Das Leben ist wild!


Ein Kommentar

Sammelsurium!

Sich sammeln!

Millionen Gedanken strömen tagtäglich auf uns ein. Manchen schenken wir bewusst mehr Aufmerksamkeit. Wir folgen ihrem Impuls und geben uns dem Strom der kleinen leitenden Worte, Metaphern, Bilder ganz hin. Andere wiederum blocken wir ab. Sie regen uns auf, bringen uns durcheinander, lenken uns ab. Wir schließen die Augen, atmen durch und … sammeln uns. Das geht besonders gut beim Spazierengehen. Wir lassen unsere Gedanken auslaufen. Weglaufen. Springen. Jagen. Doch dann …

Auf-Sammeln!

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Auf dem Nachhauseweg (vom Spazieren-Gehen) kommen mein Sohn und ich zwangläufig an einer Kastanienallee vorbei. Dieser Ort hat um diese Jahreszeit eine geradezu magische Anziehungskraft. Während mein Sohn sofort beginnt, den Boden mit den Augen abzusuchen, halte ich meine Tasche bereit. Überall um uns herum liegen glänzende, in sich perfekt wirkende Kastanien. Es geht nicht, ich kann nicht nur mit ihm laufen. :D Meine Augen sehen die zauberschönen Kastanien … und plötzlich muss auch ich mich bücken und beginne zu sammeln. Meine Gedanken kommen zur Ruhe.

An-Sammeln!

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Zuhause angekommen werden die Schätze entleert. Ach … und wo wir gleich dabei sind, die aus dem Schulranzen ebenfalls. ;) Sie sammeln sich gleich unserer Gedanken an den eigentümlichsten Stellen und bleiben manchmal sehr lange verborgen, bis wir ihre Wichtigkeit entdecken. Ich muss lächeln …

Ver-Sammeln!

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Da wären wir nun. Mit all unseren Schätzen. Glänzende Kastanien. Urlaubserinnernde Kiefernzapfen und kindgearbeite Birkenscheite. Was damit tun?

Sie versammeln.

Am besten auf dem Esstisch. :)

Ein Sammelsurium.

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Cakepops!

Also – es geht schon mal damit los, dass ich mir den Namen nicht merken kann. Cakepops. Cupcakes. Cakecups.

Richtig – es heisst Cakepops! Und sind *tadaaa*  Kügelchen Küchlein am Stiel. Und Frau trix hat sich, wie vom großen Sohn gewünscht, in die Küche begeben und kleine Geburtstagslollis gebacken. Weil ich eine brave Mami bin und weil ich meinem Sohn nach Möglichkeit solche Herzenswünsche erfülle.

Aus dem Urlaub haben wir schon eine Cakepops-Form mitgebracht. Und Stiele. Im Nachhinhein hätte ich noch zwei Formen mitnehmen sollen, das verringert den Zeitfaktor erheblich, aber gut – man lernt aus seinen Fehlern. ;)

So ist das Kind also vergangenen Samstag stolze 11 Jahre alt geworden. Wir haben in alten Fotoalben geblättert und uns wirklich fast vor Lachen weggeschmissen oder auch das ein oder andere Tränchen der Rührung verdrückt. Die Tränchen wegen dem schnell groß gewordenen Kind und das Lachen, weil wir Eltern so unfassbar jung und bedingt strassentauglich (nach heutiger Sicht und mit dem heutigen Modeverständnis) aussahen. :’D

Aber jetzt zu den Cakepops! Im Grunde geht es ganz einfach. Man bereitet einen ganz einfachen Rührteig zu. Es reicht die halbe der normalen Menge (ich hab natürlich nicht mitgedacht und war nach fast 40 Cakepops soweit, dass ich aus dem Restteig einen einfachen Boden gebacken hab und einen Schmandkuchen gezaubert hab … )

Teig brav ins Körbchen! :)

Teig brav ins Körbchen! :)

Das sieht nur so groß aus – in Wahrheit haben die Kugeln am Ende die Größe von Chupa Cups!!! Deckel drauf und ab in den Backofen – nach zwanzig Minuten sind die Kügelchen erstaunlich gut gelungen.

Knubbelige Kugeln!

Knubbelige Kugeln!

Bis hierhin fand ich die Sache noch recht einfach – dann kam der Teil mit der Geduld, der mir wahrlich nicht liegt. Nachdem ich alle Kugeln mit Stielen versorgt hatte … hieß es nämlich einfach nur WARTEN! Super Sache. Wir wollten eigentlich auch nochmal ins Bett …

Nachdem die Ungeduld mit mir durchgegangen ist, habe ich doch zwei, drei Lollis verziert. Aber ehrlich. Ausser dass die Lollis (weil mein Mann es gut meinte und versuchte, die Cakepops zum Trocknen auf eine Pappschachtel zu stecken und die Teile sich dann in der Küche zu schokoladentriefenden Geschossen mit Glitzerperlchen und Smartiesbelag herausstellten) ein Eigenleben führten (Runterruschten am Stiel, weil wohl zu schwer …) gibt das einfach nix. Lieber die Teile sicher einpacken und schlafengehen. Verzieren geht auch noch am nächsten Tag wunderbar … (wie ich jetzt weiss)

Das Leben ist bunt!

Das Leben ist bunt!

Inzwischen ist das Geburtstagswochenende ja rum … und ich darf die Form erst mal eine Weile einmotten. Wobei … Weihnachten steht ja dann auch bald vor der Tür! ;)

PS. es ist durchaus eine Wissenschaft für sich. Ich glaub fast, ich bin das Ganze sehr individuell angegangen, wenn ich mich so durch die Cakepop-Sites des Internet durchzappe. Man kann den Rührteig auch backen und dann in kleine Kugeln bröseln und formen. Man kann auch hyperdolle Frostings um die Kugeln pappen. Und man kann alle möglichen irren Motive und Dekorationen hinbekommen … ja genau … kann. Ich war schon irre stolz auf meine kleinen Kreationen. Und geschmeckt haben sie allemal – weil die wichtigste Zutat Mamas Liebe war!!! ;)