Das Leben ist wild!

Projekt 52#12

3 Kommentare

Geht es Euch auch so? Zieht es Euch auch mit aller Macht nach draussen? Mich wie verrückt. Ich sauge die Sonnenstrahlen auf und ärgere mich, wenn es dennoch so fröstelig kalt ist. Aber … er kommt. :)

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Ich liebe den Frühling, ist er doch der Vorbote der warmen Jahreszeit und Glücksbringer in vielen bunten Farben. Wenn ich nicht noch tausend andere Dinge zu tun hätte … ich würde meine Zeit im Garten im Liegestuhl inmitten von all dem satten Grün und seinen bunten Farbtupfern verbringen. Aber bis ich dahin kam … passierte noch einiges.

Am Montag war ich zum ersten Mal mit dem Kater beim Tierarzt. Er ist ja ein kleiner Spanier und meine Nachbarin sagte mir, dass er wohl noch nicht alle Impfungen durch hat. Also – gleich zum Checkup mit dem Kerl. Dies lief ziemlich problemlos. Er ist einfach ein gutmütiger kleiner Kerl. Alles gut überstanden … bis … ja bis er nachmittags plötzlich eine dicke Backe hatte! O_o Na super! Wieder beim Tierarzt angerufen und wieder konnten wir gleich vorbei kommen. Die zweite Autofahrt fand er schon nicht mehr soooo toll und den Tierarzt plötzlich mit Spritze Nr. 2 auch nicht mehr so prickelnd. Diagnose: keine Nebenwirkung der Impfung wie von mir befürchtet sondern ein kleiner Kampf mit einer dicken Hummel, die ihn dann ratzfatz in die Backe gebissen hat. Der Sommer kann ja heiter werden. Hoffen wir mal, dass er draus gelernt hat.

Dann war ich – ebenfalls zum ersten Mal – auf der Suche nach Alternativ-Produkten für die Körperpflege. Spannend. Ich war im „Lush“. Ein Laden, in dem man plastikunverpackte Produkte wie Shampoo und Körperseifen und ähnliches bekommt. Ein Shampoo und einen Badezusatz habe ich mitgenommen. Das Shampoo riecht superlecker nach Jasmin. Bei all der Auswahl fand ich nicht viele Seifen gut riechend. Bin da aber auch sehr eigen. Das meiste hatte etwas von Rosa-Blubber-Duft oder wie Kräuterbeet unter der Erde. Nein – besser … der Geruch von feuchten Fussballschuhen, an denen noch Gras dranhängt.  Nicht so verführerisch.

Den Rest der Woche habe ich nur draussen verbracht. Der Garten ruft mit aller Macht. Und möchte gehegt werden. Bei Sonnenschein kein Thema. Mit einem neugierigen und jagdbegeisterten kleinen Kater etwas anstrengend. Jedes Rascheln animiert zu tigerartigen Anfällen und Kampfeslust, wo immer sich das gegnerische Schere-Frauchen-Gespann befindet. Am Ende musste ich ihn einsperren, sonst würde ich heute noch schneiden … :D

Und in den Wald ging es auch … was ich dort gemacht habe, erzähle ich Euch später. Das braucht einen gesonderten Blog. :)

Die Woche abgerundet haben wir mit dem ersten Flohmarktbesuch des Jahres. Ich suche ganz dringend eine sehr, sehr große Steingutschale oder Schüssel. Gefunden habe ich weder sie noch neue Eierbecher. Dafür einen kuriosen Schuhverkäufer mit geschätzt dem Inhalt eines Schuladens. Womit bewiesen wäre, dass Schuhe eindeutig immer im Rudel vorkommen. Meins wäre es nicht. Ich kaufe ja schon viel und gerne Second Hand, aber bei Schuhen hört das auf. Brrrrrrr …

Ihr Lieben – ich begebe mich zufrieden und müdig zur Ruh. Morgen beginnt die letzte Woche der Plastikchallenge. Aber ich habe das Gefühl, noch ganz am Anfang zu stehen, trotz dass ich schon sehr weit vorangekommen bin. Im Grunde genommen kann man sagen, dass der März dem Ausschleichen und Informieren und dem Recherchieren vorbehalten war. Empirisch exakte Müllmessungen sind hier schwierig. Ich habe zwar gewogen, aber ich schätze, dass das April-Ergebnis wesentlich besser wird. Dann fallen die Zusatzentsorgungen nicht mehr so ins Gewicht. :)

Startet gut in die Woche … wo auch immer ihr seid!

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Autor: trix

Wissenwollerin. Storyteller. Und meist eine etwas ver-rückte Sicht auf die Dinge - vor allem die kleinen am Wegesrand. :)

3 Kommentare zu “Projekt 52#12

  1. Gebrauchte Schuhe finde ich auch nicht so prickelnd…noch nie gekauft. Mit einer der Gründe, warum ich nicht sooo gerne zum Bowling gehe.
    Aber der Frühling! Über den muss ich heute auch schreiben…

  2. Hallo Trix!

    Dein Gefühl, die halbe Zeit nur mit recherchieren verbracht zu haben, kann ich gut nachvollziehen. Das war nämlich bei mir auch so, ich habe sicher 2 Monate damit verbracht. Dadurch was es anfangs ein eher langsamer Prozess und erst als ich mich daran gewöhnt hatte, kam der radikale Schritt mit „alles fliegt raus“

    Ich bin schon sehr auf Dein Fazit gespannt und darauf, wie es danach weitergeht.

    lg
    Maria

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