Das Leben ist wild!


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Da ist sie ja!

In grossen Schritten kommt der Herbst. Naja … er kommt. Zumindest insofern, als dass ich schon die erste Kürbiscremesuppe geniessen durfte. Und vielleicht werde ich gerade auch mutiger und probiere mich aus. Wer weiss …

Ich schreibe gerade übers Mobile. Das funktionierte die ganze Zeit nicht. Und mein Ladegerät für den Läppi ist mir verschluppt gegangen. Unfassbar. So sehr bin ich ins reale Leben zurückgekehrt. :)

Das Gewicht ist immer noch Thema! Inzwischen habe ich 8 kg abgenommen und merke, wie mein ganzes Sein dadurch an Lebensqualität gewinnt. Ich achte auf gute LebensMittel. Am Ende ist das Geheimnis tatsächlich: weniger essen, mehr bewegen.

Egal, welches der derzeitig angesagten Modelle zur Gewichtsreduktion man bevorzugt. Und glaubt mir … ich hab da so einiges ausprobiert.

Da ich jetzt weiss, dass ich problemlos per Handy posten kann, kommen auch wieder mehr wilde Gedankenposts. Es hat mir gefehlt. Und meine lieben Leser ebenso.

Jetzt braucht es nur noch ein schickes Bild … ob ich das auch hinbekomme? :’D

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Klappt! Jubdiduh!!! Ich freu mich! :)

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Lebensfreude!

Seit zwei Wochen bin ich im Abnahmemodus. So richtig. Ernsthaft. Meine Ernährung habe ich eh schon in den vergangenen Monaten etwas umgestellt. Weniger Weizenprodukte, kaum Zucker, weniger Fleisch, so gut wie keine Wurst. So in etwa halt.

Im April habe ich dann mit Jillian „verflucht-sei-sie“ Michaels 30 Tage geshreddet. Sehr genial. Genial abartig schwitzmässig schwer. Zu Beginn. Aber es wird leichter. Merke: immer vorher auf Toilette gehen. Bei zwei Kindern und im gesetzten Alter von 43 sollte man nie niemals nicht den Beckenboden außer acht lassen. Die Jumping Jacks werden es einem danken. :’D

Aber irgendwie war ich nicht zufrieden. Und so kam noch im Mai eine anhaltende Challenge-Situation mit meinen Ex-WW-Mädels CL und Care Steen dazu. Mein Fitbit läuft gerade heiß – lieben Dank ihr zwei!!!

Und dann hab ich gedacht, dass kann es jetzt nicht sein. Und hab mich rigoros um meine Abnahme gekümmert. Weniger ist das Mehr! Und was soll ich sagen? Es läuft. So richtig gut. Ich fühl mich prima.

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Parallel dazu mache ich gerade eine Entgiftung – denn die Psoriasis geht natürlich nicht einfach mal so weg. Es ist ein Gesamtkonzept. Und es bringt mir ein großes Plus an Lebensfreude. Bewegung. Gesunde Ernährung. Viel lachen. Entspannung. Okay – und eine Höherdosierung der Hashi-Tabletten. :’D

Ich habe viel gelesen. Mich schlau gemacht über meine Krankheitsbilder. Sie jagen mir nicht mehr so viel Angst ein. Sie begleiten mich nunmal. Und alles dreht sich um den Darm. Alles. Ist er gesund, dann gesundet auch der Rest des Körpers weitestgehend.

Ich bin auf dem Weg! :D


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Mit Bedacht!

Erschrocken fährt meine Hand von der Suppenkelle weg. Sanft lege ich den Deckel wieder auf den Topf. Mein Mann guckt mich mit großen Augen an. „Ups“ hauche ich.

Mein Vorsatz ist ja für den Jänner, nicht nachzunehmen. Das ist – um es mal salopp zu sagen – mistigschwer. Wenn es doch so lecker schmeckt. O_o

Und wenn ich dann genau in mich hineinhorche, dann weiß ich sehr wohl: ich habe oftmals keinen Hunger. Es ist die pure Lust am Essen.

Warum ist Essen ein so zentrales Thema für viele Menschen (außer, dass wir es zum Überleben benötigen)? Ich kann mich noch nicht mal damit entschuldigen, Heisshungerattacken (Binge Eating) zu bekommen. Oder Frustessen. Nee – eher Lustessen. Ich esse mit Lust und wenn es schmeckt, dann geniesse ich das sehr. Bis ich platze.

Und dann ist es leider-leider kein Genuss mehr.

Ich fürchte, mein Leben wäre nicht wirklich erfüllt, würde ich mich nur von Rohkost ernähren. Mal ehrlich: kleingeschnippelte Möhrchen sollen mich mit auf eine kulinarische Reise nehmen? Täglich am End? Oh wei – wo soll diese Reise nur hingehen? Ein fluffiger Kaiserschmarrn … eine dunkle Sauce über zartem Fleisch, die die Geschmacksknospen aufgehen lässt, ein zauberhaft zubereitetes Gemüsegratin (oh ich liiiiiebe Gratins). Okay – davon lasse ich mich nur zu gern verführen. :)

leckeres Gemüsegratin ... mal nicht überbacken. :)

leckeres Gemüsegratin … mal nicht überbacken. :)

Wer langsamer isst, hat mehr davon! Tja – ich schätze, das ist der Knackpunkt. Ich bin zu ungeduldig und möchte die Welt in mich aufsaugen. Und stellvertretend dafür „sauge“ ich meine Mahlzeiten auf. Ohne auf Textur und Geschmack zu achten. Und versuche mich zu retten, in dem ich eine zweite Portion auflade.

Gut, bei Gemüse ist das nicht wirklich schlimm. Doch wenn wir ehrlich sind, ist es ja das eher ungesunde, was wir uns gern ein zweites Mal einverleiben. Wenn wir langsam essen, geben wir dem Körper die Chance, all die guten Lebens-Mittel, die da vor uns liegen, bewusst wahrzunehmen. Vorzunehmen. Aufzunehmen.

Seit ein paar Wochen habe ich die Fleischzufuhr erheblich heruntergefahren. Ich esse gerne Fleisch. Aber ich gehe den Weg dahin, es bewusster zu tun. Es ist ein Lebens-Mittel geworden, dass nicht mal eben in den Einkaufswagen fällt. Und es macht mir Spaß, mit gemüse“lastigen“ Gerichten zu experimentieren. Herauszufinden, was es braucht, damit mir das Fleisch nicht fehlt (als Sattmacher im kleinen Bäuchlein). So gibt es Gerichte, da muss ich nachnehmen. Da komme ich nicht um eine zweite Portion herum, denn ich fühle mich nicht gesättigt. Sehr lecker das Ganze, aber satt machend nur wenig.

Und es gibt Gerichte, die erfüllen mich voll und ganz. Jede Faser meiner Seele wird angesprochen und jede Genusszelle angeregt. Mein Bäuchlein ist voll. Und ich fühle mich warm und gesättigt. Kennt ihr das? Oder ist das jetzt blöd ausgedrückt?

Mit Bulgur gefüllte Aubergine mit Tomatentopping. Das erste Mal, dass ich mit Zimt gekocht habe. O_o

Mit Bulgur gefüllte Aubergine mit Tomatentopping. Das erste Mal, dass ich mit Zimt gekocht habe. O_o

Um also für den Rest des Monats die „Kein Nachschlag-Challenge“ gut hinzukriegen, braucht es also etwas mehr. Sonst schaff ich das nicht.

  • langsam essen. Ich muss mir Zeit nehmen. Es hektikt mich niemand, ausser ich mich selbst. Man sollte mindestens mal 20 Minuten an einer Mahlzeit sitzen. Macht das mal. Stoppt mal für Spaß Eure nächste Mahlzeit. Jaaaa – da guckt ihr!!! Gar nicht so einfach.
  • Einfach mal öfter kauen. Pausen machen. Besteck ablegen. Sich Zeit nehmen. Okay – bei Suppe wird es schwierig. Aber sonst …
  • Das mache ich eh nie (oder sehr selten) – aber man kann im Grunde nur eins tun und sich darauf konzentrieren. Also bitte nicht vorm Fernseher, mit Zeitung oder Buch in der Hand oder beim Telefonieren essen. Immer eins nach dem anderen. Alles hat seine Zeit.
  • Den Wert des Gekochten schätzen. Wie jetzt das? Nunja – ich kaufe ja viel auf dem Markt und eher hochwertig. Das sollte ich mir bewusst machen. Das Lebens-Mittel schätzen, dass dort vor mir auf dem Teller liegt. :)

Mit diesen Gedanken verabschiede ich mich nun in die Küche. Ich krieg irgendwie Hunger. :D Wollen wir doch mal sehen, was es Leckeres gibt.

Aber eben auf eine bedachte Art.


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Schokoladenschnute!

Genauso gut kann ich heute schreiben, denn es wird sich nichts mehr verändern in den kommenden zwei Tagen.

Es gibt mehrere Erkenntnisse.

Nicht jede persönliche Herausforderung erweist sich als schwierig.

Als ich für mich beschloss, dass ich einen Monat auf Süssigkeiten (vor allem meine heissgeliebte Schokolade) verzichte, da war ich hin- und hergerissen. Zum einen wollte ich auf etwas für mich alltägliches verzichten. Zum anderen auf etwas, was mir definitiv nicht in diesen Mengen gut tut. Harte Entscheidung. Im Laufe des Monats habe ich gemerkt: es fehlt mir gar nicht. Es ist noch nicht mal so, dass mich der berühmte „Jieper“ packt. Nichts. Erstaunlicherweise. Hart war nur die erste Woche. Da war ich sowas von kotzbrockig. *uiuiui*!!! Meine armen Mitmenschen. Das war – im Nachhinein betrachtet –  wohl der Entzug.

Weg von Angewohnheiten

Bei mir war es so, dass ich Schokolade nicht mehr nur als Genuss angesehen habe. Sie war ein Lückenfüller, wenn ich z.B. Langeweile hatte. Da war der Griff in die Süssikiste schon vorprogrammiert. Oder aber auch: „Oh – bis zum Mittagessen dauert es noch eine halbe Stunde, das halte ich nicht aus“ und schwupp – wieder was in die Futterluke. :( Das ist komplett weggefallen. Heute greife ich wieder vermehrt zu Obst. Und wenn Langeweile aufkommt, beschäftige ich mich eben anderweitig. Punkt.

Rückfälle, Ausfälle, Zwischenfälle

Ehrlich? Nein! Frau trixen lag nicht wie der Bürgermeister dieses Städtchens im Film „Chocolat“ irgendwann völlig schokoladenverschmiert auf der Fensterbank ohne zu wissen, wie sie dahin kam. Ich war zweimal einen Kaffee trinken und habe mich als Beiwerk für Rosinenbrötchen entschieden. Einmal hatte mein Sohn Muffins gebacken (glücklicherweise ohne Kakao), so dass ich als Mama schon einen essen musste. Aber das sind Begebenheiten, die kann ich glücklich als „noch mal gutgegangen“ deklarieren. Fällt ja nicht wirklich in die Süssigkeiten-Schublade. Oder? ODER??? :D

Mein nächstes Umfeld

Es ist nunmal so, wenn man diejenige ist, die die Einkaufsgewalt inne hat: was die Muddi nicht kauft, wird auch nicht gefuttert! Das ist Fakt. Würde ich also einen Monat auf Obst und Gemüse verzichten, dann kämen wir gefährlich nah an ein Skorbutproblem heran. Nicht nur ich, sondern die ganze Familie. Isst sie keine Schokolade respektive Süssigkeiten, lebt der Rest eben auch ein klein wenig gesünder. Wobei die Jungs sich das schon immer gut einteilen konnten. Es stehen immer noch Schokinikoläuse hier rum und keiner isst sie. Chips und Flips und sowas kaufe ich eh sehr selten, das gibt es bei uns nur zu besonderen Anlässen: einem geplanten Filmabend oder wenn Gäste kommen. Ebenso wie absolute Süssgetränke. Ich finde, das ist ein guter Weg.

Wie geht es weiter?

Ich werde jetzt nicht am 1.2. mit einer Tafel Milka da sitzen. Mein Kollege hat mir vorgestern ein großes „Kitkat“ geschenkt; das hängt an meinem Spind. Ob ich es gleich essen werde … ich glaube nicht. Meine unstillbare Lust und das Verlangen auf Schokolade ist komplett weg. Ich schätze, ich bleibe noch ein wenig auf dem Weg ohne die süsse Verführung. Es tut mir gut. Und es hilft mir im Projekt „Weniger werden“. Dazu kann ich sagen, dass ich ja seit 1.1. wieder konsequent aufschreibe, was da so an Essbarem in mich hineinwandert und tadaaaa: 2.6 kg Abnahme im Januar. Soviel wird es nicht im Februar werden, aber die Tendenz ist klar. Glasklar!!! :) Ich freu mich.

Die Februar – Challenge

Tja – was soll ich sagen … ? Ich schätze, dieses Mal will und muss es sein. Die 7-Minutes-Workout-Challenge. Bodyforming ist angesagt. Ich messe dann mal meinen Körper an den entsprechenden Stellen ab und werde schauen, was sich in diesen vier Wochen verändert. Ich hab jetzt schon Fracksausen. Das wird in der Tat nicht einfach. Aber gut, das denke ich jedes Mal. Ihr seid wie immer herzliche eingeladen, mich auf meinem Weg zu begleiten oder in diesem Fall sogar mitzumachen!!! :)

 


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Liebling, wie war die Woche #4

Eine Woche angefüllt mit Schnusten und Hupfen und einigen Einladungen (hach … ich mag ja diese kleinen feinen Abende, in denen das Haus voll mit Freunden ist).

Getragen:

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So langsam aber sicher möchte der Herbst einziehen. Kalendarisch isser ja schon da, aber so ganz gebe ich mich ihm noch nicht hin. Dann halt Rock und Strumpfhose. Oder Jeans und Flippis. Oder auch mal Mundschutz und Strickjacke, weil es auf der Wohngruppe doch was kühler ist. Der ein oder andere erinnert sich vielleicht an die „Kurzgeschichte“ vom Chinesen mit dem irren Schnupfen. Naja … da war er wohl mal wieder. :’D

Gegessen:

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„Hat sich bemüht“ ist immer irgendwie Käse. Aber anders kann ich die Woche nicht beschreiben. Ich bin absolut unzufrieden. Der Anfang war noch super … aber gegen Ende waren die Verlockungen einfach phänomenal groß. :( Eins meiner Lieblingsgerichte, wenn es fix gehen muss und ich wenig Punkte zur Verfügung habe, sind Prinzessböhnchen im Speckmantel. Legga! Es gab auch noch Lachs (wie so oft derzeit – ich liebs) in einer Art Auberginen Stir Fry. Und am Wochenende waren immer Gäste da. Das ganz rechts ist eine Tiramisu … und ein Mousse au Chocolat. Tja … was soll ich dazu noch sagen.

Gelesen:

Nachdem ich letzte Woche so derart viel gelesen habe, habe ich es langsam angehen lassen. Und das war auch gut so. In dieser Woche war es *Ein ganzes halbes Jahr* von Jojo Moyes. Himmel, was hab ich Rotz und Wasser geheult.
Allerdings bin ich vorverbildet. Nicht immer ist es von Vorteil, dass man sich mit den Gegebenheiten auskennt. Es stimmt in diesem Falle so nicht ganz. Aber egal. Eine Liebesgeschichte ohne gleich eine Liebesgeschichte zu sein. Sondern viel viel mehr. Ich hab es gern gelesen und war nachhaltig gefangen. Meine Empfehlung: LESEN!!!

Gewogen:

Ach Mist – echt. Ich bin tierisch gefrustet. Warum sind wir Frauen so? Was ist es, was mich in diese verflixte Gewichtskiste presst? Heute morgen habe ich mich gewogen und mein Gewicht geht exorbitant nach oben. Warum zum Bäcker??? Ich trinke täglich knapp 3,5 l und ich wage zu behaupten, dass ich nicht reinschaufele wie eine Irre. Und dennoch. Jetzt muss Schluss sein, sonst ist der gesunde BMI weg. Und dass nach zwei Jahren Plackerei. :'( Mistmistmist. Mist! Kein Ergebnis, denn ich schäme mich furchtbar. Aber gut … man braucht nur nach oben aufs Foto zu schauen. Da haben wir den Salat.

Gehört:

*Swing when you’re winning* – Robbie Williams. Eine gute Wahl. Mit diesem Album hab ich mich dann endlich bekehren lassen damals. Denn ich fand Robbie Williams einfach doof. Aber dieses Album lief den ganzen Sommer im Auto. Klasse!

Getrennt:

Die Küche ist fertig entrümpelt und so ging es weiter im Essbereich. Dort steht ein Vitrinenschrank, in dem sich allerlei Glas sammelt. Wieder mal ein Korb und eine Kiste mit gesammelten Weinfestgläsern, alten (zwar guten, aber blinden) Sektgläsern und und und … kam ins Sozialkaufhaus.

Gefreut:

Der Kater kam nach einer Woche mal wieder vorbei. Er hat mir gefehlt und ich hab mich sehr gefreut, ihn zu sehen. Ich bin wieder gesund geworden. Erkältet sein ist einfach nicht schön. Wir hatten ein tolles Wochenende mit guten Freunden. Ehrlich – ich könnte immer HansdampfinallenGassen haben. Ich mag das einfach. Scheinbar bin ich ein Gesellschaftsmensch, auch wenn ich die stillen Seiten des Lebens mag. :)

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Ach … ich bin ein Schussel. Ich habe tatsächlich den ganzen Stapel Postkarten irgendwo im Haus verschlonzt. Naaaa gut. Ich hab halt weitere schöne Karten aussortiert und verschickt. Geht doch. Allerdings sieht bei solchen Aktionen der Esstisch aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen, weil ich gleichzeitig schreiben muss, Blog lesen, Tee trinken, Katalog gucken, Rechnungen schreiben und und und … :D Kennt ihr das auch?

So – und nun kann ich wohlgemut schlafen gehen. Ich habe für die nächste Woche den Vorsatz, nicht so viel zu futtern. Es geht einfach nicht so weiter. Dann bin ich natürlich gespannt, wie das Wahlergebnis ausgefallen ist hier bei uns in Hessen. Ehrlich – ich kann diesen Bouffier nicht so wirklich … aber gut. Sieht grad eh rot aus. Mal schauen ;)


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Wie isst sich’s denn so?

Vielleicht ist es an der Zeit, zurückzublicken.

Wie läuft dieser Sommer so essenstechnisch? Nun – ehrlich gesagt, so bescheuert wie fast jeder Sommer essenstechnisch läuft. Nur, dass ich geneigt war, weil ich WW so bocksatt hatte, auf einen anderen Zug aufzuspringen.

Ich entferne mich allerdings ziemlich von meinem Final. Anders kann man es nicht nennen. Während der vergangenen Wochen habe ich mich sehr kohlehydratarm ernährt. Ich habe Brot, Nudeln, Kartoffeln und all die bösen, bösen KHs weggelassen. Das geht zwei Wochen gut, dann fällt die Laune ins Bodenlose. Mein Körper merkt wohl positiv an, dass es mir gut tut, mich nicht mit Lebensmitteln vollzustopfen, die wie Wackersteine im Magen liegen. Aber meine Laune steigt deshalb nicht wirklich. Und noch blöder: mein Gewicht sinkt dadurch ebenfalls nicht wirklich. Ich halte. Was ja immerhin schon mal gut ist.

Die Empfehlung meines Tagesbedarfs an Kohlenhydraten liegt bei 240 g pro Tag. So in etwa. Lasse ich alle offensichtlichen Kohlehydratlebensmittel weg, joah … dann komm ich immer noch auf eine gute Tagesmenge. Mir war gar nicht bewusst, was alles wie viel von dem Zeuch enthält!!!

Was es ist, was mich zweifeln lässt an all dem Gedöns? Da kommt einiges zusammen. Schon bevor Casta sich herzhaft Luft gemacht und den Schlussstrich gezogen hat, ob der ganzen Abnahmegeschichte, lauerte ein kleines Männlein in mir und nagte an dem, was ich tat. Das kann doch nicht wirklich der Weisheit letzter Schluß sein, was ich mir hier antue? Mal ehrlich. Ich esse schon so lange nach WW – und das ist von all den kuriosen

Ernährungsumstellungsichheissegarnichtdiätgeschichten

noch die angenehmste Sache. Wie ich schon mal erwähnte (und es wahrscheinlich noch in zig weiteren Blogs mir selbst und anderen eintrichtere): ich möchte so gern aus der Vielzahl der Möglichkeiten etwas finden, was zu mir passt und bei dem ich mich nicht gegängelt fühle. Ich weiss doch, wie es geht. Himmel!!!

Eben habe ich eine Reise durch alte WW-Zeiten angetreten. Was ist da viel passiert… Ich darf manchmal nicht drüber nachdenken.  Einige sehr wichtige  Blogeinträge haben mich grad auch wieder ein bißchen umgehauen. Ich habe dort einen Teil meines Lebens der vergangenen zwei Jahre gelassen … es hat mich bewegt und verändert. :'( Aber mein Weg ist inzwischen ein anderer. Das weiss ich. Mein Problem ist lediglich, dass ich so weich und sentimental bin. Manchmal kann ich nicht glauben, wie sich alles verändert hat … und ich mein jetzt nicht mal mein Gewicht.

Das mit dem Gewicht war so: ich hab verdammt hart gekämpft. Diese ganzen Challenges und Wetten … dieser Austausch, das Seelenstreicheln, wenn es nicht geklappt hat. Irgendeinen gottverdammten Sinn muss es doch gehabt haben. Ich kann doch nicht hier stehen und den Rückzug antreten? Zurück auf Ü80??? Nix da. Lieber wander ich aus. Jetzt ist der Sommer vorbei und ich weiss, im Sommer hat das noch nie gut geklappt. Der Winter kommt und ich muss – ganz alte trix – mit kleinen Zielen anfangen. Und ich muss sie wohl auch aussprechen … sonst drücken sie mich nicht.

1. Besinn Dich! Hör auf Dein Herz und nicht auf Deinen Magen. Ich brauche all das Futter nicht. Mir geht es nicht schlecht. Und ich bin auch nicht am Verhungern. Es tut nicht Not, alles Essbare hineinzustopfen.

2. Entrümpele weiter! Für Hermine: wenn Deine Umgebung geordnet ist, dann kommst auch Du zur Ruhe. Irgendwie hindert uns ein aufgeräumtes Zuhause am Futtern. Es passt nicht zusammen. Außerdem kannst Du Dich dann auf andere Dinge konzentrieren. Vielleicht ist es aber auch,so, dass wenn Du aufräumst, Du keine Zeit zum Reinstopfen hast. ;) Hier ein Link dazu.  Karen Kingston hat sich wohl ziemlich damit befasst – sie wurde in einem Buch, das ich gelesen habe, dazu aufgeführt.

2. Nicht allzu viel Schnickschnack. Bleib Deinem „ich“ treu. Je natürlicher Du isst, umso einfacher wird es. Was nutzt uns eine Obst – Diät, wenn wir Obst ein Leben lang ungern gegessen haben?

3. In Maßen. Sag ich ja immer. Man kann fast alles essen. In Maßen. Mit Genuss. Aber eben nicht immer und in jeder beliebigen Menge.

4. Du musst es wollen. Ich glaube, das ist der Knackpunkt. Solange ich es nicht wirklich will und solange mir mein Gewicht nicht weh tut, wird sich nichts ändern.

5. Kleine Ziele. Richtig. Nicht den großen Berg. Hey – ich bin Beppo!!! Nur ein wenig. Also: im September möchte ich die 65 dauerhaft vorne sehen.

6. Realistisch sein. Ich will ja nicht spindeldürr sein. Ich möchte in einem für meine Größe und meine Proportionen guten Bereich. Das Fenster sieht so aus: 60 – 63kg. Passt.

7. Bleib entspannt. Bleib entspannt. Bleib entspannt. Aber damit meine ich nicht, werd nachlässig. Nee, nee, nee.

So – und nun dreh ich mich wieder auf die Seite mit meinem ebook-Reader … und kuriere mich aus. Diese Surferei durch die WW-Seite, meinen und andere für mich wichtige Blogs hat mich so nervös gemacht, dass ich einfach mal schreiben musste. :)