Das Leben ist wild!

Projekt 52#6

2 Kommentare

Irgendwie komm ich grad nicht hinterher. Woran das liegt? Tja … das reale Leben hat mich ziemlich im Griff. Zudem geht es mir seit gestern abend gesundheitlich nicht so gut – irgendwas liegt mir schwer im Magen. Deshalb fasse ich mich kurz – so zwischen dem einen Termin (war schon in der Schule – Büchereidienst) und dem nächsten (korrigiere mich seit ein paar Tagen durch die Texte für das Programmheft der Lesewoche, die in trixtown stattfindet).

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Dann mal im Telegrammstil … die Uhr tickt und ich muss schon wieder aufs Fahrrad … *aaaahhhh*

Ich hatte alles – von Frisör bis Zahnarzt, von der Anklagebank bis zur Wildschweinjagd und sogar eine Damensitzung. Dann noch der Auftakt zur Geburtstagsreihe im Februar – kurz, es war alles dabei.

Zur Wildschweinjagd kann ich sagen, dass es eine äußerst spannende Sache für mich war. Ich schaue gern mal hinter die Kulissen und mag es nicht, einfach zu sagen: „das ist Käse!“, wenn ich mich damit nicht auskenne. Und ich musste feststellen, dass die beiden Jäger, mit denen ich mitgegangen bin, sehr achtsame Männer sind. Da wird nicht einfach geschossen oder blindwütig durch den Wald gefegt. Im Gegenteil, man verschmilzt zum einen mit der Natur (okay – war ja auch stockeduster), aber man kriegt auch ein ganzheitliches Gefühl für Zurückhaltung. Gesehen haben wir unfassbar viele Hirsche und Rehe – aber kein einziges Wildschwein. Irgendwie bin ich doch froh … ;) Aber dennoch – eine interessante Erfahrung war es trotzdem. Ich denke fast, ich geh da noch mal mit. Der Freund, der mit mir auf die Pirsch gegangen ist, ist übrigens Winzer und hatte just an dem Tag einen Rotwein abgefüllt, den wir dann auch gleich mal probiert haben. :)

Über die Anklagebank hab ich mich ja schon ausgelassen. Aber dann war da noch die Zeitreise in die 1920er Jahre. Das Thema „Orient Express“ fand ich sehr spannend. Es gab einige Mißverständnisse und ein Teil der knapp 3o Mädels, die wir waren, kam im Sari. O_o Irgendwie haben die das Express glatt unter den Tisch fallen lassen. Also – so eine Damensitzung steht und fällt ja mit der Stimmung, die man selbst macht. Um es abzukürzen: wir waren alle ziemlich krank am nächsten Tag … und damit breiten wir dann mal die Decke des Schweigens über das Geschehen. Ich merke nur, dass ich, wenn ich mich einmal entalkoholisiere, tatsächlich kaum was vertrage. Ich schätze, die nächsten Wochen durch die Fassenacht wird eher gemächlich gehen. Ist mir auch ganz recht, wenn ich ehrlich bin.

So – und nun muss ich weiter. Für diese Woche hab ich mir vorgenommen, ein wenig mehr im Bereich Minimalismus zuhause hinzuschauen und wieder mehr Bilder zu machen. Schöne. Farbenfrohe. Lieber Frühling komm doch bald.

Neues in der Bücherliste: „Verwesung“ von Simon Beckett. Hätte ich vielleicht nicht gerade vor der Nachtwanderung durch den Wald auslesen sollen …

Bleibt gesund! :)

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Autor: trix

Wissenwollerin. Storyteller. Und meist eine etwas ver-rückte Sicht auf die Dinge - vor allem die kleinen am Wegesrand. :)

2 Kommentare zu “Projekt 52#6

  1. Ganz spannend, mal mit auf die Pirsch zu gehen :-) Aber beim Ausweiden hätte ich spätestens meine gute Laune verloren…

  2. :-) Hab ich schon bei WW gelesen mit der Jagd! Für mich wär’s nichts, aber ich kann den Sinn dahinter verstehen, wenn es nicht einfach nur aus „Spaß“ geschieht. Ich hatte eine Arbeitskollegin, die einmal im Jahr nach Namibia zur Safari gefahren ist um dort dann arme Tiere wie Stachelschweine mit der Armbrust zu erlegen. *brrrrrrrrrrrrrrrrr*
    Ich wünsch Dir eine gute Woche und mach Dir nicht zu viel Stress! LG, H.

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