Das Leben ist wild!

Aus dem Leben einer …

7 Kommentare

Hausfrau!

*schluck* … Ja. Das muss man erst mal schreiben als weltoffene, aus dem Haus gehende und alles andere als konventionelle Dame von Welt trixtown.

Naja, wenn ich jetzt mal wirklich ehrlich bin, war „Hausfrau“ noch nie meine Hauptbeschäftigung. Ich mache das nur rein nebenberuflich. Nur, weil irgendeiner ja den Job übernehmen muss. Ach – und ich teile ihn mir. Prozentual gesehen gehen von dem echt harten Job nämlich ein paar Kinderarbeitsstunden (Zimmer aufräumen, Wäschekorbbefüllen, Altglas gegen Barzahlung wegtragen) und (hier kann man nur Dunkelziffern in den Raum werfen, aber es gibt sie) Männerarbeitsstunden (die ich vor allem im Winter beim Schneeschippen, aber auch bei so lästigen Dingen wie Fensterputzen nicht missen möchte) ab.

Die Stellenbeschreibung einer Hausfrau ist nicht schnell mal so gesagt und ich möchte auch nur teilweise darauf eingehen. Es wäre sonst ein unerschöpfliches Thema. Wenden wir uns also folgender Rubrik zu:  kümmern, dass das Haus einigermaßen in besuchsfähigem Zustand und auch sonst wohnlich hergerichtet ist. Ein Unterabsatz dieser speziellen Rubrik ist dem Thema: „Wie putze ich anständig und solide?“ gewidmet. Die einzelnen Bausteine dieser Thematik werden von Generation zu Generation in jahrmillionenalter Tradition weitergereicht. Ihr merkt es schon, ich werde schon jetzt Satz für Satz für Satz immer tiefer staubkörnchengleich in die Sache hineinbugsiert. HA. Ihr aber auch.

Jede/r hat Tips und Tricks und spezielle Anwendungsverfahrungen auf Lager, die innerfamiliär geheimnisvoll gehegt und gehütet werden. Der eine schwört auf jenes Zaubermittel, die andere liebt hingegen das andere Pülverchen.

Als junges Mädel schon war ich da wohl etwas revoluzzerhaft. Ich kann gar nicht sagen, was meine Mutter als Zaubermittelchen genutzt hat. Vielleicht war ich aber auch schon immer auf diesem Ohr taub. Das könnte ein Grund sein, warum ich nicht wirklich im Ranking der besten 100 Hausfrauen der Sparte „Putz&Teufel“ rangiere. Und doch … das Thema interessiert mich mehr und mehr. Es hat scheinbar auch im Laufe der Jahre latent an meiner Ehre gekratzt.

 … ähm … ja … seht selbst:

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und auch gerne genutzt wird

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aber wirklich der Hammer ist das hohe Aufkommen von

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Und das ist mit Sicherheit noch nicht alles. Das hat nichts mehr mit Mundpropaganda oder mit jahrtausendealter Überlieferung (ihr wisst schon – von der Trommel über die Lagerfeuergeschichten bis zur Werbepause) zu tun. Auch nicht, wenn man komplett mit der Zeit geht. Mit dem Strom fliesst. O_o

Tückisch, das Ganze. Fast könnte man von einer Kompensierung schlechten Gewissens reden. Denn auf Werbung falle ich im Allgemeinen auch nicht herein.

Woher kommt bloß diese wirklich total unnötige Hortung der verschiedensten Mittel und Pulver und überhaupt? (Und was schreibt sie hier überhaupt?)

Wisst ihr – nachdem ich nun eine völlig unspektakuläre April-Challenge zu Ende bringe (ich habe den Garten sommerfein hergerichtet und die Beete aufgehübscht), ist es vielleicht an der Zeit, dem Plastikmanagement mal auf Hausfrauenart die Zähne zu zeigen. Der Mai widmet sich der Reduktion all der überflüssigen Mittelchen. Sind sie denn tatsächlich überflüssig? Was ist hilfreich? Was kann weg? Womit wird Geld gescheffelt? Die Frage nach der Umweltbelastung beantwortet sich in diesem Fall meist von selbst.

Es ist wie bei so vielem. Was brauche ich wirklich? Und – geht es nicht vielleicht auch anders? Vielleicht komme ich hier ein Stück den Wurzeln näher. Denn meine Urgroßmutter hatte doch mit Sicherheit nicht so eine Auswahl an strahlender und glänzender Zauberei. Aber ihr Job in Sachen Hausfrau war wahrscheinlich ungleich härter.

… in diesem Sinne …

Kleines PS. – das Plastik-Müllaufkommen im Hause trix lag im April bei unter 3 kg. Sehr gut. Es wird. Es kann aber auch noch besser. Yeap!

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Autor: trix

Wissenwollerin. Storyteller. Und meist eine etwas ver-rückte Sicht auf die Dinge - vor allem die kleinen am Wegesrand. :)

7 Kommentare zu “Aus dem Leben einer …

  1. Der Beitrag trifft meinen Geschmack und das Fensterputzmittel kann weg ;-)

  2. Üärgh. Putzen!
    Lässt sich ja leider nicht vermeiden…
    Bei uns gibt es ja jetzt alles im Überfluss Der Lieblingskerl hat sein ganzes Putzmittelsortiment mitgebracht. Wird ja auch irgendwie nie schlecht das Zeux. Vermutlich muss ich die nächsten 3,4 Jahre nichts neues kaufen. Lustiger Weise haben wir nichts doppelt – nur ähnlich, aber völlig andere Marken.
    Fenster putze ich mit Wasser und einen Schuss Geschirrspüler-Klarspüler. Und Glasreiniger ist prima gegen Katzenkotze. Und Wäsche-Fleckpülverchen machen Thermoskannen innen wie neu :-)
    3 Kilo Plastikmüll finde ich schon ziemlich beeindruckend. Das schaffen wir alleine durch Katzenfutter :-( in der Woche!

    • Ich glaube, Backpulver kann man auch super zur Thermoskannen – Reinigung nehmen. :)

      Auf jeden Fall reduziere ich das Zeux jetzt mal.

      Ja. Hast recht. Das Katzenfutter nimmt viel Platz in der Tonne ein. :( Schade, dass der Kleine nicht von seinen drei Mäuslein pro Woche (oder so) satt wird. :’D

      Lg

  3. Hallo Trix!

    Nach dem Beitrag „Wäsche waschen“ ist für nächste Woche der Beitrag „putzen“ schon fertig, wird Di oder Mi erscheinen.

    Ich musste ja so schmunzeln, als ich Deinen Beitrag gelesen habe! Hausfrau und Putzfrau sind nicht gerade meine Lieblingsjobs – aber man kann aus der Not eine Tugend machen, ehrlich!

    Bin schon auf Deine weiteren Gedanken dazu gespannt!

    lg
    Maria

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