Das Leben ist wild!


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Liebling, wie war die Woche #5

Ja, ja … ich weiss. Gestern sollte der Beitrag kommen. Aber wenn man um Mitternacht erst aus einer Animierbar fällt … dann haut das nicht mehr hin. Ja ihr habt richtig gehört: Animierbar. Mittlerweile merke ich, dass es zuweilen ganz schön amüsant wird, wenn man die 40 erst mal überschritten hat. Im Leben hätte ich nicht gedacht, mal in einer Stripbar zu landen. Aber dazu später …

Getragen:

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Buntgemischt. Sportklamotten fürs Aroha. Nachdem das in den letzten Wochen etwas gelitten hat aus Zeitmangel, kommt so langsam wieder ein guter Rhythmus rein. Wie ihr seht, ist das Wetter etwas unentschlossen. Leichte Pullover gehen genauso wie Polos. Hauptsache Farbe. Ja – und das Outfit links ist leider irgendwie nicht so ganz draufzukriegen (manchmal krieg ich die Fotos nicht verkleinert in dem Kasten) … ich liebe das Oberteil. Ist eine Mischung aus Walle-walle und … ach ich weiss nicht genau. Auf jeden Fall zieh ich es immer zu Leggins an. Inkl. der 8cm-Hacken und einem Hut, angetan mit dicken Klunkern bin ich damit ins Frankfurter Rotlichtmilieu abgetaucht. :D

Gegessen:

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Ich sterbe für diese Knoblauch-Zwiebel-Croutinos von Leimer (glaube ich).  In der Metro gibt es so praktische Riesentüten. Eingepackt und mitgenommen. Peppt jeden grünen Salat auf. Haben die eigentlich Punkte??? :’D Ananas stand ebenso auf dem Speiseplan (die Nektarinenzeit ist vorbei) … ein Sommerrelikt. Bald muss ich umswitchen auf das Herbstobst. Ich steh total auf die „Gute Luise“ … was wird das wohl sein? ;) Rosenkohl zum Fisch und der Leckerbissen der vergangenen Woche: Hirschmedaillons mit frischen Pilzen und Tomätchen. Der Hirsch ist von einem Freund geschossen und die Pilze auch von ihm gesammelt. Sehr lecker. Und da ich noch lebe und mir nicht schlecht ist, waren es wohl tatsächlich Steinpilze!

Gelesen:

Es gibt Bücher, die lese ich durchaus mehrmals. Eins davon, welches ich schon ungezählte Male gelesen habe und immer wieder lesen werde … ist das *Das Lächeln der Fortuna* von Rebecca Gablé! Das englische Königshaus ist einfach unwiderstehlich im Mittelalter. Wer eine angenehme Herbstlektüre sucht, sollte sich dieser Reihe widmen.

Gewogen:

68. Get ready toooo ruuuuumble! Ich bin motiviert und ich bin drin. Im Plan!

Gehört (und gesehen):

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Weil es eine turbolente Woche war, viel Radiogedudel. Aber vielleicht ist hier Platz für den gestrigen Ausflug. Gehört und gesehen also! ;) Doch was war noch? Vorgestern abend hab ich einen leichten Schrecken bekommen im Feld. Kleine Abendrunde mit den Buben im Hause trix. Da schaut mir doch ein Waschbär entgegen. Mit Blitzlicht nicht ganz so unheimlich … aber ohne … uiuiui. Sachen gibt es. Dann gesehen und mitgenommen: Cheesecake New York Style von meinem Lieblingsdoktor (ich hab echt eine Schwäche für den).  Sehr lecker geworden. Ich hab ihn allerdings in einer Silikonbackform machen müssen. Der Rest meiner Backausstattung ist ja ins Sozialkaufhaus gewandert. Und nach einer Nacht ruhen im Kühlschrank liess er sich auch fast mühelos und ohne größere Schäden aus der Form herausbugsieren. :) Legga!

Ja – und dann … das Interessante zum Schluß! Frau trixen goes Puff. Darf ich das hier sagen? Nein. Es war natürlich keiner. Es war eine Animierbar. Die Pik Dame in der Frankfurter Elbestrasse ist eine kleine Lokalität, die ein wenig den Nitribitt – „Charme“ der 60er – Jahre beibehalten hat. Nitribitt war eine berühmt – berüchtigte Frankfurter Hure, die unter mysteriösen Umständen ums Leben kam. Ha! Da hab ich auch einen Buchtip zu … aber das ein andermal. Dunkel. Rot. Schummrig. Alte Karusellpferdchen und Séparées sowie eine Bedienung, die auf die 70 zugeht (oder sie schon überschritten hat). Auf jeden Fall gibt es dort einmal im Monat einen Cabarettabend. Ich hab selten so viel gelacht und mich wirklich gut amüsiert, sofern das mit 10 Leuten an einer Biergarnitur geht. Es war supereng, was man aber im schummrigen Rotlicht nicht gesehen hat. Glücklicherweise hab ich die Gläser auch nicht so genau gesehen … ich bin schon ein wenig fies vor manchen Dingen. Ja – und neben einem grandios guten Zauberer und einer Hausfrauencabarettistin (na irgendwie ist das schon Klischee) gab es einen Roland Kaiser – Imitator (das gibts, echt jetzt), der „Joana“ und „Dich zu lieben“ gesungen hat (ohweioweih) auch ein bißchen nackte Haut, damit man ja nicht vergisst, wo man ist. Also ehrlich … bei dem Strip hätte ich gern etwas weiter hinten gesessen, statt am Tisch vor der Bar (Tischname Lolita) … das war mir ein bißchen viel. Aber Hut ab vor soviel Körperbeherrschung, dass sie kopfüber an der Stange runterhängen konnte. Fazit: mir hat es Spaß gemacht. Auch nüchtern – ich musste ja noch Auto fahren.

Getrennt:

Von nix. Außer Müll. Glaub ich zumindest. Diese Woche war mal Pause angesagt beim Entrümpeln. :)

Gefreut:

Auf den Besuch meiner Familie am Wochenende. Dass der Sommer noch ein wenig bleibt. Und dass ich nicht weiter zugenommen habe. *rrrrrr*

Der Ausblick auf die gerade begonnene Woche wird wieder spannend. Ich beginne morgen mit meinem Projekt „310000 in 31 Tagen“. Mehr dazu oben in der Sparte „Jeden Monat“. Am Freitag dann geht es auf Gruppenfahrt. Ja – auch sowas gehört zu meinem Job. Mit 11 BewohnerInnen (8 RollifahrerInnen) geht es nach Tübingen und Stuttgart übers Wochenende. Ich bin gespannt und freu mich drauf. Das wird ein Abenteuer. :)

Geniesst die Sonnentage und bleibt mir wohlgesonnen! lg


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WW reloaded!

Vor ein paar Tagen hat mich ja der große Unmut eingeholt. Unerklärlicherweise nehme ich permanent zu. Und ich schwöre, ich stopfe nicht eine Torte nach der nächsten in mich rein. Noch nicht mal eine halbe. Schad eigentlich … aber gut.

Heute morgen habe ich mit meiner Lieblingsheilpraktikerin gesprochen. Ich muss kurz ausholen. Im September 2012 wurden die Ringbänder an Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand gespalten. Die erste OP meines Lebens und gleich so ein Ding: aus einer Routineoperation wurde eine Krankschreibung, die bis Juli 2013 dauerte. Und die Mistfingerchen sind immer noch nicht gut. Jetzt muckt der Zeigefinger der linken Hand und es ist einfach keine Ursache zu finden. Weder Rheuma, Arthrose (-itis), Borreliose, Autoimmunkrankheit … nada. Nüscht. So habe ich dann also neben vielen schulmedizinischen Wegen dann auch den heilpraktischen beschritten. Seit Juni 2013 bekomme ich in aller Regelmässigkeit kleine und ab und an sehr gemeine Nadeln in beide Ohren gejagt. Das Gute ist, ich seh manchmal echt verwegen aus. :’D Und es hilft streckenweise. Wir sind noch im Probiermodus. Scheinbar sitzen im ganzen Körper Blockaden.

Hier mal ein Bild, was man wo alles findet im Ohr. Also – welcher Gegenpunkt wo sitzt. :)

Aber zurück … ich nehme unaufhaltsam trotz Tortenverweigerung zu. Jetzt mache ich seit zwei Wochen ungefähr neben der Akupunkturgeschichte eine Entgiftung nach Phönix. Und ich trinke wie wild. Mindestens 3 l pro Tag. Eigentlich müsste ich unfassbar viel ausschwemmen. Doch mein Körper reagiert ja von jeher anders. Und nun klärt meine HP ab, ob es vielleicht zu Beginn so ist, dass ich einfach einlagere. Oder so … Ich bleib tapfer dabei. Zudem hat sie mir zwei Dauernadeln, die bei mir immer ewig stecken, gegeben: eine gegen Hunger und eine gegen den Süssjieper! Ich bin gespannt.

Und seit ich mich so elend aufgeregt habe, durchdringt die Notwendigkeit, nicht nur mehr halbherzig an das Thema heranzugehen, mich immer mehr. Ich schreibe wieder auf. Glücklicherweise macht die WW-App inzwischen mehr Spaß, weil weniger Abstürze und weniger Aufregung, weil ich dauernd am Suchen bin. Sie wird. Langsam. Ganz langsam.  Tja – ich habe in den vergangenen Jahren soviele Wetten laufen gehabt und einige Challenges, ich hoffe, es klappt auch ohne den Gegenpart. Ich will mich nicht mehr in irgendwelche abstrusten Abnahmechallenges stürzen. Das regt höchstens meinen Kampfwillen an, aber der ist glaube ich, im Moment gar nicht gefragt. Eher der Durchhaltewille. ;)

Heute lief der Tag soweit schon ganz gut. Ich habe endlich wieder Bewegung eingebaut und bin 5 km gelaufen. Und weil man beim Laufen so viel denkt, ist auch gleich mein Oktoberprojekt entstanden. Man wächst ja an seinen Herausforderungen und ich kann mich derzeit nur zum Aroha (wenigstens) aufraffen. Also muss ein Konzept her. Im Wesentlichen geht es um die immer mal wieder gerühmten Schritte, die man täglich tun soll. 10000 ist schon verdammt viel, aber ich werde es wahrscheinlich als Oktoberprojekt nehmen. Das sind dann im Ganzen 310000 Schritte. Na herzlichen Glückwunsch. Gut. Dann mal los.

Morgen werde ich nach MZ fahren und einen Schrittzähler kaufen. Ich liebe solche Spielereien. Und das wäre dann auch neben den Wanderstiefeln alles, was ich gekauft habe, seit meinem achtsameren Umgang im Bereich Shopping. :) Irgendwie gut. Ich brauche nämlich tatsächlich nichts im Moment. Und wenn ich es schaffe, wieder ein paar Kilo abzuwerfen, dann kann ich sogar in meinem Kleiderschrank wieder ungehemmt „shoppen“ :) HA!


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Eben ist Schluß!

Ich kann grad gar nicht so viel essen, wie ich kotzen könnte!

Gut – ich tendiere nicht zum Jammern. Ihr wisst, ich beisse ziemlich oft die Zähne zusammen.

Heute morgen kam der Punkt, an dem das Faß übergelaufen ist. 68 kg. Irgendwas stimmt da nicht. Ich nehme zu schnell und zu viel zu ohne zu viel zu essen. Aber scheinbar funzt da irgendwas im Körper grad nicht. Höchstwahrscheinlich dieser mistige Stoffwechsel. Die Schilddrüse ist gut eingestellt. Hm. Na – da muss ich wohl jetzt durch.

Fakt: so kann es nicht weitergehen! Ende Peng!

Ich hoffe, Euch hängt das viele Rumlamentieren von Frau trixen nicht schon zum Hals heraus. :(

Wen es interessiert … meine Geschichte … in der kurzen Version.


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Liebling, wie war die Woche #4

Eine Woche angefüllt mit Schnusten und Hupfen und einigen Einladungen (hach … ich mag ja diese kleinen feinen Abende, in denen das Haus voll mit Freunden ist).

Getragen:

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So langsam aber sicher möchte der Herbst einziehen. Kalendarisch isser ja schon da, aber so ganz gebe ich mich ihm noch nicht hin. Dann halt Rock und Strumpfhose. Oder Jeans und Flippis. Oder auch mal Mundschutz und Strickjacke, weil es auf der Wohngruppe doch was kühler ist. Der ein oder andere erinnert sich vielleicht an die „Kurzgeschichte“ vom Chinesen mit dem irren Schnupfen. Naja … da war er wohl mal wieder. :’D

Gegessen:

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„Hat sich bemüht“ ist immer irgendwie Käse. Aber anders kann ich die Woche nicht beschreiben. Ich bin absolut unzufrieden. Der Anfang war noch super … aber gegen Ende waren die Verlockungen einfach phänomenal groß. :( Eins meiner Lieblingsgerichte, wenn es fix gehen muss und ich wenig Punkte zur Verfügung habe, sind Prinzessböhnchen im Speckmantel. Legga! Es gab auch noch Lachs (wie so oft derzeit – ich liebs) in einer Art Auberginen Stir Fry. Und am Wochenende waren immer Gäste da. Das ganz rechts ist eine Tiramisu … und ein Mousse au Chocolat. Tja … was soll ich dazu noch sagen.

Gelesen:

Nachdem ich letzte Woche so derart viel gelesen habe, habe ich es langsam angehen lassen. Und das war auch gut so. In dieser Woche war es *Ein ganzes halbes Jahr* von Jojo Moyes. Himmel, was hab ich Rotz und Wasser geheult.
Allerdings bin ich vorverbildet. Nicht immer ist es von Vorteil, dass man sich mit den Gegebenheiten auskennt. Es stimmt in diesem Falle so nicht ganz. Aber egal. Eine Liebesgeschichte ohne gleich eine Liebesgeschichte zu sein. Sondern viel viel mehr. Ich hab es gern gelesen und war nachhaltig gefangen. Meine Empfehlung: LESEN!!!

Gewogen:

Ach Mist – echt. Ich bin tierisch gefrustet. Warum sind wir Frauen so? Was ist es, was mich in diese verflixte Gewichtskiste presst? Heute morgen habe ich mich gewogen und mein Gewicht geht exorbitant nach oben. Warum zum Bäcker??? Ich trinke täglich knapp 3,5 l und ich wage zu behaupten, dass ich nicht reinschaufele wie eine Irre. Und dennoch. Jetzt muss Schluss sein, sonst ist der gesunde BMI weg. Und dass nach zwei Jahren Plackerei. :'( Mistmistmist. Mist! Kein Ergebnis, denn ich schäme mich furchtbar. Aber gut … man braucht nur nach oben aufs Foto zu schauen. Da haben wir den Salat.

Gehört:

*Swing when you’re winning* – Robbie Williams. Eine gute Wahl. Mit diesem Album hab ich mich dann endlich bekehren lassen damals. Denn ich fand Robbie Williams einfach doof. Aber dieses Album lief den ganzen Sommer im Auto. Klasse!

Getrennt:

Die Küche ist fertig entrümpelt und so ging es weiter im Essbereich. Dort steht ein Vitrinenschrank, in dem sich allerlei Glas sammelt. Wieder mal ein Korb und eine Kiste mit gesammelten Weinfestgläsern, alten (zwar guten, aber blinden) Sektgläsern und und und … kam ins Sozialkaufhaus.

Gefreut:

Der Kater kam nach einer Woche mal wieder vorbei. Er hat mir gefehlt und ich hab mich sehr gefreut, ihn zu sehen. Ich bin wieder gesund geworden. Erkältet sein ist einfach nicht schön. Wir hatten ein tolles Wochenende mit guten Freunden. Ehrlich – ich könnte immer HansdampfinallenGassen haben. Ich mag das einfach. Scheinbar bin ich ein Gesellschaftsmensch, auch wenn ich die stillen Seiten des Lebens mag. :)

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Ach … ich bin ein Schussel. Ich habe tatsächlich den ganzen Stapel Postkarten irgendwo im Haus verschlonzt. Naaaa gut. Ich hab halt weitere schöne Karten aussortiert und verschickt. Geht doch. Allerdings sieht bei solchen Aktionen der Esstisch aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen, weil ich gleichzeitig schreiben muss, Blog lesen, Tee trinken, Katalog gucken, Rechnungen schreiben und und und … :D Kennt ihr das auch?

So – und nun kann ich wohlgemut schlafen gehen. Ich habe für die nächste Woche den Vorsatz, nicht so viel zu futtern. Es geht einfach nicht so weiter. Dann bin ich natürlich gespannt, wie das Wahlergebnis ausgefallen ist hier bei uns in Hessen. Ehrlich – ich kann diesen Bouffier nicht so wirklich … aber gut. Sieht grad eh rot aus. Mal schauen ;)


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trix goes Kunst!

Eigentlich sollte ich mich kurz fassen.

Mach ich auch! :D

Hier ein paar kleine Spielereien und ein kleines Rätsel. Nur für Euch!

1. Für alle diejenigen, die schon immer eine innige Verbundenheit zu Kafka, Schiller, Shakespeare verspürt haben … für all diejenigen, die endlich wissen möchten, wer sie zu ihrem Schreibstil verführt oder zumindest ihn durch das Lesen all seiner/ihrer Werke geprägt hat. Die FAZ hat da ein lustiges kleines, nicht ganz ernstzunehmendes Tool vorgestellt. :)

„Er analysiert Ihre Texte und stellt unbestechlich die Diagnose.“

2. Ich male gern. Und ich kann das auch ganz gut. Denke ich. Am liebsten abstrakt. Was hätte ich schon Geld damit verdienen können. Wer ausprobieren möchte, ob ein kleiner Jackson Pollock in ihm steckt oder wer einfach nur das Glück der Farben erleben will, der darf sich hier kreativ austoben und einfach mit der Maus über den wunderbaren weissen Bildschirm gleiten. (Leertaste … gleich wieder leer):

„A while ago a critic wrote that my paintings have no beginning and no end. He didn’t mean it as a compliment, but it was. It was a fine compliment.“

trix ganz bunt! :)

trix ganz bunt! :)

3. An dieser Stelle sollte jetzt ein kleines Rätsel stehen in vertonter Form. Aber irgendwie krieg ich keinen mp3 – file hochgeladen. Dumm, das. OBWOHL ich ja Medien hochladen KÖNNTE. Aber wie ich ein mp3 dazu kriegen soll, als jpg Töne von sich zu geben … ist mir bis jetzt selbst noch ein Rätsel, das ich nicht zu lösen vermag. :/

Wenn ihr ebenfalls so kleine lachenmachende Seiten kennt, lasst es mich wissen. :)


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Im Sozialkaufhaus!

Heute war ich wieder im Sozialkaufhaus, um eine ganze Ladung Gläser hinzubringen. Weil ich mir aber nicht sicher war, was die dort so alles gebrauchen können, bin ich mal reingegangen. Kurz. Nur kurz. Fatal. O_o

Es ist wirklich ein Haus mit Dingen für kleines Geld. Als alte Flohmarktliebhaberin war das streckenweise ein Mekka für mich und ratzfatz wurden alle minimalistisch veranlagten Regungen im Keim erstickt. Glücklicherweise hatte ich lediglich 3 Cent im Portemonnaie, weil ich im Moment chronisch blank bin und mit EC – Karte kann man nicht bezahlen, was ich auch sehr gut finde.

Ich war erstaunt, was dort alles abgegeben wird. Von Sofas, Schränken, Betten … alle Jahrzehnte bunt gemischt. Bei manchen Dingen dachte ich allerdings, nee … dann lieber neu. Da hängt so der Muff der Jahre und der Besitzer drin. Da geht es eher gen gut gemeint als gut. Dann gab es eine Abteilung nur mit Kinderspielzeug. Es ist alles in Räume unterteilt. Jetzt weiss ich auch, wo der Kuscheltierfriedhof ist … grusel. Oder die Kuscheltiervermittlungsstelle … noch gruseliger.

Meine Abteilung ist von jeher allerdings die Dippemess. Geschirr aus den 70ern … Melitta … dunkelrote Steingutservice … mein Herz schlug schneller. Und was hab ich mich geärgert, dass ich nichts mitnehmen konnte. Das ist wirklich eine Schwäche von mir … dieses alte, alte Geschirr, bei dem sich jeder freut, dass es endlich aus dem Haus ist, lässt mich nostalgisch schwärmen. Und ich benutze es auch noch. Das Gute daran ist nämlich die Spülmaschinentauglichkeit! HA!!!

Quelle: Pinterest Oh Du schöne Melitta-Welt! :)

Quelle: Pinterest
Oh Du schöne Melitta-Welt! :)

Eine Bücherabteilung gab es auch. Leider wenige Kinderbücher – aber ansonsten alles querbeet. Auch neuere Romane. Ich denke, dort werde ich demnäxt mal stöbern. Denn so sehr mich alles andere gruselt, so kann ich doch ganz gut mit gebrauchten Büchern. Ich weiss nicht warum – wahrscheinlich hingebungsvolle Liebe. ;)

Ehrlich gesagt, ich weiss jetzt schon genau, wie das ausgeht. :(

Quit pro quo. Ich bringe eine Wagenladung Killefitz aus dem Hause trix vorbei und nehme ein winzikleinesbißchen was mit.

Habt ihr auch solche Vorlieben? Irgendwas, an dem ihr nicht vorbeigehen könnt (es sei denn, im Geldbeutel herrscht grad gähnende Leere.)?

Gefährdet sehe ich mein Projekt „Minimalismus“ nicht. Für mich ist all das Entrümpeln schon ein großer Schritt in die richtige Richtung. Und es heisst für mich auch nicht, weisse und kahle Wände sowie leere Regale (soviele haben wir nicht). Eine gute Mischung aus aufgeräumt und übersichtlich, das hätte ich gern. Da ich meinen Hang zum Chaos kenne, haben wir größtenteils eh keine offenen Ablageflächen mehr und auch in der Küche lässt sich alles hinter Türen verschließen. Denn mich macht das rappelig. Hatten wir früher, brauch ich nicht mehr.

Und ich trenne mich gerade auch gerne. Ein anderer kann es gebrauchen. Und mir tut es nicht weh – im Gegenteil, es lässt mich freier atmen. :) Ist eh alles abgeschrieben (für die Buchhalter unter Euch).


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Liebling, wie war die Woche? #3

Krank lieg ich darnieder. Und so ist das eine äußerst abgespeckte Bildergalerie, denn ich trage seit Freitag nur ’n Nachthemd. Und dieses hübsche Teilchen inkl. der blau-weiss geringelten dicken Flauschsocken bleibt mein sahniges Geheimnis.

Getragen:

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Die Umstellung auf den Herbst kommt mit aller Macht.  Der grüne GAP-Hoody ist schon 13 Jahre alt und ich passe inzwischen zweimal rein. Erstanden hab ich ihn in L.A. und eins meiner schönsten Erlebnisse mit ihm war der Besuch des Sequoia – Nationalparks. Ich mag grün ganz gerne. Und Stulpen. Und inzwischen auch wieder Schals … der ganz rechts kommt aus Holland vom Markt und ursprünglich aus Nepal. Ist ein Yak-Schal. Meine Güte hat das Teil gestunken. Ich hab mich gefühlt wie im Himalaja. Aber jetzt tut er das nicht mehr. :) Puh…

Gegessen:

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Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. So auch ich. Und an den Fotos erkennt man eine gewisse Wiederholung, beziehungsweise … ich sollte mal an den Farben arbeiten. In dieser Woche haben die Nudeln das erste Mal seit langem wieder auf dem Speiseplan gestanden. Mit Barillapesto. Love it. Es gab außerdem eine Hackes-Auflauf-Abwandlung: statt mit Weisskohl mit Blumenkohl. Lecker. Ansonsten wie immer viel Salat und Fisch. Und zum Frühstück solange es irgend geht Nektarinen mit Joghi und seit kurzem wieder mit einer kleinen Handvoll Müsli drüber.

Gelesen:

Eine Menge …

*Die Zwölf* fertiggelesen. Am Ende wure es wieder super spannend. Gut so. Und als ich krank wurde … naja … da braucht es Brause fürs Hirn. *Ordnung ist nur das halbe Leben* von Emma Flint und *Ehebrecher und andere Unschuldslämmer* von Kerstin Gier. Beides fällt in die gleiche vorhersehbare und damit nicht überlegensintensive Sparte. Les ich ja ganz gern am Strand oder wenn die Tage arg voll sind. Oder eben, wenn ich krank bin.

Und heute – ja heute hab ich ein ganz wertvolles Juwel gelesen. (Ich lese fix, ich weiss) Dieses Buch kann ich Euch nur ans Herz legen. Unbedingt lesen:

*Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry* von Rachel Joyce.

(Kleine Anmerkung. Ich setze ja immer der Einfachheit halber Amazon-Links, aber ich möchte Euch trotzdem die kleinen Buchhandlungen in Eurem Ort oder Stadtteil ans Herz legen. Es gibt nichts schöneres, als dort zu schmökern und sich inspirieren zu lassen. Das tue ich immer noch, trotz der ebooks, die inzwischen dazugekommen sind. Ganz paperless geht es eben doch nicht. ;) )

Gewogen:

Wahrscheinlich mehr als sonst. Ich hab mich nicht gewogen. Dazu kam der erste Milchkaffee ans Bett zu schnell. Das verfälscht in meinem irren Hirn immer alles. Ich trage es moren früh nach. (Nachtrag 66.9) Allerdings glaube ich an eine Zunahme, derzeit trinke ich gut 3 l pro Tag, weil ich heilpraktisch verordnet für meine ollen Hände, die immer noch schmerzen, gerade eine Entgiftung mache, die über 45 Tage geht. Ich fühl mich wie ein Wasserspeier.

Gehört:

Achja … manchmal ist der blinde Griff ins CD-Regal irgendwie doch nicht das, was ich hören will. Zumindest keine ganze Woche, um mich mit dem Album wieder anzufreunden. So habe ich lediglich einmal das Sisters of Mercy – Album durchgehört und bin dann geflissentlich zu SWR3 und HR3 übergewechselt.  Ich werd zu alt für sowas … :’D Bin gespannt, wann ich auf Fields of the Nephilim stosse …

Eigentlich hätte ich auch Alex Capus gehört … aber das wäre am Freitag gewesen und weil mein Kopf so gebrummt hat, hab ich die Lesung sausen lassen und die Karte verfallen lassen müssen. Doof. Doof. Doof.

Getrennt:

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Ah – eine meiner Lieblingskategorieren (noch). Tja – bis ich krank wurde, hab ich ausgemistet. Die Küche ist durch. Wir haben da so einen dreitürigen Wandschrank … oh oh. Nun. wie ihr sehen könnt, IKEA ist so nah, dass wir inzwischen eine stattliche Sammlung an Tüten haben (auch noch zwei Stofftaschen, aber die sind im Keller) – davon sind zwei gegangen. Dann jede Menge Kleinkruscht aus dem Schrank. Vor allem Becher, Becher, Becher. Die Buben sind zu groß für all den Pröll. Und auch Bedienungsanleitungen. Wir haben gar keinen Neff, der war in der alten Küche und gehörte noch der Oma meines Mannes. So – und nun dürft ihr mich loben. Denn ich hätte nicht gedacht, dass ich das schaffe. Gut – sind nur 24 … von 1000, aber immerhin. :’D Es fällt mir echt schwer, mich von Büchern zu trennen. Diese lese ich garantiert nicht mehr. Zum Abschied auf Raten habe ich sie auf der Wohngruppe deponiert. Dort hab ich sie noch eine Weile im Blick. ;)

Gefreut:

Steht noch aus … darüber, dass ich wieder gesund werde. Ich habe nichts NIchtessbares gekauft. Sehr gut, oder?! Und darüber, dass mein Sohn am Freitag die Bundesjugendspiele mit einem Lächeln beendet hat …