist zu Ende.

Heute morgen musste ich notgedrungen vor dem frühen Vogel aufstehen. Was ich als braves Mädchen ja auch tat. Eigentlich ist es wunderschön dort draussen (um kurz nach sechs) … der Herbst kommt unweigerlich;  die Morgenkühle ist noch allgegenwärtig, Frau trix fährt mit Stulpen Fahrrad. Die Augen halb zugekniffen, aber das noch schlafwarme Gesicht mutig in den Wind gestreckt.

Rückblick:

Seit Tagen lese ich ein Buch, das ich gar nicht lesen wollte. Nein. Gestern spät abends habe ich es ausgelesen. Wisst ihr, es gibt Bücher, die kann man nicht am Ende der Seite zuklappen. Besonders diese, die eine latente Gruseligkeit ausstrahlen. Toll – wo ich doch immer nach den Monstern unterm Bett schaue. Ich bin deutlich zu weich geworden für das Grusel-Genre und wahrscheinlich werde ich auch nicht mehr hartgesotten diesbezüglich. Ich schaue keine Horrorstreifen und krieg Angst beim Nachtcachen. Mist – und ausgerechnet mich fängt das Buch ein.

„Jetzt leg es halt mal weg!“ … „Ich hab Angst! Und einschlafen kann ich auch nicht!“ … „Was passiert denn gerade in dem Buch?“ … „Hm. Nix. Aber ich kann trotzdem nicht schlafen“ … So endet jeder Dialog kurz vorm Augenschließen im Hause trix während der letzten Tage.

„Ich kann nicht schlafen!“ erzählte ich gestern morgen meiner Freundin und gleichzeitig Heilpraktikerin meines Vertrauens. Nüsch lang fackeln. „Ich geb Dir heute abend ein Valium.“ Joah – und das steckt jetzt in Form einer kleinen Akupunkturnadel in meinem Ohr. Ausgeknockt hat es mich gestern abend und ich bin nach tiefem traumlosen (bestimmt) Schlaf heute morgen kurz vor sechs wachgeworden.

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Morgens halb zehn in Deutschland. Das Valium hat eine ausgesprochen intensive Wirkung. Hindert mich allerdings nicht, den zweiten Band anzufangen … is ja auch hell da draussen!

 

PS. Sommersprossen – Suchspiel. Wo ist das Valium?


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Liebling, wie war die Woche?

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Die Woche startet und ich hab gleich Flausen im Kopf, die allerdings schon einige Zeit reifen. Ich würde nämlich gern ein wenig Struktur in mein Chaos bringen (guter Witz, ich weiss). Es gibt – sagen wir mal so – diverse Schwachstellen in meinem kleinen gut eingerichteten Leben.

  • mein Kleiderschrank. Irgendwie hab ich immer zuwenig und zeitweise fühle ich mich stark shoppoholisiert. Ich will immerzu haben, haben, haben. Deshalb ist es meist eine schlechte Idee, mich alleine in die Stadt zu lassen. Geschäfte üben eine magische Wirkung auf mich aus. Vor allem Klamottenläden. Als bekennender Pinterest-Junkie ist das nicht besser geworden, im Gegenteil.
  • mein Kühlschrank. Na – vielmehr die Auswirkung auf mein Gewicht. Wie ihr wisst, esse ich gern. Und wie auch wisst, bin ich nicht naturschlank, habe eine Abnehmgeschichte hinter mir und versuche nun, diszipliniert und gradlinig (auch ein guter Witz, ich weiss) mein Gewicht zu halten oder sogar noch ein klitzewinziwenig zu reduzieren.
  • meine Ideen drumherum. Mir schwirrt soviel im Kopf rum. Ich lese unfassbar viel und nehme allerlei nutzloses Wissen auf wie ein Schwamm. Seltsamerweise genau das bestens hängen. Sinnvolle Informationen scheinen spurlos an mir vorbeizufliessen. Ja – das geht. Glaubt es mir. Diese etwas nutzlosen Informationen möchte ich an Euch weitergeben. In diesem Fall – diejenigen, die mich betreffen, die aber vielleicht Anregungen für Euch werden können. :) Liebenswert, oder nicht?!

Der „Liebling, wie war die Woche?“ – Post in Wort und tadaaaa Bild (!!!) kommt pünktlich sonntags … wann sonst? Nur – ich dachte, ich bereite Euch schon jetzt drauf vor. Vorfreude ist doch die schönste Freude!!! Ich hab noch mehr Ideen, aber irgendwo muss man ja anfangen, um Ordnung zu schaffen. Vielleicht lache ich mich in 10 Jahren mal darüber schief. :) Oder erfreue mich daran, dass mein Geschmack schon immer supergut und schräg war.

Aufgeregte Grüsse!!!


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Denk mal dran!

Gestern war wider Erwarten kein „Denk-mal-dran!“ – Tag. Das mag unter anderem daran gelegen haben, dass ich meine Kenntnisse in Erste Hilfe aufgefrischt und solche Dinge getan habe, wie zu dem wirklich einprägsamen Rhythmus von „Staying Alive“ (und dem dazugehörigen Hüftschwung – geht prima im Knien) die Herz-Lungen-Wiederbelebung praktiziert habe.

„Denk – mal – dran!“ ist eine typische Begleiterscheinung, seit ich abnehme. An was? Na – ans Essen. Ist doch klar. Meine Gedanken drehen sich den größten Teil des Tages um die Nahrungsbeschaffung.  Was frühstücke ich (im Moment … häufig Omlette) … und während ich noch kaue, bin ich gedanklich schon beim Mittagessen … Nachmittagssnack … Abendessen. Und was man sich zwischendrin noch in die Futterluke schieben könnte.

Scheinbar bin ich unterbeschäftigt. Das merk ich ja schon lange, aber das Familienkonstrukt und mein Beruf lassen grad nichts anderes zu.  Und irgendwie bin ich heilfroh, nach zehn Monaten Arbeitsunfähigkeit (kleine OP – schleichender Heilungsprozess) überhaupt wieder was tun zu können. Na egal … ich kann das jetzt nicht ändern. Darum geht es ja auch gar nicht. Es geht um meine Denkmuster und die Frage, was passiert ist, dass sich alles derart um die Nahrungsaufnahme dreht.

Ich erinnere mich noch an früher. Da war die Essenswelt noch in Ordnung. Der Tagesablauf hat die Nahrungsaufnahme vorherbestimmt. In der Schule gab es das Pausenbrot … mittags dann, was Muttern kochte … Mein Vater war Diabetiker und wenn er um fünfe nach Hause kam, stand sein Essen auf dem Tisch. Brave Hausmannskost, die wunderbar satt machte … und rund. Wieso mein Papa ein spindeldürres Männlein war, ist mir unbegreiflich.

Als das Nahrungsumstellungshamsterrad in Aktion trat, begann auch die Kopfkreiselei. Während ich früher gegessen und genossen habe (sorry – keine Heißhungerattacken, nächtliche Fressanfälle und ähnliches), begann ich nun, mir Gedanken zu machen. Was esse ich wann und wieviel von was??? Ein permanentes Gedankenrad wurde in Betrieb genommen und es gibt heute Tage, da könnte ich brechen. Es ist mir zuviel. Ich mag mich nicht immer mit Essen beschäftigen.

Wenn ich nur mal einer guten Fee begegnen würde und einen Wunsch frei hätte, dann wäre es der, dass sie mich aus diesem Kreislauf befreit. Als leicht neurotischer Mensch ist nämlich das Essensgedankenrad perfekt auf mich abgestimmt. Und ich müsste es ja gar nicht – dauernd drüber nachdenken. Schließlich sind die Zeiten vorbei, als es – wie in meiner Kindheit – nur einen Wocheneinkauf gab. Was dann eingekauft wurde, gab es im Lauf der Woche. Schließlich war der nächstgelegene Supermarkt in der nächsten Stadt. Dort, wo ich aufgewachsen bin (1200 Einw.), gab es wie in fast jedem kleinen Taunusdorf einen Bäcker und einen Metzger. Ende peng. Und einen Kaugummiautomaten – wir wollen ja nicht so sein.

Vielleicht aber ist es gerade auch das. Der permanente Zugriff auf mindestens fünf Supermärkte in kürzester Zeit. Das Wissen, wo es all die Leckereien sofort und ohne Umschweife gibt. Andauernder Nachschub, kein Ausfall an Nahrungsmitteln. Dran denken, zugreifen, essen … in einem Ratsch. Gut – bezahlen noch …

Ich habe durchaus den E5 geschätzt (von dem ich auch noch erzählen muss). Sechs Tage über die Alpen zu laufen, ruft einem wieder ins Gedächtnis, wie minimalistisch man leben kann. Wie einfach es ist, sich nur um den nächsten Schritt kümmern zu müssen. Gut – auch hier war meine Frage beim Frühstück, wann wir das nächste Mal etwas zu essen bekommen. Aber das war auch alles. Mit der Antwort zufrieden, bin ich einfach in den Tag gestartet und losgelaufen.

Manchmal ist es gut, seine Denkprozesse zu verändern. Nun – eigentlich ist es immer gut, das zu tun. Man läuft sonst zu oft Gefahr, den immer gleichen Weg zu gehen.

Jetzt hänge ich ja grade in dieser Low Carb Geschichte. Ich versuche das „Denk-mal-dran!“ abzulegen. Zumindest in weiten Teilen. Iss, was Du hast, trix. Nicht perment nachzuschieben und einzukaufen. Irgendwie muss es doch möglich sein, vom Hamsterrad abzuspringen.

Irgendwie …

Denk auch da mal dran!

Denk auch da mal dran!

Den Spruch habe ich bei A Joyful Soul gefunden. Wie so oft über Pinterest! :)


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Der Tag des Huhns!

Es ist immer schlecht, wenn man aufwacht und die vorgenommenen Dinge schon vorm Frühstück scheitern. So wollte ich heute morgen gemütlich meine Molke trinken. Aber – wie ihr wisst, ich bin ja jetzt auf LCHF! Tja … und Molke, man sollt es nicht glauben, hat soviele Kohlenhydrate, dass mein Tagesbudget sich innerhalb von  wenigen Minuten ins Exorbitante katapultiert hätte. Also – fiel die Molke aus. Also – nichts mit lange rumgammeln. Hopp in die Klamotten und in den Supermarkt.

Und was frühstückt man, wenn man sich so gar nicht damit auseinandergesetzt hat und auf der sicheren KH-armen Seite sein möchte? Richtig!!! EIER! Das hat gestern geklappt, das nehm ich auch heute wieder. Glücklicherweise wissen wir ja neuesten Forschungen nach, dass der Cholesterinspiegel nicht nach oben schnellt, sollten wir mal ein paar Eier zuviel intus haben. ;)

Und wie das so ist – weil ich ja doch mit allem heute zu spät war, ist auch ein geplantes Mittagessen ausgefallen. Meine Buben keinen rechten Hunger entwickelt haben (naja – Frühstück gibt es meist erst gegen 11.00 Uhr in den Ferien. Es geht alles etwas langsamer.)  Ich weiss ehrlich gesagt gar nicht, wieso ich mir nicht eine Gemüsepfanne gemacht hab – die Zutaten hierfür hatte ich wohlweislich auch mit in den Einkaufswagen gepackt.

An dieser Stelle grüsse ich mal innigst die Braut, die sich nicht traut. Denn ganz spontan hab ich beschlossen: ich könnte ja das Rezept für die gefüllten Eier ausprobieren. War sehr lecker – aber der Philadelphia Doppelrahmstufenkräuterfrischkäse hat mich ein bißchen aus den Socken gehauen und ich fühlte mich die letzten drei Stunden ein wenig wie es unser Supertabman schon beschrieben hat. Bißchen kollerig im Magen.

Leute – so kann das nicht schon gleich von Anfang an losgehen. Irgendwie muss ich doch mal Herrin des Chaos werden. Ab morgen geht es gesittet vonstatten. Während der vergangenen zwei Tage hat es ja auch schon prima geklappt und ich habe durchs Stöbern im Netz zwei excellente Aufläufe gefunden, die super-lcfb-konform sind. :) Ich bin zuversichtlich.

Einfach ist die ganze Sache jedenfalls nicht. Es ist gar nicht so einfach, die guten kh-armen Lebensmittel zu greifen. Gestern – mein allererster richtiger LCHF – Tag – hat meine Bilanz mir gesagt, dass ich knapp 30 KH zu mir genommen habe. Ich habe nicht schlecht gestaunt. Klar – betriebsblind wie ich vorübergehend war – dachte ich, ich esse einfach das, was gängigerweise in die Kategorie Eiweissprodukte fällt. Sprich: Joghurt, Milch, Fisch, Fleisch, Eier … und die neutralen Lebensmittel wie Gemüse und Salat. Kann in die Hose gehen, wie ich jetzt weiss. Zum Abnehmen ist ein Limit von max. 30 – 50 KH pro Tag wohl ganz gut. So genau hab ich es noch nicht geblickt. Allein mein Milchkaffee hat schon 10! Tja … da weisste mal schnell, wo der Frosch und so weiter. :’D

Alles nicht so easy. Ich bleib dran, denn im Moment hab ich noch viel Spaß dran. Es ist immer aufregend, sich in eine neue Materie einzuarbeiten. Vielleicht hab ich gerade das gebraucht, nach langen Jahren ww-Treue. Es prickelt und es treibt mich an. Gut so!

Ich stand übrigens gestern morgen tatsächlich auf der Waage. 66 kg. *schäm* Ich weiss, ist immer noch gut. Aber für diejenigen, die zum ersten Mal von mir lesen. Ich habe 25 kg abgenommen und war schon bei gesunden U60. Mich packt die Angst, wieder zurück ins alte Leben zu stolpern. Und das möchte ich nicht. Ich möchte agil und gesund bleiben und nebenbei als kleiner Effekt, ich geb es zu – schaut es auch noch gut aus. Es tut mir gut.

Wenn ich das mit dem neu installierten Snip-Programm hinkriege, schieb ich noch meine Tagesbilanz von gestern nach. :)

 


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Das Passwort zur Hölle hat vier Buchstaben!

Satt! Ich hab es bocksatt. Seit drei Jahren nun schon bin ich mal mehr, mal weniger eifrige Weight Watcherin. Und damit keine Zweifel aufkommen: ich bin absolut von diesem Konzept der Ernährungsumstellung überzeugt. Immerhin habe ich damit 25 Kilo abgenommen.

Es ist einfach, gut zu realisieren, schmeckt allen und gibt einem chaotischen Menschen wie mir eine gute Struktur. Doch ich habe noch andere Seiten (*brüll*)!!! Zum einen einen lahmarschigen Stoffwechsel aufgrund einer Autoimmunschwäche (mit der es sich aber ansonsten gut leben lässt). Und den Hang zur Revolution!!!

Und nach vielem Lesen (ja Casta – auch Du hast mich angefixt, kleiner Guru!) hab ich es heute gewagt und hab den Supermarkt ww-untypisch aufgerollt. Auf meinem Speiseplan steht heute gedünsteter Weisskohl (soweit noch gut) mit einer Hackes-Tomaten-Sahne-Sauce! Yeap.

An der Gemüsetheke ging es mir noch ganz gut. Und dass ich Tartar genommen hab, ist reine Gewohnheit und schmeckt mir auch ganz gut … aber dann bahnten sich die Schweissperlen ihren Weg und meine Nackenhaare sträubten sich wie von Zauberhand. Das Tor zur Hölle stand einladend offen und ein heißer Wind lies meine Härchen auf den Armen kerzengerade nach oben stehen.

Und dass – obwohl ich vor dem Kühlregal stand. O_o

Gedanklich sagte ich immer nur „ogottogott … “ und der „schuldig – im – Sinne – der – Anklage – Blick“ wich nicht mehr aus meinem Gesicht. Ich brauchte nämlich 500 ml Sahne und einen Becher oberfettes Créme frâiche! Und Butter … oh leck. Ich hab es auch eingepackt. Hilft ja nix. Steht so im Rezept.

Es ist nicht zu unterschätzen, was es ausmacht, all die Jahre fettarm oder fettfrei gelebt zu haben. FETT – uiuiui – welche böses Wort. Und mein persönliches Passwort zur Hölle.

Aber um mal meine Gewichtssituation auf’s Tablett zu bringen: das macht den Bock auch nicht mehr fett. Oder …  da ist der Käs gerollt. Ich hab zugenommen. Und natürlich, chaotisch wie ich bin, das Projekt mal ins Blaue hinein gestartet. Sprich: auf der Waage stand ich heute morgen noch nicht. Allerdings sagt mir mein Gefühl, dass die 70 näher als die 60 ist und das wird sich ab heute ändern.

Viel braucht es nicht, aber mit WW werde ich es im Moment nicht schaffen, das Ruder rumzureissen. Ich schaue also gespannt über den Tellerrand (meine Güte, gibt es viele Sprichwörter zu dem Thema) und hoffe mal, dass ich das Ruder rumreissen kann.

LCHF heisst das Ganze. Weniger als wenig KH und ordentliches, gesundes Fett. Schauen wir mal …