Das Leben ist wild!


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30 Projekte in 52 Wochen!

„Was hältst Du davon, Bob?“

„Bob?“ fragt mein Mann, der dachte, ich hätte die Nachricht irrtümlich (o_O) an ihn geschickt! „Baumeister! Ich stifte die Ideen und DU setzt sie um!“ Zufrieden wie eine Katze am Sahnetopf lächle ich. Denn ich bin handwerklich eine Niete, aber wunderbar in Sachen Flausen im Kopf haben.

Im Moment nervt mich das Haus, in dem wir leben, an. Überall sehe ich seine Schwachstellen. Zu allem Überfluss gab es mehrere Umzüge im Freundeskreis. Ihr erkennt jetzt vielleicht meine Gefühlslage. Gut … ich jammere auf hohem Niveau. Und oftmal denke ich: „brauchen wir nicht!“ Aber dennoch … :(

In den Bädern muss was passieren. In der Winz-Küche, im Garten, in den Schlafzimmern … im Keller … *seufz*.

In der ersten Jänner-Woche haben wir die Keller-Dusche erneuert. Und da merkste sofort, dass Selbermachen können echt eine Option wäre.

30 in 52 schaffen wir nicht, ich weiß, aber ich werde eine Liste machen. Voll mit Punkten, die wir selber umsetzen werden. Für uns. Für das Haus. Ein Plan. Der fehlt uns Chaoten zu oft.

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Und wer weiß, vielleicht entdecke ich ja ein bei mir evolutionär verschütt gegangenes Baumarkt-Gen oder Handwerker – Können.

Wer weiß, wer weiß?!

Liste folgt! Stay tuned! :)

 


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Maroni!

Heute wollten wir in die Pilze gehen.

Dumm nur, wenn kein einer rausguckt. Es scheint so, dass es nach wie vor zu trocken ist.

Das einzige, was wir nach Kursumschwenkung gefunden haben, sind Maroni.

Ich mag das nach wie vor: selber sammeln und verwerten. Sich im Kleinen an den Dingen freuen, die die Natur hergibt.

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Wir haben uns Anfang des Sommers einen Kaminofen gekauft. Einen sogenannten Dauerbrenner, den man auch zum Wärmehalten mit Briketts feuern kann. Ich wollte keinen Schauofen. Nach wie vor habe ich den irren Gedanken, dass wenn die Welt kolabiert, ich mich versorgen können möchte. Ist das sehr freaky?

Der Ofen ist ein weiterer Baustein. Im nächsten Jahr hätte ich gern noch eine Wasserpumpe im Garten. Aber das ist Zukunftsmusik.

Neben den Maroni haben wir auch etwas rumliegendes Buchenholz mitgenommen. Zum Trocknen. Keine Angst … nur „Abfallholz“ und nur soviel wir selbst tragen konnten.

Jetzt steht der gusseiserne Topf gefüllt mit den angeritzten Maroni auf dem Ofen …

Hm … könnt ihr Euch vorstellen, wie lecker die gleich schmecken …?! :)

 


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Shit happens!

„Dir fehlt eine ordentliche Portion „Scheißegal!“

Immer diese Zitate des Ehemanns. Mooooaaaahhhhh! Und immer dieses Körnchen Wahrheit darin. Noch eins mehr moooooaaaahhhh!!!

Manchmal frage ich mich, was ich eigentlich so sehr schlimmes verbrochen habe, dass ich permanent irgendeinen Mist an Land ziehe. Mit 40 ging es steil … bergab. Auch wenn das die Untervierzigjährigen nicht hören wollen. Also seid brav  – es lohnt sich – scheinbar.

Im Moment fühlt es sich bei mir an, wie das Öffnen eines Ü-Eis. Nur leider ist immer was zum Zusammenbauen drin, und das fand ich schon immer doof. Da stellt nach langem Rumgezacker mein Lieblingsdermatologe also fest: Psoriasis. Und weil er gründlich ist, will er gerne eine Allergie ausschließen. Das geht so aber nicht. Nächste Diagnose: Kontaktallergie gegen Perubalsam. „Oh fein, dann können wir also die Psoriasis ausschließen?!“ – „Nö! Die Kontaktallergie hat diese quasi initial gezündet! Und Du solltest Deinen Stresspregel mal runterfahren!“ Hmpppfff.

Und weil das nicht reicht, habe ich plötzlich wirklich ganz fiese Schmerzen in der rechten Hand. Diagnose (10 Jahre zu früh, aber egal): Daumensattelgelenkarthrose. O_o

„Du hast zuviele Baustellen. Jetzt lass halt erst mal eine ruhen und kümmer Dich um eins nach dem anderen!“ Ihr könnt Euch ja jetzt mal vorstellen, wer das zu mir sagte. Das war ein Misttag. Ein ums andere Mal verfluche ich diese bescheuerte latente Autoimmunthyreoiditis. Diese Schilddrüsenkrankheit zieht wohl alles an, was ich nicht haben will. Und ich muss damit noch mindestens – wenn es nach mir geht – 40 Jahre leben.

Ich brauche definitiv mehr „scheißegal“. Gerne auch in der handlichen plastikfreien Großpackung. :(

Scheißegal, dass ich zuviel wiege. Wen stört es außer mich selbst?

Scheißegal, dass meine Hände aussehen, als ob irgendwer liebevoll Schmiergelpapier drübergerieben hat. Es gibt Melkfett. Da is nix drin, es hilft mir wunderbar und ich muss nicht permanent Cortisonsalbe draufschmieren.

Scheißegal, dass ich jetzt scheinbar nicht mehr alles essen kann, was ich will. Dann ess ich eben andere LebensMittel. Gibt ja genug. Und da habe ich wirklich schon viele gute Alternativen gefunden.

Scheißegal, dass jetzt noch eine Arthrose dazugekommen ist. Sie kommt nur schubweise und lässt sich mit Schiene und schmerzhemmenden Salben ganz gut behandeln.

Scheißegal, dass das Leben manchmal verrückt spielt. Auch der schlimmste Tag hat schließlich nur 24 Stunden. Und die tollen Momente im Leben überwiegen schließlich.

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Vielleicht hat mein Mann ja recht. Shit happens und manchmal sollte uns das einfach mal scheißegal sein. ;) Und wenn ich es mir recht überlege. Erstens – schlimmer geht immer. Und zweitens – ich bin nicht allein damit. Es gibt soviele Menschen, die sich genau plagen.

Durchatmen. Loslassen. Leben.


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Immer noch in der Spur?

„Du, Schatz! Gell, wir leben schon noch ziemlich plastikfrei?“

„Joah – schon. Es gibt Gewohnheiten, die bleiben einfach bestehen. So ist das auch beim plastikreduzierten Leben.“

Das war vor ein paar Wochen.

Wie ein kleiner Stachel sass das Gespräch in meinem Hinterkopf. Vielleicht liegt es ja am Frühjahrsputzgedanken. Vielleicht aber auch daran, dass der April sich immer so zum Aufräumen anbietet. In jedwelcher Hinsicht. Vielleicht aber bin ich aus dem Dornröschenschlaf aufgewacht. Gesagt Geschrieben hab ich doch irgendwie schon alles? Oder?

Aber wie ist das eigentlich, wenn der Alltag Einzug hält? Zwischen der Plastikreduktion und mir? Was hat sich denn hier für ein Schlonzie eingeschlichen?

Nunja – der Schlonzie nicht wirklich. Sagen wir mal so: es gibt manchmal Begebenheiten, die lassen einem das gerade geführte Leben nochmal überdenken. Bei mir die gerade ausgebrochene Schuppenflechte. O_o Und die Perubalsam – Kontaktallergie. O_o

Was das mit plastikfreiem Leben und mit der Achtsamkeit im Umgang mit dem Leben und mit sich selbst zu tun hat, ist eine lange Geschichte. Die sich wahrscheinlich in Zwischentönen aufdröselt. Für mich heisst das: ein wenig mehr Schreiben zur Selbstreflexion tut da ganz gut. Und das mache ich ungern ins Blaue hinein.

Jetzt komme ich wieder zum kleinen ärgerlichen Stachel. Und dem April. Ich hab mir gedacht, wenn morgen der Plastikmüll abgeholt wird, dann ist es an der Zeit, mal die Gewohnheiten aufzuräumen. Und ein bißchen darüber zu plaudern.

Und – aber das nur nebenbei, werde ich mein Sportprogramm ein wenig straffen. Im Moment mache ich zwei Mal pro Woche Kraftsport und Rückenschule und gehe einmal Nordic Walken. Ich würde gerne ein bißchen mehr Shape in die ganze Geschichte bringen.  Wie weit das hier einfließt, werden wir auch sehen. :D

Gleich zwei Handlungsstränge auf einmal. Naja – ich bin grade motiviert … und ihr?

:)

 


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Long time, no read!

Vor einigen Wochen dachte ich plötzlich: „Ich stell das jetzt alles ab!“ Und so isses dann auch tatsächlich passiert. Ich gestehe, der Rechner lief kaum. Ich habe mich bewusst vom Wissenwollen und Wissenweitergeben getrennt. Bin ich jetzt meiner Zeit voraus? Keine Ahnung. Der Beweggrund war, dass ich über alles schon geschrieben habe. „Jetzt ist es an der Zeit, sich auf das Leben des Ganzen zu konzentrieren!“

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Was ist passiert in der Zeit?

  • ich habe gelesen! Dazu hatte ich kaum mehr Zeit. Und ich habe versucht, langsam zu lesen. Und auch nochmal in Bücher reinzuschmökern, die ich schon mal gelesen habe (ich mag z.B. Anni und Alois sehr … :))
  • ich habe hingeschaut! Über ein Jahr auf dem Weg hin zu plastikfrei! Wie hat sich unsere kleine Familienwelt verändert? Womit kann ich gut konform gehen, was geht nicht? Das 80-20-Prinzip hat mich nachdenklich gemacht. Also – dass es nicht möglich ist, supergut 100% plastikfrei zu leben und dass einem dieses hehre Ziel doch manchmal zu sehr ausbremst. Lieber 80% und gut, als 100 % und komplett ausgebrannt. ;) Versteht ihr, was ich meine?
  • ich bin genesen. Naja – weitestgehend. Das war vielleicht auch ein Grund, das Schreiben eine zeitlang einzustellen. Mir wurde wieder schwindelig und mir ist durchaus oft der „Kamm geschwollen“. Meine eh schon unzureichend vorhandene Geduld hat sich zunehmend in Luft aufgelöst. Runterschalten. Stehen. Atmen. Besenstrich. Stehen. Atmen. Besenstrich. Warum muss alles in dieser eh schon schnelllebigen Zeit noch schneller gehen?
  • ich habe nicht minimiert. Aber auch nicht dazugekauft. Meine Denke schweift ab von Kaufräuschen. Rauschen … äh. Wie auch immer.
  • ich habe zugenommen. Und bin totunglücklich damit. Wieso verdammt noch eins, will das Gewicht nach oben und nicht nach unten. Ich glaube, mein Stoffwechsel ist komplett im Eimer. :( Ich kann nur noch halten und hoffen, dass ich im Winter nicht durch die Strassen rollen werde. *jammer*
  • ich war glücklich. Und zufrieden. Wenn mich nicht die oben genannten Gedanken quälten.
  • ich habe geerntet. Mein Hochbeet ist ein Traum. Ich hab zwar einiges lernen müssen, aber das ist durchaus spannend. Mangold und Salat ohne Ende. Und jetzt betrachte ich ungläubig die ersten roten Tomaten. Ich find es einfach nur genial!!!
  • ich gackere. Noch nicht. Aber der Hühnereinzugstermin rückt näher. Es werden Zwergwyandotten in einem sanften warmen Braun. Eigentlich gelb. Aber was kann man sich als Hühnerlaie unter gelben Hühnern vorstellen? O_o Die Hühnchen kommen im Oktober. Dann isses endlich soweit. Ich hätte auch schon im Aug/Sept welche haben können, aber ich wollte keine schwarz-weissen Hühnchen.
  • schlußendlich: ich lebe. Einfach so. Denn nichts anderes ist der Sinn des Lebens. :D

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Über den Sommer werden nur vereinzelt kleine Posts auftauchen. Da ich mir noch nicht sicher bin, wohin mich mein Weg führt. Irgendwie möchte ich ja nicht nur von Killefitz und Mumpitz schreiben. ;) Dass es draußen heiß ist, weiß ja jeder selbst, ohne dass es ihm einer sagt. :’D

Ich hatte einfach das Bedürfnis, Euch wissen zu lassen, dass manchmal Pausen sein müssen. Der Fokus sollte Gelegenheit haben, sich umzuorientieren, sonst bleiben wir irgendwann doch einmal stehen. Im schlimmsten Fall vor einer Wand …


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Verschwunden …

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Es hat alles seine guten und schlechten Seiten. Die gute: wir sind in der Lage, Beziehungen einzugehen. Die (manchmal) schlechte: genau das ist der Grund, warum Leiden und Lachen so sehr nah beieinander liegen.

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Der kleine Kater, der uns zugelaufen ist, ist verschwunden. Seit inzwischen 42 Stunden. Ich schwanke zwischen Verzweiflung und arger Verzweiflung. Heute morgen haben wir schon die gesamte Nachbarschaft abgeklappert und den Radius immer größer werden lassen, denn wer weiß, wie weit der Kerl denn läuft. :(

Nix. Nada. Auch am Feldrand und an den Straßenrändern.

Gestern abend habe ich dann darüber nachgedacht, wie schnell man sich auf so ein Tier einlässt. Es gibt mit Sicherheit Menschen, die sagen: „Ist doch nur eine Katze.“ Aber dieser Kater ist zu mir gekommen (ist ja ein Überläufer und hat sich mich ausgesucht), als ich nicht gerade die emotional beste Zeit meines Lebens hatte.

Er hat sich in mein Herz geschlichen und im übrigen in das der gesamten Familie. Ich leide. Ziemlich. Und bin durch den Wind.

Und eigentlich will ich gar nicht weiter drüber nachdenken. Wir können nur hoffen, dass er sich unabsichtlich irgendwo hat einsperren lassen. Vielleicht ist er eingeschlafen und dann war die Garage oder ähnliches zu.

Mehr will ich mir gar nicht vorstellen müssen … :(

So sieht es grad aus. Super Voraussetzungen für ein Wochenende.

UPDATE

Da stell ich doch diesen Post rein … nach Stunden des Wartens …

und ihr werdet es vielleicht nicht glauben, aber

fünfzehn Minuten

später klingelt es an der Tür und die Nachbarin hat den

Kerl auf dem Arm.

O_o

Unfassbar, oder???

Aber froh bin ich natürlich trotzdem!!! :)


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Sich im Leben verlieren!

Der Februar ist vorbei. Ich muss sagen: glücklicherweise. Es ist so viel an Leben passiert, dass ich mich glatt ein Stück darin verloren habe. Im zweiten Monat des neuen Jahres muss ich ein wenig mehr als üblich auf mich aufpassen. Ich freue mich über den noch so kleinsten Sonnenstrahl. Hege und pflege meine Seele mit Wärme. Und dennoch … dennoch fällt mir alles schwerer. Herz, Kopf und Bauch verlangen nach Licht. In jedweder Form.

Heute weiss ich, es ist bald geschafft und der Frühling kommt mit all seiner Macht. Er nimmt mich wieder mit auf eine glücklichere Reise. Tja – ich bin ein melancholisches Wintermädchen … im Nebel gehe ich verschluppt.

Vereinfachen

Glücklicherweise ist in unserer kleinen Familie eine Art Routine eingekehrt, denn wir befinden uns immer noch auf dem Weg hin zu einem Weniger. Mein Projekt Schlafzimmer gedeiht. Ich habe mich durch eine Vielzahl an Schlafzimmerblogs (das kann auch schiefgehen … *husthust*) getackert. Irgendwie war viel Killefitz unterwegs. Aber ich habe mir dadurch auch Gedanken machen können, was wir ändern können. Ich sage bewusst wir, denn solche Entscheidungen trifft man am besten immer mit dem Partner. ;) Ergo ist alles rausgeflogen, was nichts im Schlafzimmer zu suchen hat. Das hat Zeit gebraucht. Wäsche, Bügelbrett und Co. werden rigoros hinter den Schrank verbannt (wir haben durch die Dachschräge ein verkleinertes Schlafzimmer, jedoch offenbart sich hinter dem Schrank noch ein begehbarer Aufbewahrungsraum). Der Crosser, den mein Mann vom Sperrmüll gerettet hat, ist in den Saunakeller gewandert.  Um der getragenen Kleider Herr zu werden, die sonst immer auf die Bettumrandung geflogen sind, haben wir hinter der Tür eine Garderobe befestigt. Alles in allem wirkt der Raum leer. Man kann freier atmen. Was jetzt noch fehlt, ist Detailarbeit. Ich möchte gern auf die Fensterbänke kleine Sukkulenten stellen. Dadurch bewahre ich den Platz vor all zu eifrigem Zumüllen.

Mir als Chaot hilft allerdings schon ein in Poppes kneifen und beharrliches Aufräumen. Ich fühl mich wie Sysiphos. Aber welche Mutter tut das nicht … O_o

Leiten

Zu Beginn des Jahres habe ich mir als mentales Leitmotiv gesagt: „ich kaufe nichts, was ich nicht brauche“. Dieser Leitgedanke ist eine enorme Erleichterung im Alltag. Manchmal habe ich das Gefühl, das Leben vieler Menschen ist davon bestimmt, ihre Vorräte immer und immer und immer groß zu halten. Warum? Wir dürfen umdenken in unserer Überflussgesellschaft. Ich messe mein Leben nicht daran, wie viele Lebens-Mittel in meinem Kühlschrank und so fort lagern. Ob für in drei, vier Wochen schon das nächste Stück Seife parat liegt. Dies war zu Beginn ein gutes Übungsstück. Sich herunterwirtschaften. Nicht sein Leben. Seine D(r)inglichkeiten. „Ich kaufe nichts.“

Leben

Im Februar habe ich nur gelebt. Die Gesundheit stand ganz weit vorn. Mein Körper ist echt grad nicht in vollster Blüte. :( Und die damit einhergehenden Termine sind einfach wochenfüllend. Dann noch ein kleiner fieser grippaler Infekt. Na – da weisste wo der Frosch die Locken hat. Da noch achtsam sein, kann schwer werden. Mein Kopf wollte da eben nicht so viel im Internet herumschwirren, ich war einfach nicht aufnahmefähig. Mein Telefon versuche ich inzwischen oft auszuschalten. Etwas weg von digitalem Leben. Ich kann das grad nicht. Irgendwie habe ich das Gefühl, ich ziehe große Kreise um mich als Menschlein herum. Je weiter von mir weg, desto besser. Aber dadurch wird das Denken dummerweise ja nicht ausgeschaltet. Wie ihr lesen könnt, gestaltet sich auch dieser Post so … ich ziehe den Kreis enger. Und komme nun erst bei mir an. Bei meinem im Moment desolaten Zustand. Der Frustration, nicht zu gesunden. Der Frustration, nicht abschalten zu können. Und dabei noch alles andere unter einen Hut zu bekommen. Heute nachmittag werde ich mal mit meinem Mann schauen, wie ich mir einen Meditationsschemel bauen kann. Ich hab das bis jetzt nicht hinbekommen. Das Meditieren. Das Zurückziehen ins Ich. Einfach sitzen? Puh. Schwer. Aber ich weiss, ich brauche Ruhe. Innere Gelassenheit, die mir abgeht. Und dabei bin ich so derart müde. Das wird das März-Projekt. Hineinspüren. Herantasten. Das „Ich“ ins Gleichgewicht bringen.  Und vor allen Dingen wieder mehr „ich kann“ sagen. Das ist eine Herausforderung …

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