Das Leben ist wild!

Buchliste 2014

Hier findet die aktuelle Bücherliste einen Platz, damit ich doch endlich mal nachvollziehen kann, was und wieviel davon mir den Kopf verdreht übers Jahr. Buchstabenüberbuchstabenüberbuchstaben …

*Januar*

1. Das Lied von Eis und Feuer – Der Sohn des Greifen – George R.R. Martin.

Die lange, laaaaange Geschichte des Spiels der Throne. Altgewohnte POV-Erzählweise. Teilweise – ich gestehe – überblätterbar. Ich habe z.B. Daenerys nur (wenn überhaupt) quergelesen, weil einfach NIX passiert. Meine Favorites sind Thyrion und Jon Snow. Sind bestimmt auch die des Autors, denn sie sind wesentlich fesselnder als andere Charaktersichten geschrieben. ;)  Den Gruselbolzen Ramsey Bolten brauche ich nicht. Ich mag Gewalt nicht sehr. Und der Typ ist echt fies. Lesen also nur dann, wenn man die ersten Bände schon durch hat. Was mir einfach nicht gefällt, sind die inzwischen deutschen Übersetzungen der Namen. Das ist einfach abstrus. Ich habe das englische Mittelalter vor Augen oder auch Marokko oder so und dann kommen seltsame deutsche Namen. Muss nicht sein. Aber ich lese jetzt Band 10. Und dann ist Schluß, denn der Autor ist auch nicht mehr der Jüngste und braucht so ewig lange, bis er mal ein Buch fertigstellt (ist ja auch was komplex, Herr Martin), dass er vielleicht das Ende gar nicht mehr mitbekommt. Oder wir.

2. Das Lied von Eis und Feuer – Ein Tanz mit Drachen – George R.R. Martin.

Genug ist genug. Während in den Anfangsbänden noch wirklich spannende Charaktere zu lesen waren, fühlt sich Band 10 ganz furchtbar schlecht an. Stellt Euch einen Baum vor. Band eins war der Stamm und alles was folgte, waren die Verästelungen des Baumes. Und ein Baum hat viele davon. Was einem Baum ebenfalls zu eigen ist und es scheint, als halte es der Autor ebenso: er kommt nicht mehr zusammen. Die Fäden verlaufen ins Bodenlose und plötzlich rumpelt alles durcheinander. :( Schwierig. Mein Fazit: das war das letzte Abenteuer. Zumal mein Lieblingscharakter gerade entweder gestorben ist oder nicht. Wer weiss das schon, wenn das Kapitel mit einem Dolchstoß endet. Aber da ich nicht weiss, ob es in Band 11 oder 12 oder 27 aufgegriffen wird, schenke ich es mir. Schade, schade … soviel Potential und es wird einfach vergeudet. Das können andere besser, Herr Martin.

3. Marina – Carlos Ruiz Zafón

Es ist immer gleich. Ich lese die ersten Seiten, die Carlos Ruiz Zafón schreibt und wider Erwarten fängt mich das so unscheinbar scheinende Buch innerhalb der nächsten halben Stunde komplett ein. Wie macht er das? Das war schon bei „Der Schatten des Windes“ so. Wunderbar unaufgeregter und doch so silberhell scheinender Schreibstil. Es hat mich mit auf eine Reise nach Barcelona genommen … in das Jahr 1980 ebenso wie in die Nachkriegszeit. Man fängt an zu lesen und kann nicht mehr aufhören. O_o Ein Buch über die Liebe, aber nicht im herkömmlichen Sinn. Über das Loslassen müssen und über alte Geister, die nicht verschwinden können. Die Geschichte führt in den Untergrund der Stadt, hin zu etwas, das längst nicht mehr existieren dürfte.

4. Anni und Alois. Arm sind wir nicht – Julia Seidl/ Stefan Rosenboom

Beide fast 80 Jahre alt und seit 50 Jahren verheiratet. Sie leben auf einem alten Einödhof am Rande eines Dorfes in den bayerischen Alpen. Dort steht bis auf wenige neuzeitliche Tools (Waschmaschine, Traktor, E-Herd nur fürs Kuchenbacken) die Entwicklung in Richtung Komfortzone still. Was man isst, wird selbst angebaut oder gezüchtet. Kein Schnickschnack, weitestgehend Selbstversorgung. Ein interessanter Einblick, dass das Leben in der Jetztzeit auch ohne all den Konsumzwang funktionieren kann. Selbstversorgung par Excellence. Mir hat das Buch gefallen, ich habe es gern gelesen, hat es mich doch zum Nachdenken über meine jetzige Lebenssituation angeregt. Was brauche ich, um zufrieden zu sein? Es hätte an einigen Stellen tiefer sein können. Aber vielleicht war es gerade so gewollt. Ich glaub, ich les das bestimmt noch mal.

*Februar*

5. Verwesung – Simon Beckett

Dies ist ein weiterer Krimi aus der David-Hunter-Reihe! Wie immer solide und gut geschrieben, der Spannungsbogen wird ganz gut gehalten. Allerdings lese ich wohl zuviele Krimis, man riecht auf Meilen Entfernung, wer da wirklich den Dreck am Stecken hat. Um was geht es? Um einen Serienmörder, der nach Jahren ausgebrochen ist und die Suche nach diesem in den Mooren von Dartmoor. Es ist alles nicht so einfach wie es scheint und die Vergangenheit spielt eine große Rolle. David Hunter wird unweigerlich mit hineingezogen …

6. Bußestunde – Arne Dahl

Es fängt schon interessant an, denn ich fühle mich irritierenderweise an „Das fliegende Klassenzimmer“ erinnert. Arne Dahl beginnt seinen Roman nämlich  damit, die Zuschauer im Rundflug zu den Protagonisten zu lotsen. :) Wen man „Bußestunde“ lesen möchte, sollte man vorher die anderen Bücher rund um die A-Gruppe der Stockholmer Reichspolizei gelesen haben. Und man wird dies nicht bereuen. Hier nun geht es vorerst um einen „kleinen“ Raubüberfall in einer Videothek, der sich als Hinweis auf ein viel größeres Verbrechen herausstellt. Purer Zufall, dass ein Mitglied der A-Gruppe gerade in der Nähe war. Man ist von Anfang an gefangen von der Art der Ermittlung und ich habe das komplette Buch durchgefiebert. Bis zum Schluß ist der Ausgang nicht klar. Nebenbei gibt es einen Handlungsstrang, der scheinbar von der restlichen Geschichte abgetrennt zu sehen ist, aber auch hier gilt: am Ende fügt sich alles ineinander. Sehr gut geschrieben. Unbedingt lesen – aber wie gesagt … erst mal die anderen der Reihe! :)

7. All die schönen Toten – Martha Grimes

Inspector Jury. Ich kann mich nun schon so lange nicht an „Superintendent“ gewöhnen. Für mich bleibt er „Inspector“. Zwischenzeitlich habe ich ihn mal aus den Augen verloren, denn er wurde mir allzu melancholisch und duster. Da hat auch Melrose Plant nichts retten können. „All die schönen Toten“ lässt sich gut lesen, auch wenn ein wenig Hintergrundwissen ob der Ur-Protagonisten nicht schlecht wäre. Eine wunderschöne tote Frau in teurer Garderobe. Und sie bleibt nicht die einzige. Daneben eine verschwunde Katze und ein verwirrendes Versteckspiel. Manchmal wurde es mir fast ein bißchen zuviel an Parallelen zu Filmen und Geschichten, die sich hier kreuzen und doch nichts miteinander zu schaffen haben. Dadurch kommen die Urgesteine in Long Piddelton, die man abseits der Story sonst fand, einfach zu kurz. Am Ende allerdings klärt sich alles nach Martha Grimes-Manier auf. Solide, aber lange nicht so gut wie die allerersten Jury-Bände. Schade eigentlich, aber sie wird wohl auch alt …

8. Wer Schatten küsst – Marc Levy

Ein einfühlsames Buch über das Leben und die Liebe. In seiner Art und vom Erzählstil typisch französisch geschrieben. Es ist die Geschichte eines kleinen Jungen auf dem Weg zum erwachsenen jungen Mann und den Menschen, denen er begegnet. Mich hat es eingefangen und nachdenklich gemacht. Ab und an ist so ein Buch wunderbar, um an seinen eigenen kleinen Festen zu rütteln und die Augen für die Welt und die Menschen im Besonderen zu öffnen. :)

*März*

9. Die russische Herzogin – Petra Durst-Benning

Die Geschichte einer Romanowa! Es gibt wirklich viele Legenden um das Zarengeschlecht derer von Romanow. Auch heute noch. Dies ist die Geschichte der Großfürstin Wera Konstantinova, die von einem widerspenstigen Kind zu einer eigenwilligen Frau heranwächst. Eine wunderbare kurzweilige Geschichte, die eine zeitlich gar nicht sooooo lang zurückliegende Zeit in Deutschland portraitiert.

10. Das Lavendelzimmer – Nina George

Ein Buch über die vielen kleinen und großen Gefühle des Lebens. Über die Liebe, über den Schmerz und über Freundschaft. Über den Mut auch nach langen Jahren in einem Mikrokosmos sein Leben wieder lebenswert zu gestalten. Zauberhaft. Unbedingt lesen. :)

11. Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner – Kerstin Gier

Tja … Brause fürs Hirn. Wenn sich in meinem Kopf eh schon sehr viel sammelt, mag ich auch manchmal Bücher, die nicht viel von mir verlangen. :) Ein typischer Kerstin Gier – Frauenroman. Was passiert, wenn man sich plötzlich in einen anderen Mann, als den angetrauten verliebt? Und … ist das Gras tatsächlich auf der anderen Seite grüner? Nette Zwischenlektüre – Hirn anschalten nicht erwünscht. ;)

*April*

12. Nur eine böse Tat – Elizabeth George

Ich bin ja ein heimlicher Fan von Barbara Havers. Und in diesem Buch ist sie total durchgeknallt. Vermeintlich! Sie ist lediglich loyal. Glaubt nicht alles. Und ist überhaupt ziemlich unbritisch bezüglich ihrer hochkochenden Emotionen. Im neuesten Fall von Inspektor Linley geht es um ein verschwunden geglaubtes Kind, das dann tatsächlich verschwindet. Und einen Mordfall. Im Fokus immer der Vater des Kindes. Ein guter Freund von DS Havers … Wer die Inspektor Linley-Romane kennt, kann auch diesen gut lesen. Allerdings muss ich zugeben, dass 200 Seiten weniger auch nicht geschadet hätten. Ich bin für sowas zu ungeduldig. ;)

13. Spuren – Robyn Davidson

In den 1970ern reist eine junge Frau quer durch Australien. Vorwiegend führt ihr Weg sie durch unwegsame Wüsten und Siedlungen, Ranches, Städte sind oft meilenweit weg. Unterwegs ist sie mit vier Kamelen und ihrer treuen Hündin Diggity. Robyn Davidson hat sich für diesen Trip entschieden, weil sie ihr Leben gravierend ändern wollte. Von innen heraus. Ballast abwerfen, ihr Land kennenlernen und damit sich selbst und ihre Wurzeln finden. Ein kantiges Buch. Zu Beginn bis ca. Seite 130 wollte ich gar nicht weiterlesen. Es hat mich nicht eingefangen. Es dauerte endlos, bis sie ihren Trip endlich antrat. Vielleicht hätte sie die Vorgeschichte kürzen können … und während der Reise fehlt mir ab und an die Tiefe, die man erwartet, wenn ein Mensch so einen Marsch auf sich nimmt. Dann wieder geht man mit ihr unter und wird in ihre emotionale Lage gleich einem Strudel mitgezogen. Im Nachwort wird klar, wie sich die Frau und auch ihr Schreibstil verändert haben. „Spuren“ ist ungeschminkt und hat viele Facetten. Kantig eben. ;) Und jetzt mache ich mich auf die Suche nach den Fotos der Reise … die fehlen diesem Buch wirklich … :(

14. Zeit deines Lebens – Cecilia Ahern

Eines Tages verwickelt ein Obdachloser namens Gabriel einen vielbeschäftigten Geschäftsmann (Lou Souffern) in ein Gespräch, nachdem dieser ihm einen Kaffee spendiert hat. Lou fühlt sich dem Unbekannten seltsam verbunden und verschafft ihm kurzerhand einen Job – was nun wirklich nicht seine Art ist. Doch auch Gabriel hat ein Geschenk für Lou: ein rätselhaftes Mittel, durch das Lou ein anderer wird. Brause fürs Hirn – aber zauberhaft. Schönes kurzweiliges Buch. Genau richtig für den Urlaub.

* Mai *

Literarische Blockade! Irgendwie ging überhaupt gar nichts an mich. O_o Über Wochen habe ich versucht, „Das Spiel des Engels“ zu lesen. Nix. Durch einen leichtbrausigen Schmöker wie Sophia Kinsellas „Shoppoholic“ hab ich mich durchgelangweilt – mehrere Seiten übersprungen … Nix zu wollen.

*Juni*

15. Der Medicus – Noah Gordon

Es ist wie Heimkommen. Dieses Buch habe ich in den letzten 20 Jahren gefühlte einmal jährlich gelesen. Und es wirkte wie eine Art literarische Medizin gegen die Blockade. Jetzt geht es wieder. Ein Buch, das ich jedem uneingeschränkt ans Herz legen kann. :)

*Juli*

16. Everest – Reinhold Messner

Da ist mir doch ein Exemplar von 1978 in die Hände gefallen. Reinhold Messner beschreibt den Aufstieg zum Mount Everest im Mai 1978 „by fair means“ – also ohne Sauerstoffflasche. Die Expedition des ÖAV besteht aus einigen Seilschaften, die fast alle den Gipfel erreichen. Messner und Habeler wagen den Aufstieg als erste ohne Zuhilfenahme von Sauerstoff. Irre? Wegweisend? Machbar? Machbar!  Es sind ein paar Sätze in diesem Buch, die den irgendwann gereiften Messner durchschimmern lassen. Ich mag den Mann einfach.

17. Das Geheimnis des weissen Bandes – Anthony Horowitz

Ein neuer Sherlock Holmes! Ob das möglich ist? Ja – ist es! Beim Lesen habe ich mich wiedergefunden im Schreibstil Sir Arthur Conan Doyles und war gleich gefangen im London des 19ten Jahrhundert. Wie es so üblich ist, ist die ganze Handlung erstmal verstrickt, verwirrend und irgendwie so gar nicht lösbar. Wer ist der Täter, wer ist das Opfer? Wo laufen die Fäden zusammen? Alles nicht einfach – mir geht es wie Dr. Watson. Kleine aufflackernde Ahnungen, aber irgendwie komme ich nicht so wirklich zur Lösung … ich brauche Sherlock Holmes, dem ja eigentlich alles von Anfang an klar war. :’D

18. Menschensöhne – Arnaldur Indridason

Hm … schwermütig  – irgendwie so, wie man sich Island vorstellt. Und leider vorhersehbar.

19. Todesrosen – Arnaldur Indridason

Na gut, ich habe noch einen zweiten Band hinterhergeschoben, weil sie einfach so kurz sind und damit gut zum Lesen im Krankenhaus geeignet waren. Aber es gibt bessere Krimis … kann man lesen, muss man nicht. ;) Ist mir einfach zu grau gefärbt.

* August *

20. Sherlock Holmes – Das Tal des Grauens – Arthur C. Doyle

Ein typischer Sherlock Holmes – ohne ihn und seine Gedankengänge wäre es nur halb so schön. Verwirrungen und Verwicklungen, die über den großen Teich in die dunkle Vergangenheit des Opfers führen. Und am Ende ist manches nicht so, wie es zu Beginn scheint.

21. Schutzengel – Klüpfel und Kobr

Sensationell. Wirklich. Das ist eine Perle in der Kluftinger Reihe. Ich hab so derart lachen müssen. :’D Und dann natürlich ein wirklich guter Fall. Eine Reliquie soll geraubt werden und das Team um Kommisar Kluftinger wird dies zu verhindern wissen. Ja? Tatsächlich? Unbedingt lesen!!!

22. Blackout – Marc Elsberg

Dieses Buch macht äußerst nachdenklich. Wie schnell kann doch die heile Welt, in der wir leben, zusammenbrechen. Wir sind verwöhnt: Strom, wann immer wir ihn brauchen. Wasser – ein Luxusgut. Die Toilettenspülung … tja. Was aber, wenn das alles wegbricht? Während dem Lesen des Buches hab ich echt schon ein Notfallequipment gedanklich zusammengestellt. Sind wir im Fall eines Gaus gerüstet? Sind wir?

23. und 24. Der schwarze Orden und Kaltgestellt – Colin Forbes

Kennst Du einen, kennst Du alle. Brause fürs Hirn aus dem Agentengenre. Die frühen Forbes-Bücher um den genialen Tweed und sein Team waren wirklich gut. Doch mit der Zeit wiederholt sich alles und ein Schema wird erkennbar. Aber für mal einfach abschalten geht es … ;)

Zwischendurch habe ich – da ich zeitweise die Aufmerksamkeitsspanne eines Flohs habe – Lustige Taschenbücher gelesen. :) Zurück in die Vergangenheit …

25. Fast nackt – Leo Hickman

Wie fühlt sich das an, wenn man innerhalb eines Jahres sein Leben ethisch zurecht rückt? Leo Hickman hat es ausprobiert. Interessant fand ich, dass er sich hat beraten lassen und mit einigen Menschen, die sich beruflich mit vielen ökologisch achtenswerten Bereichen auskennen, getroffen hat. Das Experiment hat er im Jahr 2003 gemacht. Das merkt man. Inzwischen hat sich sicher einiges geändert. Und es spielt sich in London ab, was sicherlich auch eine Rolle spielt. Dennoch: gut zu lesen und manch eine Idee ist aufgreifbar.

26. Als ich vom Himmel fiel – Juliane Koepcke

1971 stürzte eine Passagiermaschine der Airline LANSA auf einem Inlandsflug über Peru mitten über dem Regenwald ab. Alle Insassen kamen ums Leben, bis auf eine junge 17jährige Frau. Juliane Koepcke erzählt ihre Geschichte und weit mehr …

27. Urlaub mit Esel – Michael Gantenberg

Ich war versucht, hinter das Geheimnis der Eselwanderungen durch die Uckermark zu kommen. Mit diesem Buch. Aber wenn ich ehrlich bin, hab ich schon schönere und bessere Reise“berichte“ gelesen. Seichte Unterhaltung mit doch arg viel strapazierten Weggefährten. Ich weiss ja nicht … Wenn schon ein problembehafteter Mensch, dann hätte ich gern ein wenig tiefer hinter die Kulissen geschaut und vielleicht auch seine Ehe und die Motivation seiner Frau bezüglich der Reise erfahren. Aber gut … sollte nicht sein.

* September *

28. Bewusst anders – Georg Schweisfurth

Ein gutes und rasantes Buch. Dieser Mann ist durchdrungen von Kraft, die Dinge ändern zu wollen. Sonst liest man ganz gerne die Erfahrungsberichte der Erlebenden im Kleinen. Die Selbstversuche. Dies zeigt eine andere Seite von Nachhaltigkeit und ökologischem Bewusstsein. Die des Unternehmers. Lesenswert. Manchmal dachte ich, dass es nur schade ist, dass mit dem großen Ganzen eine Partnerschaft nicht kompatibel zu sein scheint.

* Oktober *

29. Twig im Dunkelwald

30. Twig bei den Himmelspiraten

31. Twig im Auge des Sturms

32. Twig – Fluch über Sanktaphrax

Die oben genannten Twig-Bücher gehören zu den Klippenland-Chroniken von Paul Stewart und Chris Ridell. Und wer sich ausdachte, diese Bücher in die Jugendbuchsparte einzureihen, weiss ich wirklich nicht. O_o Sehr strange Reihe. Wer Tim Pratchett mag, liest auch sicher diese hier gern. Bei „Fluch über Sanktaphrax“ habe ich mal pausiert. Zumal dies eigentlich eher ein Vorbuch ist, dass in einer anderen Trilogie der Chroniken einzureihen ist.

*Dezember*

33. Der Metzger, der kein Fleisch mehr isst … – Karl Ludwig Schweisfurth

Ich mag diesen Mann, durfte ich ihn doch bei verschiedenen Gelegenheiten schon persönlich kennenlernen. Es ist immer interessant, ihm zuzuhören oder mit ihm zu reden. Eine bemerkenswerte Geschichte – weg von der Fleischindustrie hin zu achtsamen Umgang mit den Tieren, die für uns zu Lebens-Mitteln werden. Eine  unaufgeregte und doch beeindruckende Lektüre. Unbedingt lesen!!!

34. Das Geräusch einer Schnecke beim Essen – Elisabeth Tova Bailey

Was tut man, wenn man durch eine rätselhafte Krankheit ans Bett gefesselt ist und die Welt so sehr schnell an einem vorüberzieht? Ein Glücksfall, wenn einem eine Freundin eine Gefährtin vorbeibringt, in deren Lebensrhythmus man eintauchen kann. Schönes Buch – ich weiss jetzt wieder mehr über Schnecken und über das Leben. ;)

35. Eat. Pray. Love. – Elizabeth Gilbert

Gehört in die Kategorie Bücher „abgenudelt“ – will ich nicht lesen. So zumindest war der Gedanke. Aber dann hab ich es auf einem Flohmarkt gefunden. Und nach Monaten dann doch in die Hand genommen und gelesen. Es hat mich überrascht!!! Ich glaube, alles hat seine Zeit, und wenn man sich selbst auf der Reise befindet, dann ist dieses Buch genau richtig. Ich habe es gerne gelesen und mich stellenweise selbst dort gefunden. :)

 

 

8 Kommentare zu “Buchliste 2014

  1. Nette Idee, Trix, das mit der Bücherliste ;-) Bin gespannt, was bei Dir so im Laufe des Jahres zusammenkommt.

    Happy reading und viele Grüße aus Franken

    Christof

    • Hast mich inspiriert. Allerdings schwächelt mein Gedächtnis immer etwas … von daher mach ich das mal so. :) Grüsse zurück vom Taunusmädel

  2. Die Idee finde ich super! Das könnte ich gleich mal zu mir übernehmen! :)
    LG & Drücker,
    Julia

    • Sehr gerne. Mir geht so vieles verschluppt, weisst Du. Eine gute Sache, um mal eben nachzuschlagen, was man schon gelesen hat und was drin vorkam. :) lg und Bussi

  3. and the nominee is…….. you!!!! check mal meinen post! :)

  4. Ist ja schade, dass „Spuren“ nur so mittelgut ist. Dafür habe ich bisher nur gute Kritiken zu dem Film gelesen :-) Aber ich habe ihn noch nicht gesehen. Also betreten auf eigene Gefahr :o)

  5. Die Arne Dahl Bücher um die A-Gruppe sind wirklich alle lesenswert. Früher habe ich jedem neuem Band entgegen gefiebert. Heute lese ich Krimis und Thriller nur sehr ungern. Ich führe so eine Bücherliste auf dem PC. Ist immer interessant zu sehen, was man vor zwei oder drei Jahren gelesen hat.
    lg Nanne

    • Das kenne ich. Es gab Phasen, als meine Buben klein waren, da haben mich Krimis phasenweise abgestossen. Ich mochte nichts mit Gewalt lesen.

      Gerade hänge ich … seit vier Wochen geht nichts. Ich bin zwischen den Zeilen von „Spiel des Engels“ verschütt gegangen. :( Und find nicht raus.
      lg

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