Das Leben ist wild!

Dotti und Theodora!

8 Kommentare

Das ist die Geschichte von Dotti und Theodora. Die einmal sein werden.

Ihr wisst es nicht, aber seit Moooonaten spukt in meinem Kopf eine Idee herum.

Diese Idee war plötzlich gestern von jetzt auf gleich nur noch ein Fitzelchen weit von der Realität entfernt. Aber von Anfang an …

Vor einigen Monaten habe ich das Buch „Anni und Alois“ gelesen und war sooo begeistert. Vor allem hat mir die Hühnergeschichte sehr gut gefallen. Die Anni züchtet nämlich ihre eigenen Hühner. Nicht irgendwelche – sondern sogar eine ausgefallene Sorte. :) Seitdem finde ich die Hühnerhaltung gar nicht so abwegig. Meine Oma hatte auch Hühner … und eine Ziege. Wieso nicht auch ich?

Begrüssungshahn auf dem E5 am Ziel ... :D

Begrüssungshahn auf dem E5 am Ziel … :D

Als ich diese Idee das erste Mal im Sommer kundtat („nächstes Jahr haben wir Hühner!“) schauten mich zwei Augenpaare entgeistert und eines begeistert an. Mein Jüngster hat genauso gern wie ich verrückte Ideen. Aber natürlich war mir klar, dass das nicht aus einer Laune heraus gehen kann.

Der erste Funke war entzündet. Als wir bei Manufaktum waren im Sommer, fand mein Mann ein tolles Buch über Hühnerhaltung. HA!!! Und gestern kam er zu mir.

Wir haben gerade Markt und ich hatte Standdienst (wir verkaufen fünf Tage lang im Familienverbund Grünkohl … aber das ist eine andere wilde Geschichte). „Du, Schatz. Der Cliff (ein Freund) kauft am Montag auf dem Viehmarkt Hühner. Er sagt, wenn Du einmal in der Woche zum Füttern kommst, kannst Du auch zwei kaufen und bei ihm unterbringen. Die Eier kannst Du auch haben.“

Das … wirft er mir so hin. AAAAAHHHHH!!!! Da bin ich ganz schön herumgesprungen. Ich und Hühner!!! Da brauchte ich auch gar nicht lang überlegen. „Ja, ich will!“ :D Nachts um eins habe ich meinem Hühner-Freund noch gleich eine Nachricht geschickt und heute wollten wir uns treffen, um alles zu bereden.

Bis zum Treffen war alles klar bei mir. „Lucy“ … das ist ein hervorragender Name für ein Huhn. Lucy heisst auch die Protagonistin eines meiner liebsten Filme … Und das andere? Von „Mullewapp“ bis „Petterson und Findus“ habe ich alle Hühnernamen runtergeleiert. „Theodora“ (sprich: Thsiodora)! So werden sie heissen. Wunderbar. Wahnsinn. Naja … aus Lucy wurde Dotti. Was ich noch viel toller finde. :)

Wir haben uns also heute auf dem großen Jahrmarkt in trixtown getroffen. Am Grünkohlstand. Und haben über Hühner geredet.

Oh und wie bin ich übergesprudelt vor Begeisterung. Wisst ihr, man kann mich von jetzt auf gleich begeistern. Das ist ein tolles Gefühl. Die Energie durchfährt mich dann in Strömen und alles pulsiert wie wild. „Ja – ich will. Ich komme supergerne zum Füttern vorbei. Haltet ihr die Hühner im Garten? Ihr wohnt doch noch in der Edelstraße?!“ -“ Äh …“ – „In trixtown!!!“ – „Naja. Wir sind im Februar umgezogen. Wir wohnen nicht mehr in Hochheim.“

Katscheng. O_o

Diese kleine Detail hat mir mein Mann unterschlagen. „So. Nicht …?“

„Nein – wir wohnen in …“ (halbe Stunde Autofahrt entfernt) Dieses Detail war mir in der Tat unbekannt. Meinem Mann allerdings auch muss ich zur Ehrenrettung sagen.

Mit großen Augen schaue ich meinen Freund an. Dotti und Theodora sind ganz weit weg.  „Oh nein. Ich fürchte, dann kann ich doch nicht einsteigen … bei unserer Hühnerconnection.“

Ich bin wehmütig. Aber im Nachhinein ganz froh. Ich mache ja gerne spontane Dinge. Aber was, wenn ich nicht mit der Hühnerhaltung klargekommen wäre? Ich lese mich jetzt ernsthaft ein.

Im Februar habe ich Geburtstag … und meine Freundinnen, denen ich die Story erzählt habe,  hatten heute abend schon eine wunderbare Geschenkidee!!! ;)

… Fortsetzung folgt … :D

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Autor: trix

Wissenwollerin. Storyteller. Und meist eine etwas ver-rückte Sicht auf die Dinge - vor allem die kleinen am Wegesrand. :)

8 Kommentare zu “Dotti und Theodora!

  1. Du kannst die Hühner auch gerne zu mir bringen. Im Flur ist noch genügend Platz! :)

  2. Die Idee ist gar nicht so ohne. Aber leider wohnen fast nirgendwo die richtige Menschen zusammen. Es gibt so viele Genossenschaftswohnanlagen hier; da könnte man ohne weiteres in den grünen Innenhöfen Hühner halten, auch bei uns in der Reihe: ein gemeinschaftlicher Gemüsegarten vorne, mit ein paar Hühnern. Aber da ist leider nichts zu machen :-(

    Du siehst, auch mir sind Dotti und Theodora nicht fremd ;-)

    Liebe Grüße, Ingrid

  3. Super Idee! Eine Freundin von mir hat ein Huhn-Abo geschenkt bekommen und hat jetzt einen Gutschein für X Eier pro Woche. Genial. Meine Cousine, die sehr ländlich wohnt, hat auch Hühner, aber irgendwie wollen die keine Eier legen. Früher hatte sie Laufenten, die waren genial. Und deren Eier schmecken noch viel besser *schwärm* Wenn’s nach meiner tochter ginge, hätten wir übrigens- in unserem recht kleinen Garten von etwa 50 m2, in dem sich schon eine Schaukel und ein Sandkasten tummenln – zwei Meerschweinchen, zwei Kaninchen, eine Katze und ein Shetland-Pony. Vielleicht schaffen wir uns aber nächstes Jahr wenigstens die Katze en. Wobei – die legt keine Eier. Schade :-)

  4. Schafft Euch Hühner an! Für jeden Garten und jedes Temperament gibt es die richtige Rasse! Ich halte mit großer Begeisterung kleine Bartzwerge und es ist nicht halb so viel Arbeit, wie man am Anfang befürchtet. Neben der Tatsache, dass es wunderbare Haustiere sind, tut man auch was für den Umwelt- und Tierschutz, denn für jedes Huhn, was als Haustier gehalten wird, muss ein Huhn weniger in den Legeknast.

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