Das Leben ist wild!


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Lebensfreude!

Seit zwei Wochen bin ich im Abnahmemodus. So richtig. Ernsthaft. Meine Ernährung habe ich eh schon in den vergangenen Monaten etwas umgestellt. Weniger Weizenprodukte, kaum Zucker, weniger Fleisch, so gut wie keine Wurst. So in etwa halt.

Im April habe ich dann mit Jillian „verflucht-sei-sie“ Michaels 30 Tage geshreddet. Sehr genial. Genial abartig schwitzmässig schwer. Zu Beginn. Aber es wird leichter. Merke: immer vorher auf Toilette gehen. Bei zwei Kindern und im gesetzten Alter von 43 sollte man nie niemals nicht den Beckenboden außer acht lassen. Die Jumping Jacks werden es einem danken. :’D

Aber irgendwie war ich nicht zufrieden. Und so kam noch im Mai eine anhaltende Challenge-Situation mit meinen Ex-WW-Mädels CL und Care Steen dazu. Mein Fitbit läuft gerade heiß – lieben Dank ihr zwei!!!

Und dann hab ich gedacht, dass kann es jetzt nicht sein. Und hab mich rigoros um meine Abnahme gekümmert. Weniger ist das Mehr! Und was soll ich sagen? Es läuft. So richtig gut. Ich fühl mich prima.

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Parallel dazu mache ich gerade eine Entgiftung – denn die Psoriasis geht natürlich nicht einfach mal so weg. Es ist ein Gesamtkonzept. Und es bringt mir ein großes Plus an Lebensfreude. Bewegung. Gesunde Ernährung. Viel lachen. Entspannung. Okay – und eine Höherdosierung der Hashi-Tabletten. :’D

Ich habe viel gelesen. Mich schlau gemacht über meine Krankheitsbilder. Sie jagen mir nicht mehr so viel Angst ein. Sie begleiten mich nunmal. Und alles dreht sich um den Darm. Alles. Ist er gesund, dann gesundet auch der Rest des Körpers weitestgehend.

Ich bin auf dem Weg! :D


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Pläne!

Heute gibt es „nur“ ein paar Gedanken. Mir geht es im Moment nicht so gut und ich kämpfe gesundheitlich doch noch sehr. Zwar lebe ich den Alltag, aber einfach ist es nicht immer.

Im Sommer 2013 bin ich über die Alpen gelaufen. Das war nach einem verheerenden Winter mit viel, viel Seelenqual und Schmerz mein Weg über den Berg. Befreiend. Dort oben in den Bergen habe ich zu meinen Wurzeln zurückgefunden und konnte gesunden. :)

Natürlich gab es inzwischen viele kleine und große Tageswandertouren, aber wer einmal eine so minimalistische und wirklich überwältigende Tour gemacht hat, der weiss, dass diese Wanderungen nur ein kleiner Tropfen sind, um das Fernweh zu stillen.

 

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Und heute lag er im Briefkasten … der Wanderkatalog 2015 der Oase Alpin.

Dieses Jahr machten uns die späten Sommerferien und dann auch noch mein Ausfall des Gleichgewichtorgans einen fetten Strich durch die Rechnung.

An Abnahme war nicht zu denken. Nur daran, das Debakel im Rahmen zu halten. Doch seit ein paar Tagen bin ich diesbezüglich wieder gut in der Spur und ich habe festgestellt, dass es mir leichter fällt, diszipliniert zu bleiben, wenn ich ein Ziel vor Augen habe. Was hat das mit dem Wanderkatalog zu tun? Ganz einfach: nächstes Jahr WILL WILL WILL ich in die Berge. Doch um dort hinauf zu kommen, benötigt es Kondition, einen gesunden Körper und Lust, die Last mit Freude zu nehmen.

Ich bin stur und sehe nicht ein, wieso der jetzige Zustand bleiben sollte. Es wird ein harter Weg, aber schlußendlich kann nur ich ihn bestimmen. Alle, aber wirklich alle Kilos sind wieder auf den Hüften. :( Und das Leben erscheint mir derzeit grad nicht so besonders schön. Gerne wäre ich einfach nur gesund und körperlich wieder fit – so wie im vergangenen Jahr.

Es ist an der Zeit, die Baustellen anzugehen und wieder zu kämpfen. Manchmal ist das ziemlich schwer. Hier denke ich immer an Nanne und ihre Email an mich … mit furchtbar schlechtem Gewissen. Ich möchte mich nicht davon ermutigen lassen, dass das Gewicht so hochgeschossen ist. Manchmal denke ich: „Wenn ich täglich ein Stück Schokoladentorte oder Nussplunder essen würde, hätte ich wenigstens noch kulinarisch was davon gehabt.“ Egal … ich sollte nicht über Vergangenes klagen.

Seit einigen Tagen habe ich den Schrittzähler, der mich seit Oktober letzten Jahres begleitet, gegen einen sogenannten Fitbit getauscht. Den hat mein Mann am Wiener Flughafen gefunden. Die Versuche, den Besitzer rauszufinden, sind fehlgeschlagen und so wird er jetzt von uns genutzt. Also … von mir. Das einzige Manko ist das Armband. Aber da bin ich schon dran, dass mir meine Schwägerin ein Stoffarmband näht. :D

Der kleine Fitbit als Begleiter soll mir weiterhelfen. Dort kann ich mein Essverhalten überprüfen und meine Bewegungseinheiten anschubsen. Das ist ein Punkt, der strategischen Überlegungen der Operation „Abnahme“.

Ein weiterer ist die Belohnung! Ich möchte im nächsten Jahr eine Mehrtagestour in den Bergen machen. Das ist das Ziel. Und das geht nur, wenn die körperlichen Voraussetzungen da sind.

Heute abend also werde ich den Katalog erst einmal meinem Mann aufs Kopfkissen legen … :D Und dann werden wir sehen, wohin es mich respektive uns im nächsten Sommer hinverschlägt. Gerade regt sich ein optimistischer kleiner heller Funke. Und das tut gut.

Manchmal braucht man nur einen kleinen Schubs, damit man seinen Weg wieder vor sich sieht … und die Gedanken, die ich zum Bergwandern schon seit einigen Wochen hege, wurden plötzlich durch den Katalog zu etwas Konkretem.

Nun denn: gehen wir es an, oder?!


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Dreimal täglich!

Meine Juli-Challenge hat heute begonnen. „Dreimal täglich“ nenne ich sie und sie soll mir helfen, meine unbändige Lust am Essen ein wenig in geregelte Bahnen zu lenken. In den vergangenen Wochen habe ich mich durch das Buch „Das Turbo-Stoffwechsel-Prinzip“ gelesen, um mal ein bißchen Ursachenforschung zu betreiben. Ich glaube, dass mein Stoffwechsel schon ein wenig im Keller ist.

Tatsächlich habe ich einige brauchbare Informationen bekommen. Klar – Bewegung als entscheidender Stoffwechselanreger. Und ein adäquater Weg hin zur Abnahme. Durch gescheite Mahlzeiten.

Im Juli esse ich drei Mahlzeiten täglich, um dem Körper Gelegenheit zu geben, aus der Insulinfalle und dem Zuckerüberfluss herauszukommen (ach was, um mal wieder aus der Schokoladenumlaufbahn auszubrechen).

Frühstück: gerne mit KH. Meist ein Müsli mit Naturjoghurt und frischem Obst.

Mittagessen: bunt und nährstoffreich. Keine offensichtlichen KH oder wenn, dann sehr wenig.

Abendessen: eiweisslastig. Gemüse und Fisch respektive Fleisch. Oder auch mal ein Salätchen.

Theoretisch weiss ich jetzt praktisch alles. Aber das Wissen ist es gar nicht, sondern die Umsetzung und Anregung mal von einer anderen Seite. Es überrascht mich, wie entspannt ich gerade bin. Mein Körper ist mir wichtig und ich versuche wirklich, achtsam mit ihm umzugehen. Warum, verflixt, fällt das nur nicht immer leicht? Woher kommt diese Tendenz zum Raubbau am eigenen Körper?

Was ich wohl nicht mag, ist es meinen Kalorienumsatz zu zählen, aber glücklicherweise gibt es da heute ja kleine Hilfsprogramme. Ich arbeite mit Lifesum. Das funktioniert ganz prima und superleicht.

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Um den Stoffwechsel auf Trab zu bringen, muss ich allerdings klein anfangen und steigere meinen Umsatz von 1250 auf 1400 Kalorien täglich mit der entsprechenden Bewegungseinheit. Leute – ich bin sehr motiviert.

Parallel dazu bleibe ich nachhaltig und versuche mit den vorhandenen Lebensmitteln gut zu haushalten. Ich zögere das Einkaufen hinaus – vielleicht schaffe ich es bis Freitag. Drückt mir die Daumen!!!


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Die treibende Kraft!

„Ich wollte einmal hoch hinaufsteigen,

um tief in mich

hineinsehen zu können.“

Sagte Reinhold Messner damals, als er 1978 den Mount Everest „by fair means“ hochstieg – also ohne Sauerstoffflasche.

Na gut – der Mount Everest ist es nicht (eher die Annapurna – nicht ganz so hoch, aber technisch wesentlich schwieriger und ganz offensichtlich ziemlich gefährlich), aber ein ganz schöner Angang. Heute morgen war ich schon 20 Minuten auf dem vom Sperrmüll geretteten und vollkommen intakten Crosser. Das zweite Mal infolge nun schon. Gestern habe ich mich an die Vorgabe der drei Mahlzeiten gehalten.

Gleich geht es mit meiner Freundin zum Markt. Das Leben ist anstrengend und schön. :)

Im Moment fliessen alle meine Interessen ein Stückweit zusammen. Wenn ich durch unser Haus gehe – gerade im Wohnbereich – geniesse ich die Weite des Raumes. Es steht nicht viel herum. Die Kinder sind so groß, dass sie ihr „Revier“ primär ins eigene Zimmer legen. Kein Spielkruscht um die Füße. Die kleine Küche atmet, weil einfach nicht mehr viel da ist, was sie daran hindern könnte.

Das Sommerprojekt wird wohl das Familienbad sein – denn nach einem Restaurationspost von Franka von „Kunterbunt“ habe ich beschlossen, den alten Badmöbeln eine Chance zu geben und sie komplett neu zu überholen. Runderneuerung quasi.

Weniger werden – irgendwie ist das wohl das Jahresmotto. In allen Bereichen. Zu sehen, dass es an den verschiedensten Ecken dahingehend entwickelt, ist für mich eine treibende Kraft. Die kleinen „Erfolge“, die Früchte, die meine Bemühungen tragen, motivieren mich.

Für mich steht alles in einem engen Zusammenhang (diese These habe ich schon öfter erläutert). Wenn das Umfeld aufgeräumt ist, dann kann ich mich dem Körper widmen. Ich gehe von außen nach innen. Egal, ob es das Aufräumen oder das Abnehmen ist. Zuerst muß man einen groben Plan haben, diesen angehen und Schritt für Schritt den Kreis immer enger ziehen. Bis man an die kleinste Schublade kommt (oder die hartnäckigste Fettzelle, den schwierigsten Faden, die blödeste Ecke zum Abschleifen … den letzten Meter vorm Ziel).

Im Tun ergibt sich für mich die Motivation, die es braucht, um ein Projekt durchzuziehen. Und durch den Dialog mit Menschen um mich herum. Es regt mich zum Nachdenken an. Manchmal über mehrere Tage. Das war grundlegend etwas, was mir damals geholfen hat bei der großen Abnahme. Der Austausch mit Gleichgesinnten.

Hier wollte ich mich davon freischwimmen. Ich wollte bewusst andere Dinge, die ich interessant finde, erleben und beschreiben. Die Welt hat so Vieles und wirklich Wundervolles zu bieten. Dabei kann man schon mal ein klitzekleinwenig die Orientierung zum Wesentlichen hin verlieren. Aber ich bin wieder auf Kurs.

Kleine Ziele. Es wird sicherlich einen Tag in der Woche geben, an dem ich über die Abnahme berichten werde. Den Weg dahin. Für diese Woche gilt: reinkommen. Dranbleiben. Nicht nach zwei Tagen aufgeben, mich ablenken lassen.

Es wäre schön, diesen „Hauch von Glücksgefühl“ zu spüren … wenn ich angekommen bin (mal wieder). Aber bis dahin wird es wohl noch eine zeitlang dauern.

Also: wappnen wir uns mit dem langen Atem und gehen einfach los. :)


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Eingeständnis!

Gestern abend erreichte mich ein sehr lieber Leserbrief!

Erst mal war ich überrascht und dann dachte ich: „Sie hat recht. Und sie hat mich geradewegs bei den Hörnern gepackt!“

Es geht konkret – und da hilft alles Rauswinden nix – ums „Weniger werden!“

Sehr scharfsinnig hat mir Nanne geschrieben, dass ich seit Februar das Thema so komplett rausgenommen habe. „Niemals!!!“ dachte ich erschrocken und wusste doch genau „Stimmt!“ Wie hat Casta das mal so schön geschrieben: „Wenn ich nicht drüber schreibe, könnt ihr davon ausgehen, dass es gerade nicht klappt!“ Bingo! Leider!

Auf jeden Fall hat es mich zum Nachdenken gebracht. Das Thema „Plastikmanagement“ war wirklich eine gelungene Ablenkung, die mir da in die Quere kam. Es hat mich herrlich in andere Bahnen geworfen. Doch im Hinterköpfchen gärt es in mir, dass ich aber gewichtsmässig so nicht bleiben möchte. Wieder rund und gefangen in einem Körper, der mit meiner sonstigen Geschwindigkeit nicht Schritt halten kann. Mir geht es nicht gut – und ich verdränge und schäme mich.

Ich fühle mich nicht im Einklang mit mir selbst. Und dass, obwohl ich nachhaltig gute Lebensmittel zubereite und meine Einstellung zur Nahrungsaufnahme sich ein Stückweit verändert hat. Natürlich kann ich alles auf meine Autoimmunschwäche schieben. Fakt ist, dass ich schlecht eingestellt bin und wir gerade die Dosierung der Medis umstellen. Mein Körper will die Kilos nicht loslassen. Der Stoffwechsel ist im unteren Level – aufgrund von wenig Sport, zu großen Portionen und höchstwahrscheinlich allein dem Gedanken an „Diätverhalten“.

Als ich vor ein paar Jahren (puh – so lange ist das doch noch nicht her) in den Spiegel schaute und mir dachte: „JETZT IST SCHLUSS!!!“ habe ich konsequent und mit ziemlich großer Disziplin und einem gefühlt unendlich langem Atem das Projekt „Abnahme“ durchgezogen. Und zu meinem Leidwesen ist dieser Gedanke nur halbherzig da. :(

Gerne würde ich ein Hauruck-Ding drauß machen. Ihr wisst schon: bittere Medizin schnell schlucken und ein tolles Ergebnis haben. Am besten sofort. Das geht leider nicht. Die Ohne-Zucker-Challenge hat mich auf den Boden gebracht und ich hatte einen guten Start ins Jahr. Das Gewicht ist rapide runtergegangen und mit ein bißchen mehr Sport konnte ich kleine Sünden ausgleichen.

Nur – wenn es dann stagniert und die Erfolgserlebnisse ausbleiben, zweifelt man doch plötzlich stark an sich und es ist gefährlich leicht, die Spur zu wechseln. Ich tue das. Und dann fällt es mir schwer, mir einzugestehen, dass da was grundlegend schiefläuft. Auf Biegen und Brechen geht es nicht. Und ich merke, es geht nicht nur mir so.

Für den Juli steht die Challenge schon. Drei pro Tag! Drei Mahlzeiten. Gesund, ausgewogen. Und wieder: weg vom Zucker. Ich möchte abnehmen. Und ihr dürft mich begleiten auf meinem Weg. Für den Juni heisst es nur: nicht mehr zunehmen! Das ist schon hart genug.

Danke liebe Nanne für den zarten Hinweis, der sich wie Wellen in mir ausgebreitet hat und sehr an mir gerührt hat. Ich bleibe dran!!! Und Tipps und Tricks bekommst Du auch!!! Sehr gerne.


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Es wird weniger!

Es gibt ja einige Facetten von mir. Und über alles zu berichten hat seine Zeit. Wie ich das alles nebeneinander oder miteinander laufen lasse, frag ich mich manchmal selbst. Das liegt an meinem Wassermann-Wesen: viele Ideen – chaotische Umsetzung. Wobei … ich finde, ich bin ein wenig weniger chaotisch. Das tut gut. Eine gewisse Grundstruktur hat ja noch niemandem geschadet.

Heute also ein kleines Update zum Thema „Weniger werden“. Bis Januar 2013 war alles gut. Die 25 abgenommenen Kilogramm haben mein Leben wesentlich erleichtert. Aber dann habe ich aus unerfindlichen Gründen (und dem ein oder anderen Stück Kuchen) bis Herbst wieder 10 Kilo zugenommen. Unverhältnismässig viel in kurzer Zeit. Jeder Versuch der Abnahme wurde torpediert und ich wusste, es ist gerade einfach nicht an der Zeit. An der Zeit war das Minimieren meines Hab und Gutes, das Reduzieren des Shoppingwahns als Ausgleichshandlung für entgangene Seelenstreicheleien. Zu Erkennen, wenn etwas aussichtslos ist, gehört nicht zu meinen Stärken. Ich bin stur. Aber in diesem Fall habe ich mal zeitweilig das Abnehmen ad acta gelegt und mich auf anderes besonnen.

Der Supergau an Weihnachten: die 70 überschritten. Himmel!!! Und ich hab mich wirklich am Riemen gerissen. Woran lag es also? Ich schieb vieles auf das Hashimoto. Mein Stoffwechsel ist ein Arsch. Echt jetzt. Sorry für die derbe Ausdrucksweise, aber da geht nicht viel. Es ist ein tägliches Überlisten und Austricksen, damit er auf Touren kommt. Meine L-Thyrox-Dosis liegt bei 100. Mehr muss ich nicht sagen, oder? :( Hab ich im Sommer noch 63 gewogen – lag ich Ende des Jahres bei 72. So sieht es aus. Ihr dürft geschockt sein.

Ich war es ziemlich. Und jetzt war endgültig klar, alles Rumhampeln hilft hier nichts. Ich muss der Sache auf den Grund gehen. Seit meine Heilpraktikerin mich dementsprechend akupunktiert, stagniert immerhin das Gewicht. Die Schilddrüse ist ein kleines Biest.

Seit zwei Wochen mache ich nun wieder konsequent Weight Watchers. Und es funktioniert. Ich bau das Ganze natürlich nach meinen Bedürfnissen um – so dass ich abends auf KHs verzichte und die Sattmacherportionen, die man da essen darf, die lasse ich auch meist in diesen Mengen wegfallen, aber ich esse gesund. Und das ist, was zählt. Und siehe da. 2 kg abgenommen seitdem. Hinzu kommt mit Sicherheit, dass ich die Süssigkeiten weiter konsequent weglasse. Täglich wandert abends eins von meinen „Tag geschafft“-Stäbchen von einem in den anderen Becher.

Alkohol trinke ich in Maßen höchstens am Wochenende. Mal ein Glas Sekt oder Rotwein. Ansonsten bin ich auch in diesem Bereich trocken.

Diese Süssigkeiten-Challenge ist ganz wichtig für mich. Wann immer ich mich langweilte, hab ich mir was Schokoladiges reingepfiffen. Und das tut einfach nicht gut. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie ich auf Entzug war in der ersten Woche. Ich hätte nicht gedacht, dass Zuckerentzug so heftig ist. Mir war permanent schwindlig, ich war unkonzentriert und streckenweise eine soziale Zumutung für mein Umfeld. So kotzbrockig war ich drauf. Langsam pendelt es sich ein und mir und den Menschen um mich herum geht es wieder gut. :)

Man kann sagen, ich habe mich auf den Weg gemacht. Endlich. Wurde ja auch Zeit. Denn eins möchte ich nicht mehr: zurück zu meinem Höchstgewicht nach den Schwangerschaften. Ab und an werde ich hier updaten. Denn es wird ein wichtiges Thema sein für 2014.

Für den Februar habe ich mich tatsächlich für die 7 Minutes Workout Geschichte entschieden. Ich frag mich jetzt schon, warum ich das tue. Aber wenn ich mich vier Wochen später sehe, werde ich wissen, warum. ;) Mein Mann macht das seit 2012 in abgewandelter Form und seit Dezember mit dieser App. Tja … was soll ich sagen. Respektables Bodyforming macht der Kerl. O_o *uiuiui*

So – und nun – ran an den Speck! :)


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Ein Monat ohne …

Süssigkeiten!

Es geht nicht nur darum, seinen Überfluss an Hab und Gut zu reduzieren. Im Grunde ist es ein ganzheitliches Umstrukturieren seiner Gewohnheiten hin zu mehr Achtsamkeit im Umgang mit sich selbst und seiner Umwelt.

Der Entschluss, eine „Keine Süssigkeiten“ – Challenge durchzuziehen während des „Jeden Monat …“ Projektes reift schon länger. Der Dezember ist, um von Süssigkeiten und Schokolade absolut müde zu werden, eine gute Wahl. Überall wird man damit bombadiert, bis es einem gelinde gesagt im Halse steckenbleibt. Zuviel. Schokoladenoverflow. Im Januar dann kann ich leichteren Herzens darauf verzichten als in anderen Monaten.

Gerne würde ich gleichzeitig noch die 7-Minutes-Workouts einbauen, von denen ich bei awesomatik gelesen habe, aber ich schätze, zwei Dinge in einem Monat, die den inneren Schweinehund bezwingen müssen, sind ziemlich heftig. Im Januar also nun der Schokoladenverzicht. Zudem habe ich ja immer noch meinen Schrittzähler im Hosenseckel, um die alltägliche Bewegung zu pushen.

Zenhabits, wo ich auch gerne lese, gibt die Empfehlung, es einfach zu halten. Je komplizierter ein Unternehmen wird, umso schwieriger wird die kontinuierliche Umsetzung dessen. Wenn ich mir also 27 Ziele vornehme, sind mindestens 25 zum Scheitern verurteilt, weil die Konzentration auf jeden zusätzlichen Punkt die Umsetzung der Kernaufgabe erschwert.  Ein Stück vom Kuchen reicht also völlig. Ein Ziel. Ein Monat.

Wichtig ist für mich persönlich für jede Zielsetzung, jede Challenge, jedes Unternehmen: ich schreibe es auf. Gedanken sind gut, das geschriebene Wort ist besser. Irgendwie habe ich das Gefühl, es erlangt dadurch an Konsistenz und verpufft nicht im Alltag oder in meinen Lebensumständen. Vielleicht bin ich deshalb auch ein latenter Listenjunkie. Es geht mir einfach leichter von der Hand. Mal davon abgesehen, dass ich unwahrscheinlich vergesslich bin.

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Kennt ihr noch Luzie, den Schrecken der Straße? Sie hat ihren eigenen „Countdown“ für den ersten Schultag gemacht, indem sie kleine Aufkleber aufpinnt. Für jeden vergangenen Tag einen. Soweit ich mich erinnere. Nun. So etwas hilft mir beim Bewältigen von Aufgaben recht gut. Im jetzigen Fall sind es überschüssige Holzspiesschen, die ich mal für eine Currywurstparty geschenkt bekam. Auf diese Spiesschen schreibe ich mir wohl kleine Motivationssprüche oder so. Und jeden geschafften Tag wechselt eines von einem Behälter zum nächsten. Oder in den Müll. Weg ist weg. Und eines nicht mehr allzu fernen Tages … hat man es unversehens geschafft.

Wie waren nun die ersten zwei Tage „ohne“? Wenn ich etwas zu tun habe, geht es gut. Ich habe das Gefühl, es gibt Tageszeiten, an denen es schwieriger ist, nicht in Versuchung zu geraten. Ja – schon am zweiten Tag. Oder gerade dann, weil ich in eine Art Entzug reinrutsche.

Im Alltag sind drei Dinge wichtig: eine Alternative zu haben – griffbereit. In meinem Fall Schoko-Tee von Yogi. Oder Schoko-Chili von Salus. Legga! Satt zu sein. Äuerst wichtig, sonst dreh ich hohl. Also habe ich immer Obst im Haus. Und als letztes die Reduktion von … wie nenne ich es jetzt? Nun – zum Beispiel das Frühstück. Ich esse immer das Gleiche – und habe die Zutaten dafür im Haus. Entweder Rührei. Oder Porridge. Damit reduziere ich das Gedankenmachen darum und kann mich um anderes kümmern. War das jetzt verständlich?

So – und damit mache ich mir noch einen Tee und begebe mich mit meinem Lied von Eis und Feuer ins kuschelige Bett. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. :D

PS. ja – ich lese immer noch daran … *seufz*