Das Leben ist wild!

Für die Tonne!

22 Kommentare

Wir haben eine Biotonne. Und da landet schon eine Menge. Immer noch. Ärgerlich!

Aber das passiert so schleichend … die Banane, die schon seit 14 Tagen gleich einem Hämatom die Farbe verändert, bis sie kohlrabenschwarz ist. Ist sicher noch gut, isst aber keiner mehr. Brot, dass vertrocknet. Die Wurst, die doch irgendwann um ist.

Wir essen nicht so viel und manchmal, wenn die Gelüste oder was auch immer mit mir durchgeht, dann habe ich doch zuviel an Lebensmitteln gekauft. Meist aus der Lust heraus, tatsächlich. Manchmal aus Gewohnheit (Frischkäse ist alle, brauchen wir wieder …). Brauchen wir das wirklich?

Da hängt tatsächlich noch eine Menge mehr dran. Energie, Arbeit und schlußendlich auch Geld, was da in die Tonne fliegt. Ich glaube nicht, dass in unserem Haushalt ein Drittel aller gekauften Lebensmittel in die Tonne fliegt, aber es ist immer noch genug.

Aus diesem Grund hab ich heute mal den obligatorischen Einkauf abgeblasen und durchforste die Vorräte.

Was schmeisst ihr so weg? Schaut doch mal nach! Mit dem Resterechner will die VERBRAUCHER INITIATIVE Verbraucher auf spielerische Art und Weise für das Thema Lebensmittelverschwendung sensibilisieren.

 DER RESTERECHNER!

Wie können wir das Wegwerfen reduzieren? Gesunder Menschenverstand und achtsamer Umgang mit den vorhandenen Ressourcen setze ich ja irgendwie voraus. Klappt nicht immer. Aber so geht es auch:

Einkaufszettel

Wenn ich ohne losgehe, landet meist mehr oder anderes im Wagen als eigentlich geplant. Wie oft denke ich, dass ich so viel eingekauft habe, aber das Mittagessen ist jetzt irgendwie doch nicht dabei. O_o Wichtiges Utensil also!!!

Ohne Hunger!

Ich weiss ja nicht, wie es Euch so geht, aber wenn ich mit Hunger einkaufe, dann ist tatsächlich nichts mehr sicher im Supermarktregal. Meine Sinne sind dann nur noch aufs JETZT ESSEN programmiert. Die Kekse, drei Bananen mehr … da geht einiges.

Mengenrabatt?

Nimm 2, bezahl 3. Wenn man es genau nimmt, ist das gerade doch nicht falsch hingeschrieben. Oft werden wir dazu verleitet, die Angebote mitzunehmen. Zuviel? Ach – das schaffen wir doch locker. Und dann? Bleibt etwas übrig, wird schlecht und ich habe genaugenommen mehr bezahlt, als ich essen konnte. Eine Milchmädchenrechnung, wenn man es genau nimmt. Es lohnt sich, auf Qualität statt Quantität zu setzen, denn dadurch wird die Wertschätzung für ein Lebensmittel oftmals hochgesetzt.

Hamsterallüren?

Wir leben in einer Überflussgesellschaft. Hier im Ort gibt es vier Supermärkte. Alle zu Fuß oder per Rad erreichbar. Die Wahrscheinlichkeit eines Gaus ist klein. Ich muss nicht mehr wie in Nachkriegszeiten horten wie ein Hamster. Und von heute auf morgen werden wir auch nicht verhungern. Also wozu brauche ich von vielem die Dinge im Dutzend???

Gut gekauft, besser gelagert!

Es ist nicht nur das Einkaufen, auch die Lagerung ist einen Gedanken wert. Dazu kann ich aber nur sagen: einfach mal googlen, wie man welche Lebensmittel gut und langlebig lagert. Auch das spart eine Menge Lebensmittelmüll.

 

 

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Autor: trix

Wissenwollerin. Storyteller. Und meist eine etwas ver-rückte Sicht auf die Dinge - vor allem die kleinen am Wegesrand. :)

22 Kommentare zu “Für die Tonne!

  1. Tolle Tipps! Der gute alte Einkaufszettel ist so nützlich – ich muss mich nur zusammen reißen um wirklich nur Dinge zu kaufen, die drauf stehen, ohne mich von Angeboten verleiten zu lassen.
    Schon interessant, dass es so schwer ist, die Hamsterallüren zu überkommen; die Evolution lässt grüßen.

  2. Hi Trix, danke! Sehr interessante Gedanken. Immer wenn mir was ausgeht, hau ich das in eine Liste im Smartphone und kauf dann auch nur das ein. Mein Kühlschrank ist ziemlich überschaubar. Wie Du sagst… man muss nichts mehr horten. Und Mengenrabatte ignoriere ich.
    Gruß,
    Oliver 2.0

  3. Entsetzlich, wenn man doch mal mit leeren Magen einkaufen geht! Da achte ich mittlerweile drauf. Einkaufszettel-App in reger Benutzung- aber eigentlich nur, um nichts zu vergessen. Wir kaufen oft Spontan Obst und Gemüse und gucken dann, was gerade Saison hat und lassen liegen, was schon irgendwie überlagert aussieht. Ansonsten müsste ich mir vorher Gedankeb machen und das bringe ich irgendwie nicht! Aus braunen Bananen gelingt noch schmackhafter Bananenkuchen. Magst du ein Rezept haben?

  4. Bei über gebliebenen Bananen gibt es bei mir ein Bananenflambé mit Vanilleeis und Schlagsahne auch überflüssig aber sehr fein.

    lg zentao

  5. Danke für den Link mit dem Rechner, das nützt mir gerade sehr.

    Neben Bananenkuchen gehen natürlich auch Shakes oder man friert sie ein. :)

  6. Hat dies auf Fundstücke aus dem Internet rebloggt und kommentierte:
    Ein Thema, das mir ganz besonders am Herzen liegt. Kampf der Lebensmittelverschwendung!

  7. Auf Chefkoch gibt es ein Forum „Resteverwertung“ und man kann bei den Rezepten die Zutaten eingeben, die man zu Hause hat und bekommt dann die Rezepte, die man damit kochen kann.

    So habe ich meinen Lebensmittelabfall auf nahezu 0 gebracht.

    Franka hat sogar ganz tolle Tipps auf ihrem Blog „Kunterbunt“ gepostet, wie man sogar aus Gemüseschalen noch Brauchbares machen kann.

    lg
    Maria

  8. Ein sehr wichtiges Thema. Auf „zu gut für die Tonne“ bist du wahrscheinlich schon gestoßen? Die Initiative konzentriert sich vor allem auf grundlegende Tipps und ist, bis auf Mini-Ausnahmen, gerade deshalb für einen Überblick gut. :)

  9. Ich kauf öfter zu viel Gemüse und ess dann doch wieder Süßes :o) Natürlich auch Gemüse, aber nicht das Ganze. Will in der nächsten Zeit vor allem unsere Vorräte zu Hause aufessen (ca. 1 kg rote Linsen, ausversehen doppelt gekauft).

  10. Für jedes Lebensmittel wurde bereits eins weggeworfen. Deswegen schätze ich Lebensmittel.

    Ich werfe 0 weg. Wie das geht? Ich esse die Reste, bevor ich wieder einkaufe: hier 1 Karotte, da 1 Stück Sellerie. 1 Brötchen von gestern in den Ofen – lecker … Und DANN gibt’s erst was Neues. Kühlschrank leer bedeutet bei mir wirklich: Kokosöl und Olivenöl – sonst nix da. Was unbedingt weg muss, kommt ganz nach oben. Das esse ich zuerst.

    PS: Banane + Apfel mixen = lecker.

  11. eine Zeitlang war es ganz schlimm bei uns, weil ich eingekauft habe, was alle gern essen…und dann feststellte, mein Sohn mag das doch nicht, grade eben mal wieder. Jetzt kaufe ich nur noch das allgemein Übliche nur in kleinen 3-Kopf-Familien-Mengen… Und den Rest nur noch auf Ansage…geht doch!

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