Das Leben ist wild!


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*yammi*!

  1. Es tut mir furchtbar leid!
  2. Ihr dürft mich Rattenfängerin von trixtown nennen!
  3. Die W-Bäckerei hat eröffnet!
  4. Schlimme Dinge tun sich auf!
  5. Reumütig und kleinlaut sind diesbezüglich Fremdwörter!

 

Es beginnt immer gleich. Wo ist sie nur? Erschwerend kommt hinzu: ich habe ja ausgemistet und wir haben ein altes Fernsehrack entsorgt und ein neues TV-Möbelchen mit deutlich weniger Stauraum eingekauft. In diesem Rack lag sie immer! Die ultimative trix-Weihnachts-CD. UUUUNNNABDINGBAR für die Adventszeit. Unabdingbar!!! Wie ein aufgescheuchtes Huhn hab ich sie gesucht und in einer allerletzten Kiste … himmelseidank … gefunden: die Ally MacBeal – Weihnachtscd! Puh. Glück gehabt – die kommenden drei Wochen sind gerettet. :)

CD an und dann ab in die Küche in meinen :’D Rentierleggins. Ich möchte nicht wissen, wie das aussieht. Ich geh auch so nicht auf die Strasse. Aber kleine Rituale gehören einfach zum Leben dazu. Und nun noch einmal: ihr seid für das verantwortlich, was ihr tut. ABER man sollte auch mal etwas wagen im Leben! Nein – ich mein jetzt nicht die Leggins – ich meine:

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die allerersten selbstgemachten teuflisch guten gebrannten Mandeln!

Es war ein Wagnis, denn es gibt in der Küche für mich einige Gerichte, die können definitiv auch in die Hose gehen. Gebrannte Mandeln gehörten in meinem Kopf genauso dazu wie es auch ein wirklich gut gemachtes Roasbeef tut. Aber – oh Wunder – es war so einfach wie es sich las.

Das Ganze hat ca. 20 Minuten gedauert. Wenn diese Pampe, in der man die Mandeln rührt plötzlich knotentrocken wird, gibt es eine Schrecksekunde … oder auch zwei. Einfach weiterrühren. Rühren – rühren – rühren und vertrauen, dass sich so etwas wie ein Wunder ergibt. Das ist so. Auf einmal werden diese komplett ausgedörrt wirkenden vorher extrem pappig aussehenden Mandeln … glänzend und klebrig. So wie man sie kennt.

Ab mit ihnen auf ein Backblech – etwas auseinander verteilen und auskühlen lassen …

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Sofern sie es überleben, eignen sie sich wunderbar als Geschenk. Ich hab sie einfach in ein Glas von Ikea gegeben. Recycling lebt vom Mitmachen und so kann man das Glas gerne wiederverwerten! :)

Manchmal allerdings … kommen sie gar nicht so weit, diese verflixt leckeren kleinen Biester! :D

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Das Rezept:

200 g Zucker mit dem Mark einer halben Vanilleschote und etwas Zimt gut mischen. Zusammen mit 100 ml Wasser in einem recht großzügigen Topf aufkochen. 200 g nicht geschälte, ganze Mandeln hinzufügen. So lange bei mittlerer Hitze umrühren – rühren – rühren – rühren bis der Zucker karamellisiert ist. Erst also ist alles relativ flüssig – und jetzt folgt der Moment, in dem das Ganze aussieht wie Streuselkuchen. Nicht erschrecken, so lange weiterrühren bis die Masse – wie von Zauberhand – wieder flüssig wird. Anschließend die Mandeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und auskühlen lassen. Mit einer Gabel kann man sie relativ gut auseinanderdividieren. :) Zeit – ca. 20 Minuten.

Es verbleibt mit absolut nicht reumütigen Grüssen ob dieser teuflischen Leckerei … eine diabolisch genüsslich lächelnde trix. :D

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„Macht’s gut und danke für den Fisch!“

Gestern abend, 21.26h,  irgendwo in Deutschland.

Einer meiner Schüler kommt aus seinem Zimmer. Mein Dienst auf der Wohngruppe endet in exakt 1 Stunde und vier Minuten – wenn alles gut geht. Wir stehen im Flur. Einen passenderen Ort gibt es wohl kaum, um eine solche Neuigkeit zu hören … und zu verdauen. Es dauert etwas, bis ich überhaupt verstanden habe, was er mir da sagt.

„Also – wenn ein … so ein … wie heißt das nochmal … ein Komet heute nacht nicht von der Sonne getroffen wird, dann ist für heute abend der Weltuntergang angesagt!“  – BITTE? – na – das haben sie aber schön an mir vorbeigemogelt. Weltuntergang der wievielte? Ist ja auch egal, alles was mir dazu einfällt ist: dann bitte möchte ich aber in meinem Bett liegen, wenn es passiert. Kurz – schmerzlos. Nicht auf dem Heimweg mit dem Rad in eiseskalter Nacht – endend an der Spritanzeigetafel der nächsten Tanke, weil es so schön theatralisch wäre, alle viere von sich gereckt dort zu kleben. Im Fernsehen läuft „The Day After“ … ich hab wohl irgendwas endzeitliches verpasst. O_o

Nunja – es scheint allerdings, als habe der die Welt in Atem haltende furchterregende Komet „Ison “ den Vorbeiflug an der Sonne nicht überstanden. Ein weiterer verpatzter Weltuntergang? Mag sein. Meine Theorie des letztjährigen ist allerdings die, dass eine Aera zu Ende gegangen ist. Ein weiterer Zyklus. Mag ebenfalls sein.

Immer kurz vor Weihnachten passieren größere Unglücke. Schiffe verschwinden, gehen unter. Flugzeuge stürzen vermehrt ab. Tsunamis. Erdbeben. Wenn man genau hinschaut. Warum das so ist, kann ich nicht erklären. Vielleicht gerät es zu dieser besonderen Jahresendzeitstimmung mehr und mehr in den Fokus. Das ist allerdings meine eigene Beobachtung. Vielleicht verhält es sich ja auch ganz anders. ;)

Heute schreiben wir den 29.Dezember November 2013 (kleiner Schreck am Abend, aber … an Stubi, die schon dachte, sie hat die Adventszeit verpennt: es ist nie zu spät!!! :’D). Wir haben die Nacht überlebt. Ein weiterer Tag hat begonnen. Eigentlich schön, oder? Wir können nicht immer die Augen verschließen. Nicht jedem geht es so gut wie Dir und mir. Und dafür muss ich nicht ans andere Ende der Welt schauen. Mit diesem Gedanken starte ich in einen vollen Tag.

Und auch heute werde ich mich irgendwann in den mir eigenen kleinen Mikrokosmos flüchten … in der Küche wird es duften. Und ich werde mich fühlen wie in der Weihnachtsbäckerei (beim Ansetzen von Limoncello und dem Rösten von gebrannten Mandeln – ja ich weiss, ulkige Zusammensetzung – aber ich fand beides als selbstgemachte Geschenke ganz interessant).

So – ich muss mich sputen. „Das hier ist eine verdammt harte Galaxis. Wenn man hier überleben will, muss man immer wissen, wo sein Handtuch ist!“


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Eine Zeit für sich!

Man kann sich dem Phänomen „Weihnachtszeit“ nur schwer entziehen. Es sei denn, man gehört zu den „ich überwintere für 300 Euronen in der Türkei von November bis März all inclusive“ – Best Agern in Frührente. Ihr werdet es an meinem Texten gemerkt haben:  ich gehöre augenscheinlich nicht dazu.

PicsArt_1385578288153Und so kriegt die ganze Story langsam aber sicher Fahrt. Die ersten Spekulatiustüten sind eingekauft. Vergangenen Sonntag wurde die W-Kiste aus dem Keller gekruschtelt (okay, ich geb es zu – DAS war etwas früh), aber ihr mögt es mir verzeihen: ich wollte sie nur ausmisten. Und wo ich schon mal dabei war und ja auch Zeit hatte  … hab ich ein ganz winziklitzekleines Bißchen … dekoriert. Joah – das Mädchengen. :) Ach und einen Kranz für unsere Haustür hab ich  geholt und gleich ein paar Kugeln drangefriemelt. Ich bastle nicht gern. Und Deko fällt bei mir eher sparsam aus, aber trotzdem schön, wie ich finde. Nichts Überladenes.

Naja. Der Countdown läuft. Und dennoch – dennoch rennt mir die Zeit nicht davon. Im Gegenteil. Fest entschlossen, die Ruhe zu bewahren, wird diese Vorweihnachtszeit mit ein wenig Plan angegangen. Zumindest, was die Geschenke angeht. In meiner angeheirateten Familie muss man beizeiten schon mal einen Riegel vorschieben, da das sonst ausartet bei auch noch einem geschiedenen Großelterngespann. Und ich bin fest davon überzeugt, dass Weihnachten auch schön sein kann für unsere Buben, wenn es etwas weniger ist an buntglitzernden Geschenken von den diversen Nikoläusen und Christkindlein. ;)

PicsArt_1385580340451Heute abend wird der Adventskalender für die Buben schokoladig – liebevoll bestückt. Der Opa bringt am Wochenende Nr. 2. Für nächste Woche ist ein Tag in Frankfurt geplant. Ich kenne kaum eine Stadt, die mich so fasziniert in ihrem Vorweihnachtstrubel. So viel zu schauen, so viel zu erleben. Wunderbar. Wollen wir hoffen, dass die Englein in ihren Werkstätten fleissig waren und ich alles bekomme, was es zu bekommen gilt, um kleine und große Herzenswünsche zu erfüllen.

Was genau erwarte ich mir von der vor mir liegenden Zeit? Sind Erwartungen überhaupt angebracht? Kann man diese intensive Zeit planen? Nun. Meine Erwartungen sind klein und doch so groß: in erster Linie möchte ich glänzende Kinderaugen. Und ruhige Momente – mit heißem Tee, Spekulatius oder selbstgebackenen Plätzchen und einem guten Buch. Lachenmachende Augenblicke nicht zu vergessen. Wenig Ärger. Gesund bleiben. Geben und manchmal sicher auch nehmen. Heißen Äppler und lecker Raclette … na all sowas halt. ;)

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Und kurz vor knapp? Nun – wir entfliegen dem W-Trubel und fahren in die Berge. Ich sehne mich danach. Weihnachten im Schnee. Am Wilden Kaiser. Keinen Finger rühren. Sich verwöhnen lassen. Jeder nach seinem Gusto: schneewandern, skifahren, boarden. Alles dabei. :’D

Es wird dieses Mal kein Projekt geben. Der Dezember spricht für sich. Vielleicht … eine gute Geschichte lesen – jeden Tag. Sich nicht hibbelig machen lassen. Nicht völlen. Gelassenheit in den Alltag lassen.

So der Plan … so der Plan!


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Liebling, wie war die Woche? #12

Während der vergangenen Woche fiel es mir schwer, Bilder zu schießen. Meine Gedanken sind zunehmend bei der Reduzierung des Alltagsschrotts und jahrelanger Altlasten. Die Schubladendenkaktion nimmt Form an und ich bin fast durch damit. Soviel Pröll … Himmel hilf.

Achja – und ich stell mal die Reihenfolge um. Ich finde es grad ziemlich blöd, dass immer meine Getragen-Fusselsbilder im Reader zu sehen sind. O_o

Gegessen:

PicsArt_1385320338286Leute, die schönste Zeit des Jahres, was das Essen anbelangt, hat begonnen!!! Raclette-Zeit. :) Ich ess das allerdings sehr minimalistisch nach schweizer Art. Noch nicht mal Silberzwiebeln brauch ich dazu. Mir ist dieser überladene Firlefanz mit 100 Töpfchen zu viel. Oooooh und wir haben traditionell Thanksgiving gefeiert. Ja – ich weiss – viel zu spät. Aber es ist immer die Frage, wann der Truthahn aus USA angeflogen kommt. Andere Geschichte. Auf jeden Fall war es soweit: 11 kg Truthahn. Und leckere selbstgemachte Knödel und Rotkraut. Und die Sauce … ich werde nie verstehen, wie man, um so etwas zu kochen, vier Stunden in der Küche steht. Aber legga war es. :)))

Getragen:

PicsArt_1385320540528Tja. Was soll ich sagen? Lagenlook. Unterhemden (ich werd alt). Schals. Grau. Winter halt.

Gelesen:

Also ich versteh das nicht. Da habe ich doch letzte Woche den absolut vielversprechenden 1. Teil einer Krimireihe gelesen. Hjorth und Rosenfeldt. Dieses Mal der zweite Teil: „Die Frauen, die er kannte“. Ehrlich? Man kann – man muss aber auch nicht. Ich war ziemlich enttäuscht – zumal ich soviel detaillierte Gewalt eh verabscheue. Und dann scheint sich dieses Ermittlerteam zu unfähigsten in ganz Schweden zu entwickeln. Die Autoren scheinen dies mit ellenlangen Beschreibungen und irgendeinem uninteressanten, aber auspalaverten Killefitz verdecken zu wollen. Nee. Neeeee. Das war nichts. :(

Gehört:

Den Oktober-Podcast von Simon Drosten. Sooooo wundervoll.

Gefunden/ gefreut:

PicsArt_1385320606492Während meiner Frauenzimmeraktion habe ich einen eingepackten Glückskeks gefunden. Ich esse diese Dinge ja nicht, aber ich find sie trotzdem ulkig und man weiss nie, was man darin findet. Inmitten dem Chaos innegehalten, die Packung mutig aufgedrisselt und dem Gekrümel (der lag wohl schon was länger … hust) sein Geheimnis entlockt. Ist das nicht ein passender Spruch für mich? Ich alte Erzählnudel. :) Und … und … auf dem Bild rechts habe ich einen Yogi-Tee (ich glaube, es war ein Frauenbalancetee) getrunken bei meiner Heilpraktikerin. Ist das nicht ebenfalls wundervoll? Verliebe Dich in Deine Würde!!! Ja! JA!!! :)

So – und nun – rasch in den neuen Tag gestartet. „Es ist saukalt da draussen. Wo sind wir hier? Miami Beach? Woooohl kaum!“ 1.9° zarte Grad lassen mich frösteln. Einzig allein der wunderschöne Sonnenaufgang und der stahlblaue Himmel zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht. Okay … und der Milchkaffee, den ich gerade noch im Bett geniesse. Büroarbeit lässt sich ja netterweise an vielen Orten erledigen. :D


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Das Frauenzimmer (chaos)!

Ehrlich? Nachdem ich den letzten Blog geschrieben habe und mich entsetzlich dem Gedanken hingegeben habe, dass ich das Zimmer niemals nicht wieder wohnlich hinkriege, bin ich aus dem Frauenzimmer raus und hab die Tür zugemacht. Den restlichen Tag. Und den ganzen folgenden Tag. Und erst am morgen des heutigen Tages hatte ich die Kraft, die Tür wieder zu öffnen.

Kennt ihr dieses Gefühl, dass sich das Chaos setzen muss und man selbst Luft holen sollte, bevor man sich einer ungeliebten Aufgabe widmet? Also – diesmal hat sich nicht gesetzt. Aber hilft ja alles nichts. Rein ins Chaos. Einfach rein und machen. Anpacken. Nach vorne gehen. Alles, was nicht mir gehört, hab ich in den Flur gelegt und zwar so, dass ein Durchkommen kaum mehr möglich war und meine Kinder zwang, den Krempel in die Hand zu nehmen und dorthin zu bringen, wohin er gehört. Und meinen Mann selbstredend ebenfalls.

Kinderklamotten. Drei Tüten  (was machen die nur bei mir?) habe ich in den Keller verfrachtet. Ich weiss, das ist nur eine Verschiebung. Aber das gucke ich wann anders durch. Einen guten Teil Kinderklamotten hab ich gleich entsorgt. Damit war die Truhe fast leer.

Altpapier. Der zweite große Vermüllungsfaktor und für Sammler eine echte Herausforderung. Und für Leute wie mich, die nicht diszipliniert genug sind, ihre Papiere gleich wegzuheften. Wie lange muss man eigentlich Kontoauszüge aufbewahren? Ernsthaft!!! Ich hab zwar vor einigen Jahren auf Online-Kontoauszüge umgestellt, aber es flattern dennoch immer mal welche ins Haus, wenn ich diese nicht online abrufe und abspeichere. Was nicht gleich ins Altpapier wanderte, habe ich unterteilt in die Hauptpostrumliegehaufen: Bank, Krankenkasse und Versicherung. Und ein Fach für Rechnungen und so.

Kleinkruscht. Was soll ich dazu sagen. Zwei große Mülltüten. Weg. Eine weitere mit Plastikmüll. Weg. Die Riesenkiste, die schon seit Monaten prall gefüllt dort stand. Weg. Und nun? Eine in sich ruhendes Zimmer.

Es tut der Seele und vor allem dem Auge gut. :)

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Das Chaos hat einen Namen!

Was hab ich nur getan???

Ungeschminkt kann man das nicht zeigen. Da hab ich doch in diesem Monat „Schubladendenken“! Na – von denken kann nicht mehr die Rede sein. Was ich schon von Anfang an ahnte – das geht nicht ohne Blessuren ab. Deshalb habe ich mit kleinen Schubladen angefangen. Das ist überschaubar. Das ist schnell beendet. Da haste ein Erfolgserlebnis, das Dich in ungeahnte hausfraulich positiv behaftete Höhen katapultiert.

Apropos Höhen. Das einzige Zitat, welches mir dazu einfällt, wo ich mich jetzt befinde, lautet:

„To infinity and beyond“

Hab ich nach langem Zögern doch endlich die beiden Kisten in meinem Frauenzimmer (ganz wichtig) geöffnet. *jammer* Das ist ein Raum, der nur mir gehört. In einer Familie, in der sich die Mitglieder derselben überall ausbreiten, ist so ein Raum sehr wichtig. Nur ich und ein paar Bücher und meine Papiere und ein Tisch und eine Lampe und … ja und … was sich angesammelt hat. Aber ich will nicht maulen. Vor einem Jahr sah dieser Raum aus wie eine Müllhalde. Nicht wissend, ob ich mich von meinem Mann trenne, jemand erschiesse oder aus dem Fenster springe, habe ich dort auf einer Matraze geschlafen (und ca. 10 Stunden täglich gesessen) und mein depressives Gemüt gepflegt. Und geweint. So sehr viel geweint. Doch irgendwann kam der Punkt – ich glaube, es war dieses Jahr im Januar, da hab ich gedacht: „Verdammter Mist!“ So will ich nicht mehr sein. Alles hat seine Zeit. Trauer genauso wie Freude. Und dann habe ich die Medikamente abgesetzt, mich rigoros von Menschen befreit, die mir nicht gut tun, bin in die Berge gefahren und mich wieder berappelt. Hin zu meinem eigentlichen Gemüt. Positiv. Kraftvoll. Klar. Na gut – und chaotisch. Jetzt bin ich abgeschweift.

Auf jeden Fall stagnierte die Geschichte. Zwei Kisten sollten es noch sein, die ich ausräumen wollte. Ogottogottogott. Jetzt isses also soweit und gestern abend hab ich das Land nicht mehr gesehen. Pandora hat alles rausgelassen, was nur geht. :’D

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Es wird. Ganz langsam. Aber so etwas kann man nur häppchenweise angehen. Ich tauche wieder auf. Sicher.

Und wie gesagt: dieses Bild musste ich tatsächlich arg verzerren. Es ist das bei weitem schlimmste Ausmass an „Schublade“, das hier existiert. Vielleicht klappt es bis Sonntag. Drückt die Daumen. Dann kommt dasselbe Bild – klar und deutlich. Hoffe ich. ;)


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Liebling, wie war die Woche? #11

Jetzt beginnt für mich die schwierige Jahreszeit, denn ich bin ein melancholisches Winterkind. Im Februar geboren und mit einer dunklen Affinität für den Winter. Puh. Aufpassen Frau trix. Alles beginnt zu ruhen. Meine Speisetafel wird von Suppe dominiert und ich bin fast immer mit Schal unterwegs. Und müde bin ich auch …

Getragen:

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Jackenspecial. Ich seh nicht wirklich glücklich aus … mich friert immer. Bunte Farben verschwinden aus dem Repertoire – ich fürchte, jetzt wird es duster. Der letzte Versuch, um den Herbst zurückzuholen, ist durch. Die Tasche links ist übrigens ein Mitbringsel aus Guatemala. Jedes Dorf hat eine eigene Farbe. Der Ursprung ist eigentlich nicht soooo schön. Die Spanier haben nämlich, um die Menschen dort nachhalten und zuordnen zu können, jedem Dorf eine Farbe verpasst.

Gegessen:

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Suppe! Irgendwie muss ich mich ja warmhalten. Kürbissuppe, Bunte Gemüsesuppe, Zucchinicreme … ich ess alle Suppen gerne. :) Und Lachs. :)

Gelesen:

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Zur Abwechslung mal ein Krimi. Ein schwedischer! Die nordischen Krimis mag ich ganz gern, sie haben oft eine durchgängige Spannung und sind nicht so platt blutig geschrieben. Schon blutig … ja – aber da liegt nicht das Hauptaugenmerk drauf. Und bei dem „Mann, der kein Mörder war“ fängt man bei der ersten Seite an und fragt sich, wie so man plötzlich auf seite 237 ist, obwohl man doch gerade eben erst das Buch aufgeschlagen hat. ;)

Gehört:

Nix spezielles irgendwie. Zumindest nichts, was hängengeblieben ist.

Geleert:

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Da sich beim Wort „Schubladendenken“ beim besten Willen kein „G“ an den Anfang setzen lässt, habe ich umswitchen müssen. Geleert trifft es ja auch. ;) Hier ein paar Vergleichsbilder. Die Kommode im Flur ist ein ewiges „Schublade auf, Krempel rein“ – Martyrium. Seit dem rigorosen Aufräumen hält sie sich ganz gut. Auch wenn es für obendrauf noch mancher Ansage bedarf. Die zweite Schublade war die Küchenkruschtelschublade (die vermutlich in jedem normalen Haushalt existiert) – auch hier galt: Eimer auf, Mist rein. Was übrig bleibt, sind höchstessentielle Dinge wie Patronen für die Kinderfüller und Streichhölzer und Briefmarken. :) Gut, oder?!

Gesehen:

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Mit dem Winter ist die Badewannenzeit gleichzusetzen. Es zieht mich mindestens einmal pro Woche in die alles umspülende Wärme. Und deshalb bin ich dazu übergegangen, das sogenannte Bedürfnisbaden einzuführen. Dieses Mal war es das „Bettgeflüster“, weil ich so müdig war. Aber ich habe noch ganz viele andere Sorten entdeckt, die ich bei Bedarf einsetzen kann. „Goldrausch“ oder „Diamantenfieber“ … kleiner Luxus im Alltag. Und schaut Euch mal das Winzi-Nutella an. :) Das hab ich an einem Crepe-Stand entdeckt und musste es gleich mal in die Hand nehmen. Das Bild rechts fand ich sehr kurios. Entdeckt in der Schublade einer Wohngruppe, dort wo ich arbeite. Normalerweise ist es doch andersrum: Schrift wird durch Bild verdeutlicht. Hier mal andersrum. Warum auch immer. Wahrscheinlich, weil man vor lauter bunt nichts mehr zuordnen kann. ;)

Startet gut in die Woche … der Winter ist nun endgültig da. Also – haltet Eure Ohren warm. :D Das Leben ist schön.

PS. ich laufe immer noch mit Schrittzähler – so ca. 7000 – 11000 Schritte täglich. Es tut gut!