Das Leben ist wild!


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Kluge Worte! #1

In einer kleinen Atempause der häuslichen Entrümpelung ist mir folgendes Zitat in die Finger gefallen:

„Die große Herausforderung der Gegenwart besteht darin, das System runterzufahren, ohne das Rad der Zeit zurückzudrehen.

Jeder muss sich entschleunigen, verkleinern und in allen Bereichen weniger konsumieren.

Darum geht’s!“

So – und jetzt fix weiter … ich hab grad einen Run!

Ach – von wem das Zitat ist? Ich war erstaunt. Von

Heike Makatsch! :) Cleveres Mädchen!


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Wohlfühlzonen! Teil 1

Wir alle haben unsere Wohlfühlbereiche. Komfortzonen. Orte, an denen wir uns  gut aufgehoben und geborgen fühlen. Nicht den Bauch einziehen müssen. :)

Halt! Wobei … das ist doch die uns am allernächsten liegenste Wohlfühlzone. Unser Körper ist das Haus unserer Seele. Sind wir nicht sorgsam im Umgang mit beiden, so fühlt sich eines über kurz oder lang nicht mehr wohl und wir werden krank.

Nicht alle kennen meine Geschichte, von daher sei nochmal kurz erwähnt, dass ich im vergangenen Sommer einen Ausfall des Gleichgewichtorgans hatte. Ich wurde quasi frontal ausgebremst. Mit Sicherheit nicht ohne Grund. ;)

Auf jeden Fall knappse ich immer noch damit rum. Im Moment sieht mein Wochenplan folgendermaßen aus: montags gehe ich zum Rehabilitationssport. Ich sag Euch … es gibt Muskeln, von denen ich gar nicht mehr wusste, dass ich sie habe. O_o Diese Funktionsgymnastik ist zwar so alt und noch älter als Turnvadder Jahn, aber immer noch hochaktuell, wenn man daliegt und keuchend Beine und Arme herumwedelt. :’D

Dienstag und Freitag haut mir meine liebe Heilpraktikerin Nadeln ins Öhrchen. Nein, nein – sie findet liebevoll die Punkte, die zur Heilung relevant sind und sticht ganz achtsam ins Ohr. Ich könnt manchmal heulen vor Schmerz …

Und um das Paket abzurunden, gehe ich einmal wöchentlich für eine Doppelstunde zur Physiotherapie. Das ist in meinen Augen der härteste Tag für mich in der Woche. Kleinkleine Bewegungsabläufe, um die Halswirbelsäule wieder in eine gute Richtung zu bewegen und dem Rückenmarkskanal mehr Raum zu geben. Und auch, damit die Nervenwurzel nicht mehr so stark tangiert wird. Ich muss nur liegen – und bin abends komplett fertig. Jegliche Energie ist aus mir raus.

Heute haben wir während der Therapiestunde wie so oft über uns, das Menschsein an sich und im Speziellen, geredet. Es gibt Menschen, die brauchen, um sich zu entspannen, ihre Couch. Sie müssen sich und ihren Körper einhüllen können in eine dicke Wohlfühldecke. Abschalten von den Reizen des Alltags.

Ich kann das auch gut. Vor allem brauche ich morgens enorm viel Zeit, bis ich funktioniere. Dennoch ist Bewegung sehr wichtig für mich. Wenn ich gefrustet bin oder mir alles über den Kopf wächst, dann muss ich laufen. Also nicht unbedingt rennen, denn ich brauche die Puste, um in der ersten halben Stunde (gerne im Wald) meinen Frust und alles, was mich beschäftigt, herauszuschimpfen. Ich erzähle jedem Baum und jedem Stein, wie mistig der Tag doch ist. Ein Rohrspatz ist leise gegen mich.

Und urplötzlich befinde ich mich in meiner seelischen Wohlfühlzone. Mein Körper signalisiert mir Schmerzfreiheit. Mein Kopf – mein Monkeymind – leer sich. Die Gedanken laufen sich aus. Und aus einem recht flotten Schritt wird ein entschleunigtes Gehen.

Scheinbar löst Bewegung meine Blockaden. Ich werde weich und das Leben haut mich nicht mehr um. Es kann nur an mir vorbeiziehen. Bis ich genug Kraft getankt habe, um ihm wieder stand zu halten.

Wenn wir auf uns hören, können wir sehr gut erkennen, was uns Ruhe und Kraft gibt.

Innegehalten habe ich zudem in der vergangenen Woche mit der Nahrungsaufnahme. Mein Umgang mit LebensMitteln ist etwas ruhiger geworden in sich. Mein Problem ist, dass ich mich sehr damit beschäftigte, weil es mich stört, dass ich so kräftig bin. Ich kann mich nur schwer so akzeptieren. Und noch mehr stört mich genau dieser Umstand. Diese Nichtakzeptanz meiner Selbst. Ihr seht, alles ist im Prozess.

Das Nicht-Nachnehmen habe ich nicht immer einhalten können. Aber ich bin auf dem Weg. Seit einer Woche habe ich keine Süssigkeiten in mich gestopft und gehe sehr achtsam mit den Mahlzeiten um. Kein Fleisch, viel Gemüse. Interessante Rezepte. Learning by doing. Für die Weighties: ich bin in den Punkten. Meist sogar zwei, drei unter par.

Es ist  gerade ein weiter Weg hin zum gewünschten Komfort der körperlichen Wohlfühlzone. Ich fühle mich wie auf einer Schaukel. Es ist ein beständiges Hin und Her … bis ich mich irgendwann hoffentlich eingeschwungen habe.

Aber ich gehe ihn tapfer. Und ich weiss, wenn die ersten Sonnenstrahlen kommen, weicht die Melancholie und die Wärme spendet zusätzlich Kraft …


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„Sie hatte zwei große Lieben …“

“ … und einen Schrank voller Schuhe!“

(Carrie Bradshaw)

Tauchen wir heute mal in den trix’schen höchst materialistischen Schuhkosmos ein.

Im vergangenen Jahr hat Maria von widerstandistzweckmässig mal einen Post über Schuhe gebracht. Dieser Post hat mich nachhaltig beschäftigt. Damals habe ich als erstes mal ALLE Schuhe, die ich mein Eigen nenne aus sämtlichen Winkeln des Hauses hervorgeholt.

Da war gerade ein Freund meines Sohnes bei uns. Als er den monumentalen Haufen sah, fiel ihm nichts besseres ein, als vor lauter Schreck mit vor den Mund geschlagener Hand: „Oh mein Gott!“ zu sagen. Äh ja …

An diesem Tag ergab die Sammlung einiges über 70 paar Schuhe. Den Kleinklötterkram nicht mitgezählt. Ich hatte da plötzlich ein sehr schlechtes Gewissen. Und habe mich daran gemacht, die unbrauchbaren, kaputten, unansehnlichen Schühchen … auszusortieren.

Dann ruhte das Thema. War ja auch schon hart genug. Wie kommen einige meiner Leserinnen und Leser mit zehn paar Schuhen aus? Oder weniger?! Das schaffe ich schon mit meinen Wanderstiefeln und Sportschuhen für drinnen und draußen.  Ich meine … Schuhe leben doch im Verbund. Sie finden sich zu ganzen Herden zusammen. Ja – irgendwie doch schon. Die Schuhe, die ich ausgemistet habe, die waren wirklich durch. Und schon teilweise sehr alt.

Hier seht ihr zum Beispiel mein allerältestes paar Schuhe,

welches ich natürlich (sic!!!!!!) nicht weggeworfen habe.

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Diese komplett aus Leder handgenähten Schuhe habe ich vor fast 21 Jahren in Meran gekauft zum damals für mich unfassbaren Preis von 200 DM. Sie waren schon oft beim Schuster (einmal auch, um die Nähte wieder festzuzurren), um Eischen draufschlagen zu lassen. So hält sich die Sohle perfekt.

Sieht schon ein wenig schäbig aus … so auf dem Foto, aber ich trage sie so sehr gerne.

Wie hat sich so etwas entwickelt? Wie kann man denn so viele Schuhe ansammeln? Tja – gute Frage. Ich kenne sehr wohl die Antwort. Sie sind schon immer Seelenbalsam, Frustheiler und Wegbegleiter in schlechten Zeiten gewesen. Oder auch mal das gewisse Extra für den Wow-Effekt. Seelenbalsam, weil man als kräftige Mittzwanzigerin in all den Klamottenläden nichts Passendes findet – selbst nach einem ganzen Tag Shoppingwahnsinn. Frustheiler, weil mal wieder nichts passt. Außer Schuhe, die sind verlässlich. Die gehen immer. Ebenso Bücher. Die nehmen einem dann mit in eine andere Welt und lassen einem das Elend vergessen. Erst mit dreissig habe ich angefangen, mit mir ins Reine zu kommen. Ein Mann, der mich liebt (hat er vorher auch schon acht Jahre), zwei wunderbare Kinder. Und plötzlich stagnierte der Schuhkauf.

In den Thirtysomethings habe ich mich gefunden. Die Kilos ärgern mich immer noch (waren ja auch zeitweise weg), aber ich beginne immer mehr, mich mit mir zu versöhnen.

Und das ist der Moment, in dem wir uns von Dingen, die wir wirklich nicht brauchen, zu trennen vermögen. Einfach mal ausmisten ist da nicht. Nein, nein, Freunde des Minimalismus. Die Zeit muss reifen.

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Heute bin ich bei  43 paar Schuhen. Was bleibt, sind also vor allem hochwertige und langlebige Schuhe. Kennel&Schmenger, Hilfiger, Airsteps, Clarks.  Die gibt man nicht einfach weg. Man pflegt sie. Bringt sie zum Schuster und sie bleiben einem lange, lange erhalten. Letztes Jahr hatte ich übrigens einen stillschweigenden Deal mit meinem Jüngsten: keine Schuhe kaufen in 2014. Für 2015 gibt es einen ähnlichen etwas abgeschwächten Deal (zwei Paare). Ich überlege mir, welche Schuhe ich dringend (nochmal sic!) brauche. Zu meiner Entschuldigung muss ich sagen: ich bin eine Farbneurotikerin. Es gibt Kombinationen, die gehen einfach farblich nicht, deshalb muss das Farbverhältnis bei Schuhen immer ausgewogen sein. ;) Ich brauche: schwarze Booties. Doch! Hab ich glaube ich auch schon drüber geschrieben.

Und daran kann man erkennen, ob ein Wunsch nur ein übermütiges flatteriges Etwas ist, das uns in den Kopf schießt. Dieses „Habenwollen“ – Gefühl. Oder ob der Wunsch sich im Herzen manifestiert hat. :) Vielleicht bräuchte ich auch ein paar klassische schwarze Stiefel. Aber dieser Wunsch flattert noch etwas herum. Mal abwarten.

So sieht das also aus in 2015 mit den Schuhkäufen.

Und so sieht das auch gleich besser aus im Schuhregal. ;)


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Mit Bedacht!

Erschrocken fährt meine Hand von der Suppenkelle weg. Sanft lege ich den Deckel wieder auf den Topf. Mein Mann guckt mich mit großen Augen an. „Ups“ hauche ich.

Mein Vorsatz ist ja für den Jänner, nicht nachzunehmen. Das ist – um es mal salopp zu sagen – mistigschwer. Wenn es doch so lecker schmeckt. O_o

Und wenn ich dann genau in mich hineinhorche, dann weiß ich sehr wohl: ich habe oftmals keinen Hunger. Es ist die pure Lust am Essen.

Warum ist Essen ein so zentrales Thema für viele Menschen (außer, dass wir es zum Überleben benötigen)? Ich kann mich noch nicht mal damit entschuldigen, Heisshungerattacken (Binge Eating) zu bekommen. Oder Frustessen. Nee – eher Lustessen. Ich esse mit Lust und wenn es schmeckt, dann geniesse ich das sehr. Bis ich platze.

Und dann ist es leider-leider kein Genuss mehr.

Ich fürchte, mein Leben wäre nicht wirklich erfüllt, würde ich mich nur von Rohkost ernähren. Mal ehrlich: kleingeschnippelte Möhrchen sollen mich mit auf eine kulinarische Reise nehmen? Täglich am End? Oh wei – wo soll diese Reise nur hingehen? Ein fluffiger Kaiserschmarrn … eine dunkle Sauce über zartem Fleisch, die die Geschmacksknospen aufgehen lässt, ein zauberhaft zubereitetes Gemüsegratin (oh ich liiiiiebe Gratins). Okay – davon lasse ich mich nur zu gern verführen. :)

leckeres Gemüsegratin ... mal nicht überbacken. :)

leckeres Gemüsegratin … mal nicht überbacken. :)

Wer langsamer isst, hat mehr davon! Tja – ich schätze, das ist der Knackpunkt. Ich bin zu ungeduldig und möchte die Welt in mich aufsaugen. Und stellvertretend dafür „sauge“ ich meine Mahlzeiten auf. Ohne auf Textur und Geschmack zu achten. Und versuche mich zu retten, in dem ich eine zweite Portion auflade.

Gut, bei Gemüse ist das nicht wirklich schlimm. Doch wenn wir ehrlich sind, ist es ja das eher ungesunde, was wir uns gern ein zweites Mal einverleiben. Wenn wir langsam essen, geben wir dem Körper die Chance, all die guten Lebens-Mittel, die da vor uns liegen, bewusst wahrzunehmen. Vorzunehmen. Aufzunehmen.

Seit ein paar Wochen habe ich die Fleischzufuhr erheblich heruntergefahren. Ich esse gerne Fleisch. Aber ich gehe den Weg dahin, es bewusster zu tun. Es ist ein Lebens-Mittel geworden, dass nicht mal eben in den Einkaufswagen fällt. Und es macht mir Spaß, mit gemüse“lastigen“ Gerichten zu experimentieren. Herauszufinden, was es braucht, damit mir das Fleisch nicht fehlt (als Sattmacher im kleinen Bäuchlein). So gibt es Gerichte, da muss ich nachnehmen. Da komme ich nicht um eine zweite Portion herum, denn ich fühle mich nicht gesättigt. Sehr lecker das Ganze, aber satt machend nur wenig.

Und es gibt Gerichte, die erfüllen mich voll und ganz. Jede Faser meiner Seele wird angesprochen und jede Genusszelle angeregt. Mein Bäuchlein ist voll. Und ich fühle mich warm und gesättigt. Kennt ihr das? Oder ist das jetzt blöd ausgedrückt?

Mit Bulgur gefüllte Aubergine mit Tomatentopping. Das erste Mal, dass ich mit Zimt gekocht habe. O_o

Mit Bulgur gefüllte Aubergine mit Tomatentopping. Das erste Mal, dass ich mit Zimt gekocht habe. O_o

Um also für den Rest des Monats die „Kein Nachschlag-Challenge“ gut hinzukriegen, braucht es also etwas mehr. Sonst schaff ich das nicht.

  • langsam essen. Ich muss mir Zeit nehmen. Es hektikt mich niemand, ausser ich mich selbst. Man sollte mindestens mal 20 Minuten an einer Mahlzeit sitzen. Macht das mal. Stoppt mal für Spaß Eure nächste Mahlzeit. Jaaaa – da guckt ihr!!! Gar nicht so einfach.
  • Einfach mal öfter kauen. Pausen machen. Besteck ablegen. Sich Zeit nehmen. Okay – bei Suppe wird es schwierig. Aber sonst …
  • Das mache ich eh nie (oder sehr selten) – aber man kann im Grunde nur eins tun und sich darauf konzentrieren. Also bitte nicht vorm Fernseher, mit Zeitung oder Buch in der Hand oder beim Telefonieren essen. Immer eins nach dem anderen. Alles hat seine Zeit.
  • Den Wert des Gekochten schätzen. Wie jetzt das? Nunja – ich kaufe ja viel auf dem Markt und eher hochwertig. Das sollte ich mir bewusst machen. Das Lebens-Mittel schätzen, dass dort vor mir auf dem Teller liegt. :)

Mit diesen Gedanken verabschiede ich mich nun in die Küche. Ich krieg irgendwie Hunger. :D Wollen wir doch mal sehen, was es Leckeres gibt.

Aber eben auf eine bedachte Art.


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Weniger!

Dieses kleine Wort kann einem sichtlich an die Nieren gehen. In allen Belangen. Denn oftmals ist es in unserer Überflussgesellschaft, in der auch ich es mir kommod eingerichtet habe, nicht einfach, das Weniger zu leben.

Weniger … ein Vorsatz? Ein Motto? Ein Ziel? Ein Weg?

Jetzt bin ich kein ausgewiesener Minimalist, finde aber ein Weniger im Kleiderschrank als auch in den Räumen, in denen ich mich aufhalte, sehr beruhigend. Überhaupt habe ich schon des öfteren festgestellt: wenn mein Umgebungsbild ruhiger ist, fühle ich mich in mir drin auch aufgeräumter. Und dann fällt es mir leichter, mich von überflüssigen Kilos zu trennen. Von überflüssigen Gedanken ganz zu schweigen.

Vorige Tage habe ich damit angefangen, wieder ein Stück weiter auszumisten. Schluß zu machen. Ungeliebt sind da vor allem

N*E*W*S*L*E*T*T*E*R

Interessanterweise ist es ein ziemlich langer Weg gewesen, bis mir aufgefallen ist, dass ich das einfach abschalten kann. Jetzt lacht nicht … normalerweise klicke ich immer an, dass ich nicht über all den superinformativen Killefitz informiert werden möchte, der mir da noch zusätzlich in Form eines virtuellen Infobriefes zugestellt wird. Das klappt. Aber ich hatte da ein paar „Leichen im Keller“, die ich aus irgendeinem Grund über Jaaaaahre toleriert habe. Unfassbar. Wie das geht?

Ich habe mehrere Email – Postfächer. Aus irgendeinem Grund habe ich mein allererstes Postfach beibehalten. Es ist schon 16 Jahre alt und ich hänge aus wahrscheinlich sentimentalem Grund (oder weil ich mich nicht nur an das große G binden will) daran. Und seit genauso langer Zeit bekomme ich dort diese ungeliebten Infobriefe. Vom Auktionator. Vom Wald-und Wiesenhobby. Und von dem Anbieter des Postfach selber. Und ich lösche sie in regelmässigen Abständen ungelesen. Hab mich damit abgefunden. Aber ich kam nie und nimmer auf die Idee, sie einfach … abzubestellen. Weil ich sie ja nie bestellt hatte. Ergo – sind sie wohl im Service inbegriffen. Also – da hab ich echt auf der Leitung gestanden. Und vor einer Woche dann – da hab ich mir die Mühe gemacht, mal so einen Brief zu öffnen und zum Ende zu scrollen. „Unscribe“ – hach … das geht? Das kleine Zauberwort hat mich sofort eingefangen. Wie einfach sich man manch lästiger Dinge doch entledigen kann. :’D

Was diese kleine Geschichte sagen will? Manchmal ist nur ein kleiner Schritt in Richtung Veränderung notwendig, damit wir uns klarer und besser fühlen können. Hier war es ein Klick. Und vorher ein genauer Blick. Vieles nehmen wir als gegeben hin. Es ist so. Es war schon immer so. Es wird immer so sein. Aber das ist ein falscher Gedanke.

Wir haben ja noch viel Zeit vor uns. Zeit, die wir mit der positiven Veränderung leben können. Ich werde dieses Jahr 42. Vielleicht finde ich ja mit diesem Alter als Leitbild die Antwort auf alle Fragen. Vielleicht bin ich die Antwort. O_o Egal – ich schweife ab. Wenn ich also wieder mal denke: es war schon immer so. Dann führe ich mir vor Augen, dass meine wahrscheinliche Lebenszeit nochmal 40 Jahre andauert. Was können wir nur in dieser Zeit bewegen!!!

Weniger … ein Vorsatz? Ein Ziel? Ein Weg! Ein Weg, den ich in diesem Jahr beschreiten will werde. Im vergangenen Jahr habe ich schon sehr bewusst damit begonnen. Weniger Plastik. Weniger Umweltbelastung. Ich setze dieses Weniger fort. Weniger Klimbim im Ganzen. :)


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Here I am …

Gib es zu! :D Du hast jetzt gesungen: „rock you like a hurricane!“

Nein? Oh. Okay. Also ich fühl mich aber gerade so. Erholt und in der Lage das Leben zu rocken. Wie ein Wirbelwind. :) Da ich laut WordPress inzwischen die Oper in Sydney doch auch was öfter fülle, darf ich hier auch mal laut singen. So. Sprach der Rabe, nicht die Nachtigall. :)

2015 ist schon angekommen bei mir. Und heute morgen auch in meinem kleinen wilden Refugium hier. Ich habe nämlich aufgeräumt. Man kann ja nicht alles verrumpeln lassen. ;) Also habe ich heute morgen meine Monatschallenge – Seite aktualisiert. Die hat ein wenig gelitten in der zweiten Jahreshälfte, ABER sie lebt!!! Doch ja! Dieser rote Faden bleibt bestehen (ich bin so schrecklich schlecht im Halten von Vorsätzen, finde aber, dass jeder Mensch Ziele haben sollte). Im Januar werde ich wieder kürzertreten: ich werde mir keinen Nachschlag nehmen. Das passt gut dazu, ein wenig Demut im Leben zu bewahren. Bescheidenheit. Sich selbst genügen. In erster Linie auf dem Teller (Mist, Mist, Mist). Allerdings glaube ich auch, wer dies auf dem Teller beweisen kann, der kann es auch auf viele Lebensbereiche umsetzen.

Achja – und meine Bücherliste. Die 2014er ist abgeschlossen. Ich habe weniger gelesen, als gedacht. Doch wenn das Hirn ein schwindelerregendes Eigenleben führt, dann kann man ihm nicht mehr zumuten als „Lustige Taschenbücher“. Ist so. Die Aufmerksamkeitssspanne eines Flohs konnte ich da nicht überbieten und in Entenhausen ist alles so einfach. Für 2015 habe ich noch viele Geschichten, die mich mitnehmen sollen auf die Reise, hier liegen. :)

Und auch auf der Weniger werden – Seite bin ich gewesen. Die Dark Side of the Moon. Uiuiui. Das tue ich selten. Ich bin mit mir und meinem Körper nicht im Reinen. Fühle mich nicht wohl und mir fehlt die Disziplin und der Wille, dies anzugehen. Aber ehrlich gesagt: ich will auch nicht aus allen Nähten platzen. O_o 2015 gibt mir Zeit und Raum, mich in dieser Hinsicht (ist ja ein immerwährendes Thema) zu aktivieren. Hin zu einem guten Gewicht. Nicht spirrelig, aber gesund. Weniger von allem.

Das sind die Eckdaten. Und ein paar Specials wird es hier auch geben. :D Wäre ja sonst langweilig. Freut Euch auf kleine nachhaltige und plastikfreie Weisheiten, Reisegeschichten, den ultimativen Schuß auf den knallroten Apfel (der folgt schon sehr bald!!! Ist quasi in Arbeit) und ja doch – auch auf das Abwerfen von ungeliebten Pfunden. Wenn ich es mir recht überlege … das wilde Leben besteht ausschließlich aus Specials. Aus Sondereinheiten. Lachenmachern. Nachdenkern. Faszinierenden Alltäglichkeiten.

Ich freu mich …

Quelle: Pinterest

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