Das Leben ist wild!

Es regt sich was!

4 Kommentare

Wie wir wissen, hat nicht allein der Konsument die Macht in Händen. Er wird, wenn er sich entgegen dem Mainstream bewegt, auch schon mal schief angeschaut.

Gestern dann die Meldung: REWE nimmt die Plastiktüten aus dem Programm.

Wow – war mein erster Gedanke! Das ist mal was anderes als der Tante Emma – Laden im Studentenviertel. Es ist gut, dass sie den Schritt machen. Mich nervt nur ein „aber“ der Geschichte.

ABER die Plastiktüten bei Obst und Gemüse bleiben.

Ist das nicht genau die Krux? Oh – ich hab meine Tasche vergessen. Na, da nehm ich doch ’n Appel in de Dutt und dann passt der Rest auch noch rein. O_o

Gestern habe ich bei meinem Einkauf von Obst und Gemüse ELF Plastiktüten eingespart. Ich fand das enorm. Wenn man sowas mal hochrechnet … uiuiui. Da sollte umgedacht werden. Ich weiß leider nicht genau, wie die Ökobilanz von Papiertüten ist, wenn ich die Wahl habe, greife ich dennoch dazu. Nur mal so als Alternative für unsere Obstplastikfraktion.

Dennoch begrüße ich den Schritt einer großen Supermarktkette sehr, auf die P-Tüte unter der Theke zu verzichten.

Wie habe ich gerade in der FAZ gelesen: „Es passiert öfter, als einem lieb ist. Eigentlich hat man ja immer eine Stofftasche im Rucksack. Oder einen Plastikkorb im Kofferraum. Aber dann braucht man doch mal dringend noch ein paar Zutaten für die abendliche Bolognese-Sauce, und die Stofftasche liegt noch daheim. Das ist die klassische Situation für eine Plastiktüte. “

Dann ist der Herr Journalist entweder ein schlechter Beobachter an der Kasse oder geht selten einkaufen. O_o  Nämlich dann, wenn es wieder heißt: „Rausgezoppelt unter der Theke und inflationär auf das Kassenband geworfen!“

Die „klassische Situation“ ist vielmehr das Nichtdrübernachdenken, das Nichtbrauchenundtrotzdemnehmen oder das EsgehörtfürmichzumEinkaufdazu.

Ich kann dazu nur sagen, dass es ein richtiger Schritt in die richtige Richtung ist. Allerdings sollte sich die Umstrukturierung auch nach innen richten. Sonst entsteht nur eine Verlagerung der Problematik. Denn Wege finden die Plastiktütenfreaks ja immer, um ihrer „Sucht“ zu fröhnen. *rrrrrrrrrr*

Schauen wir mal, wie es weitergeht! :)

Advertisements

Autor: trix

Wissenwollerin. Storyteller. Und meist eine etwas ver-rückte Sicht auf die Dinge - vor allem die kleinen am Wegesrand. :)

4 Kommentare zu “Es regt sich was!

  1. Hey Trix, so ähnlich war mein Gedankengang gestern auch. Die großen Tüten raus, die kleinen Tüten drin lassen. What??? Brauchen Bananen Tüten? Oder anderes Obst/Gemüse?? Egal. Umdenken und sich verändern muss jeder für sich. LG Claudi.

  2. mich ärgert dieses plastikverpackte Obst sehr!, ich lass das dann dort in deren gelben Kästen. Aber frage mich immer wieder, was das soll. Meist gehe ich ja da hin, wo es unverpackt ist, aber dann muss ich alles schrubben, wenn ich mir ansehe, wer alles das Obst und Gemüse begrabbelt. Was ich meist eh mach..aber, aus Prinzip! So..ich geh mal ein wenig gehen… ;-) Grüssle

  3. Wenn ich tütenlos Spontankäufe tätige, wandert alles in die Handtasche. Oder einen Karton. Ich muss gestehen: für Tüten bin ich einfach zu geizig!

  4. Grundsätzlich finde ich es gut, bis eben auf die kleinen Tüten. Das ist eben nicht zu Ende gedacht. Schade. Aber irgendwo muss man auch mal anfangen.
    Zum Thema Papier vs. Plastik: Papier hat nur dann eine bessere Bilanz, wenn man die Tüte noch zweitverwertet oder öfter. Ich habe in meiner Handtasche immer einen zusammenfaltbaren Beutel. Zur Not geht auch in die Handtasche noch was rein. Liebe Grüße, Kerstin

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s