Das Leben ist wild!


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Immer noch in der Spur?

„Du, Schatz! Gell, wir leben schon noch ziemlich plastikfrei?“

„Joah – schon. Es gibt Gewohnheiten, die bleiben einfach bestehen. So ist das auch beim plastikreduzierten Leben.“

Das war vor ein paar Wochen.

Wie ein kleiner Stachel sass das Gespräch in meinem Hinterkopf. Vielleicht liegt es ja am Frühjahrsputzgedanken. Vielleicht aber auch daran, dass der April sich immer so zum Aufräumen anbietet. In jedwelcher Hinsicht. Vielleicht aber bin ich aus dem Dornröschenschlaf aufgewacht. Gesagt Geschrieben hab ich doch irgendwie schon alles? Oder?

Aber wie ist das eigentlich, wenn der Alltag Einzug hält? Zwischen der Plastikreduktion und mir? Was hat sich denn hier für ein Schlonzie eingeschlichen?

Nunja – der Schlonzie nicht wirklich. Sagen wir mal so: es gibt manchmal Begebenheiten, die lassen einem das gerade geführte Leben nochmal überdenken. Bei mir die gerade ausgebrochene Schuppenflechte. O_o Und die Perubalsam – Kontaktallergie. O_o

Was das mit plastikfreiem Leben und mit der Achtsamkeit im Umgang mit dem Leben und mit sich selbst zu tun hat, ist eine lange Geschichte. Die sich wahrscheinlich in Zwischentönen aufdröselt. Für mich heisst das: ein wenig mehr Schreiben zur Selbstreflexion tut da ganz gut. Und das mache ich ungern ins Blaue hinein.

Jetzt komme ich wieder zum kleinen ärgerlichen Stachel. Und dem April. Ich hab mir gedacht, wenn morgen der Plastikmüll abgeholt wird, dann ist es an der Zeit, mal die Gewohnheiten aufzuräumen. Und ein bißchen darüber zu plaudern.

Und – aber das nur nebenbei, werde ich mein Sportprogramm ein wenig straffen. Im Moment mache ich zwei Mal pro Woche Kraftsport und Rückenschule und gehe einmal Nordic Walken. Ich würde gerne ein bißchen mehr Shape in die ganze Geschichte bringen.  Wie weit das hier einfließt, werden wir auch sehen. :D

Gleich zwei Handlungsstränge auf einmal. Naja – ich bin grade motiviert … und ihr?

:)

 

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Nachgedacht! Eine Nachlese …

Die Monatschallenge „Plastikmanagement“ neigt sich dem Ende zu. Und gleichzeitig ist es erst der Anfang der Reise. Da ich unmöglich alles in einen Post packen kann, muss ich ein wenig unterteilen. Der gedankliche Teil kommt zuerst, der praktische folgt hernach. :)

Während des vergangenen Monats habe ich für mich persönlich gemerkt, dass der Umgang mit den Dingen, mit denen wir uns umgeben,  immens wichtig ist. Zum einen möchte ich schöne, praktische und bezaubernde Gegenstände haben und zum anderen wurde mir wieder einmal klar: ich brauche nicht viel. Ich bin echt kein „Öko“ – wahrscheinlich weit davon entfernt. Zwar naturverbunden, aber ich habe durchaus einen Sinn für die praktische und auch formschöne Seite des Wohnens. Ich möchte dabei geniessen und nicht zurückkehren ins 19te Jhd.! Auf jeden Fall zahnt mein Gedanke des Minimalismus mit der Reduktion des Plastikhaushalts ineinander. Nicht alles, was ich in Plastik weggegeben habe, kam in einem Ersatzmaterial zurück. Aber ich möchte auch gesund leben und dies an meine Kinder weitervermitteln. Sie haben ein gutes Verständnis dafür, woher die Lebensmittel kommen, die wir verbrauchen. Es muss nicht immer bio sein, regional finde ich manchmal fast wichtiger. Der Bauernhof um die Ecke ist anschaulicher als die Bio-Ananas beispielsweise. Es ist auch ganz gut, mal zu erkennen: Erdbeeren wachsen nun mal nicht im Februar! ;) Zumindest nicht hier.

Es gab für mich zwei Hauptfragen in diesem Monat (neben all denen, die sich währenddessen auftaten!).

Kann man beim Kauf von alltäglichen Dingen und Lebensmitteln den Plastikmüll auf ein Kleinstmögliches reduzieren?

Da bin ich wohl echt blauäugig rangegangen. Und das merkte ich schon so ziemlich beim ersten Schritt in den Supermarkt. Nicht jeder Supermarkt ist geeignet für den plastikfreien Familieneinkauf. Bei Feinkost Albrecht war ich überhaupt gar nicht im vergangenen Monat, da dort ja so gut wie alles in Konserve oder Plastik umverpackt ist. Meine Spielplätze waren der Wochenmarkt, der Biobauernhof und der große und außerordentlich gut sortierte Supermarkt im nächsten Dorf. Bäcker natürlich auch. Metzger nicht, merke ich gerade.

Plastikmanagement sollte auf jeden Fall familienkompatibel sein, sonst fährt das Projekt ziemlich schnell gegen die Wand. Wenn die Kinder unzufrieden sind und nicht verstehen, was da plötzlich an Umstrukturierung passiert, werden sie nicht so ohne weiteres mehr mitziehen. Der Spaß und die Freude am Entdecken neuer Möglichkeiten spielt Kindern zu. Sie machen das gerne. Forschen, Entdecken, Wissenwollen.

So sind wir also oftmals im Familienverbund einkaufen gegangen. Die Buben sollten bewusst mitschauen und aussuchen. Spannend.

Man kann ergo nicht „einfach mal so“ umstellen. Der Monat war geprägt von Recherche. Ich habe wahnsinnig viel gelesen und bin auf die Reise gegangen durch mehrere Blogs zum Thema Nachhaltigkeit. Man findet, wenn man das möchte, wirklich viele gute Anregungen und Ideen. Und das Beste: man ist nicht allein. Irgendeinen Tip für irgendeine vermeintlich unlösbare Aufgabe findet sich immer. Manchmal dauert es eben etwas … ;)

Und so kann ich sagen: ja, es ist möglich, den neu hinzukommenden Plastikmüll zu reduzieren. Ehrlich gesagt, ich habe mich nicht mit der stundenlangen und räumlichen Suche nach unverpackten LMs begeben. Was es nicht gab, das hab ich einfach weggelassen und eine Alternative gesucht. Geht prima. Ich habe fast den ganzen Monat den Müll gewogen, aber ich schätze, ein einigermaßen repräsentatives Ergebnis gibt es erst im April. Denn interessanterweise hat sich vieles geleert und ich habe quasi einiges an Verpackungsaltlasten ensorgen müssen. Einmal Kuchl aufräumen und konsequent Dinge aufbrauchen und schwupp ist der Müllberg wieder gewachsen.

Kann man denn in einer Plastikwelt, wie die, in der wir  leben, zurück oder hin zu alternativen Materialien und sind sie genauso funktional und auch noch haltbar? 

Während der Grundgedanke ja war: ich reduziere lediglich meinen Plastikabfall, hatte ich plötzlich ein großes Interesse, auch das Plastik, das es fest installiert im Haushalt gibt, zu reduzieren. Es hat sich einfach verselbständigt. Denn durch die Recherche kamen all die Informationen bezüglich der Schadstoffe hinzu. Das hat mich vor wenigen Wochen überhaupt gar nicht tangiert. O_o Aber je mehr ich in die Materie eintauchte, desto doofer fand und finde ich es. Nun denn – dann tausche ich eben auch hier aus. Schüsseln und Aufbewahrungsmöglichkeiten standen hier an erster Stelle.  Maria von wiederstandistzweckmässig hat in ihrem Blog das schöne Wort „Ökobilanz“ ins Spiel gebracht. Nach Möglichkeit habe ich also versucht, schon Vorhandenes zu nutzen. Naja  und im Moment gibt es eben z.B.  noch keine neu ausgewiesene Backschüssel. Und außerdem stelle ich fest: ich habe gar nicht so viel Hardware in Plastik,  da ich schon immer auf natürliche Materialen stehe. Aber ich schätze, eine Tupperphase macht wohl jeder mal mit im Leben. Für mich war klar: ich gehe jetzt nicht in den nächsten Laden und kaufe Neuware nach.  Das widerstrebt meinem Minimalismusgedanken. Also habe ich erst mal eine große Fuhre zum Sozialkaufhaus gebracht. Dort kann es sicher irgendjemand weiter gebrauchen. Und wenn schon kaufen, dann hier oder auf dem Flohmarkt schon vorhandene Dinge und nicht neu hergestellt. So schließt sich der Kreislauf.  :)

Das Thema ist einfach sehr faszinierend. Ich hänge noch einen Monat dran. Denn ich hätte sonst das Gefühl, die Sache nicht gescheit zu Ende gebracht zu haben. Wobei … ist so etwas Allumfassendes jemals zu Ende? Ist es nicht vielmehr so, dass sich ein Grundgefühl einstellt, für einen gesünderen Mikrokosmos?

Rein theoretisch kann ich praktisch alles! Dieses war der erste Streich … und der zweite folgt sogleich morgen!!!


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Alles Plastik!

Anfang des Monats hat mich ja das Thema „Obst in Tüten“ ziemlich schockiert. Und ich hab im Februar mal eins gemacht: nämlich meinen Plastikmüll überprüft. (Manchmal denke ich ja: wenn mich einer sieht! Aber egal)

Jedes Mal, bevor der Plastikmüll den endgültigen Weg in die Tonne gefunden hat, hab ich ihn auf die Küchenwaage gestellt.

Das ergab 866 g und 550 g und 250 g und 275 g und 670 g und 692 g (je nach Tütengröße)! Für einen Monat Plastikmüllentsorgung aller Umverpackungen, Konserven, Toilettenartikel etc. ist das ein Gesamtgewicht von

3303 g.

Über drei Kilo Plastikmüll! O_o Ist das jetzt für eine 4-köpfige Familie samt Kater viel? Oder Mittelmaß? Das sind immerhin im Jahr ca. 40kg Müll. Nur Plastik.

Ich muss das überdenken und recherchieren.

Heute hab ich im Radio gehört: der deutschlandweite Verbrauch an Plastiktüten ist zurückgegangen. Von 7 auf 6 Mrd. Hallo? Geht es noch??? Nur mal so: ich habe vor einigen Wochen aus meinem alten Zimmer eine kleine Kiste mitgenommen. Darin: gesammelte Plastiktüten. Das haben wir früher so gemacht. Es war chick in Benetton – Plastikbeuteln seine Schulsachen herumzutragen. Das heisst, ich habe in dieser Kiste noch Tüten aus Zeiten, in denen die Ortschaften eine vierstellige Postleitzahl haben. Die Dinger sehen aus wie neu. Farbenfroh und vollkommen makellos. Da vergeht mal grad nix.

Wollen wir doch mal sehen, wie sich diesbezüglich im März umdenken lässt. Vielleicht gibt es ja einige Möglichkeiten, die Plastikflut einzudämmen. Allerdings – und das sag ich schon mal vorweg – bin ich auch ein sehr bequemer Mensch. Ich werde nicht dazu übergehen, mir meine Zahnpasta selbst anzurühren. Geschweige denn mein Shampoo. Oder vielleicht doch? Hm … alles hat seine Grenzen. Aber ich werde versuchen, das Plastikkonzept ein klein wenig ins Wanken zu bringen. Gute Challenge, wie ich finde.

Womit ich eine perfekte Überleitung zur 7-Minutes-Workout-Challenge hergeleitet habe, die … komplett in die Hose ging. Aber sowas von. Die ersten zwei Wochen waren so gut wie kein Thema. Ab und an bin ich entsetzt aus dem Bett gehüpft (nach dem Schlafengehen) und hab fix die sieben Minuten durchgezogen. Aber plötzlich kam irgendwas dazwischen und ich völlig aus dem Ruder. Es war nicht meins und dementsprechend gibt es keine Waschbrettbauchtrix zu sehen. :(

Schade eigentlich.


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7-Minutes-Workout-Challenge

So – nun isses soweit. Der Februar und somit die angekündigte 7-Minutes-Workout-Challenge setzt ein.

Mit dem Sport hapert es einfach immer mal wieder bei mir. Mit meinem Aroha habe ich zwar eine langfristige mir spassmachende Sportart gefunden, aber ich würde schon gerne wieder laufen und meinen Körper ein bißchen formen.

Seien wir ehrlich, es ist schon klar, dass mich ein Ü100kg – Mann als athletisch betrachtet – aber realistisch ist das nicht. Das ist noch nicht mal im Bereich des Vorstellbaren. :( Nun – denn dann muss es halt mal in die Richtung gehen.

7-Minutes-Workout ist eine App, die man sich bequem aufs Smartphone ziehen kann. Es ist relativ einfach durchzuführen, denn man braucht nicht viel. Etwas Platz zum Liegen, einen Stuhl und eine Wand. Und sieben Minuten sind nicht wirklich lang (okay – bei manchen Übungen kann sich die Zeit ziehen wie Kaugummi … *hust*).

Jede der zwölf Übungen dauert 30 Sekunden und ich schätze man sollte mindestens 10 – 20 Mal die Übungen durchführen. Ich hoffe, ich steigere das auf grandiose Weise im Laufe der kommenden vier Wochen. :)

Manche der Übungen ändere ich ein wenig ab – denn so der Fitness-Crack bin ich nicht. Oder sie fordern mich ganz anders heraus – wie z.B. Übung 1 – der Hampelmann.

Meine Jungs sassen am Esstisch und haben gemalt oder sich anderweitig beschäftigt. Ich hüpfe also los und mir rutscht gleich mal raus: „Oh weh – die Übung hasse ich jetzt schon, da bleiben die Hupen nicht am Platz!“ Ich hab das eigentlich ganz leise gesagt, aber von der Seite kommt der Kommentar meines Jüngsten (von dem ich dachte, er denkt, dass Hupen grundsätzlich in Verbindung mit Autos gebracht werden): „Doch  – tun sie!“  Kurzes Stocken im Hüpfen meinerseits … O_o „Oder nee –  doch nicht, Mami!“  Daraufhin der ältere Bruder: „Welche Hupen???“

Suuuuuper!!! Guter Start. :’D

Liegestützen (3) führe ich abgeschwächt auf dem Stuhl abgestützt durch. Reicht für mich …  Und bei der (7) nehme ich ebenfalls noch mal die Stuhlliegestütz mit!

Der Plank (8) ist danach etwas heftig. Die 30 Sekunden in diesem Stand zu verharren, ziehen sich … uiuiui. Kurz vor Ende streicht mir auch noch der Kater durchs Gesicht. *aaaahhhhh* Ich will gar nicht wissen, was der denkt.  „Mami – Du hast noch die Pudelmütze auf“ … upps – stimmt. Ich kam ja grad vom Sport.

(11) – nee, das pack ich auch nicht. Da bleibe ich seitlich liegen und mach einen 90°C – Winkel hoch und runter mit dem jeweiligen Bein. Wisst ihr, was ich meine?

Dann würde ich mal sagen: auf geht’s! :) Macht ruhig mit.


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Schokoladenschnute!

Genauso gut kann ich heute schreiben, denn es wird sich nichts mehr verändern in den kommenden zwei Tagen.

Es gibt mehrere Erkenntnisse.

Nicht jede persönliche Herausforderung erweist sich als schwierig.

Als ich für mich beschloss, dass ich einen Monat auf Süssigkeiten (vor allem meine heissgeliebte Schokolade) verzichte, da war ich hin- und hergerissen. Zum einen wollte ich auf etwas für mich alltägliches verzichten. Zum anderen auf etwas, was mir definitiv nicht in diesen Mengen gut tut. Harte Entscheidung. Im Laufe des Monats habe ich gemerkt: es fehlt mir gar nicht. Es ist noch nicht mal so, dass mich der berühmte „Jieper“ packt. Nichts. Erstaunlicherweise. Hart war nur die erste Woche. Da war ich sowas von kotzbrockig. *uiuiui*!!! Meine armen Mitmenschen. Das war – im Nachhinein betrachtet –  wohl der Entzug.

Weg von Angewohnheiten

Bei mir war es so, dass ich Schokolade nicht mehr nur als Genuss angesehen habe. Sie war ein Lückenfüller, wenn ich z.B. Langeweile hatte. Da war der Griff in die Süssikiste schon vorprogrammiert. Oder aber auch: „Oh – bis zum Mittagessen dauert es noch eine halbe Stunde, das halte ich nicht aus“ und schwupp – wieder was in die Futterluke. :( Das ist komplett weggefallen. Heute greife ich wieder vermehrt zu Obst. Und wenn Langeweile aufkommt, beschäftige ich mich eben anderweitig. Punkt.

Rückfälle, Ausfälle, Zwischenfälle

Ehrlich? Nein! Frau trixen lag nicht wie der Bürgermeister dieses Städtchens im Film „Chocolat“ irgendwann völlig schokoladenverschmiert auf der Fensterbank ohne zu wissen, wie sie dahin kam. Ich war zweimal einen Kaffee trinken und habe mich als Beiwerk für Rosinenbrötchen entschieden. Einmal hatte mein Sohn Muffins gebacken (glücklicherweise ohne Kakao), so dass ich als Mama schon einen essen musste. Aber das sind Begebenheiten, die kann ich glücklich als „noch mal gutgegangen“ deklarieren. Fällt ja nicht wirklich in die Süssigkeiten-Schublade. Oder? ODER??? :D

Mein nächstes Umfeld

Es ist nunmal so, wenn man diejenige ist, die die Einkaufsgewalt inne hat: was die Muddi nicht kauft, wird auch nicht gefuttert! Das ist Fakt. Würde ich also einen Monat auf Obst und Gemüse verzichten, dann kämen wir gefährlich nah an ein Skorbutproblem heran. Nicht nur ich, sondern die ganze Familie. Isst sie keine Schokolade respektive Süssigkeiten, lebt der Rest eben auch ein klein wenig gesünder. Wobei die Jungs sich das schon immer gut einteilen konnten. Es stehen immer noch Schokinikoläuse hier rum und keiner isst sie. Chips und Flips und sowas kaufe ich eh sehr selten, das gibt es bei uns nur zu besonderen Anlässen: einem geplanten Filmabend oder wenn Gäste kommen. Ebenso wie absolute Süssgetränke. Ich finde, das ist ein guter Weg.

Wie geht es weiter?

Ich werde jetzt nicht am 1.2. mit einer Tafel Milka da sitzen. Mein Kollege hat mir vorgestern ein großes „Kitkat“ geschenkt; das hängt an meinem Spind. Ob ich es gleich essen werde … ich glaube nicht. Meine unstillbare Lust und das Verlangen auf Schokolade ist komplett weg. Ich schätze, ich bleibe noch ein wenig auf dem Weg ohne die süsse Verführung. Es tut mir gut. Und es hilft mir im Projekt „Weniger werden“. Dazu kann ich sagen, dass ich ja seit 1.1. wieder konsequent aufschreibe, was da so an Essbarem in mich hineinwandert und tadaaaa: 2.6 kg Abnahme im Januar. Soviel wird es nicht im Februar werden, aber die Tendenz ist klar. Glasklar!!! :) Ich freu mich.

Die Februar – Challenge

Tja – was soll ich sagen … ? Ich schätze, dieses Mal will und muss es sein. Die 7-Minutes-Workout-Challenge. Bodyforming ist angesagt. Ich messe dann mal meinen Körper an den entsprechenden Stellen ab und werde schauen, was sich in diesen vier Wochen verändert. Ich hab jetzt schon Fracksausen. Das wird in der Tat nicht einfach. Aber gut, das denke ich jedes Mal. Ihr seid wie immer herzliche eingeladen, mich auf meinem Weg zu begleiten oder in diesem Fall sogar mitzumachen!!! :)

 


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Ein Monat ohne …

Süssigkeiten!

Es geht nicht nur darum, seinen Überfluss an Hab und Gut zu reduzieren. Im Grunde ist es ein ganzheitliches Umstrukturieren seiner Gewohnheiten hin zu mehr Achtsamkeit im Umgang mit sich selbst und seiner Umwelt.

Der Entschluss, eine „Keine Süssigkeiten“ – Challenge durchzuziehen während des „Jeden Monat …“ Projektes reift schon länger. Der Dezember ist, um von Süssigkeiten und Schokolade absolut müde zu werden, eine gute Wahl. Überall wird man damit bombadiert, bis es einem gelinde gesagt im Halse steckenbleibt. Zuviel. Schokoladenoverflow. Im Januar dann kann ich leichteren Herzens darauf verzichten als in anderen Monaten.

Gerne würde ich gleichzeitig noch die 7-Minutes-Workouts einbauen, von denen ich bei awesomatik gelesen habe, aber ich schätze, zwei Dinge in einem Monat, die den inneren Schweinehund bezwingen müssen, sind ziemlich heftig. Im Januar also nun der Schokoladenverzicht. Zudem habe ich ja immer noch meinen Schrittzähler im Hosenseckel, um die alltägliche Bewegung zu pushen.

Zenhabits, wo ich auch gerne lese, gibt die Empfehlung, es einfach zu halten. Je komplizierter ein Unternehmen wird, umso schwieriger wird die kontinuierliche Umsetzung dessen. Wenn ich mir also 27 Ziele vornehme, sind mindestens 25 zum Scheitern verurteilt, weil die Konzentration auf jeden zusätzlichen Punkt die Umsetzung der Kernaufgabe erschwert.  Ein Stück vom Kuchen reicht also völlig. Ein Ziel. Ein Monat.

Wichtig ist für mich persönlich für jede Zielsetzung, jede Challenge, jedes Unternehmen: ich schreibe es auf. Gedanken sind gut, das geschriebene Wort ist besser. Irgendwie habe ich das Gefühl, es erlangt dadurch an Konsistenz und verpufft nicht im Alltag oder in meinen Lebensumständen. Vielleicht bin ich deshalb auch ein latenter Listenjunkie. Es geht mir einfach leichter von der Hand. Mal davon abgesehen, dass ich unwahrscheinlich vergesslich bin.

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Kennt ihr noch Luzie, den Schrecken der Straße? Sie hat ihren eigenen „Countdown“ für den ersten Schultag gemacht, indem sie kleine Aufkleber aufpinnt. Für jeden vergangenen Tag einen. Soweit ich mich erinnere. Nun. So etwas hilft mir beim Bewältigen von Aufgaben recht gut. Im jetzigen Fall sind es überschüssige Holzspiesschen, die ich mal für eine Currywurstparty geschenkt bekam. Auf diese Spiesschen schreibe ich mir wohl kleine Motivationssprüche oder so. Und jeden geschafften Tag wechselt eines von einem Behälter zum nächsten. Oder in den Müll. Weg ist weg. Und eines nicht mehr allzu fernen Tages … hat man es unversehens geschafft.

Wie waren nun die ersten zwei Tage „ohne“? Wenn ich etwas zu tun habe, geht es gut. Ich habe das Gefühl, es gibt Tageszeiten, an denen es schwieriger ist, nicht in Versuchung zu geraten. Ja – schon am zweiten Tag. Oder gerade dann, weil ich in eine Art Entzug reinrutsche.

Im Alltag sind drei Dinge wichtig: eine Alternative zu haben – griffbereit. In meinem Fall Schoko-Tee von Yogi. Oder Schoko-Chili von Salus. Legga! Satt zu sein. Äuerst wichtig, sonst dreh ich hohl. Also habe ich immer Obst im Haus. Und als letztes die Reduktion von … wie nenne ich es jetzt? Nun – zum Beispiel das Frühstück. Ich esse immer das Gleiche – und habe die Zutaten dafür im Haus. Entweder Rührei. Oder Porridge. Damit reduziere ich das Gedankenmachen darum und kann mich um anderes kümmern. War das jetzt verständlich?

So – und damit mache ich mir noch einen Tee und begebe mich mit meinem Lied von Eis und Feuer ins kuschelige Bett. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. :D

PS. ja – ich lese immer noch daran … *seufz*


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Kleine und große Schritte!

Aus. Vorbei. Finito.

Vor anderthalb Stunden habe ich die letzten Süssis unter die Vampire, Hexen und Skelette gebracht. Nun hat die arme Seele Ruh. Allerheiligen ist ja auch nicht mehr weit.

Und wisst ihr, wo ich mich gerade in diesem Augenblick befinde? Ich verrate es Euch: im Bett. Frau trixen hat Ruh und der Schrittzähler für heute auch. Jaaaaa – ihr wisst, was das heisst. Der Monat Oktober liegt in den letzten Zügen und ich gedenke nicht, heute nochmal einen Fuß vors Bett zu setzen, geschweige denn vor die Haustür (na – das wäre ein Bild … *räusper*).

Viele kleine Schritte! :)

Viele kleine Schritte! :)

Somit kann ich vermelden, dass die Challenge „310000“ beendet ist. Der Käs‘ ist gerollt!!!

Und zwar mit sage und schreibe

Dreihundertfünfzehntausendzweihundertundeinem Schritt!!!

In einer Zahl:

315201

Ohne manchen Spaziergang nach dem Abendessen wäre ich wohl verratzt gewesen und ohne den Urlaub am Edersee hätte ich mir vor allen Dingen ganz schön was überlegen müssen. 10000 Schritte am Tag ist nicht immer einfach. Man muss es einigermaßen planen. So bin ich z.B. dazu übergegangen, zu Fuß zur Arbeit zu gehen statt das Fahrrad zu nehmen. Gibt mal locker hin und zurück mit durch die Gruppe flitzen gute 5000 Schritte. Wenn nichts besonderes anliegt, laufe ich so 8000 Schritte am Tag. Da ist kein Sport einkalkuliert. Und ich merke, dass ich das wieder vermehrt in mein Leben einbauen muss. Und wenn es nur eine halbe Stunde laufen ist. 5 klitzekleine Kilometer am Stück. Eine Runde um den Pudding.

Es ist vollbracht und ich fahre morgen guten Gewissens in mein alljährliches Mädelswellnesswochenende. Und ich finde: das hab ich mir verdient. :’D

Da kann ich dann einfach mal Kraft tanken – bevor es im November heisst: Schubladendenken mal anders. :)