Das Leben ist wild!


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Long time, no read!

Vor einigen Wochen dachte ich plötzlich: „Ich stell das jetzt alles ab!“ Und so isses dann auch tatsächlich passiert. Ich gestehe, der Rechner lief kaum. Ich habe mich bewusst vom Wissenwollen und Wissenweitergeben getrennt. Bin ich jetzt meiner Zeit voraus? Keine Ahnung. Der Beweggrund war, dass ich über alles schon geschrieben habe. „Jetzt ist es an der Zeit, sich auf das Leben des Ganzen zu konzentrieren!“

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Was ist passiert in der Zeit?

  • ich habe gelesen! Dazu hatte ich kaum mehr Zeit. Und ich habe versucht, langsam zu lesen. Und auch nochmal in Bücher reinzuschmökern, die ich schon mal gelesen habe (ich mag z.B. Anni und Alois sehr … :))
  • ich habe hingeschaut! Über ein Jahr auf dem Weg hin zu plastikfrei! Wie hat sich unsere kleine Familienwelt verändert? Womit kann ich gut konform gehen, was geht nicht? Das 80-20-Prinzip hat mich nachdenklich gemacht. Also – dass es nicht möglich ist, supergut 100% plastikfrei zu leben und dass einem dieses hehre Ziel doch manchmal zu sehr ausbremst. Lieber 80% und gut, als 100 % und komplett ausgebrannt. ;) Versteht ihr, was ich meine?
  • ich bin genesen. Naja – weitestgehend. Das war vielleicht auch ein Grund, das Schreiben eine zeitlang einzustellen. Mir wurde wieder schwindelig und mir ist durchaus oft der „Kamm geschwollen“. Meine eh schon unzureichend vorhandene Geduld hat sich zunehmend in Luft aufgelöst. Runterschalten. Stehen. Atmen. Besenstrich. Stehen. Atmen. Besenstrich. Warum muss alles in dieser eh schon schnelllebigen Zeit noch schneller gehen?
  • ich habe nicht minimiert. Aber auch nicht dazugekauft. Meine Denke schweift ab von Kaufräuschen. Rauschen … äh. Wie auch immer.
  • ich habe zugenommen. Und bin totunglücklich damit. Wieso verdammt noch eins, will das Gewicht nach oben und nicht nach unten. Ich glaube, mein Stoffwechsel ist komplett im Eimer. :( Ich kann nur noch halten und hoffen, dass ich im Winter nicht durch die Strassen rollen werde. *jammer*
  • ich war glücklich. Und zufrieden. Wenn mich nicht die oben genannten Gedanken quälten.
  • ich habe geerntet. Mein Hochbeet ist ein Traum. Ich hab zwar einiges lernen müssen, aber das ist durchaus spannend. Mangold und Salat ohne Ende. Und jetzt betrachte ich ungläubig die ersten roten Tomaten. Ich find es einfach nur genial!!!
  • ich gackere. Noch nicht. Aber der Hühnereinzugstermin rückt näher. Es werden Zwergwyandotten in einem sanften warmen Braun. Eigentlich gelb. Aber was kann man sich als Hühnerlaie unter gelben Hühnern vorstellen? O_o Die Hühnchen kommen im Oktober. Dann isses endlich soweit. Ich hätte auch schon im Aug/Sept welche haben können, aber ich wollte keine schwarz-weissen Hühnchen.
  • schlußendlich: ich lebe. Einfach so. Denn nichts anderes ist der Sinn des Lebens. :D

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Über den Sommer werden nur vereinzelt kleine Posts auftauchen. Da ich mir noch nicht sicher bin, wohin mich mein Weg führt. Irgendwie möchte ich ja nicht nur von Killefitz und Mumpitz schreiben. ;) Dass es draußen heiß ist, weiß ja jeder selbst, ohne dass es ihm einer sagt. :’D

Ich hatte einfach das Bedürfnis, Euch wissen zu lassen, dass manchmal Pausen sein müssen. Der Fokus sollte Gelegenheit haben, sich umzuorientieren, sonst bleiben wir irgendwann doch einmal stehen. Im schlimmsten Fall vor einer Wand …

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Andere Welten!

Ohne Bücher wäre meine Welt eine traurige Welt und mit Sicherheit um vieles ärmer. Ich lese, seit ich mit Buchstaben umzugehen und sie aneinanderzureihen vermag. Woher diese Liebe kommt? Ich weiss es nicht. Meine Eltern müssen diesbezüglich ein Kuckuckskind großgezogen haben.

Es ist inzwischen allerdings so, dass ich weit über 1000 Bücher besitze. Ich hab sie mal gezählt, als die Frage anstand: ein neues Bücherregal oder doch lieber einen Ebook-Reader. Ich hab mich für den Ebook-Reader entschlossen. Keine Sorge – ich höre das Aufstöhnen all der Bücherliebhaber bis hierher in mein kleines Refugium in trixtown. ;) Naja – was soll ich sagen. Ich bin dennoch nicht gegen „echte“ Bücher gefeit. Irgendwie schlawinern sie sich ab und an doch ins Haus.

Nichtsdestotrotz stehe, sitze, liege ich seit drei Jahren vor meinen Regalen und gebe der Idee Raum, mich von vielen dieser „anderen Welten“ zu trennen. Es ist einfach Tatsache. Es gibt Bücher, die liest Du nur einmal. Punkt. Ende. Aus. Und es gibt diese Bücher, die Dich nicht mehr loslassen. Die Du jedes Jahr wieder zur Hand nimmst und welche Dich spielend leicht in ihren Bann ziehen können. Ist wie Heimkommen. Irgendwie. Bei mir ist dies z.B. „Der Medicus“ von Noah Gordon. Es gibt bestimmt „bessere“ Bücher, aber irgendein Auslöser muss vorhanden gewesen sein, der macht, dass ich es immer und immer und immer wieder lese.

Vor ein paar Wochen nach langem Reifen des Entschlusses habe ich mich auf einem Bücherflohmarkt angemeldet. Wehmütig? Ja! Mit Sicherheit. Spannend? Und wie. Und ein langer Prozess. Denn wenn man die Bücher in die Hand nimmt, kommen ja auch wieder die Erinnerungen. Meistens zumindest. :)

Mit sechs Bananenkisten voller gut sortierter aneinandergereihter Bücher war es dann letzten Sonntag soweit. Kennt ihr das „Lavendelzimmer“? Ein toller Roman. Es geht um einen älteren Herrn, der eine Buchhandlung auf einem Schiff besitzt. Eine Bücherapotheke, die für jeden das Richtige Mittel hat. So habe ich mich gefühlt. Es hat mir Freude bereitet, mich zu unterhalten und mit anderen „Bücherfreaks“ auszutauschen.

Ich glaube, für mich war dieses persönliche Übergeben eines Buches weit angenehmer als das Einstellen in Tausch- oder Verkaufsportale. Und weil es so Spaß gemacht hat, habe ich mich am Sonntag gleich nochmal zu einem Flohmarkt angemeldet.

Flohmarkt … eine der ältesten Formen des Recyclinggedankens. Crosscycling at it’s best. :D

Wisst ihr, ich habe echt ein Problem mit Chaos und den vielen Dingen, die sich anhäufen. Doch ich merke, dass es gut tut, den Weg der Trennung zu gehen. Aber ich kann nicht täglich ein Ding wie auch immer „entsorgen“. Ich brauche dafür eine Plattform. Und den Austausch. Es tut gut, zu sehen, dass das, wovon ich mich trenne, ja doch für irgendwen noch einen Wert hat. Denn mir war es ja auch mal wertvoll.

Oder ist das zu durchgeknallt???


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Projekt 52#11

Äh … ja …

Da ist mir eine Woche verschluppt gegangen. Und auch heute ohne große und viele Worte kommt einfach die Woche Ölf! Ich hab erst Dienstag abend gemerkt, dass ich gar keinen Wochenrückblick geschrieben hatte, da hatte mich die Krankheit schon zwei Tage fest im Griff. :(

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Ja – genau … während also ganz Deutschland im Frühling erblühte, habe ich brav im Bett gelegen und mein Bronchial-Asthma in den Griff bekommen. Der Kater war über Tag mein einziger treuer Begleiter, der sich brav im Wäschekorb oder im neu eingetroffenen Rattan-Transportkorb eingerollt hat.

Nachdem ich einigermaßen genesen war, habe ich den Flur mal wieder in Angriff genommen. Minimalismus respektive der Weg dahin bedeutet spiralenförmig im Haus herumzuwandern und die einzelnen Bereiche immer wieder aufs Neue durchzuschauen, auszusortieren und zu ordnen. Es wird immer weniger. Ich konnte tatsächlich so uralte Überbleibsel aus den Kindergartenzeiten meiner Kinder aussortieren. Eine ganze Tüte Kinderklamotten ist nach Polen gegangen oder ins Onlinekaufhaus. ;)

Während einige Dinge gehen, kommen andere hinzu. So ein wirklich schon alter Crosstrainer, der dennoch seine Funktion gut erfüllt. Ein bißchen geölt, ein bißchen geputzt … wie neu. Wenn ich wieder einwandfrei atmen kann, wird er wöchentlich genutzt, um meine Fitness weiter auszubauen. Kurzer Weg … vielleicht hilft es.

Heute dann der erste Sonnenausflug. Die Natur ist wunderbar und streichelt die Seele. Wir haben zum nachbardörflichen Biobauernhof einen Radausflug gemacht. Die neugeborenen Kälbchen sind allerliebst und die Bullen respekteinflössend. Meine Herren … O_o Dagegen wirkt der junge Heranwachsende noch ganz kuschelig … wer weiß wie lange noch.

Dadurch, dass ich viel Zeit liegend verbracht habe, habe ich natürlich auch viel gelesen. Diese Woche „Die russische Herzogin“ von Petra Durst-Benning. Parallel dazu in Wiki, weil ich immer genau wissen will, was es noch so zu wissen gibt über die Protagonisten meiner historischen Bücher. Kurz – es gibt schönere Bücher von ihr, aber dennoch hab ich es gern gelesen. Es bringt einem die Geschichte zur Kaiserzeit in Deutschland näher und ist beim zweiten Hinschauen faszinierend.

Jetzt lese ich gerade „Das Lavendelzimmer“ von Nina George. Ich bin auf Seite 81 und hatte schon alles … von fliessenden Tränen vor Herzrührung bis hin zu Schmunzeln. Mir gefällt es sehr. Das weiss ich jetzt schon. Ich mag diese französisch geschriebenen Romane. :)

Zwischenstand Plastikmanagement gibt es morgen höchstwahrscheinlich. Es geht voran.

Geniesst den Abend und lasst es Euch gutgehen! :)


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Projekt 52#9

Im Zeichen des Fasching …

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Bis Donnerstag war noch alles normal. Relativ einfarbig. Ruhig. Mit meinem Spätdienst an Altweiberfasching wird generell die närrische Zeit eingeläutet. Da hatte dann auch das von mir trainierte Männerballett seinen Auftritt. Sehr genial übrigens. Auch wenn der eigentliche Auftritt komplett in die Hose ging. :’D Aber die Zugabe haben sie prima hinbekommen. Ich glaub, ein bißchen muss man sich da schon mal zum Affen machen können.

Die Faschingszeit hat allerdings auch ihre leisen Töne. Während sich das Leben bei vier meiner engsten Freundinnen gerade sehr schwer gestaltet, bin ich in ruhige Fahrwasser geschippert. Heisst aber auch, als Fels in der Brandung bin ich Anlaufstelle als Seelentröster und Katalysator. Als anderer Blickwinkel. Das Vierteilen allerdings klappt nicht so prima. :( Für eine Freundin war ich auf Standby geschaltet. Ich sagte ihr, wenn alle Stricke reissen, könne sie gerne die 240 km fahren und hier das Wochenende verbringen. Ist eh immer alles für Notfälle gerichtet. Die zweite Freundin wollte gerne mit mir zu einer Faschingsfete und dann fluppte noch der Geburtstag des Ehemannes der dritten am gleichen Abend dazwischen. Weil ich dann zu der zweiten nicht pünktlich kam und sie nicht Willens war, mir noch eine halbe Stunde zu gewähren,  ist sie mit dem Taxi  vorausgefahren. Ob sie nachts nach Hause käme, war ungewiss … Es ist sehr kompliziert gerade und belastet mich in manchen Momenten doch sehr. Auf dem alleinigen Weg durch die Nacht nach hause, war ich mir sehr nah und plötzlich überflutete mich ein Gefühl von Einsamkeit, dass ich nicht zu stoppen vermochte. Ich bin nicht mehr zu der Fete gefahren. Ich bin in mein Bett gekrochen. Und das war gut so. Zog aber einen ziemlichen Stress und einen uneinsichtigen Streit von beiden Seiten nach. :(

Und ausserdem  am nächsten Tag eine echt mistigtiefe Schnittwunde am linken Daumen. Himmel – das war eine Sauerei. Aber ins KH wollte ich nicht. Ist nur passiert, weil ich das Streitgespräch mit meiner Freundin hinter mir hatte und dann noch dachte, nach drei Sekt einen Weisskohl schnippeln zu müssen. Dabei hab ich mich so in Rage geschafft, dass das Victorinox-Kneippchen ratzfatz sauber gearbeitet hat. O_o Man wird mit einem roten Daumen zwangsläufig zum Kommentarmagnet! Ich weiss gar nicht, wie oft ich „Hey trix! I like!“ gehört habe an dem Wochenende.

Aber wie man sehen kann, hatte ich trotzdem noch Spaß. Der Engelchen-Abend war toll. Meine weltbeste Schwägerin war auch mit dabei und wir haben bis morgens getanzt. :) Und manchmal hat so ein Daumen ja auch Vorteile … man wird verwöhnt. Zum Beispiel beim Schnitzelessen! :D

Die Plastik-Challenge ist übrigens wie schon zu lesen war gestartet. Es läuft ganz gut. Im Moment brauchen wir viele Altlasten auf und ich reduziere bewusst die Einkäufe. Es gibt Wasser in Glasflaschen und frische Brötchen in Papiertüten  statt Toast in Plastikfolie. Noch ist es einfach zu händeln. Noch …

Ausgelesen habe ich „All die schönen Toten“  – zu finden in der Buchliste oben! Gerade bin ich bei „Wer Schatten küsst“ . Kurze Nachlese folgt morgen, denn ich werde heute die Fassenacht auf meine Weise beerdigen, indem ich mich mit einem Buch und einem Glas Roten kuschelig aufs Sofa verziehe, während mein Mann klettern geht.

Ich geniesse die Zeit, in der es nicht mehr so kalt ist und freue mich an den Farben um mich herum. Leute – es wird Frühling …


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Projekt 52#7

Die vergangene Woche stand im Zeichen des großen „G“! Geburtstage. Also ehrlich, wenn mir jetzt noch einer ein Stück Kuchen anbietet, dann weiss ich nicht mehr, was ich tue. Es ist zwar schön, zu feiern, aber irgendwann isses auch mal gut. :’D

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Der Kater ist inzwischen schon fast eine Woche bei uns. Das er ein Streuner ist, kann ich so gar nicht behaupten. Jetzt, wo er weiss, dass er bleiben darf, tut er dies auch. :) Er geniesst sichtlich sein Leben. Die Frage ist jetzt nur, wie kann man eine Katzenklappe integrieren, so dass ich nicht dauernd schauen muss, wann er raus und rein will. Raus ist ja das kleinste Problem.

Wie ich schon im letzten Post geschrieben habe, gab es viel zu feiern. Jeden Tag und manchmal sogar zweimal. Einmal davon auch für mich. :) Da ich letztes Jahr genullt habe, war ich dieses Jahr komplett entspannt. Es geht nichts über Freunde, die das genauso sehen. Man sitzt in gemütlicher Runde am Tisch und bedient sich nach Herzenslust an Käse und Würstchen und all so was. Abschneiden, reinbeissen.  Die Geschenke waren ebenfalls wundervoll. Unter anderem hat mir mein Sohn eine Herzkette geschenkt, die er selbst angefertigt hat. Er hat das Herz ausgesägt und geschliffen und schlußendlich angesprüht. Es ist toll. Ein neues rabenschwarzes Schätzchen habe ich auch bekommen. Mein kleiner Asus ist inzwischen komplett ausgenudelt. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich ihn auch noch weiter genutzt, aber mein Mann konnte das latente Genörgel wohl nicht mehr ertragen. :P Und so hat er zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, der Schlingel. Aber einfach ist es nicht. Die neue Windows-Wischoberfläche ist schon sehr speziell und mir wurde am Anfang grottenübel. Dieses Hin- und Herwischen macht mein Hirn wohl nicht so ohne Weiteres mit. Ist ja auch klar, mir wird ja eh überall, wo es schaukelt, schlecht. Wieso sollte es hier anders sein?

Eins der tollsten Geschenke ist ein Essensplaner. Manch einer wird sich jetzt fragen, warum das! Aber ich liebe solche kleinen Essentials. Meine Schwägerin hat sowas am Kühlschrank und einen Einkaufs“zettel“ auch. Ich war schon immer neidisch darauf und sie hat mir jetzt auch einen handgefertigten Plan geschenkt. Juhu!!!

Einen neuen Eintrag in der Bücherliste gibt es ebenfalls: „Bußestunde“ von Arne Dahl. Sehr gutes Buch!

PS. … grad werd ich etwas irre. Unsere Nachbarin und Balous ehemalige Besitzerin klingelt gerade. Nun – wäre ja auch kein Problem, aber das tut sie etwas zu oft in der letzten Zeit. Und immer bin ich noch im Schlafi. Ich bin kein Morgenmensch und vor 9.00 Uhr funktioniere ich zwar, aber deutlich reduziert. Es sei denn, ich muss aus dem Haus, ansonsten trifft man mich auch schon mal im Schlafi an. Irgendwie wird mir das grad zu anstrengend. Der kleine Kerl kann ja da ruhig auf der Terrasse sitzen. O_o Wie ich das Problem angehe (oder ist es noch keins und entwickelt sich erst dazu), muss ich mir noch überlegen.


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Projekt 52#6

Irgendwie komm ich grad nicht hinterher. Woran das liegt? Tja … das reale Leben hat mich ziemlich im Griff. Zudem geht es mir seit gestern abend gesundheitlich nicht so gut – irgendwas liegt mir schwer im Magen. Deshalb fasse ich mich kurz – so zwischen dem einen Termin (war schon in der Schule – Büchereidienst) und dem nächsten (korrigiere mich seit ein paar Tagen durch die Texte für das Programmheft der Lesewoche, die in trixtown stattfindet).

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Dann mal im Telegrammstil … die Uhr tickt und ich muss schon wieder aufs Fahrrad … *aaaahhhh*

Ich hatte alles – von Frisör bis Zahnarzt, von der Anklagebank bis zur Wildschweinjagd und sogar eine Damensitzung. Dann noch der Auftakt zur Geburtstagsreihe im Februar – kurz, es war alles dabei.

Zur Wildschweinjagd kann ich sagen, dass es eine äußerst spannende Sache für mich war. Ich schaue gern mal hinter die Kulissen und mag es nicht, einfach zu sagen: „das ist Käse!“, wenn ich mich damit nicht auskenne. Und ich musste feststellen, dass die beiden Jäger, mit denen ich mitgegangen bin, sehr achtsame Männer sind. Da wird nicht einfach geschossen oder blindwütig durch den Wald gefegt. Im Gegenteil, man verschmilzt zum einen mit der Natur (okay – war ja auch stockeduster), aber man kriegt auch ein ganzheitliches Gefühl für Zurückhaltung. Gesehen haben wir unfassbar viele Hirsche und Rehe – aber kein einziges Wildschwein. Irgendwie bin ich doch froh … ;) Aber dennoch – eine interessante Erfahrung war es trotzdem. Ich denke fast, ich geh da noch mal mit. Der Freund, der mit mir auf die Pirsch gegangen ist, ist übrigens Winzer und hatte just an dem Tag einen Rotwein abgefüllt, den wir dann auch gleich mal probiert haben. :)

Über die Anklagebank hab ich mich ja schon ausgelassen. Aber dann war da noch die Zeitreise in die 1920er Jahre. Das Thema „Orient Express“ fand ich sehr spannend. Es gab einige Mißverständnisse und ein Teil der knapp 3o Mädels, die wir waren, kam im Sari. O_o Irgendwie haben die das Express glatt unter den Tisch fallen lassen. Also – so eine Damensitzung steht und fällt ja mit der Stimmung, die man selbst macht. Um es abzukürzen: wir waren alle ziemlich krank am nächsten Tag … und damit breiten wir dann mal die Decke des Schweigens über das Geschehen. Ich merke nur, dass ich, wenn ich mich einmal entalkoholisiere, tatsächlich kaum was vertrage. Ich schätze, die nächsten Wochen durch die Fassenacht wird eher gemächlich gehen. Ist mir auch ganz recht, wenn ich ehrlich bin.

So – und nun muss ich weiter. Für diese Woche hab ich mir vorgenommen, ein wenig mehr im Bereich Minimalismus zuhause hinzuschauen und wieder mehr Bilder zu machen. Schöne. Farbenfrohe. Lieber Frühling komm doch bald.

Neues in der Bücherliste: „Verwesung“ von Simon Beckett. Hätte ich vielleicht nicht gerade vor der Nachtwanderung durch den Wald auslesen sollen …

Bleibt gesund! :)


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Projekt 52#3

Der Alltag hat mich wieder. Seltsam, dass in der ersten Woche gleich alles ausgeschöpft werden muss. Ärzte abklappern, Hausaufgaben ohne Ende, Stress im Job. Es ist doch noch ganz am Anfang des Jahres … wir haben doch Zeit. :)

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Hm. Das Motto der Woche scheint dieses Mal „Retro“ gewesen zu sein. Wobei … das ist nicht retro. Das ist echt. :D Wir haben im Keller eine uralte Nähmaschine stehen. Funktionsfähig. Und mein Sohn hat zu Weihnachten ein Nähset (ein Kistchen voller Stoff, ein Kistchen mit Utensilien) geschenkt bekommen. Das musste gleich ausgenutzt werden. Irgendwie läuft das falsch in dieser Familie – ich kann grad so Knöpfe annähen. Alles weitere wird schon schwierig … Und retro war dann wohl auch das Konzert am Samstag. Ich hatte ganz vergessen, wie unaufgeregt die Simon&Garfunkel-Musik ist. Den Altersschnitt hab ich mit meinen zarten 40 Jahren gesprengt. O_o Irgendwie hab ich da nicht nachgedacht.

Aller guten Dinge sind aber  drei!!! Heute war der erste Besuch bei meiner Mutter. Und irgendwas findet sich da immer. Dieses Mal war es meine allererste Stereoanlage. Ich weiss noch … alle anderen hatten Kompaktanlagen. Der Hit damals. Ich wollte das nicht und hab mich für eine Sanyo-Baustein-Anlage entschieden. Für mehr reichte meine Kohle, die ich zur Konfirmation bekommen hatte nicht aus. 1400 DM kostet die Anlage und ich bin heute wirklich begeistert.  Ausprobiert wurde sie auch gleich. Läuft wie’s Lottchen. Von den Schallplatten waren die Jungs begeistert. Da lief dann in der beschaulichen guten Stube „Paranoid“ von Black Sabbath. Sehr abgefahren. Weiteres Kramen in den Schubladen förderte auch noch die alten Singles von meinen Eltern hervor (Himmel, jetzt hat sie die Schellackplatten entdeckt!). Schön … wirklich sehr amüsant das Ganze!!! Ihr seht auch noch ein Foto mit einem Rezept. Das ist von meiner verstorbenen Oma. Sie hat immer Briefe aus Österreich geschickt – meist mit einem vielleicht etwas offenherzigen Spruch. So wie hier das Rezept für einen Nusskuchen – mit dem Hinweis, nicht zu dick zu werden. Oh Mann … :’D

Abschließend kann ich sagen, dass das Spazierengehen wieder Spaß macht. Der Frühling kommt augenscheinlich. Es stimmt mich allerdings ein wenig traurig, dass es überhaupt kein einziges Mal dicke liegenbleibende Flocken vom Himmel geschneit hat. Schade eigentlich.

Wisst ihr, ich glaube, ich packe die Wintersachen mal noch nicht weg … ich hab da so im Gefühl, dass da noch was geht. Trotz Sonnenschein und erster Hornveilchen … ;)

Neues in der „Buchliste 2014“: „Marina“ und „Anni und Alois“ … und endlich fertig: „Das Lied von Eis und Feuer“ :)