Das Leben ist wild!


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Maroni!

Heute wollten wir in die Pilze gehen.

Dumm nur, wenn kein einer rausguckt. Es scheint so, dass es nach wie vor zu trocken ist.

Das einzige, was wir nach Kursumschwenkung gefunden haben, sind Maroni.

Ich mag das nach wie vor: selber sammeln und verwerten. Sich im Kleinen an den Dingen freuen, die die Natur hergibt.

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Wir haben uns Anfang des Sommers einen Kaminofen gekauft. Einen sogenannten Dauerbrenner, den man auch zum Wärmehalten mit Briketts feuern kann. Ich wollte keinen Schauofen. Nach wie vor habe ich den irren Gedanken, dass wenn die Welt kolabiert, ich mich versorgen können möchte. Ist das sehr freaky?

Der Ofen ist ein weiterer Baustein. Im nächsten Jahr hätte ich gern noch eine Wasserpumpe im Garten. Aber das ist Zukunftsmusik.

Neben den Maroni haben wir auch etwas rumliegendes Buchenholz mitgenommen. Zum Trocknen. Keine Angst … nur „Abfallholz“ und nur soviel wir selbst tragen konnten.

Jetzt steht der gusseiserne Topf gefüllt mit den angeritzten Maroni auf dem Ofen …

Hm … könnt ihr Euch vorstellen, wie lecker die gleich schmecken …?! :)

 

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Liebling, wie war die Woche? #9

Selten, dass mal eine Woche so träge ist. Es ist nichts passiert, ausser dass der Herbst sich immer noch nicht entscheiden kann, ob er nun endlich da bleibt oder nicht. Die Blätter fallen wie wild … und die Temperaturen liegen weiterhin bei knapp 20°C. Wahnsinn. So langsam ist es auch so, dass ich überlege, wie ich was anziehe. Dem geneigten Leser wird auffallen, dass ich verhältnismässig oft die gleiche Jeans trage … tja … so viel hab ich irgendwie nicht mehr. Ich grabe in meinen Ressourcen quasi. Ziel ist es im Moment, dass äußerst wenig hinzukommt. Es funktioniert nicht immer, aber es funktioniert besser. Vor einem Jahr habe ich echt geglaubt, ich bin shoppingsüchtig. Auch heute noch fällt es mir schwer, wenn ich in einer Stadt bin, nichts zu kaufen. Naja – da hilft alles nichts … ich darf nicht in die Stadt. :’D

Getragen:

PicsArt_1382890263532Ich hab ein paar Basics, die trage ich immer wieder sehr gerne. Eigentlich fast langweilig … Blazer, schwarze Longsleeves, weisse Blusen … Guido würde jetzt sagen: „völlig unaufgeregt“. ;)

Gegessen:

PicsArt_1382890430290Es fehlt immer noch rote Farbe in meinen Mahlzeiten. Bei den Schupfnudeln hat es mich fast vom Stuhl gehauen, als ich gesehen habe, wieviel so eine halbe Packung hat. O_o Ansonsten war ich gut ganz gut dabei. Viel Obst, viel Gemüse. Derzeit steh ich total auf Linsensuppe. Oder besser Eintopf. Mit einem Butternut-Kürbis reingeschnippelt. *yammi* Und ganz rechts das ist (man erkennt es wohl nicht wirklich) „Der Imam fällt in Ohnmacht“. Alleine wegen des Namens koche ich es gern. Aubergine mit Hackes. :)

Gelesen:

Immer noch im Mittelalter. Immer noch in England. Gerade eben habe ich „Das Spiel der Könige“ ausgelesen. Von der Ursprungstrilogie das beste, finde ich. Heute abend habe ich dann noch „Der dunkle Thron“ angefangen … Rebecca Gablé hat sich sehr spät dazu entschieden noch einen vierten Waringham – Teil dranzuhängen. Und ich bin ja grad so schön drin. :)

Gelaufen:

In dieser Woche ein wenig weniger. Aber ich liege schon ziemlich gut im Rennen und bin äußerst zuversichtlich. Manchmal – wie schon erwähnt – treibt es Blüten, um das Ziel zu erreichen. Ich stelle allerdings fest, dass ich weitaus mehr rauskomme als üblich. :) 12142 war die Höchstschrittzahl. Und ansonsten immer über 5000. Das geht aber nur in Ausnahmefällen. Noch vier Tage …

Gehört:

Jamiroquai *The Return of the Space Cowboy*

Es kann nichts passieren, wenn man Jamiroquai hört. Es ist einfach immer gut. :)

Gefreut:

Darüber, dass meine beiden Buben so groß sind, dass man jetzt inzwischen auch mal Spiele spielen kann, die über Skipbo hinausgehen. :’D Heute haben wir zum Beispiel „Zug um Zug“ gespielt. Auch so etwas will irgendwie entdeckt und gelernt werden. Spielen.

Gewundert:

Warum immer bei uns vor der Haustür das gesammelte Laub von vier Bäumen liegt und bei den Nachbarn drumherum nur ein Bruchteil davon. *grummel* Ich fühl mich wie Sisyphos mit einem Besen in der Hand.


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Der Hut heisst Hut, weil …

… er behütet.

In der Regel passt einer davon auf den normalsterblichen Kopf. Letzten Winter habe ich wie eine Wilde Boshi-Mützen gehäkelt. Sind ein paar schöne Exemplare dabei, die bei der gestrigen Spiegelparade immer noch recht gut aufs hübsche Köpfchen gepasst haben.

Und nun ist der Herbst ganz nah. So langsam schleiche ich um die Schublade mit den Mützen. Draussen färben sich die Blätter langsam in sattes Rot und sanftes Gelb. Es knistert, wenn man durch die Alleen läuft. Ja – es wird Herbst.  Auch vor der Haustür. Die gesammelten Kastanien fanden genau so ihren Platz wie ein Maiskolben, das Sammelsurium an Spazierstöcken, Schnitzhölzern und die Kürbisse. :)

trix hat den Herbst einbestellt ... :)

trix hat den Herbst einbestellt … :)

Zeit, den nächsten Schritt gen Minimalismus zu gehen. Kennt ihr das? Wenn der Herbst und der unsäglich feucht-kalte Winter vorbei ist, kann es nicht schnell genug gehen, um die wärmenden Strickwaren in den diversen Schubladen und Wandschränken zu verstauen. Genau! In beidem. Soviele habe ich davon. Gut, wir sind auch eine vierköpfige Familie … aber … wie war das mit dem obigen zweiten Satz meines Posts? ;) Naja … und so wird es auch im Frühjahr nichts mit Ausmisten, weil man dermaßen die Schnauze voll hat von kruscheligen Haaren, Mützenfrisuren, feuchtem Handschuhgedöns und all diesen Erinnerungen an die kalte Jahreszeit. Aber jetzt!!! Jetzt gerade in diesem Augenblick ist das anders. Heute freue ich mich auf den Herbst. Aufs Einmummeln, Einpacken, Behüten!

Winterwarme Strickwaren!

Winterwarme Strickwaren!

 

Gestern ist dann alles, aber auch alles aus der Abteilung „Winterwarme Strickwaren“ auf den Wohnzimmerboden geflogen. Weihohwei!!! So viel also … ob ich es vielleicht doch besser im Schrank gelassen hätte? O_o

Wohlgemerkt: ich musste mich auf einen Stuhl stellen, um den kompletten Haufen aufs Bild zu kriegen.

 

 

Wisst ihr – ich unterscheide sehr wohl zwischen Minimalismus und karger Zweckdienlichkeit. Ich finde den Sinn nicht in letzterem. Mir wäre bei manchen Dingen nicht wohl dabei … wenn ich nur ein Teil von davon hätte. Neulich las ich in einem Blog so etwas wie (ich weiss nicht mehr ganz genau, es hat mich erschreckt) „wir besitzen drei Teller“ oder lasst es vier sein … das ist schlußendlich egal. Erschreckt hat mich der Nachsatz: wir bekommen nie Besuch. Und da hört für mich der Minimalismus auf. Das ist strange. Wenn ich schon nur meinen Schrank so fülle, dass ich nur vier Teller habe, dann werde ich es auch nicht drauf anlegen, dass ich jemand in mein Haus einlasse zu einem gemütlichen Essen, zu einem Abend mit Wein und gemütlichem Schnack. Wenig ist in Ordnung. Doch ein Glas für meine Freunde und ein Teller Suppe sollte schon möglich sein. :) Und sei es nur für einen Einzigen …

Okay, meine Mützen teile ich nun überhaupt gar nicht, aber auch hier möchte ich doch eine kleine Auswahl haben. Ich bin farbneurotisch und kann (nein!!! Ich kann es wirklich nicht) mit einer braunen Mütze zu einer schwarzen Jacke rumlaufen. Blöd, ich weiss, aber … aber es geht einfach nicht. Da bin ich eigen. Aber ich brauche definitiv keine drei schwarzen Mützen und die ollen Kappen von vor 10 Jahren auch nicht mehr. Warum sammelt sich immer so viel an? *seufz*

PicsArt_1381238229266Rausgeflogen (manchmal leichten, manchmal schweren Herzens): grüne selbstgefilzte Stulpen, die so hart sind, dass ich sie noch nie anhatte. Könnten einen prima Gipsersatz abgeben. Zerfluste Mützen und solche, die irgendwie eh schräg auf dem Kopf aussehen. Ein ganzes lila Ensemble … Mütze, Schal und Stulpen. Schlechte Qualität – durchgenudelt nach nur einem Jahr. Kindermützchen. Handschuhe, mal einzeln, mal kaputt, mal hässlich wie die Nacht. Ach und … Kaputzen zu Jacken, die nicht mehr existent sind und die ich schon Jahre gesucht hatte …

tja … die können jetzt wohl auch weg.

Ich war sehr zufrieden mit meinem Ergebnis. Der Wandschrank bleibt tatsächlich leer. Alles passt in unsere zwei Schubladen der alten Kommode in unserer Diele. Und das ist nicht schlecht für einen Vier-Personen-Haushalt.

Merke: es wird nichts diesbezüglich neu angeschafft. Nichts. Nada.

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… okay … häkeln geht vielleicht noch. Und die Ergebnisse kann ich ja auch verschenken! Denn irgendwo hin muss die Wolle ja! :D

Und nun? Wie sieht es bei Euch in der Hutschachtel aus?


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Liebling, wie war die Woche #4

Eine Woche angefüllt mit Schnusten und Hupfen und einigen Einladungen (hach … ich mag ja diese kleinen feinen Abende, in denen das Haus voll mit Freunden ist).

Getragen:

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So langsam aber sicher möchte der Herbst einziehen. Kalendarisch isser ja schon da, aber so ganz gebe ich mich ihm noch nicht hin. Dann halt Rock und Strumpfhose. Oder Jeans und Flippis. Oder auch mal Mundschutz und Strickjacke, weil es auf der Wohngruppe doch was kühler ist. Der ein oder andere erinnert sich vielleicht an die „Kurzgeschichte“ vom Chinesen mit dem irren Schnupfen. Naja … da war er wohl mal wieder. :’D

Gegessen:

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„Hat sich bemüht“ ist immer irgendwie Käse. Aber anders kann ich die Woche nicht beschreiben. Ich bin absolut unzufrieden. Der Anfang war noch super … aber gegen Ende waren die Verlockungen einfach phänomenal groß. :( Eins meiner Lieblingsgerichte, wenn es fix gehen muss und ich wenig Punkte zur Verfügung habe, sind Prinzessböhnchen im Speckmantel. Legga! Es gab auch noch Lachs (wie so oft derzeit – ich liebs) in einer Art Auberginen Stir Fry. Und am Wochenende waren immer Gäste da. Das ganz rechts ist eine Tiramisu … und ein Mousse au Chocolat. Tja … was soll ich dazu noch sagen.

Gelesen:

Nachdem ich letzte Woche so derart viel gelesen habe, habe ich es langsam angehen lassen. Und das war auch gut so. In dieser Woche war es *Ein ganzes halbes Jahr* von Jojo Moyes. Himmel, was hab ich Rotz und Wasser geheult.
Allerdings bin ich vorverbildet. Nicht immer ist es von Vorteil, dass man sich mit den Gegebenheiten auskennt. Es stimmt in diesem Falle so nicht ganz. Aber egal. Eine Liebesgeschichte ohne gleich eine Liebesgeschichte zu sein. Sondern viel viel mehr. Ich hab es gern gelesen und war nachhaltig gefangen. Meine Empfehlung: LESEN!!!

Gewogen:

Ach Mist – echt. Ich bin tierisch gefrustet. Warum sind wir Frauen so? Was ist es, was mich in diese verflixte Gewichtskiste presst? Heute morgen habe ich mich gewogen und mein Gewicht geht exorbitant nach oben. Warum zum Bäcker??? Ich trinke täglich knapp 3,5 l und ich wage zu behaupten, dass ich nicht reinschaufele wie eine Irre. Und dennoch. Jetzt muss Schluss sein, sonst ist der gesunde BMI weg. Und dass nach zwei Jahren Plackerei. :'( Mistmistmist. Mist! Kein Ergebnis, denn ich schäme mich furchtbar. Aber gut … man braucht nur nach oben aufs Foto zu schauen. Da haben wir den Salat.

Gehört:

*Swing when you’re winning* – Robbie Williams. Eine gute Wahl. Mit diesem Album hab ich mich dann endlich bekehren lassen damals. Denn ich fand Robbie Williams einfach doof. Aber dieses Album lief den ganzen Sommer im Auto. Klasse!

Getrennt:

Die Küche ist fertig entrümpelt und so ging es weiter im Essbereich. Dort steht ein Vitrinenschrank, in dem sich allerlei Glas sammelt. Wieder mal ein Korb und eine Kiste mit gesammelten Weinfestgläsern, alten (zwar guten, aber blinden) Sektgläsern und und und … kam ins Sozialkaufhaus.

Gefreut:

Der Kater kam nach einer Woche mal wieder vorbei. Er hat mir gefehlt und ich hab mich sehr gefreut, ihn zu sehen. Ich bin wieder gesund geworden. Erkältet sein ist einfach nicht schön. Wir hatten ein tolles Wochenende mit guten Freunden. Ehrlich – ich könnte immer HansdampfinallenGassen haben. Ich mag das einfach. Scheinbar bin ich ein Gesellschaftsmensch, auch wenn ich die stillen Seiten des Lebens mag. :)

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Ach … ich bin ein Schussel. Ich habe tatsächlich den ganzen Stapel Postkarten irgendwo im Haus verschlonzt. Naaaa gut. Ich hab halt weitere schöne Karten aussortiert und verschickt. Geht doch. Allerdings sieht bei solchen Aktionen der Esstisch aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen, weil ich gleichzeitig schreiben muss, Blog lesen, Tee trinken, Katalog gucken, Rechnungen schreiben und und und … :D Kennt ihr das auch?

So – und nun kann ich wohlgemut schlafen gehen. Ich habe für die nächste Woche den Vorsatz, nicht so viel zu futtern. Es geht einfach nicht so weiter. Dann bin ich natürlich gespannt, wie das Wahlergebnis ausgefallen ist hier bei uns in Hessen. Ehrlich – ich kann diesen Bouffier nicht so wirklich … aber gut. Sieht grad eh rot aus. Mal schauen ;)