Das Leben ist wild!


14 Kommentare

Da ist sie ja!

In grossen Schritten kommt der Herbst. Naja … er kommt. Zumindest insofern, als dass ich schon die erste Kürbiscremesuppe geniessen durfte. Und vielleicht werde ich gerade auch mutiger und probiere mich aus. Wer weiss …

Ich schreibe gerade übers Mobile. Das funktionierte die ganze Zeit nicht. Und mein Ladegerät für den Läppi ist mir verschluppt gegangen. Unfassbar. So sehr bin ich ins reale Leben zurückgekehrt. :)

Das Gewicht ist immer noch Thema! Inzwischen habe ich 8 kg abgenommen und merke, wie mein ganzes Sein dadurch an Lebensqualität gewinnt. Ich achte auf gute LebensMittel. Am Ende ist das Geheimnis tatsächlich: weniger essen, mehr bewegen.

Egal, welches der derzeitig angesagten Modelle zur Gewichtsreduktion man bevorzugt. Und glaubt mir … ich hab da so einiges ausprobiert.

Da ich jetzt weiss, dass ich problemlos per Handy posten kann, kommen auch wieder mehr wilde Gedankenposts. Es hat mir gefehlt. Und meine lieben Leser ebenso.

Jetzt braucht es nur noch ein schickes Bild … ob ich das auch hinbekomme? :’D

b4db7dc05a583f8fa5d8144480d24dcc

 

Klappt! Jubdiduh!!! Ich freu mich! :)

Advertisements


9 Kommentare

Long time, no read!

Vor einigen Wochen dachte ich plötzlich: „Ich stell das jetzt alles ab!“ Und so isses dann auch tatsächlich passiert. Ich gestehe, der Rechner lief kaum. Ich habe mich bewusst vom Wissenwollen und Wissenweitergeben getrennt. Bin ich jetzt meiner Zeit voraus? Keine Ahnung. Der Beweggrund war, dass ich über alles schon geschrieben habe. „Jetzt ist es an der Zeit, sich auf das Leben des Ganzen zu konzentrieren!“

9c6362f7067964a79e44f541aee2d2e0

Was ist passiert in der Zeit?

  • ich habe gelesen! Dazu hatte ich kaum mehr Zeit. Und ich habe versucht, langsam zu lesen. Und auch nochmal in Bücher reinzuschmökern, die ich schon mal gelesen habe (ich mag z.B. Anni und Alois sehr … :))
  • ich habe hingeschaut! Über ein Jahr auf dem Weg hin zu plastikfrei! Wie hat sich unsere kleine Familienwelt verändert? Womit kann ich gut konform gehen, was geht nicht? Das 80-20-Prinzip hat mich nachdenklich gemacht. Also – dass es nicht möglich ist, supergut 100% plastikfrei zu leben und dass einem dieses hehre Ziel doch manchmal zu sehr ausbremst. Lieber 80% und gut, als 100 % und komplett ausgebrannt. ;) Versteht ihr, was ich meine?
  • ich bin genesen. Naja – weitestgehend. Das war vielleicht auch ein Grund, das Schreiben eine zeitlang einzustellen. Mir wurde wieder schwindelig und mir ist durchaus oft der „Kamm geschwollen“. Meine eh schon unzureichend vorhandene Geduld hat sich zunehmend in Luft aufgelöst. Runterschalten. Stehen. Atmen. Besenstrich. Stehen. Atmen. Besenstrich. Warum muss alles in dieser eh schon schnelllebigen Zeit noch schneller gehen?
  • ich habe nicht minimiert. Aber auch nicht dazugekauft. Meine Denke schweift ab von Kaufräuschen. Rauschen … äh. Wie auch immer.
  • ich habe zugenommen. Und bin totunglücklich damit. Wieso verdammt noch eins, will das Gewicht nach oben und nicht nach unten. Ich glaube, mein Stoffwechsel ist komplett im Eimer. :( Ich kann nur noch halten und hoffen, dass ich im Winter nicht durch die Strassen rollen werde. *jammer*
  • ich war glücklich. Und zufrieden. Wenn mich nicht die oben genannten Gedanken quälten.
  • ich habe geerntet. Mein Hochbeet ist ein Traum. Ich hab zwar einiges lernen müssen, aber das ist durchaus spannend. Mangold und Salat ohne Ende. Und jetzt betrachte ich ungläubig die ersten roten Tomaten. Ich find es einfach nur genial!!!
  • ich gackere. Noch nicht. Aber der Hühnereinzugstermin rückt näher. Es werden Zwergwyandotten in einem sanften warmen Braun. Eigentlich gelb. Aber was kann man sich als Hühnerlaie unter gelben Hühnern vorstellen? O_o Die Hühnchen kommen im Oktober. Dann isses endlich soweit. Ich hätte auch schon im Aug/Sept welche haben können, aber ich wollte keine schwarz-weissen Hühnchen.
  • schlußendlich: ich lebe. Einfach so. Denn nichts anderes ist der Sinn des Lebens. :D

0e37cdd9651bfdcb49bf4b8c78e72e30

Über den Sommer werden nur vereinzelt kleine Posts auftauchen. Da ich mir noch nicht sicher bin, wohin mich mein Weg führt. Irgendwie möchte ich ja nicht nur von Killefitz und Mumpitz schreiben. ;) Dass es draußen heiß ist, weiß ja jeder selbst, ohne dass es ihm einer sagt. :’D

Ich hatte einfach das Bedürfnis, Euch wissen zu lassen, dass manchmal Pausen sein müssen. Der Fokus sollte Gelegenheit haben, sich umzuorientieren, sonst bleiben wir irgendwann doch einmal stehen. Im schlimmsten Fall vor einer Wand …


9 Kommentare

Weniger!

Dieses kleine Wort kann einem sichtlich an die Nieren gehen. In allen Belangen. Denn oftmals ist es in unserer Überflussgesellschaft, in der auch ich es mir kommod eingerichtet habe, nicht einfach, das Weniger zu leben.

Weniger … ein Vorsatz? Ein Motto? Ein Ziel? Ein Weg?

Jetzt bin ich kein ausgewiesener Minimalist, finde aber ein Weniger im Kleiderschrank als auch in den Räumen, in denen ich mich aufhalte, sehr beruhigend. Überhaupt habe ich schon des öfteren festgestellt: wenn mein Umgebungsbild ruhiger ist, fühle ich mich in mir drin auch aufgeräumter. Und dann fällt es mir leichter, mich von überflüssigen Kilos zu trennen. Von überflüssigen Gedanken ganz zu schweigen.

Vorige Tage habe ich damit angefangen, wieder ein Stück weiter auszumisten. Schluß zu machen. Ungeliebt sind da vor allem

N*E*W*S*L*E*T*T*E*R

Interessanterweise ist es ein ziemlich langer Weg gewesen, bis mir aufgefallen ist, dass ich das einfach abschalten kann. Jetzt lacht nicht … normalerweise klicke ich immer an, dass ich nicht über all den superinformativen Killefitz informiert werden möchte, der mir da noch zusätzlich in Form eines virtuellen Infobriefes zugestellt wird. Das klappt. Aber ich hatte da ein paar „Leichen im Keller“, die ich aus irgendeinem Grund über Jaaaaahre toleriert habe. Unfassbar. Wie das geht?

Ich habe mehrere Email – Postfächer. Aus irgendeinem Grund habe ich mein allererstes Postfach beibehalten. Es ist schon 16 Jahre alt und ich hänge aus wahrscheinlich sentimentalem Grund (oder weil ich mich nicht nur an das große G binden will) daran. Und seit genauso langer Zeit bekomme ich dort diese ungeliebten Infobriefe. Vom Auktionator. Vom Wald-und Wiesenhobby. Und von dem Anbieter des Postfach selber. Und ich lösche sie in regelmässigen Abständen ungelesen. Hab mich damit abgefunden. Aber ich kam nie und nimmer auf die Idee, sie einfach … abzubestellen. Weil ich sie ja nie bestellt hatte. Ergo – sind sie wohl im Service inbegriffen. Also – da hab ich echt auf der Leitung gestanden. Und vor einer Woche dann – da hab ich mir die Mühe gemacht, mal so einen Brief zu öffnen und zum Ende zu scrollen. „Unscribe“ – hach … das geht? Das kleine Zauberwort hat mich sofort eingefangen. Wie einfach sich man manch lästiger Dinge doch entledigen kann. :’D

Was diese kleine Geschichte sagen will? Manchmal ist nur ein kleiner Schritt in Richtung Veränderung notwendig, damit wir uns klarer und besser fühlen können. Hier war es ein Klick. Und vorher ein genauer Blick. Vieles nehmen wir als gegeben hin. Es ist so. Es war schon immer so. Es wird immer so sein. Aber das ist ein falscher Gedanke.

Wir haben ja noch viel Zeit vor uns. Zeit, die wir mit der positiven Veränderung leben können. Ich werde dieses Jahr 42. Vielleicht finde ich ja mit diesem Alter als Leitbild die Antwort auf alle Fragen. Vielleicht bin ich die Antwort. O_o Egal – ich schweife ab. Wenn ich also wieder mal denke: es war schon immer so. Dann führe ich mir vor Augen, dass meine wahrscheinliche Lebenszeit nochmal 40 Jahre andauert. Was können wir nur in dieser Zeit bewegen!!!

Weniger … ein Vorsatz? Ein Ziel? Ein Weg! Ein Weg, den ich in diesem Jahr beschreiten will werde. Im vergangenen Jahr habe ich schon sehr bewusst damit begonnen. Weniger Plastik. Weniger Umweltbelastung. Ich setze dieses Weniger fort. Weniger Klimbim im Ganzen. :)


9 Kommentare

Pläne!

Heute gibt es „nur“ ein paar Gedanken. Mir geht es im Moment nicht so gut und ich kämpfe gesundheitlich doch noch sehr. Zwar lebe ich den Alltag, aber einfach ist es nicht immer.

Im Sommer 2013 bin ich über die Alpen gelaufen. Das war nach einem verheerenden Winter mit viel, viel Seelenqual und Schmerz mein Weg über den Berg. Befreiend. Dort oben in den Bergen habe ich zu meinen Wurzeln zurückgefunden und konnte gesunden. :)

Natürlich gab es inzwischen viele kleine und große Tageswandertouren, aber wer einmal eine so minimalistische und wirklich überwältigende Tour gemacht hat, der weiss, dass diese Wanderungen nur ein kleiner Tropfen sind, um das Fernweh zu stillen.

 

272 Abstecher zur Seespitze Oase Alpentour 2013_07_22 IMG_0493

Und heute lag er im Briefkasten … der Wanderkatalog 2015 der Oase Alpin.

Dieses Jahr machten uns die späten Sommerferien und dann auch noch mein Ausfall des Gleichgewichtorgans einen fetten Strich durch die Rechnung.

An Abnahme war nicht zu denken. Nur daran, das Debakel im Rahmen zu halten. Doch seit ein paar Tagen bin ich diesbezüglich wieder gut in der Spur und ich habe festgestellt, dass es mir leichter fällt, diszipliniert zu bleiben, wenn ich ein Ziel vor Augen habe. Was hat das mit dem Wanderkatalog zu tun? Ganz einfach: nächstes Jahr WILL WILL WILL ich in die Berge. Doch um dort hinauf zu kommen, benötigt es Kondition, einen gesunden Körper und Lust, die Last mit Freude zu nehmen.

Ich bin stur und sehe nicht ein, wieso der jetzige Zustand bleiben sollte. Es wird ein harter Weg, aber schlußendlich kann nur ich ihn bestimmen. Alle, aber wirklich alle Kilos sind wieder auf den Hüften. :( Und das Leben erscheint mir derzeit grad nicht so besonders schön. Gerne wäre ich einfach nur gesund und körperlich wieder fit – so wie im vergangenen Jahr.

Es ist an der Zeit, die Baustellen anzugehen und wieder zu kämpfen. Manchmal ist das ziemlich schwer. Hier denke ich immer an Nanne und ihre Email an mich … mit furchtbar schlechtem Gewissen. Ich möchte mich nicht davon ermutigen lassen, dass das Gewicht so hochgeschossen ist. Manchmal denke ich: „Wenn ich täglich ein Stück Schokoladentorte oder Nussplunder essen würde, hätte ich wenigstens noch kulinarisch was davon gehabt.“ Egal … ich sollte nicht über Vergangenes klagen.

Seit einigen Tagen habe ich den Schrittzähler, der mich seit Oktober letzten Jahres begleitet, gegen einen sogenannten Fitbit getauscht. Den hat mein Mann am Wiener Flughafen gefunden. Die Versuche, den Besitzer rauszufinden, sind fehlgeschlagen und so wird er jetzt von uns genutzt. Also … von mir. Das einzige Manko ist das Armband. Aber da bin ich schon dran, dass mir meine Schwägerin ein Stoffarmband näht. :D

Der kleine Fitbit als Begleiter soll mir weiterhelfen. Dort kann ich mein Essverhalten überprüfen und meine Bewegungseinheiten anschubsen. Das ist ein Punkt, der strategischen Überlegungen der Operation „Abnahme“.

Ein weiterer ist die Belohnung! Ich möchte im nächsten Jahr eine Mehrtagestour in den Bergen machen. Das ist das Ziel. Und das geht nur, wenn die körperlichen Voraussetzungen da sind.

Heute abend also werde ich den Katalog erst einmal meinem Mann aufs Kopfkissen legen … :D Und dann werden wir sehen, wohin es mich respektive uns im nächsten Sommer hinverschlägt. Gerade regt sich ein optimistischer kleiner heller Funke. Und das tut gut.

Manchmal braucht man nur einen kleinen Schubs, damit man seinen Weg wieder vor sich sieht … und die Gedanken, die ich zum Bergwandern schon seit einigen Wochen hege, wurden plötzlich durch den Katalog zu etwas Konkretem.

Nun denn: gehen wir es an, oder?!


9 Kommentare

Dreimal täglich!

Meine Juli-Challenge hat heute begonnen. „Dreimal täglich“ nenne ich sie und sie soll mir helfen, meine unbändige Lust am Essen ein wenig in geregelte Bahnen zu lenken. In den vergangenen Wochen habe ich mich durch das Buch „Das Turbo-Stoffwechsel-Prinzip“ gelesen, um mal ein bißchen Ursachenforschung zu betreiben. Ich glaube, dass mein Stoffwechsel schon ein wenig im Keller ist.

Tatsächlich habe ich einige brauchbare Informationen bekommen. Klar – Bewegung als entscheidender Stoffwechselanreger. Und ein adäquater Weg hin zur Abnahme. Durch gescheite Mahlzeiten.

Im Juli esse ich drei Mahlzeiten täglich, um dem Körper Gelegenheit zu geben, aus der Insulinfalle und dem Zuckerüberfluss herauszukommen (ach was, um mal wieder aus der Schokoladenumlaufbahn auszubrechen).

Frühstück: gerne mit KH. Meist ein Müsli mit Naturjoghurt und frischem Obst.

Mittagessen: bunt und nährstoffreich. Keine offensichtlichen KH oder wenn, dann sehr wenig.

Abendessen: eiweisslastig. Gemüse und Fisch respektive Fleisch. Oder auch mal ein Salätchen.

Theoretisch weiss ich jetzt praktisch alles. Aber das Wissen ist es gar nicht, sondern die Umsetzung und Anregung mal von einer anderen Seite. Es überrascht mich, wie entspannt ich gerade bin. Mein Körper ist mir wichtig und ich versuche wirklich, achtsam mit ihm umzugehen. Warum, verflixt, fällt das nur nicht immer leicht? Woher kommt diese Tendenz zum Raubbau am eigenen Körper?

Was ich wohl nicht mag, ist es meinen Kalorienumsatz zu zählen, aber glücklicherweise gibt es da heute ja kleine Hilfsprogramme. Ich arbeite mit Lifesum. Das funktioniert ganz prima und superleicht.

Screenshot_2014-07-01-22-13-12-1

Um den Stoffwechsel auf Trab zu bringen, muss ich allerdings klein anfangen und steigere meinen Umsatz von 1250 auf 1400 Kalorien täglich mit der entsprechenden Bewegungseinheit. Leute – ich bin sehr motiviert.

Parallel dazu bleibe ich nachhaltig und versuche mit den vorhandenen Lebensmitteln gut zu haushalten. Ich zögere das Einkaufen hinaus – vielleicht schaffe ich es bis Freitag. Drückt mir die Daumen!!!


7 Kommentare

Die treibende Kraft!

„Ich wollte einmal hoch hinaufsteigen,

um tief in mich

hineinsehen zu können.“

Sagte Reinhold Messner damals, als er 1978 den Mount Everest „by fair means“ hochstieg – also ohne Sauerstoffflasche.

Na gut – der Mount Everest ist es nicht (eher die Annapurna – nicht ganz so hoch, aber technisch wesentlich schwieriger und ganz offensichtlich ziemlich gefährlich), aber ein ganz schöner Angang. Heute morgen war ich schon 20 Minuten auf dem vom Sperrmüll geretteten und vollkommen intakten Crosser. Das zweite Mal infolge nun schon. Gestern habe ich mich an die Vorgabe der drei Mahlzeiten gehalten.

Gleich geht es mit meiner Freundin zum Markt. Das Leben ist anstrengend und schön. :)

Im Moment fliessen alle meine Interessen ein Stückweit zusammen. Wenn ich durch unser Haus gehe – gerade im Wohnbereich – geniesse ich die Weite des Raumes. Es steht nicht viel herum. Die Kinder sind so groß, dass sie ihr „Revier“ primär ins eigene Zimmer legen. Kein Spielkruscht um die Füße. Die kleine Küche atmet, weil einfach nicht mehr viel da ist, was sie daran hindern könnte.

Das Sommerprojekt wird wohl das Familienbad sein – denn nach einem Restaurationspost von Franka von „Kunterbunt“ habe ich beschlossen, den alten Badmöbeln eine Chance zu geben und sie komplett neu zu überholen. Runderneuerung quasi.

Weniger werden – irgendwie ist das wohl das Jahresmotto. In allen Bereichen. Zu sehen, dass es an den verschiedensten Ecken dahingehend entwickelt, ist für mich eine treibende Kraft. Die kleinen „Erfolge“, die Früchte, die meine Bemühungen tragen, motivieren mich.

Für mich steht alles in einem engen Zusammenhang (diese These habe ich schon öfter erläutert). Wenn das Umfeld aufgeräumt ist, dann kann ich mich dem Körper widmen. Ich gehe von außen nach innen. Egal, ob es das Aufräumen oder das Abnehmen ist. Zuerst muß man einen groben Plan haben, diesen angehen und Schritt für Schritt den Kreis immer enger ziehen. Bis man an die kleinste Schublade kommt (oder die hartnäckigste Fettzelle, den schwierigsten Faden, die blödeste Ecke zum Abschleifen … den letzten Meter vorm Ziel).

Im Tun ergibt sich für mich die Motivation, die es braucht, um ein Projekt durchzuziehen. Und durch den Dialog mit Menschen um mich herum. Es regt mich zum Nachdenken an. Manchmal über mehrere Tage. Das war grundlegend etwas, was mir damals geholfen hat bei der großen Abnahme. Der Austausch mit Gleichgesinnten.

Hier wollte ich mich davon freischwimmen. Ich wollte bewusst andere Dinge, die ich interessant finde, erleben und beschreiben. Die Welt hat so Vieles und wirklich Wundervolles zu bieten. Dabei kann man schon mal ein klitzekleinwenig die Orientierung zum Wesentlichen hin verlieren. Aber ich bin wieder auf Kurs.

Kleine Ziele. Es wird sicherlich einen Tag in der Woche geben, an dem ich über die Abnahme berichten werde. Den Weg dahin. Für diese Woche gilt: reinkommen. Dranbleiben. Nicht nach zwei Tagen aufgeben, mich ablenken lassen.

Es wäre schön, diesen „Hauch von Glücksgefühl“ zu spüren … wenn ich angekommen bin (mal wieder). Aber bis dahin wird es wohl noch eine zeitlang dauern.

Also: wappnen wir uns mit dem langen Atem und gehen einfach los. :)


18 Kommentare

Eingeständnis!

Gestern abend erreichte mich ein sehr lieber Leserbrief!

Erst mal war ich überrascht und dann dachte ich: „Sie hat recht. Und sie hat mich geradewegs bei den Hörnern gepackt!“

Es geht konkret – und da hilft alles Rauswinden nix – ums „Weniger werden!“

Sehr scharfsinnig hat mir Nanne geschrieben, dass ich seit Februar das Thema so komplett rausgenommen habe. „Niemals!!!“ dachte ich erschrocken und wusste doch genau „Stimmt!“ Wie hat Casta das mal so schön geschrieben: „Wenn ich nicht drüber schreibe, könnt ihr davon ausgehen, dass es gerade nicht klappt!“ Bingo! Leider!

Auf jeden Fall hat es mich zum Nachdenken gebracht. Das Thema „Plastikmanagement“ war wirklich eine gelungene Ablenkung, die mir da in die Quere kam. Es hat mich herrlich in andere Bahnen geworfen. Doch im Hinterköpfchen gärt es in mir, dass ich aber gewichtsmässig so nicht bleiben möchte. Wieder rund und gefangen in einem Körper, der mit meiner sonstigen Geschwindigkeit nicht Schritt halten kann. Mir geht es nicht gut – und ich verdränge und schäme mich.

Ich fühle mich nicht im Einklang mit mir selbst. Und dass, obwohl ich nachhaltig gute Lebensmittel zubereite und meine Einstellung zur Nahrungsaufnahme sich ein Stückweit verändert hat. Natürlich kann ich alles auf meine Autoimmunschwäche schieben. Fakt ist, dass ich schlecht eingestellt bin und wir gerade die Dosierung der Medis umstellen. Mein Körper will die Kilos nicht loslassen. Der Stoffwechsel ist im unteren Level – aufgrund von wenig Sport, zu großen Portionen und höchstwahrscheinlich allein dem Gedanken an „Diätverhalten“.

Als ich vor ein paar Jahren (puh – so lange ist das doch noch nicht her) in den Spiegel schaute und mir dachte: „JETZT IST SCHLUSS!!!“ habe ich konsequent und mit ziemlich großer Disziplin und einem gefühlt unendlich langem Atem das Projekt „Abnahme“ durchgezogen. Und zu meinem Leidwesen ist dieser Gedanke nur halbherzig da. :(

Gerne würde ich ein Hauruck-Ding drauß machen. Ihr wisst schon: bittere Medizin schnell schlucken und ein tolles Ergebnis haben. Am besten sofort. Das geht leider nicht. Die Ohne-Zucker-Challenge hat mich auf den Boden gebracht und ich hatte einen guten Start ins Jahr. Das Gewicht ist rapide runtergegangen und mit ein bißchen mehr Sport konnte ich kleine Sünden ausgleichen.

Nur – wenn es dann stagniert und die Erfolgserlebnisse ausbleiben, zweifelt man doch plötzlich stark an sich und es ist gefährlich leicht, die Spur zu wechseln. Ich tue das. Und dann fällt es mir schwer, mir einzugestehen, dass da was grundlegend schiefläuft. Auf Biegen und Brechen geht es nicht. Und ich merke, es geht nicht nur mir so.

Für den Juli steht die Challenge schon. Drei pro Tag! Drei Mahlzeiten. Gesund, ausgewogen. Und wieder: weg vom Zucker. Ich möchte abnehmen. Und ihr dürft mich begleiten auf meinem Weg. Für den Juni heisst es nur: nicht mehr zunehmen! Das ist schon hart genug.

Danke liebe Nanne für den zarten Hinweis, der sich wie Wellen in mir ausgebreitet hat und sehr an mir gerührt hat. Ich bleibe dran!!! Und Tipps und Tricks bekommst Du auch!!! Sehr gerne.