Das Leben ist wild!

Es wird weniger!

8 Kommentare

Es gibt ja einige Facetten von mir. Und über alles zu berichten hat seine Zeit. Wie ich das alles nebeneinander oder miteinander laufen lasse, frag ich mich manchmal selbst. Das liegt an meinem Wassermann-Wesen: viele Ideen – chaotische Umsetzung. Wobei … ich finde, ich bin ein wenig weniger chaotisch. Das tut gut. Eine gewisse Grundstruktur hat ja noch niemandem geschadet.

Heute also ein kleines Update zum Thema „Weniger werden“. Bis Januar 2013 war alles gut. Die 25 abgenommenen Kilogramm haben mein Leben wesentlich erleichtert. Aber dann habe ich aus unerfindlichen Gründen (und dem ein oder anderen Stück Kuchen) bis Herbst wieder 10 Kilo zugenommen. Unverhältnismässig viel in kurzer Zeit. Jeder Versuch der Abnahme wurde torpediert und ich wusste, es ist gerade einfach nicht an der Zeit. An der Zeit war das Minimieren meines Hab und Gutes, das Reduzieren des Shoppingwahns als Ausgleichshandlung für entgangene Seelenstreicheleien. Zu Erkennen, wenn etwas aussichtslos ist, gehört nicht zu meinen Stärken. Ich bin stur. Aber in diesem Fall habe ich mal zeitweilig das Abnehmen ad acta gelegt und mich auf anderes besonnen.

Der Supergau an Weihnachten: die 70 überschritten. Himmel!!! Und ich hab mich wirklich am Riemen gerissen. Woran lag es also? Ich schieb vieles auf das Hashimoto. Mein Stoffwechsel ist ein Arsch. Echt jetzt. Sorry für die derbe Ausdrucksweise, aber da geht nicht viel. Es ist ein tägliches Überlisten und Austricksen, damit er auf Touren kommt. Meine L-Thyrox-Dosis liegt bei 100. Mehr muss ich nicht sagen, oder? :( Hab ich im Sommer noch 63 gewogen – lag ich Ende des Jahres bei 72. So sieht es aus. Ihr dürft geschockt sein.

Ich war es ziemlich. Und jetzt war endgültig klar, alles Rumhampeln hilft hier nichts. Ich muss der Sache auf den Grund gehen. Seit meine Heilpraktikerin mich dementsprechend akupunktiert, stagniert immerhin das Gewicht. Die Schilddrüse ist ein kleines Biest.

Seit zwei Wochen mache ich nun wieder konsequent Weight Watchers. Und es funktioniert. Ich bau das Ganze natürlich nach meinen Bedürfnissen um – so dass ich abends auf KHs verzichte und die Sattmacherportionen, die man da essen darf, die lasse ich auch meist in diesen Mengen wegfallen, aber ich esse gesund. Und das ist, was zählt. Und siehe da. 2 kg abgenommen seitdem. Hinzu kommt mit Sicherheit, dass ich die Süssigkeiten weiter konsequent weglasse. Täglich wandert abends eins von meinen „Tag geschafft“-Stäbchen von einem in den anderen Becher.

Alkohol trinke ich in Maßen höchstens am Wochenende. Mal ein Glas Sekt oder Rotwein. Ansonsten bin ich auch in diesem Bereich trocken.

Diese Süssigkeiten-Challenge ist ganz wichtig für mich. Wann immer ich mich langweilte, hab ich mir was Schokoladiges reingepfiffen. Und das tut einfach nicht gut. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie ich auf Entzug war in der ersten Woche. Ich hätte nicht gedacht, dass Zuckerentzug so heftig ist. Mir war permanent schwindlig, ich war unkonzentriert und streckenweise eine soziale Zumutung für mein Umfeld. So kotzbrockig war ich drauf. Langsam pendelt es sich ein und mir und den Menschen um mich herum geht es wieder gut. :)

Man kann sagen, ich habe mich auf den Weg gemacht. Endlich. Wurde ja auch Zeit. Denn eins möchte ich nicht mehr: zurück zu meinem Höchstgewicht nach den Schwangerschaften. Ab und an werde ich hier updaten. Denn es wird ein wichtiges Thema sein für 2014.

Für den Februar habe ich mich tatsächlich für die 7 Minutes Workout Geschichte entschieden. Ich frag mich jetzt schon, warum ich das tue. Aber wenn ich mich vier Wochen später sehe, werde ich wissen, warum. ;) Mein Mann macht das seit 2012 in abgewandelter Form und seit Dezember mit dieser App. Tja … was soll ich sagen. Respektables Bodyforming macht der Kerl. O_o *uiuiui*

So – und nun – ran an den Speck! :)

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Autor: trix

Wissenwollerin. Storyteller. Und meist eine etwas ver-rückte Sicht auf die Dinge - vor allem die kleinen am Wegesrand. :)

8 Kommentare zu “Es wird weniger!

  1. Eine Frau, ein Weg, ein Ziel. So kennt man Dich. lg

  2. Bin stolz auf Dich!! Ziel ins Auge gefasst, fest im Blick halten, nicht vom Weg abkommen. Klasse! Sollte mir mal ne Scheibe abschneiden. LG

  3. Na da wünsch ich Dir viel Erfolg im Kampf gegen den inneren Schweinehund. Respekt!

  4. Ich wünsche Dir viel Erfolg. Ich sehe mich in absehbarer Zeit auch wieder bei WW. Hab 7 kg zum Herbst 2012 drauf….

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