Das Leben ist wild!


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Da ist sie ja!

In grossen Schritten kommt der Herbst. Naja … er kommt. Zumindest insofern, als dass ich schon die erste Kürbiscremesuppe geniessen durfte. Und vielleicht werde ich gerade auch mutiger und probiere mich aus. Wer weiss …

Ich schreibe gerade übers Mobile. Das funktionierte die ganze Zeit nicht. Und mein Ladegerät für den Läppi ist mir verschluppt gegangen. Unfassbar. So sehr bin ich ins reale Leben zurückgekehrt. :)

Das Gewicht ist immer noch Thema! Inzwischen habe ich 8 kg abgenommen und merke, wie mein ganzes Sein dadurch an Lebensqualität gewinnt. Ich achte auf gute LebensMittel. Am Ende ist das Geheimnis tatsächlich: weniger essen, mehr bewegen.

Egal, welches der derzeitig angesagten Modelle zur Gewichtsreduktion man bevorzugt. Und glaubt mir … ich hab da so einiges ausprobiert.

Da ich jetzt weiss, dass ich problemlos per Handy posten kann, kommen auch wieder mehr wilde Gedankenposts. Es hat mir gefehlt. Und meine lieben Leser ebenso.

Jetzt braucht es nur noch ein schickes Bild … ob ich das auch hinbekomme? :’D

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Klappt! Jubdiduh!!! Ich freu mich! :)


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Weniger!

Dieses kleine Wort kann einem sichtlich an die Nieren gehen. In allen Belangen. Denn oftmals ist es in unserer Überflussgesellschaft, in der auch ich es mir kommod eingerichtet habe, nicht einfach, das Weniger zu leben.

Weniger … ein Vorsatz? Ein Motto? Ein Ziel? Ein Weg?

Jetzt bin ich kein ausgewiesener Minimalist, finde aber ein Weniger im Kleiderschrank als auch in den Räumen, in denen ich mich aufhalte, sehr beruhigend. Überhaupt habe ich schon des öfteren festgestellt: wenn mein Umgebungsbild ruhiger ist, fühle ich mich in mir drin auch aufgeräumter. Und dann fällt es mir leichter, mich von überflüssigen Kilos zu trennen. Von überflüssigen Gedanken ganz zu schweigen.

Vorige Tage habe ich damit angefangen, wieder ein Stück weiter auszumisten. Schluß zu machen. Ungeliebt sind da vor allem

N*E*W*S*L*E*T*T*E*R

Interessanterweise ist es ein ziemlich langer Weg gewesen, bis mir aufgefallen ist, dass ich das einfach abschalten kann. Jetzt lacht nicht … normalerweise klicke ich immer an, dass ich nicht über all den superinformativen Killefitz informiert werden möchte, der mir da noch zusätzlich in Form eines virtuellen Infobriefes zugestellt wird. Das klappt. Aber ich hatte da ein paar „Leichen im Keller“, die ich aus irgendeinem Grund über Jaaaaahre toleriert habe. Unfassbar. Wie das geht?

Ich habe mehrere Email – Postfächer. Aus irgendeinem Grund habe ich mein allererstes Postfach beibehalten. Es ist schon 16 Jahre alt und ich hänge aus wahrscheinlich sentimentalem Grund (oder weil ich mich nicht nur an das große G binden will) daran. Und seit genauso langer Zeit bekomme ich dort diese ungeliebten Infobriefe. Vom Auktionator. Vom Wald-und Wiesenhobby. Und von dem Anbieter des Postfach selber. Und ich lösche sie in regelmässigen Abständen ungelesen. Hab mich damit abgefunden. Aber ich kam nie und nimmer auf die Idee, sie einfach … abzubestellen. Weil ich sie ja nie bestellt hatte. Ergo – sind sie wohl im Service inbegriffen. Also – da hab ich echt auf der Leitung gestanden. Und vor einer Woche dann – da hab ich mir die Mühe gemacht, mal so einen Brief zu öffnen und zum Ende zu scrollen. „Unscribe“ – hach … das geht? Das kleine Zauberwort hat mich sofort eingefangen. Wie einfach sich man manch lästiger Dinge doch entledigen kann. :’D

Was diese kleine Geschichte sagen will? Manchmal ist nur ein kleiner Schritt in Richtung Veränderung notwendig, damit wir uns klarer und besser fühlen können. Hier war es ein Klick. Und vorher ein genauer Blick. Vieles nehmen wir als gegeben hin. Es ist so. Es war schon immer so. Es wird immer so sein. Aber das ist ein falscher Gedanke.

Wir haben ja noch viel Zeit vor uns. Zeit, die wir mit der positiven Veränderung leben können. Ich werde dieses Jahr 42. Vielleicht finde ich ja mit diesem Alter als Leitbild die Antwort auf alle Fragen. Vielleicht bin ich die Antwort. O_o Egal – ich schweife ab. Wenn ich also wieder mal denke: es war schon immer so. Dann führe ich mir vor Augen, dass meine wahrscheinliche Lebenszeit nochmal 40 Jahre andauert. Was können wir nur in dieser Zeit bewegen!!!

Weniger … ein Vorsatz? Ein Ziel? Ein Weg! Ein Weg, den ich in diesem Jahr beschreiten will werde. Im vergangenen Jahr habe ich schon sehr bewusst damit begonnen. Weniger Plastik. Weniger Umweltbelastung. Ich setze dieses Weniger fort. Weniger Klimbim im Ganzen. :)


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Sammelsurium!

Sich sammeln!

Millionen Gedanken strömen tagtäglich auf uns ein. Manchen schenken wir bewusst mehr Aufmerksamkeit. Wir folgen ihrem Impuls und geben uns dem Strom der kleinen leitenden Worte, Metaphern, Bilder ganz hin. Andere wiederum blocken wir ab. Sie regen uns auf, bringen uns durcheinander, lenken uns ab. Wir schließen die Augen, atmen durch und … sammeln uns. Das geht besonders gut beim Spazierengehen. Wir lassen unsere Gedanken auslaufen. Weglaufen. Springen. Jagen. Doch dann …

Auf-Sammeln!

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Auf dem Nachhauseweg (vom Spazieren-Gehen) kommen mein Sohn und ich zwangläufig an einer Kastanienallee vorbei. Dieser Ort hat um diese Jahreszeit eine geradezu magische Anziehungskraft. Während mein Sohn sofort beginnt, den Boden mit den Augen abzusuchen, halte ich meine Tasche bereit. Überall um uns herum liegen glänzende, in sich perfekt wirkende Kastanien. Es geht nicht, ich kann nicht nur mit ihm laufen. :D Meine Augen sehen die zauberschönen Kastanien … und plötzlich muss auch ich mich bücken und beginne zu sammeln. Meine Gedanken kommen zur Ruhe.

An-Sammeln!

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Zuhause angekommen werden die Schätze entleert. Ach … und wo wir gleich dabei sind, die aus dem Schulranzen ebenfalls. ;) Sie sammeln sich gleich unserer Gedanken an den eigentümlichsten Stellen und bleiben manchmal sehr lange verborgen, bis wir ihre Wichtigkeit entdecken. Ich muss lächeln …

Ver-Sammeln!

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Da wären wir nun. Mit all unseren Schätzen. Glänzende Kastanien. Urlaubserinnernde Kiefernzapfen und kindgearbeite Birkenscheite. Was damit tun?

Sie versammeln.

Am besten auf dem Esstisch. :)

Ein Sammelsurium.


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Herrrrreinspaziert!!! Herrrrrreinspaziert!!!

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

hochverehrtes Publikum,

ich heisse Sie von ganzem Herzen

W*I*L*L*K*O*M*M*E*N

Quelle: pinterest

Quelle: pinterest

Treten Sie ein, atmen Sie durch, nehmen Sie Platz. Ja – auch die Butterbrote dürfen ausgepackt werden. Es ist für jeden etwas dabei. Fühlen Sie sich bedingungslos wohl – seien Sie zuhause. :)

Der zauberschöne, bunte und vielfältige Zirkus vom wilden Leben geht von Neuem auf Wanderschaft. Zirkusdirektorin trix nimmt Sie mit auf die vollkommen plastikfreie, papierlose, manchml sinnfreie, feinsinnige, wertschätzende

R*E*I*S*E

in das Land hinter der sturmumwölkten Stirn, dicht bei den scharfsinnigen Augen und hellhörigen Ohren … in das Land der einmalig wunderbaren Gedanken!

Quelle: pinterest

Quelle: pinterest

Treten Sie ein, lassen Sie sich verzaubern und vor allem

mitnehmen …

Unsere kleine Zirkusdirektorin ist immer noch ein klitzekleinwenig gefangen in der sich drehenden Welt, so dass ihr ab und zu schwindelig wird. Das Rauschen im Ohr wird zur Grunduntermalung einer liebenswerten Lebensshow. Das – meine Damen und Herren in aller Herren Länder – ist das Rauschen des Lebens. Der Wasserfall der Sinne und wir wollen eintauchen und uns trotzdem wohlfühlen.

Denn …

DAS WILDE LEBEN GEHT WEITER!!!

Quelle: pinterest

Quelle: pinterest

Herrreinspaziert!!!

Herrrreinspaziert!!!

:)


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Selten. Sehr selten kommt er zum Vorschein, der Nachtfalke. Mein Alter Ego. Meine Schattenseite. Liegt gerade sicherlich am Rotwein.

Er ruht. Ich bin froh darum. Denn wenn der Nachtfalke erwacht, kommen meist sehr tiefschürfende, verletzliche und aufwühlende Gedanken. Nicht immer einfach. Nicht immer schön. Denken machend.

Ich bin dankbar, dass ich manches erleben durfte und ich bin froh, dass es vorbei ist. Die Zeit mag eine schlechte Kosmetikerin sein, aber dennoch heilt sie unsere Wunden. Sie sind schließlich ein sichtbares Zeichen dafür, dass wir leben. In vollen Zügen. Und seien wir ehrlich. Das ist wirklich wunderbar. :)

 

And I don’t want the world to see me
‚Cause I don’t think that they’d understand
When everything’s made to be broken
I just want you to know who I am

Das Leben ist wild.


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Nachgedacht! Eine Nachlese …

Die Monatschallenge „Plastikmanagement“ neigt sich dem Ende zu. Und gleichzeitig ist es erst der Anfang der Reise. Da ich unmöglich alles in einen Post packen kann, muss ich ein wenig unterteilen. Der gedankliche Teil kommt zuerst, der praktische folgt hernach. :)

Während des vergangenen Monats habe ich für mich persönlich gemerkt, dass der Umgang mit den Dingen, mit denen wir uns umgeben,  immens wichtig ist. Zum einen möchte ich schöne, praktische und bezaubernde Gegenstände haben und zum anderen wurde mir wieder einmal klar: ich brauche nicht viel. Ich bin echt kein „Öko“ – wahrscheinlich weit davon entfernt. Zwar naturverbunden, aber ich habe durchaus einen Sinn für die praktische und auch formschöne Seite des Wohnens. Ich möchte dabei geniessen und nicht zurückkehren ins 19te Jhd.! Auf jeden Fall zahnt mein Gedanke des Minimalismus mit der Reduktion des Plastikhaushalts ineinander. Nicht alles, was ich in Plastik weggegeben habe, kam in einem Ersatzmaterial zurück. Aber ich möchte auch gesund leben und dies an meine Kinder weitervermitteln. Sie haben ein gutes Verständnis dafür, woher die Lebensmittel kommen, die wir verbrauchen. Es muss nicht immer bio sein, regional finde ich manchmal fast wichtiger. Der Bauernhof um die Ecke ist anschaulicher als die Bio-Ananas beispielsweise. Es ist auch ganz gut, mal zu erkennen: Erdbeeren wachsen nun mal nicht im Februar! ;) Zumindest nicht hier.

Es gab für mich zwei Hauptfragen in diesem Monat (neben all denen, die sich währenddessen auftaten!).

Kann man beim Kauf von alltäglichen Dingen und Lebensmitteln den Plastikmüll auf ein Kleinstmögliches reduzieren?

Da bin ich wohl echt blauäugig rangegangen. Und das merkte ich schon so ziemlich beim ersten Schritt in den Supermarkt. Nicht jeder Supermarkt ist geeignet für den plastikfreien Familieneinkauf. Bei Feinkost Albrecht war ich überhaupt gar nicht im vergangenen Monat, da dort ja so gut wie alles in Konserve oder Plastik umverpackt ist. Meine Spielplätze waren der Wochenmarkt, der Biobauernhof und der große und außerordentlich gut sortierte Supermarkt im nächsten Dorf. Bäcker natürlich auch. Metzger nicht, merke ich gerade.

Plastikmanagement sollte auf jeden Fall familienkompatibel sein, sonst fährt das Projekt ziemlich schnell gegen die Wand. Wenn die Kinder unzufrieden sind und nicht verstehen, was da plötzlich an Umstrukturierung passiert, werden sie nicht so ohne weiteres mehr mitziehen. Der Spaß und die Freude am Entdecken neuer Möglichkeiten spielt Kindern zu. Sie machen das gerne. Forschen, Entdecken, Wissenwollen.

So sind wir also oftmals im Familienverbund einkaufen gegangen. Die Buben sollten bewusst mitschauen und aussuchen. Spannend.

Man kann ergo nicht „einfach mal so“ umstellen. Der Monat war geprägt von Recherche. Ich habe wahnsinnig viel gelesen und bin auf die Reise gegangen durch mehrere Blogs zum Thema Nachhaltigkeit. Man findet, wenn man das möchte, wirklich viele gute Anregungen und Ideen. Und das Beste: man ist nicht allein. Irgendeinen Tip für irgendeine vermeintlich unlösbare Aufgabe findet sich immer. Manchmal dauert es eben etwas … ;)

Und so kann ich sagen: ja, es ist möglich, den neu hinzukommenden Plastikmüll zu reduzieren. Ehrlich gesagt, ich habe mich nicht mit der stundenlangen und räumlichen Suche nach unverpackten LMs begeben. Was es nicht gab, das hab ich einfach weggelassen und eine Alternative gesucht. Geht prima. Ich habe fast den ganzen Monat den Müll gewogen, aber ich schätze, ein einigermaßen repräsentatives Ergebnis gibt es erst im April. Denn interessanterweise hat sich vieles geleert und ich habe quasi einiges an Verpackungsaltlasten ensorgen müssen. Einmal Kuchl aufräumen und konsequent Dinge aufbrauchen und schwupp ist der Müllberg wieder gewachsen.

Kann man denn in einer Plastikwelt, wie die, in der wir  leben, zurück oder hin zu alternativen Materialien und sind sie genauso funktional und auch noch haltbar? 

Während der Grundgedanke ja war: ich reduziere lediglich meinen Plastikabfall, hatte ich plötzlich ein großes Interesse, auch das Plastik, das es fest installiert im Haushalt gibt, zu reduzieren. Es hat sich einfach verselbständigt. Denn durch die Recherche kamen all die Informationen bezüglich der Schadstoffe hinzu. Das hat mich vor wenigen Wochen überhaupt gar nicht tangiert. O_o Aber je mehr ich in die Materie eintauchte, desto doofer fand und finde ich es. Nun denn – dann tausche ich eben auch hier aus. Schüsseln und Aufbewahrungsmöglichkeiten standen hier an erster Stelle.  Maria von wiederstandistzweckmässig hat in ihrem Blog das schöne Wort „Ökobilanz“ ins Spiel gebracht. Nach Möglichkeit habe ich also versucht, schon Vorhandenes zu nutzen. Naja  und im Moment gibt es eben z.B.  noch keine neu ausgewiesene Backschüssel. Und außerdem stelle ich fest: ich habe gar nicht so viel Hardware in Plastik,  da ich schon immer auf natürliche Materialen stehe. Aber ich schätze, eine Tupperphase macht wohl jeder mal mit im Leben. Für mich war klar: ich gehe jetzt nicht in den nächsten Laden und kaufe Neuware nach.  Das widerstrebt meinem Minimalismusgedanken. Also habe ich erst mal eine große Fuhre zum Sozialkaufhaus gebracht. Dort kann es sicher irgendjemand weiter gebrauchen. Und wenn schon kaufen, dann hier oder auf dem Flohmarkt schon vorhandene Dinge und nicht neu hergestellt. So schließt sich der Kreislauf.  :)

Das Thema ist einfach sehr faszinierend. Ich hänge noch einen Monat dran. Denn ich hätte sonst das Gefühl, die Sache nicht gescheit zu Ende gebracht zu haben. Wobei … ist so etwas Allumfassendes jemals zu Ende? Ist es nicht vielmehr so, dass sich ein Grundgefühl einstellt, für einen gesünderen Mikrokosmos?

Rein theoretisch kann ich praktisch alles! Dieses war der erste Streich … und der zweite folgt sogleich morgen!!!


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Guten Morgen, Welt!

„Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung“ …  dieser Spruch kommt mir immer um die dunkler werdende Jahreszeit in den Sinn. Liegt wahrscheinlich an der gedanklichen Verbindung zu dem gleichnamigen Buch von Eric Malpass.

Heute morgen war es dunkel. Und ich wusste gestern schon, dass ich heute totmüde sein werde. Jedem Menschen ist eine innere Uhr zu eigen, und ich handle berufsbedingt dieser an zwei Tagen der Woche komplett gegensätzlich. Wenn ich eins hasse, dann vor dem frühen Vogel aufzustehen. *jammer*

Jetzt ist schon die zweite Woche, in der ich zur Arbeit laufe und da nächstes Wochenende der größte Vieh- und Krammarkt der Gegend in trixtown ist, ist das morgendliche Laufen schon ein wenig abenteuerlich. Los laufe ich völlig alleine, nur mit der Musik im Ohr … an der ersten Bushaltestelle erwacht das Leben und ein paar müdige Gestalten stehen verloren in schattenwerfenden Ecken und warten auf den Bus, der sie direkt in den Tag hineinschaukelt – vielleicht in Hinblick auf einen gleichförmigen Arbeitstag, vielleicht schon Richtung Schule (das wären dann echte Frühaufsteher). Sie warten und hoffen, der Tag bringt etwas Gutes. Aber ich laufe weiter – wieder hinein ins kleine Gassengewirr. Und bin fast sofort wieder alleine mit der Musik.

Vor mir taucht die gespenstisch anmutende Kulisse des Marktes auf. Ich muss am Riesenrad vorbei. Überall stehen ruhige kleine Holzbuden einträchtig nebeneinander mit grellbunten Fahrgeschäften. Grellbunt ist es in meiner Vorstellung  – nachts sind alle Katzen grau. Und der Tag hat die Farben noch lange nicht ans Licht gebracht …

Das Riesenrad bannt meinen Blick. Da steig ich nicht ein. Wahnsinn wie hoch das ist. Und ich bin doch so eine Schissbux. In die Berge – kein Thema – da hab ich ja noch Bodenhaftung oben auf dem Gipfel … aber in so einer fisselskleinen Gondel??? Never ever. So wandern meine Gedanken, während ich mich wie ein Grizzly kurz vorm Winterschlaf fühle.

Meine Ohren schmerzen ein wenig, gestern habe ich ein paar Nadeln reinbekommen – denn meine Schilddrüse spinnt ein wenig herum. Und scheinbar sind es genau die richtigen Punkte. Ich bin erschöpft. Und fast am Ziel.

Der Markt ist hinter mir, meine Gedanken ziehen weiter. Ruhe über der Stadt …

Die ersten Worte mit der Nachtwache … „Alles ruhig?“ – „Alles ruhig!“

Aber nicht mehr lange, der Tag ist angebrochen. Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung …

 

HA! Jetzt ist es allerdings schon eine Weile her – dieser Weg in den Tag. Wach bin ich immer noch nicht so richtig. Aber das kommt hoffentlich noch . :)