Das Leben ist wild!


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Shit happens!

„Dir fehlt eine ordentliche Portion „Scheißegal!“

Immer diese Zitate des Ehemanns. Mooooaaaahhhhh! Und immer dieses Körnchen Wahrheit darin. Noch eins mehr moooooaaaahhhh!!!

Manchmal frage ich mich, was ich eigentlich so sehr schlimmes verbrochen habe, dass ich permanent irgendeinen Mist an Land ziehe. Mit 40 ging es steil … bergab. Auch wenn das die Untervierzigjährigen nicht hören wollen. Also seid brav  – es lohnt sich – scheinbar.

Im Moment fühlt es sich bei mir an, wie das Öffnen eines Ü-Eis. Nur leider ist immer was zum Zusammenbauen drin, und das fand ich schon immer doof. Da stellt nach langem Rumgezacker mein Lieblingsdermatologe also fest: Psoriasis. Und weil er gründlich ist, will er gerne eine Allergie ausschließen. Das geht so aber nicht. Nächste Diagnose: Kontaktallergie gegen Perubalsam. „Oh fein, dann können wir also die Psoriasis ausschließen?!“ – „Nö! Die Kontaktallergie hat diese quasi initial gezündet! Und Du solltest Deinen Stresspregel mal runterfahren!“ Hmpppfff.

Und weil das nicht reicht, habe ich plötzlich wirklich ganz fiese Schmerzen in der rechten Hand. Diagnose (10 Jahre zu früh, aber egal): Daumensattelgelenkarthrose. O_o

„Du hast zuviele Baustellen. Jetzt lass halt erst mal eine ruhen und kümmer Dich um eins nach dem anderen!“ Ihr könnt Euch ja jetzt mal vorstellen, wer das zu mir sagte. Das war ein Misttag. Ein ums andere Mal verfluche ich diese bescheuerte latente Autoimmunthyreoiditis. Diese Schilddrüsenkrankheit zieht wohl alles an, was ich nicht haben will. Und ich muss damit noch mindestens – wenn es nach mir geht – 40 Jahre leben.

Ich brauche definitiv mehr „scheißegal“. Gerne auch in der handlichen plastikfreien Großpackung. :(

Scheißegal, dass ich zuviel wiege. Wen stört es außer mich selbst?

Scheißegal, dass meine Hände aussehen, als ob irgendwer liebevoll Schmiergelpapier drübergerieben hat. Es gibt Melkfett. Da is nix drin, es hilft mir wunderbar und ich muss nicht permanent Cortisonsalbe draufschmieren.

Scheißegal, dass ich jetzt scheinbar nicht mehr alles essen kann, was ich will. Dann ess ich eben andere LebensMittel. Gibt ja genug. Und da habe ich wirklich schon viele gute Alternativen gefunden.

Scheißegal, dass jetzt noch eine Arthrose dazugekommen ist. Sie kommt nur schubweise und lässt sich mit Schiene und schmerzhemmenden Salben ganz gut behandeln.

Scheißegal, dass das Leben manchmal verrückt spielt. Auch der schlimmste Tag hat schließlich nur 24 Stunden. Und die tollen Momente im Leben überwiegen schließlich.

scheißegal

Vielleicht hat mein Mann ja recht. Shit happens und manchmal sollte uns das einfach mal scheißegal sein. ;) Und wenn ich es mir recht überlege. Erstens – schlimmer geht immer. Und zweitens – ich bin nicht allein damit. Es gibt soviele Menschen, die sich genau plagen.

Durchatmen. Loslassen. Leben.


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Willkommen im „Fly Inn“!

Sie suchen eine Bleibe für den Sommer?

Einzelzimmer?

Wohngemeinschaft?

Mehrfamilienwohnen?

Wir hätten da was für Sie!

 

Unser Objekt für den anspruchsvollen Gast ist ein geräumiges kleines Haus, direkt im Grünen mit Blick auf eine berauschende Vielfalt an Gräsern, Pollen, Obst und duftende Gänseblümchen. Jederzeit Zugriff auf den hauseigenen Obstgarten garantiert.

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Erleben Sie auf drei Etagen ein einzigartiges Wohnerlebnis. Im Erdgeschoss befinden sich unzählige Einzimmerappartements, die dennoch jedes für sich Ruhe und Geborgenheit versprechen. Sie können wählen zwischen Separees als auch einem kleinen Mehrfamilieneinzelblock.

Im mittleren Stockwerk findet das Gemeinschaftswohnen und Kurzzeithausen statt. Jederzeit durch geräumige Eingänge zugänglich.

Im oberen Stock – unserer Waldetage – sind individuelle kleine Wohneinheiten aus echten Hemlock-Tannen sowie Kieferzapfendesign angelegt. Gut geschützt vor der Außenwelt können Sie sich hier erholen und für den Tag rüsten.

Das Hauskonzept verfolgt vor allem im Dachbereich das steinersche Prinzip: „ein bißchen Schräglage im Waldorfstil“. Wenn Sie möchten, ist ein Farbanstrich im Nachhinein noch möglich. Wir bieten Ihnen einen warmen Grünton an, entsprechend ihrer natürlichen Neigungen.

Natürlich ist die Frage nach den Rohstoffen gestattet. Für das Erdgeschoss ist es jederzeit möglich, Bambusstäben, die in alten vertrockneten Pflanzkübeln ihr Dasein fristen, eine neue Aufgabe zu geben. Der oben beschriebene Wohnblock besteht aus dem Ende eines Holzpflocks, der nicht mehr benötigt wird. Dort wurden kleine Wohneinheiten hineingebohrt. In der Mittelstation – öhm – gibt es nichts. Der Eingang besteht aus einer alten Holzkistenplatte. Die Waldetage ist mit Mitteln der Natur gefüllt sowie ein paar Holzheckseln. Das Grundgerüst unserer DIY-Wohnanlage ist ebenfalls aus den Resten einer Holzkiste sowie aus Europalettenteilen und sonstigen Holzresten aus der Garage gefertigt. :) Ein Nachmittag Arbeit und fertig ist die neue Bleibe.

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Geniessen Sie das Leben im Grünen – kommen Sie herein, fühlen Sie sich wohl. Familien mit Kindern gern gesehen. Nur der Hund muss aufgrund der Quadratmeterzahl wohl leider draussen bleiben. ;)

Beeilen Sie sich und greifen Sie zu, bevor die besten Plätze belegt sind. Unser Haus hat seit Eröffnung schon einen regen Zulauf erfahren!!!