Das Leben ist wild!

Einfach!

4 Kommentare

Uiuiui – ich hab ja so einiges im Kopf. Es sammeln sich immer so viele spannende Projekte an, die ich entweder beginnen oder umsetzen oder erlesen will – oder ich bin schon mittendrin.

2013 war für mich das Jahr, in dem ich begann, mich intensiver mit den Themen Nachhaltigkeit, Einfachheit und dem Weg zum Minimalismus zu beschäftigen. Was kam dabei rum und wie geht es weiter?

Es ist – um es kurz zu machen – ein Riesenthema. Und irgendwie will ich das gar nicht. Der Weg hin zur Einfachheit und zum bewussten Leben in seinem eigenen Mikrokosmos (von der Rettung der Welt reden wir hier mal gar nicht) bedeutet: aufräumen. Müllberge an unbewusstem Einkaufsverhalten, Verschleudern von Ressourcen und Überdenken alter Strukturen sichten und sortieren und ggf. beseitigen. Yeap. Harte Arbeit. Ich bade im Schweiss …

Ich hab echt gedacht, einfach ist einfach. :(

Der Plan für 2014 ist allerdings, dass ich weiter daran festhalte. Wenn ich mich gerade so in meinem Haus umschaue, merke ich, dass ich vieles, was ich oder wir besitze(n), gut durchdacht ist. Anderes weniger brauchbar und die Dinge, die wir gar nicht nutzen, werden deutlich weniger. Raum für Raum für Raum. Und immer wieder neu und von vorne, bis hin zu einer optimalen und außerdem gemütlichen Nutzung all der Dinge, die mit uns leben.

Was habe ich schon geschafft?

Die Küche – ausgemistet. Sowohl was die Arbeitsgeräte als auch die täglich zu nutzenden Dinge anbelangt. Lediglich die Tassenfrage muss ich noch angehen. Seltsam, ich weiss nicht wie es Euch geht, aber ich habe einige Tassen, an denen mein Herz hängt, weil sie so so viele Erinnerungen bergen. Meine favorite Teetasse kommt aus London. Mit Wal drauf. Meine Lieblingskaffeebecher sind ausgemusterte Dunoon-Tassen, die mir mal Frau Gschwendtner geschenkt hat, als ich im Teeladen gearbeitet habe. Die Kinder lieben ihre Weihnachtstassen das ganze Jahr über – nur daraus trinkt sich warmer Kakao am besten … so geht die Liste endlos fort. Und alles, was am Herzen hängt, hat eine Geschichte …

Das Wohnzimmer – nun. Da ging einiges an Nippes den Weg alles Irdischen. Und was blieb, wurde gut verwahrt und zusammengefasst. Ich liebe Steine und habe diese beispielsweise in Gläser zusammengefasst. Ebenso gespülte Fliesen und Scherben, die ich am Strand fand. Und man muss wirklich überdenken, mit was man sich so umgibt. Es ist furchtbar unruhig, wenn überall ein bißchen was rumliegt. Unsere Bank (ihr erinnert Euch) ist nun schon seit dem Schubladen-Projekt im November leer. Und das macht mich stolz (jaaa – das macht es, ehrlich – auch wenn es eine Todsünde ist).

Das Frauenzimmer – ist nun ein gemütliches Frauenzimmer. Alle Kisten ausgeräumt und aussortiert. Sehr gut. Ich merke, dass es ein Zimmer zum Wohlfühlen ist, weil ich mich wesentlich öfter als früher darin aufhalte. Es beruhigt mich ungemein.

Der Kleiderschrank – was soll ich sagen. Ich habe schon einige Monate nichts mehr dazugekauft. Sinnloses. Das einzige ist ein Oberteil und ein Blazer für die Weihnachtsfeiertage. Ansonsten… ach – und nach dem Urlaub eine Jeans, weil ich ja aus allen rausgewachsen bin und mir eine von zweien … am Knie kaputtging. Okay – gut – also doch was gekauft. Aber weg vom Ohne-Nachdenken-Shoppen. Genau so wollte ich das. Und meinen Mann hab ich ebenfalls angesteckt. :) HA!

Die Bäder – ausgemistet und beruhigt. Das Ziel ist im Moment, alle doppelten und dreifachen Dinge aufzubrauchen. Rigoros. Ich muss muss muss weg von diesem Vorratsgehabe. Das tut doch gar nicht not. Schließlich ist nicht zu Erwarten, dass wir in einer Krise landen und plötzlich nichts mehr da ist zum Wohlriechen. Da bin ich noch dran.

Ja – ich weiss – ein Bereich fehlt. Und der ist dann wohl demnäxt dran, auch wenn ich mich fürchte. Wo gehen die Dinge hin, die nicht das Haus verlassen wollen? Die sich vor mir verstecken. Aus den Augen aus dem Sinn, quasi … na, die Klasse? Irgendjemand? Wer weiss es?

Der Keller!!! … und hier kann ich sagen: Fortsetzung folgt. Stay tuned. Bleibt dran. Ich tue es auch.

Dies ist nun ein kleiner Umriss vom Abriss. Ich werde das Thema weiterhin im Auge behalten und ab und an ein Wort darüber verlieren. Ab und an gibt es einen Lesetip dazu. Heute wäre das Frau Ding Dong. Schöner Blog mit interessanten Ideen. :)

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Autor: trix

Wissenwollerin. Storyteller. Und meist eine etwas ver-rückte Sicht auf die Dinge - vor allem die kleinen am Wegesrand. :)

4 Kommentare zu “Einfach!

  1. oh oh der Keller ist das Schlimmste…jedenfalls, wenn ich mal von mir auf andere schließen darf…

  2. Bin ich froh, dass ich keine Keller habe! Nun ja – ich darf dafür mal einen Dachboden aussortieren. Dürfte so ähnlich sein – wobei ich da zumindest alles in Kisten habe. Bekommt man sonst die Hühnerleiter nicht raufgewuchtet…

  3. Fleißig!! Find ich gut, auch wenn ich das selbst nur ab und zu mache – das Ausmisten.
    Und wenn wieder Platz ist, kommen ruckzuck neue Dinge….
    Da muss ich wohl noch dran arbeiten 😉
    LG

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