Das Leben ist wild!

Liebling, wie war die Woche? #12

14 Kommentare

Während der vergangenen Woche fiel es mir schwer, Bilder zu schießen. Meine Gedanken sind zunehmend bei der Reduzierung des Alltagsschrotts und jahrelanger Altlasten. Die Schubladendenkaktion nimmt Form an und ich bin fast durch damit. Soviel Pröll … Himmel hilf.

Achja – und ich stell mal die Reihenfolge um. Ich finde es grad ziemlich blöd, dass immer meine Getragen-Fusselsbilder im Reader zu sehen sind. O_o

Gegessen:

PicsArt_1385320338286Leute, die schönste Zeit des Jahres, was das Essen anbelangt, hat begonnen!!! Raclette-Zeit. :) Ich ess das allerdings sehr minimalistisch nach schweizer Art. Noch nicht mal Silberzwiebeln brauch ich dazu. Mir ist dieser überladene Firlefanz mit 100 Töpfchen zu viel. Oooooh und wir haben traditionell Thanksgiving gefeiert. Ja – ich weiss – viel zu spät. Aber es ist immer die Frage, wann der Truthahn aus USA angeflogen kommt. Andere Geschichte. Auf jeden Fall war es soweit: 11 kg Truthahn. Und leckere selbstgemachte Knödel und Rotkraut. Und die Sauce … ich werde nie verstehen, wie man, um so etwas zu kochen, vier Stunden in der Küche steht. Aber legga war es. :)))

Getragen:

PicsArt_1385320540528Tja. Was soll ich sagen? Lagenlook. Unterhemden (ich werd alt). Schals. Grau. Winter halt.

Gelesen:

Also ich versteh das nicht. Da habe ich doch letzte Woche den absolut vielversprechenden 1. Teil einer Krimireihe gelesen. Hjorth und Rosenfeldt. Dieses Mal der zweite Teil: „Die Frauen, die er kannte“. Ehrlich? Man kann – man muss aber auch nicht. Ich war ziemlich enttäuscht – zumal ich soviel detaillierte Gewalt eh verabscheue. Und dann scheint sich dieses Ermittlerteam zu unfähigsten in ganz Schweden zu entwickeln. Die Autoren scheinen dies mit ellenlangen Beschreibungen und irgendeinem uninteressanten, aber auspalaverten Killefitz verdecken zu wollen. Nee. Neeeee. Das war nichts. :(

Gehört:

Den Oktober-Podcast von Simon Drosten. Sooooo wundervoll.

Gefunden/ gefreut:

PicsArt_1385320606492Während meiner Frauenzimmeraktion habe ich einen eingepackten Glückskeks gefunden. Ich esse diese Dinge ja nicht, aber ich find sie trotzdem ulkig und man weiss nie, was man darin findet. Inmitten dem Chaos innegehalten, die Packung mutig aufgedrisselt und dem Gekrümel (der lag wohl schon was länger … hust) sein Geheimnis entlockt. Ist das nicht ein passender Spruch für mich? Ich alte Erzählnudel. :) Und … und … auf dem Bild rechts habe ich einen Yogi-Tee (ich glaube, es war ein Frauenbalancetee) getrunken bei meiner Heilpraktikerin. Ist das nicht ebenfalls wundervoll? Verliebe Dich in Deine Würde!!! Ja! JA!!! :)

So – und nun – rasch in den neuen Tag gestartet. „Es ist saukalt da draussen. Wo sind wir hier? Miami Beach? Woooohl kaum!“ 1.9° zarte Grad lassen mich frösteln. Einzig allein der wunderschöne Sonnenaufgang und der stahlblaue Himmel zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht. Okay … und der Milchkaffee, den ich gerade noch im Bett geniesse. Büroarbeit lässt sich ja netterweise an vielen Orten erledigen. :D

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Autor: trix

Wissenwollerin. Storyteller. Und meist eine etwas ver-rückte Sicht auf die Dinge - vor allem die kleinen am Wegesrand. :)

14 Kommentare zu “Liebling, wie war die Woche? #12

  1. Bei Hjorth und Rosenfeld stocke ich auch gerade…komme irgendwie nicht richtig rein; da ist mein Ernährungskrimi spannender!
    Kleidungsmäßig bin ich zurzeit super gut gelaunt und das sieht man auch. Ein bisschen ZU bunt für die Jahreszeit, Typ überdrehtes Ding. Aber der Winter wird mich schon kleinkriegen ;-)
    Was ich gar nicht habe: Unterhemden. Ich steig dann später gleich mit Angora ein, wenn soweit ist.
    LG

    • Keine … Unterhemden …? Casta, Du erstaunst mich immer wieder. :) Angora ist natürlich sehr fein. Ich geb zu – ich hab so ein Angora – Nierenwärmer. :’D Hach ja … Mütterchen Müh.

  2. Hihi….Unterhemden. Dazu nehme ich immer die Trägertops vom Sommer ;-) Klar, in unserem Alter muss das schon sein….*hust* ;-)
    Klamotten: nee, ruhig ein bisschen Farbe und wenn´s nur ein bunter Schal ist. Sonst gibt man sich ja völlig der Herbst/Winter-Depression hin.
    Ich wünsche Dir eine schöne Woche, liebe Trix.
    LG Kerstin

  3. Du bist auf alle Faelle ein tallentierter Storyteller – ich lese Deine Artikel gerne.
    Nun mal zu dem Truthahn. Warum zu spaet? Ist doch erst am 28. November so weit (jedenfalls in den USA). Als Deutsche die mit einem Mexicaner verheiratet ist sind wir aber ganz untraditionell und stecken eine Ente in die Roehre – hmmmm!
    Und zu den Unterhemden. Das hat Muddie mir so eingeblaeut, dass ich schon immer welche trage. Im Winter sinds sogar hautenge T-Shirts manchmal. Aber selbst im heissen TX Sommer trage ich tanktops (Traegertops?) unter meinen Tops. Man denkt zwar dass es dadurch waermer waere, man bleibt aber trockener dabei und daher ist es angenehmer. Ich liebe layering (Lagenlook?) und Schals!

    PS: Ich find’s super mit Deutschen so Kontact zu haben und neue Begriffe zu lernen die in Deutschland jetzt gaengig sind.

    • Ah, und Feinstrumpfhosen unter den langen Hosen nicht vergessen. Ja, heute ist der erste Tag an dem ich das so gemacht habe bei 2 Grad Celsius, lach.

    • Ah – in den USA ist es also doch erst jetzt, dann haben wir uns zu Beginn der Truthahn-Tradition tatsächlich orientiert. Hier ist Erntedank schon einen Monat rum. ;)
      Trägertops haben dünne und Tanktops breite Träger. Aber Hauptsache, sie halten muckelig warm. Layering ist schon richtig. Sagt man neudeutsch hierzulande auch!

      Und bei mir kriegst Du jeden Nachschub an neuen Begriffen, den Du Dir vorstellen kannst. :D Das ist eine Eigenart von mir. Ich mag schöne Worte.

  4. Hi Trix, Unterhemden brauche ich gerade nicht, habe innere Hitze. Ich packe mich zwar warm ein, aber spätestens im Geschäft würde ich am liebsten nur noch mit T-Shirt rumlaufen. Der Spruch auf dem Glückskeks stimmt und trifft voll auf Dich zu. LG Claudi

  5. Ein Unterhemd besitze ich auch. Weiß – Feinripp. Ausschließlich im Sommer für „drüber“. Im Winter gibt es nur bei echt arschkaltem Wetter mal ein Shirt drunter. Sonst bin ich nicht der Unterhemdentyp und auf Muddi höre ich eh nicht ;-)

    Supertoll die Sprüche auf Glückskekszettel und Teebeutel. Wo doch immer wieder Lebensweisheiten zu finden sind ist kurios!

  6. bei „die frauen die er kannte“ muss man es bis nach seite 250 oder so schaffen. ab da fand ich es richtig gut. auch wenn es kein richtiger krimi ist,w eil sich viel um die zwischenmenschlichen beziehungen dreht. aber vielleicht hats mir auch deswegen ganz gut gefallen (bin nicht so der krimileser).

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