Das Leben ist wild!


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Pandoras Box!

Das Haus. Nicht groß, aber Platz für vier. Wer wohnt dort? Ein kleiner Messie! Einer, der gerade ins Teenageralter und -dasein gerutscht ist. Ein Sammler. Eine Chaotin. Und ab und an ein kleiner grauer Kater, der sich das beste Plätzchen aussucht.

Beim Blick über die manchmal sehr in den Vordergrund tretende Unordnung … und beim zweiten Blick in die komplett überfüllten Schubladen … bricht die Chaotin in Verzweiflung aus und ruft:

„WARUM STÖRT DAS IMMER NUR MICH???“

Die einfache männliche Antwort …

„Weil immer nur Du die Büchse der Pandora öffnest!“

Mist. Mist. Mist.

F.S Church *Pandoras Box*

F.S Church *Pandoras Box*

 

 

 

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Wie es euch gefällt!

Oder … mein Leben auf der Showbühne. Gewollt oder nicht!

Gestern abend stand seit längerem mit meinen Theaterfrauen das Mainzer Unterhaus auf dem Programm. Normalerweise gehen wir einmal im Monat gemeinsam ins Staatstheater Wiesbaden, aber irgendwann haste fast alles schon mal gesehen. Nun – deshalb gab es gestern das Springmaus-Theater, ein Improvisationstheater. Drei Leute auf der Bühne und das Publikum gibt vor, was gespielt werden soll. Von daher war ich schon froh, dass unsere Vergnügungsministerin im Bereich „Theater“ (ich bin das im Bereich „Wellness“ – so hat jede ihr Ressort!) Plätze im mittleren Bereich gebucht hatte. Man weiss ja nie.

Ich war kurz vor knapp ziemlich gestresst – der Tag lief bis dato einigermassen rund, aber aufrüschen wollte ich mich um 18.00h – um 18.45h musste ich die erste Lady abholen.  Und irgendwie rannte mir die Zeit davon, weil der Kleiderschrank, soviel da auch drin ist, nichts passendes hergab.  Nur EIN Kleid, bitte!!! Waren ja 28°C … immer noch. Das erste: Presswurst. Das zweite: passte irgendwie im letzten Sommer echt besser. Das dritte: ausgeleiert, weil Häkelkleid und komplett drin verfangen. Ach Mist. Haare: immer noch nicht geföhnt. Uhrzeit: 18.34. Und am End wurde es ein Jeansrock. Mit schwarzem Polo. Unaufgeregt. Geht doch. Haare fönen. Zeit rast. Lange Rede, kurzes Ende: wir sind rechtzeitig angekommen.  Grad so …

Das Unterhaus ist ein kleines aber feines Kellergewölbe. Der Rock war eine gute Wahl … die Temperatur stieg auf 40 muckelige Grad Celcius an (hier geht mein absoluter größter Dank wie immer in solchen Situationen an R.exona! Das Hellblaue! Perfekt! Wenn auch rein gar nichts mehr sitzt – man stinkt nicht!)

Bei einem Improvisationstheater rufen die Leute also Stichwörter rein. Ich hab mich erst mal brav zurückgehalten. Und als ich dann mal was rief, hörte es keiner, weil die Zuschauer, die vorne sassen, in Rufweite waren. Meine Freundin neben mir sagte … „Ruf doch nochmal – lauter!!!“ Und was mach ich Eumel? Richtig. Rufen. :’D „Was war das? Jaaaa!!! Das Thema hatten wir noch nicht!“ Ei fein, dachte ich mir, Sketch gerettet. „Wie heisst Du mit Vornamen bitte?“ – Öhm … wer? Ich jetzt? Öhm … „trix!“ – „Hast Du schon mal eine Fernbedienung in der Hand gehabt?“ – „Gelegentlich!“ (gedacht: was wird das hier für eine Nummer?) … tja und als das Licht anging und der Kerl mir entgegenkam und mich bat, doch eben mal kurz nach vorne zu kommen … da war der Käs‘ wohl gerollt. Meine Mädels haben sich schepp gelacht. Super!!! Gut, dass ich nicht das Presswurstkleid angezogen hatte – im Scheinwerferlicht wäre das mit Sicherheit nicht sehr vorteilhaft gekommen!

Und so kam es also, dass ich auf der Bühne mit den Springmäusen stand und die Fäden in der Hand hatte. Die Klaviertastatur genaugenommen, um während eines im  „Zweikanalton“ gespielten Sketches den Hauptdarstellern den Einsatz von einer in die andere Sprache deutsch/russisch resp. deutsch/türkisch? Oder was auch immer … zu geben. :’D

Heute kam mir dazu passend ein Schild vor die Linse – ob Shakespeare das gefallen hätte? Uiuiuiuiui!  Und die passende Alternativhandlung zum Kauf schöner Postkarten, wobei ich zugeben muss – ich fand die so kurios … ich hätte es gerne getan. Und ein Werbeplakat … passend zum Thema „Futter“. ;)

Kurioses in der Landeshauptstadt!

Kurioses in der Landeshauptstadt!

Hm – jetzt muss ich nachhaltig an CL und die Zeichenbegrenzung denken, denn der Tag heute war auch nicht ohne … angefangen vom unfreiwillig abgetauten Tiefkühler (auch eine Art sich zu reduzieren – es lebe der Crossover- Minimalismusgedanke), dem ohne Kaffeepads gekochtem Kaffee, der einstündigen Fahrt durch den strömenden Regen in die Pfalz und dem wortwörtlich ins Wasser gefallenen Wandertag im Dahner Felsenmeer (in K’lautern haben wir wieder umgedreht … ).

Aber es gab auch Schönes: der Kinobesuch mit der ganzen Familie („Planes“ … wer „Cars“ mag, guckt auch das), bei dem ich mir unbedingt „Paulette“ auf den Plan geschrieben habe – hat den Film schon eine/r gesehen? Und der leckere Kaffee und Bienenstich (den ich nicht gegessen hätte, wenn er nicht aufgetaut gewesen wäre … was soll ich machen *zucktmitdenschultern*?!)  und gleich noch das Grillen bei inzwischen wieder guten Temperaturen und regenfrei. Das halbe Wochenende ist rum und ich bin positiv gestimmt, dass ich die Chaosrate bis jetzt ordentlich erfüllt habe und der Sonntag einigermassen ohne Blessuren ablaufen wird. :) Notgedrungen haben wir für morgen ein Großfamilienessen eingeplant (O-Ton Schwägerin: gibt es Grillgut oder Gemüsepfannen? HAHAHA … nein es gibt einen Lachs-Brokkoli- Auflauf und eine Himbeertiramisu. Kinners – so nehm ich nie mehr ab. *aaaaahhhh*

Bleibt tapfer! :)


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Liebling, wie war die Woche?

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Die Woche startet und ich hab gleich Flausen im Kopf, die allerdings schon einige Zeit reifen. Ich würde nämlich gern ein wenig Struktur in mein Chaos bringen (guter Witz, ich weiss). Es gibt – sagen wir mal so – diverse Schwachstellen in meinem kleinen gut eingerichteten Leben.

  • mein Kleiderschrank. Irgendwie hab ich immer zuwenig und zeitweise fühle ich mich stark shoppoholisiert. Ich will immerzu haben, haben, haben. Deshalb ist es meist eine schlechte Idee, mich alleine in die Stadt zu lassen. Geschäfte üben eine magische Wirkung auf mich aus. Vor allem Klamottenläden. Als bekennender Pinterest-Junkie ist das nicht besser geworden, im Gegenteil.
  • mein Kühlschrank. Na – vielmehr die Auswirkung auf mein Gewicht. Wie ihr wisst, esse ich gern. Und wie auch wisst, bin ich nicht naturschlank, habe eine Abnehmgeschichte hinter mir und versuche nun, diszipliniert und gradlinig (auch ein guter Witz, ich weiss) mein Gewicht zu halten oder sogar noch ein klitzewinziwenig zu reduzieren.
  • meine Ideen drumherum. Mir schwirrt soviel im Kopf rum. Ich lese unfassbar viel und nehme allerlei nutzloses Wissen auf wie ein Schwamm. Seltsamerweise genau das bestens hängen. Sinnvolle Informationen scheinen spurlos an mir vorbeizufliessen. Ja – das geht. Glaubt es mir. Diese etwas nutzlosen Informationen möchte ich an Euch weitergeben. In diesem Fall – diejenigen, die mich betreffen, die aber vielleicht Anregungen für Euch werden können. :) Liebenswert, oder nicht?!

Der „Liebling, wie war die Woche?“ – Post in Wort und tadaaaa Bild (!!!) kommt pünktlich sonntags … wann sonst? Nur – ich dachte, ich bereite Euch schon jetzt drauf vor. Vorfreude ist doch die schönste Freude!!! Ich hab noch mehr Ideen, aber irgendwo muss man ja anfangen, um Ordnung zu schaffen. Vielleicht lache ich mich in 10 Jahren mal darüber schief. :) Oder erfreue mich daran, dass mein Geschmack schon immer supergut und schräg war.

Aufgeregte Grüsse!!!


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Der Tag des Huhns!

Es ist immer schlecht, wenn man aufwacht und die vorgenommenen Dinge schon vorm Frühstück scheitern. So wollte ich heute morgen gemütlich meine Molke trinken. Aber – wie ihr wisst, ich bin ja jetzt auf LCHF! Tja … und Molke, man sollt es nicht glauben, hat soviele Kohlenhydrate, dass mein Tagesbudget sich innerhalb von  wenigen Minuten ins Exorbitante katapultiert hätte. Also – fiel die Molke aus. Also – nichts mit lange rumgammeln. Hopp in die Klamotten und in den Supermarkt.

Und was frühstückt man, wenn man sich so gar nicht damit auseinandergesetzt hat und auf der sicheren KH-armen Seite sein möchte? Richtig!!! EIER! Das hat gestern geklappt, das nehm ich auch heute wieder. Glücklicherweise wissen wir ja neuesten Forschungen nach, dass der Cholesterinspiegel nicht nach oben schnellt, sollten wir mal ein paar Eier zuviel intus haben. ;)

Und wie das so ist – weil ich ja doch mit allem heute zu spät war, ist auch ein geplantes Mittagessen ausgefallen. Meine Buben keinen rechten Hunger entwickelt haben (naja – Frühstück gibt es meist erst gegen 11.00 Uhr in den Ferien. Es geht alles etwas langsamer.)  Ich weiss ehrlich gesagt gar nicht, wieso ich mir nicht eine Gemüsepfanne gemacht hab – die Zutaten hierfür hatte ich wohlweislich auch mit in den Einkaufswagen gepackt.

An dieser Stelle grüsse ich mal innigst die Braut, die sich nicht traut. Denn ganz spontan hab ich beschlossen: ich könnte ja das Rezept für die gefüllten Eier ausprobieren. War sehr lecker – aber der Philadelphia Doppelrahmstufenkräuterfrischkäse hat mich ein bißchen aus den Socken gehauen und ich fühlte mich die letzten drei Stunden ein wenig wie es unser Supertabman schon beschrieben hat. Bißchen kollerig im Magen.

Leute – so kann das nicht schon gleich von Anfang an losgehen. Irgendwie muss ich doch mal Herrin des Chaos werden. Ab morgen geht es gesittet vonstatten. Während der vergangenen zwei Tage hat es ja auch schon prima geklappt und ich habe durchs Stöbern im Netz zwei excellente Aufläufe gefunden, die super-lcfb-konform sind. :) Ich bin zuversichtlich.

Einfach ist die ganze Sache jedenfalls nicht. Es ist gar nicht so einfach, die guten kh-armen Lebensmittel zu greifen. Gestern – mein allererster richtiger LCHF – Tag – hat meine Bilanz mir gesagt, dass ich knapp 30 KH zu mir genommen habe. Ich habe nicht schlecht gestaunt. Klar – betriebsblind wie ich vorübergehend war – dachte ich, ich esse einfach das, was gängigerweise in die Kategorie Eiweissprodukte fällt. Sprich: Joghurt, Milch, Fisch, Fleisch, Eier … und die neutralen Lebensmittel wie Gemüse und Salat. Kann in die Hose gehen, wie ich jetzt weiss. Zum Abnehmen ist ein Limit von max. 30 – 50 KH pro Tag wohl ganz gut. So genau hab ich es noch nicht geblickt. Allein mein Milchkaffee hat schon 10! Tja … da weisste mal schnell, wo der Frosch und so weiter. :’D

Alles nicht so easy. Ich bleib dran, denn im Moment hab ich noch viel Spaß dran. Es ist immer aufregend, sich in eine neue Materie einzuarbeiten. Vielleicht hab ich gerade das gebraucht, nach langen Jahren ww-Treue. Es prickelt und es treibt mich an. Gut so!

Ich stand übrigens gestern morgen tatsächlich auf der Waage. 66 kg. *schäm* Ich weiss, ist immer noch gut. Aber für diejenigen, die zum ersten Mal von mir lesen. Ich habe 25 kg abgenommen und war schon bei gesunden U60. Mich packt die Angst, wieder zurück ins alte Leben zu stolpern. Und das möchte ich nicht. Ich möchte agil und gesund bleiben und nebenbei als kleiner Effekt, ich geb es zu – schaut es auch noch gut aus. Es tut mir gut.

Wenn ich das mit dem neu installierten Snip-Programm hinkriege, schieb ich noch meine Tagesbilanz von gestern nach. :)