Das Leben ist wild!


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Alles Plastik!

Anfang des Monats hat mich ja das Thema „Obst in Tüten“ ziemlich schockiert. Und ich hab im Februar mal eins gemacht: nämlich meinen Plastikmüll überprüft. (Manchmal denke ich ja: wenn mich einer sieht! Aber egal)

Jedes Mal, bevor der Plastikmüll den endgültigen Weg in die Tonne gefunden hat, hab ich ihn auf die Küchenwaage gestellt.

Das ergab 866 g und 550 g und 250 g und 275 g und 670 g und 692 g (je nach Tütengröße)! Für einen Monat Plastikmüllentsorgung aller Umverpackungen, Konserven, Toilettenartikel etc. ist das ein Gesamtgewicht von

3303 g.

Über drei Kilo Plastikmüll! O_o Ist das jetzt für eine 4-köpfige Familie samt Kater viel? Oder Mittelmaß? Das sind immerhin im Jahr ca. 40kg Müll. Nur Plastik.

Ich muss das überdenken und recherchieren.

Heute hab ich im Radio gehört: der deutschlandweite Verbrauch an Plastiktüten ist zurückgegangen. Von 7 auf 6 Mrd. Hallo? Geht es noch??? Nur mal so: ich habe vor einigen Wochen aus meinem alten Zimmer eine kleine Kiste mitgenommen. Darin: gesammelte Plastiktüten. Das haben wir früher so gemacht. Es war chick in Benetton – Plastikbeuteln seine Schulsachen herumzutragen. Das heisst, ich habe in dieser Kiste noch Tüten aus Zeiten, in denen die Ortschaften eine vierstellige Postleitzahl haben. Die Dinger sehen aus wie neu. Farbenfroh und vollkommen makellos. Da vergeht mal grad nix.

Wollen wir doch mal sehen, wie sich diesbezüglich im März umdenken lässt. Vielleicht gibt es ja einige Möglichkeiten, die Plastikflut einzudämmen. Allerdings – und das sag ich schon mal vorweg – bin ich auch ein sehr bequemer Mensch. Ich werde nicht dazu übergehen, mir meine Zahnpasta selbst anzurühren. Geschweige denn mein Shampoo. Oder vielleicht doch? Hm … alles hat seine Grenzen. Aber ich werde versuchen, das Plastikkonzept ein klein wenig ins Wanken zu bringen. Gute Challenge, wie ich finde.

Womit ich eine perfekte Überleitung zur 7-Minutes-Workout-Challenge hergeleitet habe, die … komplett in die Hose ging. Aber sowas von. Die ersten zwei Wochen waren so gut wie kein Thema. Ab und an bin ich entsetzt aus dem Bett gehüpft (nach dem Schlafengehen) und hab fix die sieben Minuten durchgezogen. Aber plötzlich kam irgendwas dazwischen und ich völlig aus dem Ruder. Es war nicht meins und dementsprechend gibt es keine Waschbrettbauchtrix zu sehen. :(

Schade eigentlich.


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Liebster Award – Discover new blogs!

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Soderle – auch ich wurde gleich zweimal nominiert und beantworte natürlich gerne die Fragen, die mir Casta von Blogosphere 42 und auch Puja von EAT-MOVE-LAUGH gestellt haben! Kleiner Nachtrag … ei da hat mir auch Claudi von Nicht quatschen – machen!!! ein paar klitzekleine Fragen gestellt.

Die Regeln:

  • Verlinke die Person, die Dich nominiert hat!
  • Beantworte die von ihr gestellten 11 Fragen!
  • Suche Dir 11 Leute mit entdeckenswerten Blogs, die unter 200 Follower haben, nominiere sie und informiert sie darüber!
  • überlege Dir selbst 11 Fragen für die neu nominierten Personen!

Neugierig, wie ich bin, habe ich natürlich ein bißchen den Weg des „Awards“ verfolgt, von dem ich denke, dass es in der Bloggercommunity eine gute Sache ist. Denn es ist einfach wunderbar, wenn man entdeckt und gelesen wird. Warum sonst bin ich hier? :) Klar – über die größeren Blogs fällt man über kurz oder lang, aber es geht ja auch oder gerade darum, die kleinen und feinen Nischen zu entdecken. Also … bis nach London bin ich gekommen. Heisst also … es gibt noch viel zu entdecken. Denn ich habe mich nur an der Oberfläche des Suchens bewegt.

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Nun aber viel Freude mit meinen Antworten! :)

1. Warum hast Du angefangen zu bloggen?

Solange ich denken kann, beschäftige ich mich mit dem Schreiben. Angefangen zu bloggen habe ich, weil es meine Lust an schönen Worten und das Projekt „Abnahme“ verbunden hat. Weight Watcher hat damals in der Community die Option gegeben, einen Blog zu erstellen. Und ich habe sie genutzt. Im Nachhinein habe ich über sehr vieles geschrieben, aber selten über das Abnehmen.

2. Welches sind Deine Lieblingsthemen?

Im Moment bin ich nicht ganz so zielgerichtet, was mir nicht so gut gefällt. Es gibt verschiedene Dinge, welche mich zum Schreiben anregen. Das Abnehmen ist noch Thema. Ebenso alles in Bezug auf ein Leben mit Nachhaltigkeit und Achtsamkeit. Ich würde auch gern übers Reisen schreiben, aber das wird alles wohl zuviel.

3. Woher kamen Deine ersten Leser?

Wenn ich raten müsste, dann wohl aus Berlin. Da kommen so viele her. :’D Nein. Im Ernst – deutschlandweit. Seit ich bei wordpress bin, werde ich auch in der Schweiz und in Texas ganz gerne gelesen. Und ab und an, wenn ich in Bombenstimmung bin, sind auch ein paar arabische Länder dabei.

4. Über welche Themen liest Du in Blogs am liebsten?

Über das Leben. Gepaart mit interessanten Themen. Das variiert je nachdem mit was ich mich selbst gerade befasse.

5. Schreibst Du noch andere Sachen? Artikel? Kritiken? Bücher?

Immer mal wieder. Zeitungsartikel, Gemeindeblättchen … ich bin meist gebucht für Hochzeitszeitungen, Geburtstagsrückblicke, Programmhefte. All so jet. Ich jongliere mit Buchstaben. Ach und ich bin für die Intranetgestaltung für mein Internat zuständig.

6. Wie gehst Du mit fiesen Kommentaren um?

Hatte ich hier glücklicherweise noch nicht. Aber wohl in meinem WW-Blog. Bei einem Post hatte sich plötzlich alles verselbständigt. Ehrlich gesagt, diejenige, die den Anstoß gab, hatte gar nichts damit zu tun. O_o Ich habe den Post gelöscht, weil es keine Ruhe gab und er plötzlich sehr öffentlich wurde (im Ranking der meistkommentierten Blogs). An und für sich bin ich für Meinungsfreiheit, aber der Ton macht die Musik. Unqualifiziertes Gelaber kann ich nicht ab.

7. Worüber würdest du niemals bloggen?

Es gibt tatsächlich Grenzen für mich, die sich ganz klar in Zusammenhang mit meinem engsten Menschenkreis bewegen. Ich halte meine Familie weitestgehend heraus. Intim werde ich nicht. Ebenso mag ich es nicht, über Arbeitskollegen oder Menschen, die sich in meinem Umfeld befinden, „herzuziehen“ oder Arbeitsfragen meiner Schutzbefohlenen en Detail auszuklamüsern. Das gehört hier nicht hin.

8. Hat das Bloggen deinen Alltag beeinflusst?

Eine zeitlang sehr. Das lag allerdings an den Umständen, die ich aufgrund Punkt 7 nicht beschreiben kann. :’D Inzwischen gehört das Bloggen zu mir. Es hilft mir vor allem, das Getane und Gelebte aufzuarbeiten. Manchmal gehe ich nicht so sehr in die Tiefe, aber es reicht, um mich gedanklich anzustupsen. :) Ja – ich reflektiere mehr … durchaus.

9. Was hat sich, seitdem Du den Blog gestartet hast, verändert?

Ich habe mein komplettes Leben einmal umgekrempelt, aufgerollt, ausgekotzt und wieder zusammengeflickt. Vielleicht war es ein glücklicher Zufall, dass alles zusammenkam und mein Leben sich gerade durch die Existenz des WW-Blogs von Grund auf neu formiert hat. Wer weiss …

10. Welche Entwicklung wünschst Du Dir für Deinen Blog?

Na – mehr Leser, die sich an meinem Killefitz erfreuen. Menschen, die mit mir auf die Reise gehen und einfach für ein paar Minuten der Welt entfliehen können, weil ich ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubere. Und ich wünsche mir, dass mir die Ideen nie ausgehen. :) Das wäre fein.

Und auch Pujas Fragen an mich! :)

1. Was hat Dich zum Bloggen gebracht?

Meine Neugier und meine Lust am Schreiben. :)

2. Hattest Du ein Vorbild in deiner Anfangsphase als BloggerIn?

Als Bloggerin vielleicht nicht, aber ich mag Kolumnen sehr und diese kurzen Geschichten, die darin vorkommen. Von daher würde ich sagen, der erste Impuls kam von Meike Winnemuth und Peter Praschl. Die beiden hatten eine Doppelkolumne in der Amica vor gefühlen 150 Jahren.

3. Worüber schreibst Du?

Wie ich schon oben erwähnte, über das Leben … mit all seinen spannenden Facetten. Über Achtsamkeit und über allerhand Killefitz, wenn wir mal ehrlich sind.

4. Was findest Du beim Lesen anderer Blogs suboptimal oder sogar nervig?

Mich nervt manchmal eher die Aufmachen eines Blogs als der Inhalt. Ich mag es gerade und kantig. Zuviel verwirrt mich. Wenn mich ein Thema nicht interessiert, ist es eine andere Sache. Dann les ich halt nicht weiter. Ganz einfach.

5. Was liebst Du an deinen Lieblingsblogs?

Die herzerfrischende Art der Schreiberlinge. Die Tiefe, die Fähigkeit, sich wieder aufzurappeln. Die Kenntnis von bestimmten Dingen. Die Sicht der Dinge … ach da gibt es so vieles. Die Wortkreationen. Fotos …

6. Was ist deine Motivation beim Schreiben?

Motivation? Öhm … ich schätze, wenn ich drei Tage über dem Rechtschreibprogramm sitzen würde und mir das Hirn zermartern müsste, wäre es schon blöd. Mir fliegt eine Idee zu und ich schreibe. Fertig. Mehr nicht. :) Es fliesst einfach.

7. Kennst Du viele andere Blogger persönlich?

Nun. Ich kenne einige. Aber Berlin ist furchtbar weit weg. Sonst wären es garantiert noch mehr. :) Es ist toll, die Menschen hinter den Geschichten kennen zu lernen.

8. Was hieltest Du von einer innerdeutschen BloggerInnenkonferenz?

Gibt es doch? Es gibt immer mal wieder Bloggerzusammenkünfte im großen Stil, allerdings weiss ich nicht, ob ich da so gut aufgehoben bin. Aber an und für sich finde ich es gut.

9. Wo schreibst du deine Texte?

Gerade sitze ich auf dem Sofa. Aber auch das Bett ist ein beliebter Ort für Gedankenspielereien. Manchmal auch am Tisch … mit Milchkaffee und Sonnenschein.

10. Wie gehst du mit negativen Kommentaren um?

Wie schon oben erwähnt.

11. Verrätst Du uns ein kleines Geheimnis?

Sobald ich Zahlen sehe, setzt mein Hirn aus. Ich bin absolut mathematisch unbegabt. Und ich war mal Nacktmodel.

 

Und mit Verspätung nun auch Claudias Fragen! :)

1. Warum bloggst Du?

Es macht mir einfach viel Freude. Ich nehm so gerne die Menschen mit auf meine gedankliche Reise!

2. Was für ein Gefühl hattest Du, nachdem Du Deinen 1. Blogeintrag abgeschickt hast?

Ach Du Alarm! Ich hab es getan! War schon ein seltsames Gefühl, sich aus der realen Welt in die millionenfach anklickbare Netzwelt zu katapultieren.

3. Inwiefern hat das Bloggen Deinen Alltag beeinflusst?

Siehe Pujas Frage 8!

4. Wer von Deinem persönlichen Umfeld, weiß das Du bloggst?

Meine Familie. Einige wenige Freunde. Aber ich glaub fast, die schauen hier nie rein. Es sind alles keine BlogleserInnen. Mein Chef wundert sich immer über meine Email-Signatur, weiß aber nicht, was hinter „Das Leben ist wild!“ steht. HA! Ich bin hier sozusagen ganz frei. Und ich glaube fast, ihr wisst mehr über mich als manch einer meiner Bekannten.

5. Welches sind Deine Lieblingsthemen?

Siehe Castas Frage 2!

6. Was würdest Du niemals in einen Blog schreiben?

Siehe Castas Frage 7!

7. Wie viel Zeit verbringst Du mit Bloggen?

Och – nicht viel, wenn ich ehrlich bin. In der Regel habe ich eine Idee im Kopf und die rattere ich einfach runter. Ungeschminkt. Wie es gerade kommt. Dank 10-Finger-System geht das manchmal innerhalb von einer halben Stunde.

8. Hast Du schon Blogger/innen persönlich kennengelernt?

Ja! Und es ist immer wieder erstaunlich, sie sind oft so, wie sie sich im Blog zeigen. Das gefällt mir. Ich mochte bisher alle. :)

9. Was ist ein Wunsch von Dir für 2014.

Immer wieder neu die kleinen Dinge am Wegrand entdecken zu können und offen für das Leben zu bleiben. Ich möchte Leichtigkeit leben können und die Zeit geniessen.

10. Machst Du Werbung für Deinen Blog bei facebook o.ä. ?

Nope!

11. Beschreibe Dich mit 3-5 Worten.

Lebensfroh, liebenswert, emotional, feinfühlig, humorvoll … rein subjektiv betrachtet. *rrrrrrr*

 

Fragen über Fragen …

1. Was ist Dein Lieblingswort?

2. Worum geht es in Deinem  Blog?

3. Was inspiriert Dich?

4. Beschreibe Dich in drei Worten!

5. Über was würdest Du gerne einmal schreiben?

6. Welche Themen interessieren Dich überhaupt nicht?

7. Was fängt Dich ein, wenn Du über einen anderen Blog stolperst?

8. Dein Lebensmotto?

9. Dein Wunsch für 2014?

10. Ein No-Go für Deinen Blog? Was werden wir hier nie lesen?

11.  Ist Dir schon mal was Verrücktes in Zusammenhang mit Deinem Blog passiert?

Ich nominiere von Herzen! :)

Es grüsst … die trix :)

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Projekt 52#8

Erst mal … dickes Sorry, ich komme gerade wenig zum Schreiben, weil mir die Woche nur so um die Ohren fliegt. Puh. Aber nee – eigentlich sollte das nicht so sein. Ich gelobe Besserung.

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Die vergangene Woche war angefüllt mit Sport und Ausgang. :) Nicht, dass es das besser macht. Irgendwie war mir gar nicht so zum Lachen und manchmal muss ich da eben durch, weil es mein Job ist. Wie jetzt? Dazu komme ich gleich. Ich schlafe immer noch schlecht. Inzwischen hat mir meine Heilpraktikerin ein Valium ins Ohr gepfeffert. Es würde bestimmt helfen, wenn nicht immer der Kater so ein liebesbedürftiges Ankuscheln zur Unzeit praktizieren würde. Mooooaaaahhhh!

Dennoch muss ich durch. Durch jeden Tag. Egal, wie verpeilt ich bin. Im Zeichen des Sports stand fast jeder Tag. Ich bin zum ersten Mal wieder gelaufen. Uiuiui. Hart war es. Nach einer halben Stunde war ich durch. Ich glaube tatsächlich, auch wenn man ein wenig trainiert ist, sind die sportartdifferenzierten Konditionsanforderungen nicht immer ein Level. So fühle ich mich gar nicht sooooo unsportlich und dennoch keuche ich wie eine Dampflok. Für die Statistik: zweimal Aroha, zweimal Laufen. Zweimal … *räusper* … na eigentlich dreimal unendliches Üben einer geeigneten Choreografie für „Schwanensee“. Ich trainiere ein Männerballett. Tja – jetzt ist es raus. Und weil die Jungs sich immer so wenig Gedanken machen, mussten sie jetzt einfach mal einen Klassiker einstudieren. Heisst aber auch für mich: ich muss es selbst können. Und so tanze ich seit Tagen in Pirouetten, kleinen Schrittchen und Hockbewegungen durchs Wohnzimmer. Ich glaub, mein Nachbar hat einen Heidenspaß, weil er durch die noch kahlen Büsche spinxen kann. O_o Dafür lose ich komplett ab bei der 7-Minutes-Workout-Challenge. Das ging aber sowas von grandios in die Hose. :( Leider. Nicht meins.

Die Schweizer sagen, sie gehen in den Ausgang. Das habe ich ebenfalls oft getan letzte Woche. Mittwoch abend war unser seit Jahren bestehendes Theaterfrauen-Ensemble im Mainzer Unterhaus. Dort gastierte die Leipziger Pfeffermühle mit dem Schauspiel: „Die Schwestern“. Joah. Die erste Halbzeit war etwas zäh. Ein paar kleine Lacher nachdem das Ganze endlich mal in Gang kam. Manches hätte man sich sparen können. Aber gut. Nach der Pause war es dann doch einigermaßen gut. Man kann mich schon leicht zum Lachen bringen … aber eben nicht immer. Das Gleiche gilt für gestern. Jobmässig fahre ich schon mal mit meinen Jungs und Mädels auf Konzerte oder eben auch mal zu einem Comedian. Ich hab tatsächlich schon Britney Spears gesehen (kann ich ja heute immer noch nicht glauben, aber gut). Gestern waren wir bei Bülent Ceylan. Vielleicht war es einfach nicht meine Woche, aber ich hab auch dort nicht lachen müssen. Es hat einfach nicht gerockt. Mich zumindest nicht. :( Zwei Lieder hat er gesungen und das wiederum hat mich echt überrascht. Das war wirklich gut. Und ich fasziniert. :) „Ich bin nur ein Teil dieser wilden Welt“ – na mit dem Text fängt man mich eh ein. Wer die Welt als solche erkennt, gefällt mir einfach. Aber ich muss sagen: er hat dennoch einen Stein bei mir im Brett und zwar für das „Hinterher“. Wir durften nach der Show noch Fotos machen und uns Autogramme geben lassen. Super gelassen und entspannt. Geduldig und einfach freundlich. Vielen Dank, Herr Ceylan. Das war klasse!!! Ich find‘, wir sehen auch wirklich gut aus auf dem Foto. :’D

Am Samstag hatte mein Patenkind Geburtstag. Oh – irgendwie hab ich davon keine Fotos gemacht. Es gab unfassbar viel zu essen und ich merke, dass ich das gar nicht mehr mag. Fast alle Mitglieder dieses Zweiges sind – das muss ich ganz platt sagen – korpulent. Da frag ich, ob ich was mitbringen soll! „Ja – Kuchen!“ Und dann stehen dort Unmengen davon. O_o Ich versteh das nicht. Und ich mach das auch nicht mehr mit. Dieses Zuviel!!! Wir waren froh, wieder zuhause zu sein.

Unsere schönsten Abende bestehen aus dem Zusammensein. Die Kinder sind jetzt so groß, dass sie gerne mal ein Familienspiel spielen. Eins das eine längere Aufmerksamkeitsspanne als „MauMau“ erfordert. So haben wir uns jetzt mal an „Heimlich & Co“ herangewagt. Macht Spaß. Und mein Sohn, der in 2012 wirklich extrem am Rad gedreht hat und äußerst sensibel seine Tage verbracht hat in Flucht vor der Welt und seiner durchgeknallten midlifeverkristen Mutter,  sitzt da und sagt: „Das sind die schönsten Tage: wir schlafen aus und ich kann mich verabreden. Es gibt was Leckeres zu essen und wir spielen ein Familienspiel!“

Mir geht es gut und ich freue mich auf den Frühling. Ich bin wirklich froh, dass er jetzt kommt. Die melancholischen Tage werden weniger und ich habe Lust raus zu gehen. :) Hopp – in die Sonne, meine Lieben!


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Projekt 52#7

Die vergangene Woche stand im Zeichen des großen „G“! Geburtstage. Also ehrlich, wenn mir jetzt noch einer ein Stück Kuchen anbietet, dann weiss ich nicht mehr, was ich tue. Es ist zwar schön, zu feiern, aber irgendwann isses auch mal gut. :’D

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Der Kater ist inzwischen schon fast eine Woche bei uns. Das er ein Streuner ist, kann ich so gar nicht behaupten. Jetzt, wo er weiss, dass er bleiben darf, tut er dies auch. :) Er geniesst sichtlich sein Leben. Die Frage ist jetzt nur, wie kann man eine Katzenklappe integrieren, so dass ich nicht dauernd schauen muss, wann er raus und rein will. Raus ist ja das kleinste Problem.

Wie ich schon im letzten Post geschrieben habe, gab es viel zu feiern. Jeden Tag und manchmal sogar zweimal. Einmal davon auch für mich. :) Da ich letztes Jahr genullt habe, war ich dieses Jahr komplett entspannt. Es geht nichts über Freunde, die das genauso sehen. Man sitzt in gemütlicher Runde am Tisch und bedient sich nach Herzenslust an Käse und Würstchen und all so was. Abschneiden, reinbeissen.  Die Geschenke waren ebenfalls wundervoll. Unter anderem hat mir mein Sohn eine Herzkette geschenkt, die er selbst angefertigt hat. Er hat das Herz ausgesägt und geschliffen und schlußendlich angesprüht. Es ist toll. Ein neues rabenschwarzes Schätzchen habe ich auch bekommen. Mein kleiner Asus ist inzwischen komplett ausgenudelt. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich ihn auch noch weiter genutzt, aber mein Mann konnte das latente Genörgel wohl nicht mehr ertragen. :P Und so hat er zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, der Schlingel. Aber einfach ist es nicht. Die neue Windows-Wischoberfläche ist schon sehr speziell und mir wurde am Anfang grottenübel. Dieses Hin- und Herwischen macht mein Hirn wohl nicht so ohne Weiteres mit. Ist ja auch klar, mir wird ja eh überall, wo es schaukelt, schlecht. Wieso sollte es hier anders sein?

Eins der tollsten Geschenke ist ein Essensplaner. Manch einer wird sich jetzt fragen, warum das! Aber ich liebe solche kleinen Essentials. Meine Schwägerin hat sowas am Kühlschrank und einen Einkaufs“zettel“ auch. Ich war schon immer neidisch darauf und sie hat mir jetzt auch einen handgefertigten Plan geschenkt. Juhu!!!

Einen neuen Eintrag in der Bücherliste gibt es ebenfalls: „Bußestunde“ von Arne Dahl. Sehr gutes Buch!

PS. … grad werd ich etwas irre. Unsere Nachbarin und Balous ehemalige Besitzerin klingelt gerade. Nun – wäre ja auch kein Problem, aber das tut sie etwas zu oft in der letzten Zeit. Und immer bin ich noch im Schlafi. Ich bin kein Morgenmensch und vor 9.00 Uhr funktioniere ich zwar, aber deutlich reduziert. Es sei denn, ich muss aus dem Haus, ansonsten trifft man mich auch schon mal im Schlafi an. Irgendwie wird mir das grad zu anstrengend. Der kleine Kerl kann ja da ruhig auf der Terrasse sitzen. O_o Wie ich das Problem angehe (oder ist es noch keins und entwickelt sich erst dazu), muss ich mir noch überlegen.


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Überläufer!

Um es vorweg zu nehmen:

„Mach Pläne, und im Himmel lächelt jemand darüber“ – so ähnlich geht doch das Sprichwort. Mir rennt die Zeit in Siebenmeilenstiefel davon. Sicherlich ist einiges davon hausgemacht, aber es macht mir ja auch eigentlich Freude. Nur ein wenig mehr Schlaf wäre prima.

Gerade jetzt habe ich Spätdienst und ein paar Minuten Ruhe, um doch wenigstens einen Post zu verfassen. Es tut sich nämlich einiges im Hause trix. Erinnert ihr euch an den kleinen Besuchskater. Wer weiss, was das Leben noch mit mir vorhat, aber mit dem ersten Besuch des kleinen Kerls hat sich mein Leben doch verändert. So charmant und doch ohne Allüren hat er sich in mein Herz geschlichen. Das Dilemma: er gehört den Nachbarn! Die, und das zu recht, sagen:“Wir wollen mehr von ihm haben, als nur ihn zu füttern und Katzenklo säubern.“

Am vergangenen Montagabend ging es dem Kater schlecht. So richtig. Das ist mir aber im Trubel erst sehr spät aufgefallen. Ich dachte, er zieht sich zurück, um Ruhe zu haben. Aber bei näherer Betrachtung litt das Tier Schmerzen und ich habe ihn zu seinem Frauchen gebracht. Wir haben ein wenig geredet und uns ausgetauscht und dann ist sie mit ihm zur Tierklinik gefahren. Er hat sich einen Wirbel im Schwanz geprellt. O_o

Als sie mir abends Bescheid gegeben hat, was er denn nun hat, fragte sie mich, ob wir das Kerlchen nicht zu uns nehmen wollen. Sie würde ja sehen, wie sehr es ihn hierher zieht und er lässt es nicht zu, dass sie eine Bindung zu ihm aufbaut. Er scheint auch mit dem schon im Haushalt lebenden Kater nicht zurecht zu kommen. Nun – es war wohl die Konsequenz aus allem. Der Familienrat hat sich auch gleich zugunsten vom Kater ausgesprochen und so konnte er schon am nächsten Morgen einziehen. Btw. ein zauberhaftes Geburtstagsgeschenk für mich. Es gibt einfach keine Zufälle. Was zufällt, fällt zu. :)

Hm. Die Vorgeschichte vom kleinen Kater ist irgendwie dann auch eine andere. Ich bin immer davon ausgegangen, dass er noch klein ist und jetzt so ein Jahr sein dürfte. Ist ja ein recht zierlicher Vertreter für einen Britisch Kurzhaar. Außerdem dachte ich, er wäre schon im April 2013 aus Spanien gekommen. Jetzt ist es aber so, dass er im August schon ein Jahr geworden ist. Und all zu lange ist er auch nicht in Deutschland gewesen, bevor er zu uns kam. O_o Ende Juni übergesiedelt. Dann waren wir fast einen Monat im Urlaub … ja und im August kam er ja schon. Er war da sehr zielstrebig.

Jetzt ist er glücklich. Er darf da sein, wo er sein möchte und wir sind alle vernarrt in ihn. Dennoch ist alles ein bißchen anders geworden. Unverhofft Katzenfrauchen zu werden, ist für mich, die ja alles genau wissen muss, nicht so einfach. Und so stöbere ich in freien Minuten im Internet, damit ich auch ja alles richtig mache. Und versuche gleichzeitig, das Ganze nicht überzudramatisieren. Er ist ein Freiläufer. Also – nimm Dich zurück, trix. :D

Einen Vertrauensvorschuss zu geben, ist jetzt eine ganz andere Kategorie. Aber ich bin zuversichtlich. Wir lernen an- und voneinander.

Ansonsten arbeite ich sehr viel. Es ist das erste Mal, dass ich ein Monatsprojekt schleifen lasse. :( Und das nervt mich tierisch an. Aber manchmal liege ich im Bett und denke da erst dran, was ich ja machen wollte. Und es sind nur 7 Minuten. Aber mir witscht die Zeit weg. Das nächste große Projekt in dieser Woche ist die Vorbereitung eines Lesefests. Dies geht über eine Woche und hat eine etwas größere Dimension angenommen. Nele Neuhaus wird Schirmherrin sein und neben ihr kommen einige Autoren, um zu lesen. Alles für Kinder und Jugendliche und nur ein paar ausgesuchte Lesungen für Erwachsene. Ich bin in dem Team, welches die Texte für das Programmheft schreibt und durchkorrigiert. Spannend, aber intensiv.

Daneben habe ich das Gefühl, ich arbeite entweder in meinem tatsächlichen Job oder ich feiere Geburtstage. Seit vergangenen Sonntag sieben an der Zahl. Der achte schließt dann am kommenden Sonntag den Reigen ab. Joah – weniger werden fällt da nicht ganz so leicht. Und minimalistisches Denken ist grad auch schwierig. Ich gelobe, dass ich ab nächster Woche mal kürzer trete. Es gibt einfach Dinge im Haus und an mir, die ebenfalls in Angriff genommen werden müssen. Dann muss der Rest eben einfach mal warten.

So – und nun klingelt es schon – einer meiner Bewohner braucht Unterstützung. :)

Ihr Lieben – das Leben ist wild! Wie wahr …

 


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Projekt 52#6

Irgendwie komm ich grad nicht hinterher. Woran das liegt? Tja … das reale Leben hat mich ziemlich im Griff. Zudem geht es mir seit gestern abend gesundheitlich nicht so gut – irgendwas liegt mir schwer im Magen. Deshalb fasse ich mich kurz – so zwischen dem einen Termin (war schon in der Schule – Büchereidienst) und dem nächsten (korrigiere mich seit ein paar Tagen durch die Texte für das Programmheft der Lesewoche, die in trixtown stattfindet).

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Dann mal im Telegrammstil … die Uhr tickt und ich muss schon wieder aufs Fahrrad … *aaaahhhh*

Ich hatte alles – von Frisör bis Zahnarzt, von der Anklagebank bis zur Wildschweinjagd und sogar eine Damensitzung. Dann noch der Auftakt zur Geburtstagsreihe im Februar – kurz, es war alles dabei.

Zur Wildschweinjagd kann ich sagen, dass es eine äußerst spannende Sache für mich war. Ich schaue gern mal hinter die Kulissen und mag es nicht, einfach zu sagen: „das ist Käse!“, wenn ich mich damit nicht auskenne. Und ich musste feststellen, dass die beiden Jäger, mit denen ich mitgegangen bin, sehr achtsame Männer sind. Da wird nicht einfach geschossen oder blindwütig durch den Wald gefegt. Im Gegenteil, man verschmilzt zum einen mit der Natur (okay – war ja auch stockeduster), aber man kriegt auch ein ganzheitliches Gefühl für Zurückhaltung. Gesehen haben wir unfassbar viele Hirsche und Rehe – aber kein einziges Wildschwein. Irgendwie bin ich doch froh … ;) Aber dennoch – eine interessante Erfahrung war es trotzdem. Ich denke fast, ich geh da noch mal mit. Der Freund, der mit mir auf die Pirsch gegangen ist, ist übrigens Winzer und hatte just an dem Tag einen Rotwein abgefüllt, den wir dann auch gleich mal probiert haben. :)

Über die Anklagebank hab ich mich ja schon ausgelassen. Aber dann war da noch die Zeitreise in die 1920er Jahre. Das Thema „Orient Express“ fand ich sehr spannend. Es gab einige Mißverständnisse und ein Teil der knapp 3o Mädels, die wir waren, kam im Sari. O_o Irgendwie haben die das Express glatt unter den Tisch fallen lassen. Also – so eine Damensitzung steht und fällt ja mit der Stimmung, die man selbst macht. Um es abzukürzen: wir waren alle ziemlich krank am nächsten Tag … und damit breiten wir dann mal die Decke des Schweigens über das Geschehen. Ich merke nur, dass ich, wenn ich mich einmal entalkoholisiere, tatsächlich kaum was vertrage. Ich schätze, die nächsten Wochen durch die Fassenacht wird eher gemächlich gehen. Ist mir auch ganz recht, wenn ich ehrlich bin.

So – und nun muss ich weiter. Für diese Woche hab ich mir vorgenommen, ein wenig mehr im Bereich Minimalismus zuhause hinzuschauen und wieder mehr Bilder zu machen. Schöne. Farbenfrohe. Lieber Frühling komm doch bald.

Neues in der Bücherliste: „Verwesung“ von Simon Beckett. Hätte ich vielleicht nicht gerade vor der Nachtwanderung durch den Wald auslesen sollen …

Bleibt gesund! :)


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Unerwartet!

Heute morgen bin ich also mal wieder zum Amtsgericht Wiesbaden gefahren. Bei dem Verfahren heute war ich dieses Mal die Beklagte und der Unfallgegner als Zeuge geladen. Nun … ihr dürft raten, wer (schon wieder) nicht erschien.

Aber darauf wollte ich nicht eingehen. Mir ist nämlich noch etwas ganz anderes und wesentlich herzerfreuenderes begegnet. Im Amtsgericht, kaum zu glauben. Wahrscheinlich denken die Menschen, die so durch den recht neuen Gerichtskomplex laufen an viele Dinge, aber selten daran, dass sie hier wunderschöne Kunstwerke finden können.

Ich zumindest war hin und weg. Wenn ich male, dann meist abstrakt und gerne mit vielen Rottönen, von daher hat mich das alles sehr angesprochen und ich bin aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen. Gustav Klimt mit seinen Goldtönen und diesen zauberhaften Strukturen mag ich auch sehr.

Im 1. Stock des Amtsgerichtes sind nun wechselnde Ausstellungen installiert. Die Gänge sind weitläufig und meist leer. Die Leute kommen press zu ihren Terminen. Wenn überhaupt … Man kann also genügend Abstand zu den großformatigen Bilder aufnehmen, um sie in ihrer Gesamtheit aufzunehmen. Oder sich aufnehmen zu lassen, ganz wie man es betrachtet. ;)

Letztes Mal hab ich gedacht, dass der Maler irgendwie ziemlich duster ist. Und es passte zu meiner Stimmung. Heute haben mich die neu dort hängenden Bilder fasziniert und mit einem glücklichen Gefühl in die Sitzung gehen lassen. Ich weiss gerade nicht, wie ich es gut beschreiben soll. Innere Ruhe vor einem Zivilprozess ist schwer möglich, aber ich bin dem sehr nahe gewesen.

Ich habe leider die Stimmung nicht mit der Kamera vom kleinen Samsung einfangen können, aber wer zufällig in der Nähe wohnt, sollte in die momentane Ausstellung dort gehen. Neugierig wie ich bin, habe ich doch gleich mal googlen müssen, wer diese zauberhaften Bilder gemalt hat.

Impressionen der Ausstellung im AG Wiesbaden. Künstler Tigran Grigorjan

Impressionen der Ausstellung im AG Wiesbaden. Künstler Tigran Grigorjan

Auf dem Foto kommt das Strahlen und Leuchten der Farben leider, leider nicht so rüber. Leider … :(

Aber schlußendlich ist es doch immer so:

Man sieht nur mit dem Herzen gut.

Der Künstler, der mir so gut gefiel, heisst Tigran Grigorjan und stammt aus Armenien. Wer möchte, darf hier reinschnuppern. :)

Und hier der Ausstellungsort! Justizkomplex Wiesbaden. Amtsgericht. 1. Stock! Morgen findet dort um 18.00 h eine Vernissage statt. Wer also noch nichts zu tun weiss an diesem Abend … feel free! :)