Das Leben ist wild!


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Es regt sich was!

Wie wir wissen, hat nicht allein der Konsument die Macht in Händen. Er wird, wenn er sich entgegen dem Mainstream bewegt, auch schon mal schief angeschaut.

Gestern dann die Meldung: REWE nimmt die Plastiktüten aus dem Programm.

Wow – war mein erster Gedanke! Das ist mal was anderes als der Tante Emma – Laden im Studentenviertel. Es ist gut, dass sie den Schritt machen. Mich nervt nur ein „aber“ der Geschichte.

ABER die Plastiktüten bei Obst und Gemüse bleiben.

Ist das nicht genau die Krux? Oh – ich hab meine Tasche vergessen. Na, da nehm ich doch ’n Appel in de Dutt und dann passt der Rest auch noch rein. O_o

Gestern habe ich bei meinem Einkauf von Obst und Gemüse ELF Plastiktüten eingespart. Ich fand das enorm. Wenn man sowas mal hochrechnet … uiuiui. Da sollte umgedacht werden. Ich weiß leider nicht genau, wie die Ökobilanz von Papiertüten ist, wenn ich die Wahl habe, greife ich dennoch dazu. Nur mal so als Alternative für unsere Obstplastikfraktion.

Dennoch begrüße ich den Schritt einer großen Supermarktkette sehr, auf die P-Tüte unter der Theke zu verzichten.

Wie habe ich gerade in der FAZ gelesen: „Es passiert öfter, als einem lieb ist. Eigentlich hat man ja immer eine Stofftasche im Rucksack. Oder einen Plastikkorb im Kofferraum. Aber dann braucht man doch mal dringend noch ein paar Zutaten für die abendliche Bolognese-Sauce, und die Stofftasche liegt noch daheim. Das ist die klassische Situation für eine Plastiktüte. “

Dann ist der Herr Journalist entweder ein schlechter Beobachter an der Kasse oder geht selten einkaufen. O_o  Nämlich dann, wenn es wieder heißt: „Rausgezoppelt unter der Theke und inflationär auf das Kassenband geworfen!“

Die „klassische Situation“ ist vielmehr das Nichtdrübernachdenken, das Nichtbrauchenundtrotzdemnehmen oder das EsgehörtfürmichzumEinkaufdazu.

Ich kann dazu nur sagen, dass es ein richtiger Schritt in die richtige Richtung ist. Allerdings sollte sich die Umstrukturierung auch nach innen richten. Sonst entsteht nur eine Verlagerung der Problematik. Denn Wege finden die Plastiktütenfreaks ja immer, um ihrer „Sucht“ zu fröhnen. *rrrrrrrrrr*

Schauen wir mal, wie es weitergeht! :)

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Weniger!

Dieses kleine Wort kann einem sichtlich an die Nieren gehen. In allen Belangen. Denn oftmals ist es in unserer Überflussgesellschaft, in der auch ich es mir kommod eingerichtet habe, nicht einfach, das Weniger zu leben.

Weniger … ein Vorsatz? Ein Motto? Ein Ziel? Ein Weg?

Jetzt bin ich kein ausgewiesener Minimalist, finde aber ein Weniger im Kleiderschrank als auch in den Räumen, in denen ich mich aufhalte, sehr beruhigend. Überhaupt habe ich schon des öfteren festgestellt: wenn mein Umgebungsbild ruhiger ist, fühle ich mich in mir drin auch aufgeräumter. Und dann fällt es mir leichter, mich von überflüssigen Kilos zu trennen. Von überflüssigen Gedanken ganz zu schweigen.

Vorige Tage habe ich damit angefangen, wieder ein Stück weiter auszumisten. Schluß zu machen. Ungeliebt sind da vor allem

N*E*W*S*L*E*T*T*E*R

Interessanterweise ist es ein ziemlich langer Weg gewesen, bis mir aufgefallen ist, dass ich das einfach abschalten kann. Jetzt lacht nicht … normalerweise klicke ich immer an, dass ich nicht über all den superinformativen Killefitz informiert werden möchte, der mir da noch zusätzlich in Form eines virtuellen Infobriefes zugestellt wird. Das klappt. Aber ich hatte da ein paar „Leichen im Keller“, die ich aus irgendeinem Grund über Jaaaaahre toleriert habe. Unfassbar. Wie das geht?

Ich habe mehrere Email – Postfächer. Aus irgendeinem Grund habe ich mein allererstes Postfach beibehalten. Es ist schon 16 Jahre alt und ich hänge aus wahrscheinlich sentimentalem Grund (oder weil ich mich nicht nur an das große G binden will) daran. Und seit genauso langer Zeit bekomme ich dort diese ungeliebten Infobriefe. Vom Auktionator. Vom Wald-und Wiesenhobby. Und von dem Anbieter des Postfach selber. Und ich lösche sie in regelmässigen Abständen ungelesen. Hab mich damit abgefunden. Aber ich kam nie und nimmer auf die Idee, sie einfach … abzubestellen. Weil ich sie ja nie bestellt hatte. Ergo – sind sie wohl im Service inbegriffen. Also – da hab ich echt auf der Leitung gestanden. Und vor einer Woche dann – da hab ich mir die Mühe gemacht, mal so einen Brief zu öffnen und zum Ende zu scrollen. „Unscribe“ – hach … das geht? Das kleine Zauberwort hat mich sofort eingefangen. Wie einfach sich man manch lästiger Dinge doch entledigen kann. :’D

Was diese kleine Geschichte sagen will? Manchmal ist nur ein kleiner Schritt in Richtung Veränderung notwendig, damit wir uns klarer und besser fühlen können. Hier war es ein Klick. Und vorher ein genauer Blick. Vieles nehmen wir als gegeben hin. Es ist so. Es war schon immer so. Es wird immer so sein. Aber das ist ein falscher Gedanke.

Wir haben ja noch viel Zeit vor uns. Zeit, die wir mit der positiven Veränderung leben können. Ich werde dieses Jahr 42. Vielleicht finde ich ja mit diesem Alter als Leitbild die Antwort auf alle Fragen. Vielleicht bin ich die Antwort. O_o Egal – ich schweife ab. Wenn ich also wieder mal denke: es war schon immer so. Dann führe ich mir vor Augen, dass meine wahrscheinliche Lebenszeit nochmal 40 Jahre andauert. Was können wir nur in dieser Zeit bewegen!!!

Weniger … ein Vorsatz? Ein Ziel? Ein Weg! Ein Weg, den ich in diesem Jahr beschreiten will werde. Im vergangenen Jahr habe ich schon sehr bewusst damit begonnen. Weniger Plastik. Weniger Umweltbelastung. Ich setze dieses Weniger fort. Weniger Klimbim im Ganzen. :)


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Kleine und große Schritte!

Aus. Vorbei. Finito.

Vor anderthalb Stunden habe ich die letzten Süssis unter die Vampire, Hexen und Skelette gebracht. Nun hat die arme Seele Ruh. Allerheiligen ist ja auch nicht mehr weit.

Und wisst ihr, wo ich mich gerade in diesem Augenblick befinde? Ich verrate es Euch: im Bett. Frau trixen hat Ruh und der Schrittzähler für heute auch. Jaaaaa – ihr wisst, was das heisst. Der Monat Oktober liegt in den letzten Zügen und ich gedenke nicht, heute nochmal einen Fuß vors Bett zu setzen, geschweige denn vor die Haustür (na – das wäre ein Bild … *räusper*).

Viele kleine Schritte! :)

Viele kleine Schritte! :)

Somit kann ich vermelden, dass die Challenge „310000“ beendet ist. Der Käs‘ ist gerollt!!!

Und zwar mit sage und schreibe

Dreihundertfünfzehntausendzweihundertundeinem Schritt!!!

In einer Zahl:

315201

Ohne manchen Spaziergang nach dem Abendessen wäre ich wohl verratzt gewesen und ohne den Urlaub am Edersee hätte ich mir vor allen Dingen ganz schön was überlegen müssen. 10000 Schritte am Tag ist nicht immer einfach. Man muss es einigermaßen planen. So bin ich z.B. dazu übergegangen, zu Fuß zur Arbeit zu gehen statt das Fahrrad zu nehmen. Gibt mal locker hin und zurück mit durch die Gruppe flitzen gute 5000 Schritte. Wenn nichts besonderes anliegt, laufe ich so 8000 Schritte am Tag. Da ist kein Sport einkalkuliert. Und ich merke, dass ich das wieder vermehrt in mein Leben einbauen muss. Und wenn es nur eine halbe Stunde laufen ist. 5 klitzekleine Kilometer am Stück. Eine Runde um den Pudding.

Es ist vollbracht und ich fahre morgen guten Gewissens in mein alljährliches Mädelswellnesswochenende. Und ich finde: das hab ich mir verdient. :’D

Da kann ich dann einfach mal Kraft tanken – bevor es im November heisst: Schubladendenken mal anders. :)


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Liebling, wie war die Woche #6

Eigentlich … bin ich hundemüdig. Eigentlich hab ich gerade drei Tage „durchgearbeitet“. Eigentlich wollte ich immer am Ende der Woche meine Zusammenfassung machen. Und weil „eigentlich“ ja eigentlich auch gar kein Wort ist … ist das alles so wie es ist. Und die Zusammenfassung mache ich somit mit halbgeschlossenen Augen. :)

Getragen:

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Diese Woche war eine durchaus schwierige Woche. Ich meine … zuhause ist das ja kein Thema. Da knipste schnell ein dilettantisches Foto mit’m Handy, bißchen Blitz, bißchen Glitzer … alles gut. Ist ja auch so gewollt. Aber unterwegs … wo um Himmels Willen krieg ich einen Ganzkörperspiegel her??? Das war die Herausforderung. :’D Und manchmal muss es dann eben auch ein bißchen auf Umwegen funktionieren. Aber hier das Wesentliche: meine Herbstfarben sind zum einen all die schönen weichen wie z.B. senffarbig oder braun in allen Schattierungen. Hört sich erst mal langweilig an, wird aber mit einem dicken roten Klunker schon wieder speziell. :) Naja – am Wochenende bin ich dann mal wieder zu meinen alten Basics zurückgekehrt: viel schwarz zu den Jeans. Und die Regenjacke. War ja wohl flächendeckend von Nöten. Urgs.

Gegessen:

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Ich gehöre zu den Menschen, die sich nicht mit Tomatensaucen in ihrer herkömmlichen Art anfreunden können. Irgendwas hau ich da immer mit rein. In diesem Fall … Paprika und ein Schuß Sahne. Yammi!!! Und alles, was es im Bereich Hackes gibt, wird immer mit Tartar zubereitet! :) Zum Frühstück gibt es derweil immer Müsli. Wenn man dann allerdings die halbe Woche außerhäusig essen muss, dann wird es schwierig. Ich kann schwer verstehen, wieso das Essen in Jugendherbergen grundsätzlich immer dröge und schwer ist. Kulinarisch gesehen ist das echt kein Zuckerschlecken. Warum ich in einer Jugendherberge war … erkläre ich weiter unten. Aber eins kann ich sagen: mexikanisch essen kann man wunderbar in Tübingen. Der BBQ Chicken Burger war der Hammer. Die Kartoffelspalten denken sich jetzt alle mal weg. Und die Creme Catalan ist eigentlich (HA!) gar nicht auf dem Foto. Nur der Früchtecocktail. ;)

Gelesen:

Neben dem Tübinger Tagblatt vor allem und mit viel Freude *Die Hüter der Rose* von Rebecca Gablé. Der zweite Band der Waringham – Trilogie. Ich bin mal wieder, wie so oft in den letzten Jahren, in die Geschichte des englischen Königshauses eingetaucht.  Und heute abend kann ich auch sagen … ohne mein Buch und die Möglichkeit ab und an für ein paar kostbare Momente abzutauchen in diese komplett andere Welt, wäre mein Wochenende schwer geworden … wisst ihr was ich damit meine?

Gewogen:

Hallo? Jugendherberge? :’D Die Waage hat nicht in meinen Rucksack gepackt. Aber ich bin viel gelaufen … apropos Laufen … da war doch was!

Gelaufen:

Eine temporäre Rubrik für den Monat Oktober. Die Mission „310000“ … schreitet voran. In der ersten Woche sah der Soll 60000 Schritte vor, wovon ich leider nur 51839 geschafft habe. An einem Abend hab ich dummerweise meinen Schrittzähler zuhause vergessen und bin aber noch einige Schritte durch Frankfurt gestiefelt. Tja … was soll’s. Die höchste Schrittzahl lag bei 12211 und die niedrigste bei 4004. Dann muss ich wohl nächste Woche ein paar Schritte mehr tun. Zu den 70000 kommen noch 8261 dazu.

Gehört und gesehen:

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Nun – ich besuche normalerweise in der regulären Spielzeit mit meinen Theaterfrauen einmal im Monat das Hessische Staatstheater in Wiesbaden. Dieser Tage allerdings bin ich überall unterwegs … nur nicht im regulären Theater. Am Samstag habe ich mir also „Mamma Mia“ angeschaut. Den Film liebe ich ja (ich Mädchen, ich) und war gespannt auf das Musical. Was soll ich sagen? Ich bin anfällig für Schauspiele aller Art und  ich lebe oft das mit, was ich dort sehe. Auch wenn die ABBA – Songs in deutsch gesungen wurden, was im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig und für mich mal mehr und mal weniger gelungen war.  Ich mach es kurz: mir hat es gefallen! Gerne wieder. Ich freu mich schon auf den „König der Löwen“, den ich diesmal mit meiner Familie in HH anschauen darf im nächsten Frühjahr. Eigentlich macht man sowas viel zu selten … Der Musicalbesuch hat viel rausgerissen … denn eigentlich (schon wieder, hach) waren wir in Tübingen. Das Wochenende war so verregnet, dass es keinen großen Sinn machte, mit Rollstuhlfahrern übers Kopfsteinpflaster zu schlittern, außer man sucht das große Abenteuer, fühlt sich zum Superhelden berufen und ist dem Wahnsinn nicht abgeneigt, auszuprobieren, wann festgezogene Bremsen berab dann doch nicht mehr greifen. *aaaahhhh*

Gefreut:

Liebe Care Steen! Du bist mir eine!!! In aller Stille und ohne Vorwarnung trudelte am Wochenende eine Karte ein. Karte? Nein – irgendwas anderes. Aber so ähnlich. Mein erster Gedanke war: „Wer schickt mir denn Blumensamen aus Hamburg?“ *schüttel, schüttel* Drehen, wenden … haptisch komplett erfassen. Nee … keine Blumensamen. Tee. TEE!!! Na – das ist mal eine supergute Idee!!! :) Danke!!! Lieben, lieben Dank!!! Ich muss schon wieder lächeln. :)

Und weil manchmal alles was anders ist, gibt es dafür das tolle Teepostkartenschüttelschepperklapperbild am Ende!!!! :D

Kleine gefüllte Überraschungspostkarte aus Hamburg! :) *freu*

Kleine gefüllte Überraschungspostkarte aus Hamburg! :) *freu*


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Liebling, wie war die Woche #5

Ja, ja … ich weiss. Gestern sollte der Beitrag kommen. Aber wenn man um Mitternacht erst aus einer Animierbar fällt … dann haut das nicht mehr hin. Ja ihr habt richtig gehört: Animierbar. Mittlerweile merke ich, dass es zuweilen ganz schön amüsant wird, wenn man die 40 erst mal überschritten hat. Im Leben hätte ich nicht gedacht, mal in einer Stripbar zu landen. Aber dazu später …

Getragen:

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Buntgemischt. Sportklamotten fürs Aroha. Nachdem das in den letzten Wochen etwas gelitten hat aus Zeitmangel, kommt so langsam wieder ein guter Rhythmus rein. Wie ihr seht, ist das Wetter etwas unentschlossen. Leichte Pullover gehen genauso wie Polos. Hauptsache Farbe. Ja – und das Outfit links ist leider irgendwie nicht so ganz draufzukriegen (manchmal krieg ich die Fotos nicht verkleinert in dem Kasten) … ich liebe das Oberteil. Ist eine Mischung aus Walle-walle und … ach ich weiss nicht genau. Auf jeden Fall zieh ich es immer zu Leggins an. Inkl. der 8cm-Hacken und einem Hut, angetan mit dicken Klunkern bin ich damit ins Frankfurter Rotlichtmilieu abgetaucht. :D

Gegessen:

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Ich sterbe für diese Knoblauch-Zwiebel-Croutinos von Leimer (glaube ich).  In der Metro gibt es so praktische Riesentüten. Eingepackt und mitgenommen. Peppt jeden grünen Salat auf. Haben die eigentlich Punkte??? :’D Ananas stand ebenso auf dem Speiseplan (die Nektarinenzeit ist vorbei) … ein Sommerrelikt. Bald muss ich umswitchen auf das Herbstobst. Ich steh total auf die „Gute Luise“ … was wird das wohl sein? ;) Rosenkohl zum Fisch und der Leckerbissen der vergangenen Woche: Hirschmedaillons mit frischen Pilzen und Tomätchen. Der Hirsch ist von einem Freund geschossen und die Pilze auch von ihm gesammelt. Sehr lecker. Und da ich noch lebe und mir nicht schlecht ist, waren es wohl tatsächlich Steinpilze!

Gelesen:

Es gibt Bücher, die lese ich durchaus mehrmals. Eins davon, welches ich schon ungezählte Male gelesen habe und immer wieder lesen werde … ist das *Das Lächeln der Fortuna* von Rebecca Gablé! Das englische Königshaus ist einfach unwiderstehlich im Mittelalter. Wer eine angenehme Herbstlektüre sucht, sollte sich dieser Reihe widmen.

Gewogen:

68. Get ready toooo ruuuuumble! Ich bin motiviert und ich bin drin. Im Plan!

Gehört (und gesehen):

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Weil es eine turbolente Woche war, viel Radiogedudel. Aber vielleicht ist hier Platz für den gestrigen Ausflug. Gehört und gesehen also! ;) Doch was war noch? Vorgestern abend hab ich einen leichten Schrecken bekommen im Feld. Kleine Abendrunde mit den Buben im Hause trix. Da schaut mir doch ein Waschbär entgegen. Mit Blitzlicht nicht ganz so unheimlich … aber ohne … uiuiui. Sachen gibt es. Dann gesehen und mitgenommen: Cheesecake New York Style von meinem Lieblingsdoktor (ich hab echt eine Schwäche für den).  Sehr lecker geworden. Ich hab ihn allerdings in einer Silikonbackform machen müssen. Der Rest meiner Backausstattung ist ja ins Sozialkaufhaus gewandert. Und nach einer Nacht ruhen im Kühlschrank liess er sich auch fast mühelos und ohne größere Schäden aus der Form herausbugsieren. :) Legga!

Ja – und dann … das Interessante zum Schluß! Frau trixen goes Puff. Darf ich das hier sagen? Nein. Es war natürlich keiner. Es war eine Animierbar. Die Pik Dame in der Frankfurter Elbestrasse ist eine kleine Lokalität, die ein wenig den Nitribitt – „Charme“ der 60er – Jahre beibehalten hat. Nitribitt war eine berühmt – berüchtigte Frankfurter Hure, die unter mysteriösen Umständen ums Leben kam. Ha! Da hab ich auch einen Buchtip zu … aber das ein andermal. Dunkel. Rot. Schummrig. Alte Karusellpferdchen und Séparées sowie eine Bedienung, die auf die 70 zugeht (oder sie schon überschritten hat). Auf jeden Fall gibt es dort einmal im Monat einen Cabarettabend. Ich hab selten so viel gelacht und mich wirklich gut amüsiert, sofern das mit 10 Leuten an einer Biergarnitur geht. Es war supereng, was man aber im schummrigen Rotlicht nicht gesehen hat. Glücklicherweise hab ich die Gläser auch nicht so genau gesehen … ich bin schon ein wenig fies vor manchen Dingen. Ja – und neben einem grandios guten Zauberer und einer Hausfrauencabarettistin (na irgendwie ist das schon Klischee) gab es einen Roland Kaiser – Imitator (das gibts, echt jetzt), der „Joana“ und „Dich zu lieben“ gesungen hat (ohweioweih) auch ein bißchen nackte Haut, damit man ja nicht vergisst, wo man ist. Also ehrlich … bei dem Strip hätte ich gern etwas weiter hinten gesessen, statt am Tisch vor der Bar (Tischname Lolita) … das war mir ein bißchen viel. Aber Hut ab vor soviel Körperbeherrschung, dass sie kopfüber an der Stange runterhängen konnte. Fazit: mir hat es Spaß gemacht. Auch nüchtern – ich musste ja noch Auto fahren.

Getrennt:

Von nix. Außer Müll. Glaub ich zumindest. Diese Woche war mal Pause angesagt beim Entrümpeln. :)

Gefreut:

Auf den Besuch meiner Familie am Wochenende. Dass der Sommer noch ein wenig bleibt. Und dass ich nicht weiter zugenommen habe. *rrrrrr*

Der Ausblick auf die gerade begonnene Woche wird wieder spannend. Ich beginne morgen mit meinem Projekt „310000 in 31 Tagen“. Mehr dazu oben in der Sparte „Jeden Monat“. Am Freitag dann geht es auf Gruppenfahrt. Ja – auch sowas gehört zu meinem Job. Mit 11 BewohnerInnen (8 RollifahrerInnen) geht es nach Tübingen und Stuttgart übers Wochenende. Ich bin gespannt und freu mich drauf. Das wird ein Abenteuer. :)

Geniesst die Sonnentage und bleibt mir wohlgesonnen! lg


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WW reloaded!

Vor ein paar Tagen hat mich ja der große Unmut eingeholt. Unerklärlicherweise nehme ich permanent zu. Und ich schwöre, ich stopfe nicht eine Torte nach der nächsten in mich rein. Noch nicht mal eine halbe. Schad eigentlich … aber gut.

Heute morgen habe ich mit meiner Lieblingsheilpraktikerin gesprochen. Ich muss kurz ausholen. Im September 2012 wurden die Ringbänder an Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand gespalten. Die erste OP meines Lebens und gleich so ein Ding: aus einer Routineoperation wurde eine Krankschreibung, die bis Juli 2013 dauerte. Und die Mistfingerchen sind immer noch nicht gut. Jetzt muckt der Zeigefinger der linken Hand und es ist einfach keine Ursache zu finden. Weder Rheuma, Arthrose (-itis), Borreliose, Autoimmunkrankheit … nada. Nüscht. So habe ich dann also neben vielen schulmedizinischen Wegen dann auch den heilpraktischen beschritten. Seit Juni 2013 bekomme ich in aller Regelmässigkeit kleine und ab und an sehr gemeine Nadeln in beide Ohren gejagt. Das Gute ist, ich seh manchmal echt verwegen aus. :’D Und es hilft streckenweise. Wir sind noch im Probiermodus. Scheinbar sitzen im ganzen Körper Blockaden.

Hier mal ein Bild, was man wo alles findet im Ohr. Also – welcher Gegenpunkt wo sitzt. :)

Aber zurück … ich nehme unaufhaltsam trotz Tortenverweigerung zu. Jetzt mache ich seit zwei Wochen ungefähr neben der Akupunkturgeschichte eine Entgiftung nach Phönix. Und ich trinke wie wild. Mindestens 3 l pro Tag. Eigentlich müsste ich unfassbar viel ausschwemmen. Doch mein Körper reagiert ja von jeher anders. Und nun klärt meine HP ab, ob es vielleicht zu Beginn so ist, dass ich einfach einlagere. Oder so … Ich bleib tapfer dabei. Zudem hat sie mir zwei Dauernadeln, die bei mir immer ewig stecken, gegeben: eine gegen Hunger und eine gegen den Süssjieper! Ich bin gespannt.

Und seit ich mich so elend aufgeregt habe, durchdringt die Notwendigkeit, nicht nur mehr halbherzig an das Thema heranzugehen, mich immer mehr. Ich schreibe wieder auf. Glücklicherweise macht die WW-App inzwischen mehr Spaß, weil weniger Abstürze und weniger Aufregung, weil ich dauernd am Suchen bin. Sie wird. Langsam. Ganz langsam.  Tja – ich habe in den vergangenen Jahren soviele Wetten laufen gehabt und einige Challenges, ich hoffe, es klappt auch ohne den Gegenpart. Ich will mich nicht mehr in irgendwelche abstrusten Abnahmechallenges stürzen. Das regt höchstens meinen Kampfwillen an, aber der ist glaube ich, im Moment gar nicht gefragt. Eher der Durchhaltewille. ;)

Heute lief der Tag soweit schon ganz gut. Ich habe endlich wieder Bewegung eingebaut und bin 5 km gelaufen. Und weil man beim Laufen so viel denkt, ist auch gleich mein Oktoberprojekt entstanden. Man wächst ja an seinen Herausforderungen und ich kann mich derzeit nur zum Aroha (wenigstens) aufraffen. Also muss ein Konzept her. Im Wesentlichen geht es um die immer mal wieder gerühmten Schritte, die man täglich tun soll. 10000 ist schon verdammt viel, aber ich werde es wahrscheinlich als Oktoberprojekt nehmen. Das sind dann im Ganzen 310000 Schritte. Na herzlichen Glückwunsch. Gut. Dann mal los.

Morgen werde ich nach MZ fahren und einen Schrittzähler kaufen. Ich liebe solche Spielereien. Und das wäre dann auch neben den Wanderstiefeln alles, was ich gekauft habe, seit meinem achtsameren Umgang im Bereich Shopping. :) Irgendwie gut. Ich brauche nämlich tatsächlich nichts im Moment. Und wenn ich es schaffe, wieder ein paar Kilo abzuwerfen, dann kann ich sogar in meinem Kleiderschrank wieder ungehemmt „shoppen“ :) HA!