Das Leben ist wild!

Der Tag danach!

5 Kommentare

Ich habe wenig geschlafen. Ein feierlastiges, kurzweiliges, intensives Wochenende. Und dann auch noch Endspiel. Ich war und werde wohl nie ein eingefleischter Fußballfan. Weder aktiv noch vorm Bildschirm, aber meinen Kindern zuliebe … *seufz*.

Also bin ich müde. Stand der Dinge: Augenringe. Und die Erkenntnis …

 

Heute nacht!!!

Deutschland ist Weltmeister!

Seit meiner Kindheit gibt es immer wieder Momente, in denen sich Ereignisse verknüpfen. Diese Weltmeisterschaft wird wohl für meinen ältesten Sohn immer mit der Tatsache verknüpft sein, dass er  zum Auftakt der diesjährigen WM zwei Milchbackenzähne gezogen bekam.

Dennoch. Er ist kindlich zufrieden. Die Sommerferien stehen vor der Tür. Das Zeugnis ist schon ausgegeben. Draußen ist es schwül. Es hat geregnet und langsam erholt sich der Himmel vom Gewitter. Wir feiern das 65. Weinfest. Mit der Vespa wurde noch schnell Proviant geholt. Es steht alles bereit für das finale Spiel („Mama – die Alten sagen „Endspiel“ – wir sagen „Finale“.“)

Abpfiff. Ein jubelndes Kind im Arm. Es ist spät in der Nacht. Alle sind aufgeregt und doch sooooo sehr müde.

Morgens halb elf in Deutschland!!!

War kein Traum: Deutschland ist Weltmeister!

Ich wecke meinen begeisterungsfähigen Sohn, der in der glücklichen Lage ist, ausschlafen zu können, weil schon vor Monaten ausgerechnet für heute Klassenkonferenzen angesetzt waren.

„Warum weckst Du mich?“ – „Na, weil es schon halb elf ist. Schon spät und der Tag hat längst angefangen. Willst Du aufstehen?“ – „Nein!“ … nuschelt er und dreht sich wieder schlaftrunken um.

Halb elf. Ist es zu fassen? Ich schätze das Jahr, in dem Deutschland zum vierten Mal Weltmeister geworden ist, ist das Jahr, in dem mein Sohn allmählich zum Teenager mutiert. Aufstehen? Ach was … :’D

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Autor: trix

Wissenwollerin. Storyteller. Und meist eine etwas ver-rückte Sicht auf die Dinge - vor allem die kleinen am Wegesrand. :)

5 Kommentare zu “Der Tag danach!

  1. Liebe Trix,

    1990 hatte ich als Fünfjährige Glück meine Eltern erweichen zu können. Wir durften das Spiel bis zum Ende und der Pokalübergabe gucken. Erst hieß es nur bis zur Halbzeit (wie fies!). Das war ein Erlebnis, ich war so stolz so lange aufbleiben zu dürfen.
    lg
    Nanne

    • Hm… da war ich weit weg vom Fussball. 1986 hat die Nationalelf auf unserem Schulsportplatz trainiert. 1994 gab es überall Klinsmannbrot … und irgendwie war das alles, was ich noch an Erinnerungen hab. :’D 1990 … wo war ich da nur?

  2. Ich war 1990 sieben und muss gestehen, dass ich mich gar nicht mehr daran erinnere… Ich bin kein übermäßiger Fußballfan, aber ich lasse mich gerne anstecken, wenn ich dann doch mal mitschaue – ob es jetzt bei Fortuna Düsseldorf, Borussia Dortmund oder der deutschen Nationalelf ist. Ich finde das auch schön – aber ich werde nie verstehen, wie manche Leute sich so in die negativen Gefühle reinsteigern können, dass sie wütend werden oder weinen. Schöner Post von Dir, den habe ich sehr gerne gelesen :)

  3. Ohweia….bin ich alt. Ich war 13 beim Finale (jetzt hätte ich beinahe Endspiel gesagt)…1974…Wo ich 1990 war, weiß ich auch nicht mehr. 2010 hüpfte mein Sohn mit der Wuwuzela (?) durchs Haus, bis ich ihn raus auf den Hof schickte. 2014 sitzt er mit nem Bier und der fußballverrückten Mama vorm TV und „feiert“..Für ein paar Minuten, dann ist der PC wieder wichtiger. Die Zeit fliegt.. :) LG Claudi

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