Das Leben ist wild!


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In der Küche!

Vor ein paar Tagen hat rage von MamaDenkt sich Gedanken über Küchen gemacht. Daraus hat sich ein Blogstöckchen verselbständigt, das ich doch gerne aufgreife (ich hab da Spaß dran). Da ich mich derzeit wirklich viel in meiner Küche aufhalte, habe ich das Thema heute mal aufgegriffen.

Als wir vor einigen Jahren hier in dieses Haus gezogen sind, mussten wir zuerst einige Veränderungen im Küchenbereich vornehmen. Die Küche befindet sich für mich an einem recht stiefmütterlichen Ort. Sie ist klitzeklein und, da sie auf der Nordseite des Hauses liegt, zudem echt dunkel. Sonne kommt dort äußerst selten rein. Sie war komplett abgeschottet vom Rest der Wohnung und wir haben erst mal einen Durchbruch in den Wohnbereich gemacht. Ich schreib mal „Wohnbereich“, denn wir haben kein klassisches Wohnzimmer. Für uns war ein großer Familientisch wichtiger, an dem das Leben tobt, als eine solide Fernseh-Sofa-Kombination. ;)

Die alte Brotschneidemaschine auf der eidottergelben Wand über dem Türsturz. :)

Die alte Brotschneidemaschine auf der eidottergelben Wand über dem Türsturz. :)

Zurück in die Zwergenküche. Einer meiner Lieblingsplätze ist auf der Anrichte. Ihr habt richtig gelesen. Mit einer Tasse warmen Tee und einem Buch kann man dort wunderbar drauf sitzen und z.B. der Suppe beim Köcheln zusehen, gelegentlich umrühren und schauen, was sich vor der Tür so tut (nicht viel, btw). Ein Vorhang hätte alles noch dunkler gemacht und so habe ich bei unseren niederländischen Nachbarn einen Sichtschutz in Form einer selbstklebenden Fensterfolie (im unteren Fensterbereich) mit Muster abgeschaut. Dank u well. :)

Die Eckdaten:

In dem 2.70m auf 2.40m großen Raum befindet sich eine inzwischen zwölf Jahre alte Ikea – Einbauküche mit der Eichenfront „Ulriksdal“ (gibt es nicht mehr). Wir haben sie aus unserer alten Küche mitgenommen und etwas umstrukturieren müssen.

In der Küche gibt es einen winzig kleinen Gang (1.50 m auf 0.80 m), der zum Flur geht.

 

Warum geschlossene Fronten?

Ganz einfach. Bislang war ich ziemlich chaotisch und ich bin absolut keine Putzfee. Wir hatten schon offene Regale und mich hat dieses wilde Rumgestehe schier narrisch gemacht. Ich wollte dieses ganze Sammelsurium hinter verschlossenen Türen und weil ich höchstwahrscheinlich ein wenig neurotische Züge habe, habe ich selbst in den Schränken kleine Kartons, die den Inhalt gut sortieren. Inzwischen ist allerdings viel Kruscht aus den Schränken weggekommen und wahrscheinlich kann über kurz oder lang auf einer Seite die Oberschrankpartie weggenommen werden.

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Was ist mir wichtig an meiner Küche?

Sicherlich kann man locker 10.000 Euronen und mehr für eine wirklich hochwertige und perfekte Küche ausgeben. Küchengeräte, hochwertige Holzarten, maßgerechter Einbau vom Fachmann. Das alles hat seinen Preis. Und teilweise sogar zu Recht. Für jemanden, der das Kochen liebt, ist das legitim. Ich koche. Punkt. Auch so, dass es schmeckt. Aber ich brauche keine Highend-Geräte. Für mich muss meine Küche wohnlich und kinderfreundlich sein. Sie muss Macken abkönnen und den Alltag einer Familie aushalten. Die Schränke müssen ausreichen, um den Inhalt gut und luftig aufnehmen zu können. Meine Küche trägt Kratzer und verschüttete Milch oder mal einen klebrigen Rest Sauce mit Fassung. Sie kann wunderbar ab, wenn die Kinder auf der Anrichte stehen, um sich etwas aus dem Schrank zu holen oder aus dem Fenster schauen. Auf mancher Fete ist sie durch den Durchbruch dennoch das Herz der Party, weil eben Platz auch auf dem engsten Raum ist (und das meine ich wörtlich. Hier ist schon eng, wenn man mal zu zweit rumwerkelt).

Ich wollte keine weisse Küche. Und ich wollte auch keine Hochglanzfront. Das ist nicht praktikabel für eine Familie mit Kindern und einer Katze.

Mir fehlt mit Sicherheit ein wenig Raum – z.B. ein kleiner Tisch wäre prima. Und die Müllbehälter ärgern mich auch oft. Aber gut … Irgendwann habe ich eine Wand eidottergelb gestrichen und kleine Bilderrahmen dran gehängt. Eine alte Brotmaschine hängt über dem Durchbruch und mein Kartoffelpüreestampfer an der Wand. Die Küche lebt und atmet …

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das ist das, was ich von einer guten Küche erwarte, die mich lange begleiten soll. Wir werden wohl zusammen alt. :)

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Liebster Award – Discover new blogs!

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Soderle – auch ich wurde gleich zweimal nominiert und beantworte natürlich gerne die Fragen, die mir Casta von Blogosphere 42 und auch Puja von EAT-MOVE-LAUGH gestellt haben! Kleiner Nachtrag … ei da hat mir auch Claudi von Nicht quatschen – machen!!! ein paar klitzekleine Fragen gestellt.

Die Regeln:

  • Verlinke die Person, die Dich nominiert hat!
  • Beantworte die von ihr gestellten 11 Fragen!
  • Suche Dir 11 Leute mit entdeckenswerten Blogs, die unter 200 Follower haben, nominiere sie und informiert sie darüber!
  • überlege Dir selbst 11 Fragen für die neu nominierten Personen!

Neugierig, wie ich bin, habe ich natürlich ein bißchen den Weg des „Awards“ verfolgt, von dem ich denke, dass es in der Bloggercommunity eine gute Sache ist. Denn es ist einfach wunderbar, wenn man entdeckt und gelesen wird. Warum sonst bin ich hier? :) Klar – über die größeren Blogs fällt man über kurz oder lang, aber es geht ja auch oder gerade darum, die kleinen und feinen Nischen zu entdecken. Also … bis nach London bin ich gekommen. Heisst also … es gibt noch viel zu entdecken. Denn ich habe mich nur an der Oberfläche des Suchens bewegt.

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Nun aber viel Freude mit meinen Antworten! :)

1. Warum hast Du angefangen zu bloggen?

Solange ich denken kann, beschäftige ich mich mit dem Schreiben. Angefangen zu bloggen habe ich, weil es meine Lust an schönen Worten und das Projekt „Abnahme“ verbunden hat. Weight Watcher hat damals in der Community die Option gegeben, einen Blog zu erstellen. Und ich habe sie genutzt. Im Nachhinein habe ich über sehr vieles geschrieben, aber selten über das Abnehmen.

2. Welches sind Deine Lieblingsthemen?

Im Moment bin ich nicht ganz so zielgerichtet, was mir nicht so gut gefällt. Es gibt verschiedene Dinge, welche mich zum Schreiben anregen. Das Abnehmen ist noch Thema. Ebenso alles in Bezug auf ein Leben mit Nachhaltigkeit und Achtsamkeit. Ich würde auch gern übers Reisen schreiben, aber das wird alles wohl zuviel.

3. Woher kamen Deine ersten Leser?

Wenn ich raten müsste, dann wohl aus Berlin. Da kommen so viele her. :’D Nein. Im Ernst – deutschlandweit. Seit ich bei wordpress bin, werde ich auch in der Schweiz und in Texas ganz gerne gelesen. Und ab und an, wenn ich in Bombenstimmung bin, sind auch ein paar arabische Länder dabei.

4. Über welche Themen liest Du in Blogs am liebsten?

Über das Leben. Gepaart mit interessanten Themen. Das variiert je nachdem mit was ich mich selbst gerade befasse.

5. Schreibst Du noch andere Sachen? Artikel? Kritiken? Bücher?

Immer mal wieder. Zeitungsartikel, Gemeindeblättchen … ich bin meist gebucht für Hochzeitszeitungen, Geburtstagsrückblicke, Programmhefte. All so jet. Ich jongliere mit Buchstaben. Ach und ich bin für die Intranetgestaltung für mein Internat zuständig.

6. Wie gehst Du mit fiesen Kommentaren um?

Hatte ich hier glücklicherweise noch nicht. Aber wohl in meinem WW-Blog. Bei einem Post hatte sich plötzlich alles verselbständigt. Ehrlich gesagt, diejenige, die den Anstoß gab, hatte gar nichts damit zu tun. O_o Ich habe den Post gelöscht, weil es keine Ruhe gab und er plötzlich sehr öffentlich wurde (im Ranking der meistkommentierten Blogs). An und für sich bin ich für Meinungsfreiheit, aber der Ton macht die Musik. Unqualifiziertes Gelaber kann ich nicht ab.

7. Worüber würdest du niemals bloggen?

Es gibt tatsächlich Grenzen für mich, die sich ganz klar in Zusammenhang mit meinem engsten Menschenkreis bewegen. Ich halte meine Familie weitestgehend heraus. Intim werde ich nicht. Ebenso mag ich es nicht, über Arbeitskollegen oder Menschen, die sich in meinem Umfeld befinden, „herzuziehen“ oder Arbeitsfragen meiner Schutzbefohlenen en Detail auszuklamüsern. Das gehört hier nicht hin.

8. Hat das Bloggen deinen Alltag beeinflusst?

Eine zeitlang sehr. Das lag allerdings an den Umständen, die ich aufgrund Punkt 7 nicht beschreiben kann. :’D Inzwischen gehört das Bloggen zu mir. Es hilft mir vor allem, das Getane und Gelebte aufzuarbeiten. Manchmal gehe ich nicht so sehr in die Tiefe, aber es reicht, um mich gedanklich anzustupsen. :) Ja – ich reflektiere mehr … durchaus.

9. Was hat sich, seitdem Du den Blog gestartet hast, verändert?

Ich habe mein komplettes Leben einmal umgekrempelt, aufgerollt, ausgekotzt und wieder zusammengeflickt. Vielleicht war es ein glücklicher Zufall, dass alles zusammenkam und mein Leben sich gerade durch die Existenz des WW-Blogs von Grund auf neu formiert hat. Wer weiss …

10. Welche Entwicklung wünschst Du Dir für Deinen Blog?

Na – mehr Leser, die sich an meinem Killefitz erfreuen. Menschen, die mit mir auf die Reise gehen und einfach für ein paar Minuten der Welt entfliehen können, weil ich ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubere. Und ich wünsche mir, dass mir die Ideen nie ausgehen. :) Das wäre fein.

Und auch Pujas Fragen an mich! :)

1. Was hat Dich zum Bloggen gebracht?

Meine Neugier und meine Lust am Schreiben. :)

2. Hattest Du ein Vorbild in deiner Anfangsphase als BloggerIn?

Als Bloggerin vielleicht nicht, aber ich mag Kolumnen sehr und diese kurzen Geschichten, die darin vorkommen. Von daher würde ich sagen, der erste Impuls kam von Meike Winnemuth und Peter Praschl. Die beiden hatten eine Doppelkolumne in der Amica vor gefühlen 150 Jahren.

3. Worüber schreibst Du?

Wie ich schon oben erwähnte, über das Leben … mit all seinen spannenden Facetten. Über Achtsamkeit und über allerhand Killefitz, wenn wir mal ehrlich sind.

4. Was findest Du beim Lesen anderer Blogs suboptimal oder sogar nervig?

Mich nervt manchmal eher die Aufmachen eines Blogs als der Inhalt. Ich mag es gerade und kantig. Zuviel verwirrt mich. Wenn mich ein Thema nicht interessiert, ist es eine andere Sache. Dann les ich halt nicht weiter. Ganz einfach.

5. Was liebst Du an deinen Lieblingsblogs?

Die herzerfrischende Art der Schreiberlinge. Die Tiefe, die Fähigkeit, sich wieder aufzurappeln. Die Kenntnis von bestimmten Dingen. Die Sicht der Dinge … ach da gibt es so vieles. Die Wortkreationen. Fotos …

6. Was ist deine Motivation beim Schreiben?

Motivation? Öhm … ich schätze, wenn ich drei Tage über dem Rechtschreibprogramm sitzen würde und mir das Hirn zermartern müsste, wäre es schon blöd. Mir fliegt eine Idee zu und ich schreibe. Fertig. Mehr nicht. :) Es fliesst einfach.

7. Kennst Du viele andere Blogger persönlich?

Nun. Ich kenne einige. Aber Berlin ist furchtbar weit weg. Sonst wären es garantiert noch mehr. :) Es ist toll, die Menschen hinter den Geschichten kennen zu lernen.

8. Was hieltest Du von einer innerdeutschen BloggerInnenkonferenz?

Gibt es doch? Es gibt immer mal wieder Bloggerzusammenkünfte im großen Stil, allerdings weiss ich nicht, ob ich da so gut aufgehoben bin. Aber an und für sich finde ich es gut.

9. Wo schreibst du deine Texte?

Gerade sitze ich auf dem Sofa. Aber auch das Bett ist ein beliebter Ort für Gedankenspielereien. Manchmal auch am Tisch … mit Milchkaffee und Sonnenschein.

10. Wie gehst du mit negativen Kommentaren um?

Wie schon oben erwähnt.

11. Verrätst Du uns ein kleines Geheimnis?

Sobald ich Zahlen sehe, setzt mein Hirn aus. Ich bin absolut mathematisch unbegabt. Und ich war mal Nacktmodel.

 

Und mit Verspätung nun auch Claudias Fragen! :)

1. Warum bloggst Du?

Es macht mir einfach viel Freude. Ich nehm so gerne die Menschen mit auf meine gedankliche Reise!

2. Was für ein Gefühl hattest Du, nachdem Du Deinen 1. Blogeintrag abgeschickt hast?

Ach Du Alarm! Ich hab es getan! War schon ein seltsames Gefühl, sich aus der realen Welt in die millionenfach anklickbare Netzwelt zu katapultieren.

3. Inwiefern hat das Bloggen Deinen Alltag beeinflusst?

Siehe Pujas Frage 8!

4. Wer von Deinem persönlichen Umfeld, weiß das Du bloggst?

Meine Familie. Einige wenige Freunde. Aber ich glaub fast, die schauen hier nie rein. Es sind alles keine BlogleserInnen. Mein Chef wundert sich immer über meine Email-Signatur, weiß aber nicht, was hinter „Das Leben ist wild!“ steht. HA! Ich bin hier sozusagen ganz frei. Und ich glaube fast, ihr wisst mehr über mich als manch einer meiner Bekannten.

5. Welches sind Deine Lieblingsthemen?

Siehe Castas Frage 2!

6. Was würdest Du niemals in einen Blog schreiben?

Siehe Castas Frage 7!

7. Wie viel Zeit verbringst Du mit Bloggen?

Och – nicht viel, wenn ich ehrlich bin. In der Regel habe ich eine Idee im Kopf und die rattere ich einfach runter. Ungeschminkt. Wie es gerade kommt. Dank 10-Finger-System geht das manchmal innerhalb von einer halben Stunde.

8. Hast Du schon Blogger/innen persönlich kennengelernt?

Ja! Und es ist immer wieder erstaunlich, sie sind oft so, wie sie sich im Blog zeigen. Das gefällt mir. Ich mochte bisher alle. :)

9. Was ist ein Wunsch von Dir für 2014.

Immer wieder neu die kleinen Dinge am Wegrand entdecken zu können und offen für das Leben zu bleiben. Ich möchte Leichtigkeit leben können und die Zeit geniessen.

10. Machst Du Werbung für Deinen Blog bei facebook o.ä. ?

Nope!

11. Beschreibe Dich mit 3-5 Worten.

Lebensfroh, liebenswert, emotional, feinfühlig, humorvoll … rein subjektiv betrachtet. *rrrrrrr*

 

Fragen über Fragen …

1. Was ist Dein Lieblingswort?

2. Worum geht es in Deinem  Blog?

3. Was inspiriert Dich?

4. Beschreibe Dich in drei Worten!

5. Über was würdest Du gerne einmal schreiben?

6. Welche Themen interessieren Dich überhaupt nicht?

7. Was fängt Dich ein, wenn Du über einen anderen Blog stolperst?

8. Dein Lebensmotto?

9. Dein Wunsch für 2014?

10. Ein No-Go für Deinen Blog? Was werden wir hier nie lesen?

11.  Ist Dir schon mal was Verrücktes in Zusammenhang mit Deinem Blog passiert?

Ich nominiere von Herzen! :)

Es grüsst … die trix :)

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Bücherstöckchen!

Heute morgen war ich sehr früh für meine Verhältnisse unterwegs. Aus gutem Grund. Heute mit einiger Verspätung, denn das hessische Schuljahr läuft schon ein paar Wochen, haben meine „Kollegin“ und ich im Auftrag des Leseförderkreises die sogenannten „Lesetüten“ an die ersten Klassen unserer zwei Grundschulen verteilt.

Vor ein paar Jahren hat meine Begleiterin als Buchhändlerin diese Aktion ins Leben gerufen und der Börsenverein fand dies so klasse, dass er das Projekt bundesweit seit 2010 unterstützt.  :) Eine gute Idee findet auch eine Leseratte wie ich. Und eine gute Überleitung zu dem Bücherstöckchen, das ich aufgefangen habe. In diesem Fall bei Frau W.! Wer mag, darf es gerne weiter übernehmen.

Here we go …

Welches Buch liest Du momentan?

Im Moment lese ich „Die Zwölf“, den zweiten Band der sogenannten Passage – Trilogie von Justin Cronin. Ein Mix aus Mad Max und Endzeitvampirwestern. Ich stelle mir zumindest die Kulisse so vor. Der erste Band heißt übrigens  „Der Übergang“!
Warum liest Du das Buch? Was magst Du daran?

Naja – es ist die logische Konsequenz, weil ich den ersten Teil gelesen habe und ihn gut fand. Ich mag Fortsetzungen, dann ist die Geschichte nicht so schnell zu Ende.
Wurde Dir als Kind vorgelesen? Kannst Du Dich an eine der Geschichten erinnern?

Bestimmt. Aber ich erinnere mich nicht mehr daran. Ich kann mich wohl noch sehr gut daran erinnern, als sich mir die Welt der Buchstaben erschlossen hat. Wir hatten eine kleine Bücherei im Dorf und man konnte sich soviele Bücher wie man wollte ausleihen. 10 Pfennig kostet ein Buch damals. Meistens hab ich zehn pro Woche verschlungen. Klar, habe ich alle gängigen Bücher gelesen … „Dolly“, „Hanni und Nanni“, „Die fünf Freunde“. Aber auch so etwas wie „Sinuhe, der Ägypter“.
Gibt es einen Protagonisten oder eine Protagonistin, in den / die die Du mal regelrecht verliebt warst?

Tja, was soll ich sagen? Verliebt würde ich nicht nennen, aber ich habe eine hoffnungslose Schwärmerei für Jamie Fraser aus Diana Gabaldons „Feuer und Stein“.  Durch ihn ist mein Jüngster zu seinem Zweitnamen gekommen. ;) Aber auch Inspektor Jury fand ich immer toll.
In welchem Buch würdest Du gern leben wollen?

In „Feuer und Stein“, „Das Lächeln der Fortuna“ oder im „Medicus“.  Aber auch sonst gibt es viele Romane, in denen ich mich gerne aufhalte. Vor allem bei den historischen …
Welche drei Bücher würdest Du nicht mehr hergeben wollen?

Drei? Na super … ich habe ca. 1000 Bücher in Papierform und etliche als ebook. Und sie sind der Stolperstein im Projekt „Minimalismus“. Ich kann mich schwer von überhaupt nur einem einzigen von ihnen trennen. Eigentlich kann ich es gar nicht. Nein. Nein!!!
Ein Lieblingssatz aus einem Buch?

Es gibt viele gute Sätze. Der Ebookreader ermöglicht mir, sie zu markieren und zu speichern. Das finde ich ausgesprochen gut. Mir gefallen sowohl die witzigen („Den Bauch kann man einziehen, den Hintern nicht!“, Lügen die von Herzen kommen, Kerstin Gier), die nachdenklichen („Es ist unmöglich, unversehrt durchs Leben zu gehen. Man sollte es sich auch gar nicht wünschen. An den Verletzungen, die wir ansammeln, können wir sowohl unsere Torheiten als auch unsere Erfolge ablesen.“, Eragon 4, Christopher Paolini) oder die einfachen, kleinen Sätze, die einem schmunzeln lassen in der gelesenen gelebten Situation („Einmal im Dunkeln aufzustehen, um auf Abenteuer auszugehen, ist ein Jux. Es zweimal hintereinander zu tun, riecht nach Masochismus.“ und „Wir danken Gott schon für die kleineste Gnade!“, Feuer und Stein, Diana Gabaldon).


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Unnützes (?) Wissen von Frau trix!

Okay meine liebe CL. Du hast mich also „getaggt“. Ei gut – dann bin ich doch mal nicht so. Hier sind meine Antworten! Nur für Dich! :)

Warum bloggst Du?

Nun – ich schreibe schon immer gerne. Und wenn man dann ein chaotisches Naturell hat und aus einer Mücke einen buntgescheckten Elefanten machen kann UND es tatsächlich noch Verrückte gibt, die das lesen wollen. Why not?! :)

Warst Du vor dem Bloggen ein fleißiger Tagebuchschreiber?

Mit 12 sicher („heute war ich mit unserem Ferienhund spazieren. Ich mag den total. Ach könnte ich auch so schnell rennen.“) Mit 16 dann auch wieder („Dieser Blödmann hat mich nicht geküsst!!!“) . Aber fleissig nicht wirklich … Heute stelle ich fest, das Leben war damals ganz schön banal. Und die wirklich wichtigen Dinge hab ich einfach im Herzen behalten. Meine Bloggerkarriere hat es garantiert nicht beeinflusst.

Was würdest Du tun, wenn es das Internet nicht mehr gäbe?

Hm. Es würde mich in vielem nicht tangieren. Ich lese trotz meiner Vorliebe für Blogs noch sehr viele Bücher. Mein unerschöpflicher Sinn für unnützes Wissen und mein ausgelagertes Gehirn wären eben nicht mehr das Netz und vor allem Wiki und Goolge sondern eben wieder Zeitschriften und Lexika. Gutenberg würd’s freuen. Während ich noch vor einem Jahr fast permanent online war, ist dies stark zurückgegangen. Ein paar kleine Vorlieben würden mir allerdings echt fehlen. Pinterest z.B. !

Was ist Deine schlimmste Marotte?

Du meinst, was mir an mir total auf den Zeiger gehen würde? Dass mich eine fehlerhafte Rechtschreibung schon fast krankhaft ärgert. Vor allem im Netz. Ich lese jeden Fehler mit und frage mich ernsthaft, warum es so etwas wie Rechtschreibprogramme gibt, wenn sie nicht genutzt werden. Ich find auch nahezu jeden. Schlimm manchmal. Echt schlimm. Aber ich kann es nicht abstellen.

Hast Du Deinen Traumberuf?

Buchhändlerin. Oder Bergwanderführerin. Aber mein innerstes Navigationssystem läuft manchmal etwas aus dem Ruder. Deshalb lieber doch die Bücher …

Wohnst Du so, wie Du es Dir immer vorgestellt hast?

Nein. Aber es ist ein guter Kompromis. Im Grunde meines Herzens bin ich ein kleiner Nils Holgerson. Ich hab noch keine adäquate Hutschachtel gefunden, in der ich mich häuslich einrichten konnte.

Wo würdest Du gerne den nächsten Urlaub verbringen?

Auf dem Dolomitenwanderweg Nr. 1! Oder in Marokko.

Hast Du ein Leibgericht?

Dr. Oetker Schokoladenpudding. Selbst gemacht. Mit viel Liebe und heiss serviert.

Ist Deine Familie traumhaft oder ein Albtraum?

Das kommt jetzt auf den Zweig derselben an. Es gibt beides. Ich bin der Meinung, dass Herzensbindungen nicht immer auf demselben Blut begründet sind. Es gibt Freunde, die wesentlich traumhafter sind – ich geb es unumwunden zu. ;) Davon mal abgesehen, sind meine beiden Buben das Beste, was mir je passiert ist!!!

Wenn Du ein Tier wärest, welches wäre das?

Darf ich da noch ein wenig überlegen …?

Und last, but not least (der Klassiker) Welche drei Dinge würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?

In Zeiten der digitalen Medien meinen gut gefüllten Sony ebook-Reader (umgebaut, damit er sich selbst per Sonnenlicht auflädt. HA!)

Mein Victorinox.

Mein Kissen und meine Bettdecke. Zählt das vielleicht als eins. Ist ja gewissermassen eine Einheit. Ja, oder?!

* Sowas macht mir ja immer Spaß. Und ist btw. eine gute Gelegenheit, sich selbst mal wieder zu hinterfragen. Danke meine Liebe für den netten Starter!*