Das Leben ist wild!


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WW reloaded!

Vor ein paar Tagen hat mich ja der große Unmut eingeholt. Unerklärlicherweise nehme ich permanent zu. Und ich schwöre, ich stopfe nicht eine Torte nach der nächsten in mich rein. Noch nicht mal eine halbe. Schad eigentlich … aber gut.

Heute morgen habe ich mit meiner Lieblingsheilpraktikerin gesprochen. Ich muss kurz ausholen. Im September 2012 wurden die Ringbänder an Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand gespalten. Die erste OP meines Lebens und gleich so ein Ding: aus einer Routineoperation wurde eine Krankschreibung, die bis Juli 2013 dauerte. Und die Mistfingerchen sind immer noch nicht gut. Jetzt muckt der Zeigefinger der linken Hand und es ist einfach keine Ursache zu finden. Weder Rheuma, Arthrose (-itis), Borreliose, Autoimmunkrankheit … nada. Nüscht. So habe ich dann also neben vielen schulmedizinischen Wegen dann auch den heilpraktischen beschritten. Seit Juni 2013 bekomme ich in aller Regelmässigkeit kleine und ab und an sehr gemeine Nadeln in beide Ohren gejagt. Das Gute ist, ich seh manchmal echt verwegen aus. :’D Und es hilft streckenweise. Wir sind noch im Probiermodus. Scheinbar sitzen im ganzen Körper Blockaden.

Hier mal ein Bild, was man wo alles findet im Ohr. Also – welcher Gegenpunkt wo sitzt. :)

Aber zurück … ich nehme unaufhaltsam trotz Tortenverweigerung zu. Jetzt mache ich seit zwei Wochen ungefähr neben der Akupunkturgeschichte eine Entgiftung nach Phönix. Und ich trinke wie wild. Mindestens 3 l pro Tag. Eigentlich müsste ich unfassbar viel ausschwemmen. Doch mein Körper reagiert ja von jeher anders. Und nun klärt meine HP ab, ob es vielleicht zu Beginn so ist, dass ich einfach einlagere. Oder so … Ich bleib tapfer dabei. Zudem hat sie mir zwei Dauernadeln, die bei mir immer ewig stecken, gegeben: eine gegen Hunger und eine gegen den Süssjieper! Ich bin gespannt.

Und seit ich mich so elend aufgeregt habe, durchdringt die Notwendigkeit, nicht nur mehr halbherzig an das Thema heranzugehen, mich immer mehr. Ich schreibe wieder auf. Glücklicherweise macht die WW-App inzwischen mehr Spaß, weil weniger Abstürze und weniger Aufregung, weil ich dauernd am Suchen bin. Sie wird. Langsam. Ganz langsam.  Tja – ich habe in den vergangenen Jahren soviele Wetten laufen gehabt und einige Challenges, ich hoffe, es klappt auch ohne den Gegenpart. Ich will mich nicht mehr in irgendwelche abstrusten Abnahmechallenges stürzen. Das regt höchstens meinen Kampfwillen an, aber der ist glaube ich, im Moment gar nicht gefragt. Eher der Durchhaltewille. ;)

Heute lief der Tag soweit schon ganz gut. Ich habe endlich wieder Bewegung eingebaut und bin 5 km gelaufen. Und weil man beim Laufen so viel denkt, ist auch gleich mein Oktoberprojekt entstanden. Man wächst ja an seinen Herausforderungen und ich kann mich derzeit nur zum Aroha (wenigstens) aufraffen. Also muss ein Konzept her. Im Wesentlichen geht es um die immer mal wieder gerühmten Schritte, die man täglich tun soll. 10000 ist schon verdammt viel, aber ich werde es wahrscheinlich als Oktoberprojekt nehmen. Das sind dann im Ganzen 310000 Schritte. Na herzlichen Glückwunsch. Gut. Dann mal los.

Morgen werde ich nach MZ fahren und einen Schrittzähler kaufen. Ich liebe solche Spielereien. Und das wäre dann auch neben den Wanderstiefeln alles, was ich gekauft habe, seit meinem achtsameren Umgang im Bereich Shopping. :) Irgendwie gut. Ich brauche nämlich tatsächlich nichts im Moment. Und wenn ich es schaffe, wieder ein paar Kilo abzuwerfen, dann kann ich sogar in meinem Kleiderschrank wieder ungehemmt „shoppen“ :) HA!

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Eben ist Schluß!

Ich kann grad gar nicht so viel essen, wie ich kotzen könnte!

Gut – ich tendiere nicht zum Jammern. Ihr wisst, ich beisse ziemlich oft die Zähne zusammen.

Heute morgen kam der Punkt, an dem das Faß übergelaufen ist. 68 kg. Irgendwas stimmt da nicht. Ich nehme zu schnell und zu viel zu ohne zu viel zu essen. Aber scheinbar funzt da irgendwas im Körper grad nicht. Höchstwahrscheinlich dieser mistige Stoffwechsel. Die Schilddrüse ist gut eingestellt. Hm. Na – da muss ich wohl jetzt durch.

Fakt: so kann es nicht weitergehen! Ende Peng!

Ich hoffe, Euch hängt das viele Rumlamentieren von Frau trixen nicht schon zum Hals heraus. :(

Wen es interessiert … meine Geschichte … in der kurzen Version.


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Liebling, wie war die Woche? #3

Krank lieg ich darnieder. Und so ist das eine äußerst abgespeckte Bildergalerie, denn ich trage seit Freitag nur ’n Nachthemd. Und dieses hübsche Teilchen inkl. der blau-weiss geringelten dicken Flauschsocken bleibt mein sahniges Geheimnis.

Getragen:

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Die Umstellung auf den Herbst kommt mit aller Macht.  Der grüne GAP-Hoody ist schon 13 Jahre alt und ich passe inzwischen zweimal rein. Erstanden hab ich ihn in L.A. und eins meiner schönsten Erlebnisse mit ihm war der Besuch des Sequoia – Nationalparks. Ich mag grün ganz gerne. Und Stulpen. Und inzwischen auch wieder Schals … der ganz rechts kommt aus Holland vom Markt und ursprünglich aus Nepal. Ist ein Yak-Schal. Meine Güte hat das Teil gestunken. Ich hab mich gefühlt wie im Himalaja. Aber jetzt tut er das nicht mehr. :) Puh…

Gegessen:

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Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. So auch ich. Und an den Fotos erkennt man eine gewisse Wiederholung, beziehungsweise … ich sollte mal an den Farben arbeiten. In dieser Woche haben die Nudeln das erste Mal seit langem wieder auf dem Speiseplan gestanden. Mit Barillapesto. Love it. Es gab außerdem eine Hackes-Auflauf-Abwandlung: statt mit Weisskohl mit Blumenkohl. Lecker. Ansonsten wie immer viel Salat und Fisch. Und zum Frühstück solange es irgend geht Nektarinen mit Joghi und seit kurzem wieder mit einer kleinen Handvoll Müsli drüber.

Gelesen:

Eine Menge …

*Die Zwölf* fertiggelesen. Am Ende wure es wieder super spannend. Gut so. Und als ich krank wurde … naja … da braucht es Brause fürs Hirn. *Ordnung ist nur das halbe Leben* von Emma Flint und *Ehebrecher und andere Unschuldslämmer* von Kerstin Gier. Beides fällt in die gleiche vorhersehbare und damit nicht überlegensintensive Sparte. Les ich ja ganz gern am Strand oder wenn die Tage arg voll sind. Oder eben, wenn ich krank bin.

Und heute – ja heute hab ich ein ganz wertvolles Juwel gelesen. (Ich lese fix, ich weiss) Dieses Buch kann ich Euch nur ans Herz legen. Unbedingt lesen:

*Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry* von Rachel Joyce.

(Kleine Anmerkung. Ich setze ja immer der Einfachheit halber Amazon-Links, aber ich möchte Euch trotzdem die kleinen Buchhandlungen in Eurem Ort oder Stadtteil ans Herz legen. Es gibt nichts schöneres, als dort zu schmökern und sich inspirieren zu lassen. Das tue ich immer noch, trotz der ebooks, die inzwischen dazugekommen sind. Ganz paperless geht es eben doch nicht. ;) )

Gewogen:

Wahrscheinlich mehr als sonst. Ich hab mich nicht gewogen. Dazu kam der erste Milchkaffee ans Bett zu schnell. Das verfälscht in meinem irren Hirn immer alles. Ich trage es moren früh nach. (Nachtrag 66.9) Allerdings glaube ich an eine Zunahme, derzeit trinke ich gut 3 l pro Tag, weil ich heilpraktisch verordnet für meine ollen Hände, die immer noch schmerzen, gerade eine Entgiftung mache, die über 45 Tage geht. Ich fühl mich wie ein Wasserspeier.

Gehört:

Achja … manchmal ist der blinde Griff ins CD-Regal irgendwie doch nicht das, was ich hören will. Zumindest keine ganze Woche, um mich mit dem Album wieder anzufreunden. So habe ich lediglich einmal das Sisters of Mercy – Album durchgehört und bin dann geflissentlich zu SWR3 und HR3 übergewechselt.  Ich werd zu alt für sowas … :’D Bin gespannt, wann ich auf Fields of the Nephilim stosse …

Eigentlich hätte ich auch Alex Capus gehört … aber das wäre am Freitag gewesen und weil mein Kopf so gebrummt hat, hab ich die Lesung sausen lassen und die Karte verfallen lassen müssen. Doof. Doof. Doof.

Getrennt:

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Ah – eine meiner Lieblingskategorieren (noch). Tja – bis ich krank wurde, hab ich ausgemistet. Die Küche ist durch. Wir haben da so einen dreitürigen Wandschrank … oh oh. Nun. wie ihr sehen könnt, IKEA ist so nah, dass wir inzwischen eine stattliche Sammlung an Tüten haben (auch noch zwei Stofftaschen, aber die sind im Keller) – davon sind zwei gegangen. Dann jede Menge Kleinkruscht aus dem Schrank. Vor allem Becher, Becher, Becher. Die Buben sind zu groß für all den Pröll. Und auch Bedienungsanleitungen. Wir haben gar keinen Neff, der war in der alten Küche und gehörte noch der Oma meines Mannes. So – und nun dürft ihr mich loben. Denn ich hätte nicht gedacht, dass ich das schaffe. Gut – sind nur 24 … von 1000, aber immerhin. :’D Es fällt mir echt schwer, mich von Büchern zu trennen. Diese lese ich garantiert nicht mehr. Zum Abschied auf Raten habe ich sie auf der Wohngruppe deponiert. Dort hab ich sie noch eine Weile im Blick. ;)

Gefreut:

Steht noch aus … darüber, dass ich wieder gesund werde. Ich habe nichts NIchtessbares gekauft. Sehr gut, oder?! Und darüber, dass mein Sohn am Freitag die Bundesjugendspiele mit einem Lächeln beendet hat …


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Wie isst sich’s denn so?

Vielleicht ist es an der Zeit, zurückzublicken.

Wie läuft dieser Sommer so essenstechnisch? Nun – ehrlich gesagt, so bescheuert wie fast jeder Sommer essenstechnisch läuft. Nur, dass ich geneigt war, weil ich WW so bocksatt hatte, auf einen anderen Zug aufzuspringen.

Ich entferne mich allerdings ziemlich von meinem Final. Anders kann man es nicht nennen. Während der vergangenen Wochen habe ich mich sehr kohlehydratarm ernährt. Ich habe Brot, Nudeln, Kartoffeln und all die bösen, bösen KHs weggelassen. Das geht zwei Wochen gut, dann fällt die Laune ins Bodenlose. Mein Körper merkt wohl positiv an, dass es mir gut tut, mich nicht mit Lebensmitteln vollzustopfen, die wie Wackersteine im Magen liegen. Aber meine Laune steigt deshalb nicht wirklich. Und noch blöder: mein Gewicht sinkt dadurch ebenfalls nicht wirklich. Ich halte. Was ja immerhin schon mal gut ist.

Die Empfehlung meines Tagesbedarfs an Kohlenhydraten liegt bei 240 g pro Tag. So in etwa. Lasse ich alle offensichtlichen Kohlehydratlebensmittel weg, joah … dann komm ich immer noch auf eine gute Tagesmenge. Mir war gar nicht bewusst, was alles wie viel von dem Zeuch enthält!!!

Was es ist, was mich zweifeln lässt an all dem Gedöns? Da kommt einiges zusammen. Schon bevor Casta sich herzhaft Luft gemacht und den Schlussstrich gezogen hat, ob der ganzen Abnahmegeschichte, lauerte ein kleines Männlein in mir und nagte an dem, was ich tat. Das kann doch nicht wirklich der Weisheit letzter Schluß sein, was ich mir hier antue? Mal ehrlich. Ich esse schon so lange nach WW – und das ist von all den kuriosen

Ernährungsumstellungsichheissegarnichtdiätgeschichten

noch die angenehmste Sache. Wie ich schon mal erwähnte (und es wahrscheinlich noch in zig weiteren Blogs mir selbst und anderen eintrichtere): ich möchte so gern aus der Vielzahl der Möglichkeiten etwas finden, was zu mir passt und bei dem ich mich nicht gegängelt fühle. Ich weiss doch, wie es geht. Himmel!!!

Eben habe ich eine Reise durch alte WW-Zeiten angetreten. Was ist da viel passiert… Ich darf manchmal nicht drüber nachdenken.  Einige sehr wichtige  Blogeinträge haben mich grad auch wieder ein bißchen umgehauen. Ich habe dort einen Teil meines Lebens der vergangenen zwei Jahre gelassen … es hat mich bewegt und verändert. :'( Aber mein Weg ist inzwischen ein anderer. Das weiss ich. Mein Problem ist lediglich, dass ich so weich und sentimental bin. Manchmal kann ich nicht glauben, wie sich alles verändert hat … und ich mein jetzt nicht mal mein Gewicht.

Das mit dem Gewicht war so: ich hab verdammt hart gekämpft. Diese ganzen Challenges und Wetten … dieser Austausch, das Seelenstreicheln, wenn es nicht geklappt hat. Irgendeinen gottverdammten Sinn muss es doch gehabt haben. Ich kann doch nicht hier stehen und den Rückzug antreten? Zurück auf Ü80??? Nix da. Lieber wander ich aus. Jetzt ist der Sommer vorbei und ich weiss, im Sommer hat das noch nie gut geklappt. Der Winter kommt und ich muss – ganz alte trix – mit kleinen Zielen anfangen. Und ich muss sie wohl auch aussprechen … sonst drücken sie mich nicht.

1. Besinn Dich! Hör auf Dein Herz und nicht auf Deinen Magen. Ich brauche all das Futter nicht. Mir geht es nicht schlecht. Und ich bin auch nicht am Verhungern. Es tut nicht Not, alles Essbare hineinzustopfen.

2. Entrümpele weiter! Für Hermine: wenn Deine Umgebung geordnet ist, dann kommst auch Du zur Ruhe. Irgendwie hindert uns ein aufgeräumtes Zuhause am Futtern. Es passt nicht zusammen. Außerdem kannst Du Dich dann auf andere Dinge konzentrieren. Vielleicht ist es aber auch,so, dass wenn Du aufräumst, Du keine Zeit zum Reinstopfen hast. ;) Hier ein Link dazu.  Karen Kingston hat sich wohl ziemlich damit befasst – sie wurde in einem Buch, das ich gelesen habe, dazu aufgeführt.

2. Nicht allzu viel Schnickschnack. Bleib Deinem „ich“ treu. Je natürlicher Du isst, umso einfacher wird es. Was nutzt uns eine Obst – Diät, wenn wir Obst ein Leben lang ungern gegessen haben?

3. In Maßen. Sag ich ja immer. Man kann fast alles essen. In Maßen. Mit Genuss. Aber eben nicht immer und in jeder beliebigen Menge.

4. Du musst es wollen. Ich glaube, das ist der Knackpunkt. Solange ich es nicht wirklich will und solange mir mein Gewicht nicht weh tut, wird sich nichts ändern.

5. Kleine Ziele. Richtig. Nicht den großen Berg. Hey – ich bin Beppo!!! Nur ein wenig. Also: im September möchte ich die 65 dauerhaft vorne sehen.

6. Realistisch sein. Ich will ja nicht spindeldürr sein. Ich möchte in einem für meine Größe und meine Proportionen guten Bereich. Das Fenster sieht so aus: 60 – 63kg. Passt.

7. Bleib entspannt. Bleib entspannt. Bleib entspannt. Aber damit meine ich nicht, werd nachlässig. Nee, nee, nee.

So – und nun dreh ich mich wieder auf die Seite mit meinem ebook-Reader … und kuriere mich aus. Diese Surferei durch die WW-Seite, meinen und andere für mich wichtige Blogs hat mich so nervös gemacht, dass ich einfach mal schreiben musste. :)


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Projektmanagement! ;)

Der September ist gekommen. Mit ihm erlebt der Sommer noch einmal einen ziemlich heißen Aufschwung. Und was mache ich? Ich versuche mich in Achtsamkeit in meinem kleinen Mikrokosmos. Es gelingt mir nicht immer. Hinsichtlich des Essens bin ich einfach ein Foodjunkie. Gestern und heute lag ich ganz gut – wenig KH – ausgewogen mit viel Salat und Fisch. Und mittendrin im ganzen Schlemmerkreislauf: eine Packung Haferkekse inhaliert. Weil ich so müde bin und weil ich räume und weil ich Energie brauche … schon klar, trixen, träum weiter.

Aber in den Momenten, in denen ich mich trenne, denke ich nicht ans Essen. Das tut gut. Mein Kopf beschäftigt sich so mit der Materie „Ausmisten“ in Form von Anschauen, Anfassen, Aussortieren, dass nichts anderes Platz hat. Scheinbar besteht ein Bezug zwischen dem materiellen Wust im Haus und meinem Bedürfnis nach Futternachschub. Kein Witz – ist nachgewiesen. Je weniger Gerümpel umso weniger Lust, sich selbst vollzustopfen.

Für den September scheinen sich also denn zwei drei …  vier Projekte herauszukristallisieren:

Minimalismus – ein sehr anstrengender Prozess, aber die einzelnen Schritte dahingehend sind auf jeden Fall den Weg wert. Die Challenge: jeden Tag ein Teil ausmisten – ob Müll, Verkaufsplattform oder als Geschenk.

Abnahme – naja – da häng ich mehr oder weniger immer. Ich will gar nicht viel – nur in ein Dirndl (nicht lachen) muss ich passen bis Ende September. Da hat sich irgendein lustiger Vogel für unsere Kennenlernféte im Job das Thema „Oktoberfest“ ausgedacht. Ui toll. Aber gut – ich mache mit. Und zwar stilecht. Wenigstens das Holz vor der Hütt’n … egal! :’D

Schreib mal wieder! – ich habe im Laufe der Jahre eine Unmenge Postkarten gesammelt. Da wir ja heutzutage blitzfix über sämtliche verfügbaren Kanäle kommunizieren (ich liebe mein Samsung), werde ich im Rahmen vom Minimalismus-Projekt gleich noch was für meine Beziehungen tun. Back to the roots. Und wenn eine geneigte Leserin oder ein Leser gern eine hätte … erfülle ich im September gerne diesen kleinen Wunsch. Den Adressenaustausch klären wir dann. :D

Was, und wenn ja, wann? – Was hilft mir die Ausmisterei, wenn mir dennoch der Überblick abhanden geht? Es gibt da eine Regel: dreissig Tage mit dem Kauf zu warten. Und dann schauen, ob man es immer noch haben möchte. (Ich kenne das in etwa so: wenn etwas nach einiger Zeit immer noch z.B. im Schaufenster hängt, dann ist es sicher für mich gemacht. Wenn es weg ist, dann war das nicht meins. ). Also – eine Liste erstellen … was brauche ich überhaupt superdringend? Hopp trix, denk mal gut nach!

Hach – das fluppt wieder. Mir freue sich! :)

PS. und mit einem neuen Theme beschäftige ich mich auch … aber das geht nicht zu schnell. Irgendwie stell ich mich teilweise sehr doof mit der Bedienung und den Tools an und ehrlich gesagt: das nervt mich!!! *seufz*


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Denk mal dran!

Gestern war wider Erwarten kein „Denk-mal-dran!“ – Tag. Das mag unter anderem daran gelegen haben, dass ich meine Kenntnisse in Erste Hilfe aufgefrischt und solche Dinge getan habe, wie zu dem wirklich einprägsamen Rhythmus von „Staying Alive“ (und dem dazugehörigen Hüftschwung – geht prima im Knien) die Herz-Lungen-Wiederbelebung praktiziert habe.

„Denk – mal – dran!“ ist eine typische Begleiterscheinung, seit ich abnehme. An was? Na – ans Essen. Ist doch klar. Meine Gedanken drehen sich den größten Teil des Tages um die Nahrungsbeschaffung.  Was frühstücke ich (im Moment … häufig Omlette) … und während ich noch kaue, bin ich gedanklich schon beim Mittagessen … Nachmittagssnack … Abendessen. Und was man sich zwischendrin noch in die Futterluke schieben könnte.

Scheinbar bin ich unterbeschäftigt. Das merk ich ja schon lange, aber das Familienkonstrukt und mein Beruf lassen grad nichts anderes zu.  Und irgendwie bin ich heilfroh, nach zehn Monaten Arbeitsunfähigkeit (kleine OP – schleichender Heilungsprozess) überhaupt wieder was tun zu können. Na egal … ich kann das jetzt nicht ändern. Darum geht es ja auch gar nicht. Es geht um meine Denkmuster und die Frage, was passiert ist, dass sich alles derart um die Nahrungsaufnahme dreht.

Ich erinnere mich noch an früher. Da war die Essenswelt noch in Ordnung. Der Tagesablauf hat die Nahrungsaufnahme vorherbestimmt. In der Schule gab es das Pausenbrot … mittags dann, was Muttern kochte … Mein Vater war Diabetiker und wenn er um fünfe nach Hause kam, stand sein Essen auf dem Tisch. Brave Hausmannskost, die wunderbar satt machte … und rund. Wieso mein Papa ein spindeldürres Männlein war, ist mir unbegreiflich.

Als das Nahrungsumstellungshamsterrad in Aktion trat, begann auch die Kopfkreiselei. Während ich früher gegessen und genossen habe (sorry – keine Heißhungerattacken, nächtliche Fressanfälle und ähnliches), begann ich nun, mir Gedanken zu machen. Was esse ich wann und wieviel von was??? Ein permanentes Gedankenrad wurde in Betrieb genommen und es gibt heute Tage, da könnte ich brechen. Es ist mir zuviel. Ich mag mich nicht immer mit Essen beschäftigen.

Wenn ich nur mal einer guten Fee begegnen würde und einen Wunsch frei hätte, dann wäre es der, dass sie mich aus diesem Kreislauf befreit. Als leicht neurotischer Mensch ist nämlich das Essensgedankenrad perfekt auf mich abgestimmt. Und ich müsste es ja gar nicht – dauernd drüber nachdenken. Schließlich sind die Zeiten vorbei, als es – wie in meiner Kindheit – nur einen Wocheneinkauf gab. Was dann eingekauft wurde, gab es im Lauf der Woche. Schließlich war der nächstgelegene Supermarkt in der nächsten Stadt. Dort, wo ich aufgewachsen bin (1200 Einw.), gab es wie in fast jedem kleinen Taunusdorf einen Bäcker und einen Metzger. Ende peng. Und einen Kaugummiautomaten – wir wollen ja nicht so sein.

Vielleicht aber ist es gerade auch das. Der permanente Zugriff auf mindestens fünf Supermärkte in kürzester Zeit. Das Wissen, wo es all die Leckereien sofort und ohne Umschweife gibt. Andauernder Nachschub, kein Ausfall an Nahrungsmitteln. Dran denken, zugreifen, essen … in einem Ratsch. Gut – bezahlen noch …

Ich habe durchaus den E5 geschätzt (von dem ich auch noch erzählen muss). Sechs Tage über die Alpen zu laufen, ruft einem wieder ins Gedächtnis, wie minimalistisch man leben kann. Wie einfach es ist, sich nur um den nächsten Schritt kümmern zu müssen. Gut – auch hier war meine Frage beim Frühstück, wann wir das nächste Mal etwas zu essen bekommen. Aber das war auch alles. Mit der Antwort zufrieden, bin ich einfach in den Tag gestartet und losgelaufen.

Manchmal ist es gut, seine Denkprozesse zu verändern. Nun – eigentlich ist es immer gut, das zu tun. Man läuft sonst zu oft Gefahr, den immer gleichen Weg zu gehen.

Jetzt hänge ich ja grade in dieser Low Carb Geschichte. Ich versuche das „Denk-mal-dran!“ abzulegen. Zumindest in weiten Teilen. Iss, was Du hast, trix. Nicht perment nachzuschieben und einzukaufen. Irgendwie muss es doch möglich sein, vom Hamsterrad abzuspringen.

Irgendwie …

Denk auch da mal dran!

Denk auch da mal dran!

Den Spruch habe ich bei A Joyful Soul gefunden. Wie so oft über Pinterest! :)


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Das Passwort zur Hölle hat vier Buchstaben!

Satt! Ich hab es bocksatt. Seit drei Jahren nun schon bin ich mal mehr, mal weniger eifrige Weight Watcherin. Und damit keine Zweifel aufkommen: ich bin absolut von diesem Konzept der Ernährungsumstellung überzeugt. Immerhin habe ich damit 25 Kilo abgenommen.

Es ist einfach, gut zu realisieren, schmeckt allen und gibt einem chaotischen Menschen wie mir eine gute Struktur. Doch ich habe noch andere Seiten (*brüll*)!!! Zum einen einen lahmarschigen Stoffwechsel aufgrund einer Autoimmunschwäche (mit der es sich aber ansonsten gut leben lässt). Und den Hang zur Revolution!!!

Und nach vielem Lesen (ja Casta – auch Du hast mich angefixt, kleiner Guru!) hab ich es heute gewagt und hab den Supermarkt ww-untypisch aufgerollt. Auf meinem Speiseplan steht heute gedünsteter Weisskohl (soweit noch gut) mit einer Hackes-Tomaten-Sahne-Sauce! Yeap.

An der Gemüsetheke ging es mir noch ganz gut. Und dass ich Tartar genommen hab, ist reine Gewohnheit und schmeckt mir auch ganz gut … aber dann bahnten sich die Schweissperlen ihren Weg und meine Nackenhaare sträubten sich wie von Zauberhand. Das Tor zur Hölle stand einladend offen und ein heißer Wind lies meine Härchen auf den Armen kerzengerade nach oben stehen.

Und dass – obwohl ich vor dem Kühlregal stand. O_o

Gedanklich sagte ich immer nur „ogottogott … “ und der „schuldig – im – Sinne – der – Anklage – Blick“ wich nicht mehr aus meinem Gesicht. Ich brauchte nämlich 500 ml Sahne und einen Becher oberfettes Créme frâiche! Und Butter … oh leck. Ich hab es auch eingepackt. Hilft ja nix. Steht so im Rezept.

Es ist nicht zu unterschätzen, was es ausmacht, all die Jahre fettarm oder fettfrei gelebt zu haben. FETT – uiuiui – welche böses Wort. Und mein persönliches Passwort zur Hölle.

Aber um mal meine Gewichtssituation auf’s Tablett zu bringen: das macht den Bock auch nicht mehr fett. Oder …  da ist der Käs gerollt. Ich hab zugenommen. Und natürlich, chaotisch wie ich bin, das Projekt mal ins Blaue hinein gestartet. Sprich: auf der Waage stand ich heute morgen noch nicht. Allerdings sagt mir mein Gefühl, dass die 70 näher als die 60 ist und das wird sich ab heute ändern.

Viel braucht es nicht, aber mit WW werde ich es im Moment nicht schaffen, das Ruder rumzureissen. Ich schaue also gespannt über den Tellerrand (meine Güte, gibt es viele Sprichwörter zu dem Thema) und hoffe mal, dass ich das Ruder rumreissen kann.

LCHF heisst das Ganze. Weniger als wenig KH und ordentliches, gesundes Fett. Schauen wir mal …