Das Leben ist wild!


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Glück ist …

… einen Sonnenuntergang am Meer mit der kleinen glücklichen Familie erleben.20161020_175852

Und einem Gläschen Wein! Okay. Gut. Auch das! :)

 


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Am Meer!

Schön war es.

Klammheimlich haben wir uns ab durch die Mitte gemacht. ;) Deshalb war hier ein klitzekleinwenig Ruhe angezeigt.

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Wir sind spontan für ein paar Tage in die Niederlande (Noord – Beveland) gefahren. Wer sich verkleinern möchte oder einfach mal ausprobieren, wie es sich mit „wenig“ anfühlt, der ist dort in einem kleinen Ferienhäuschen wunderbar aufgehoben und merkt wahrscheinlich sehr schnell, wie gut das tut.

 

ist das nicht zauberhaft. Diese knatschroten Tulpen und das strahlende Grün? Okay ... hier ist nichts in Unordnung.

 

Schon unter diesem Blickpunkt haben wir nur sehr minimalistisch gepackt. Ein kleiner und ein großer Koffer für vier Personen inkl. Bettwäsche. Und dennoch haben wir den kleinen Koffer ungenutzt wieder mitgenommen. O_o Na gut – da wurden dann auch noch die Spiele reingepackt und ein bißchen Klötterkram. Aber dennoch … manchmal frage ich mich, für wen das „Backup“-Klamotten-Paket denn eigentlich  ist?!

Das kleine Eiland mit seinen gefühlten fünf Dörfern ist sehr ruhig. Die Touristensaison hat noch nicht begonnen. Überall hängen bunte orangefarbene Wimpel. Bald ist Königstag. Und in vielen kleinen Ecken findet man viele kleine Kuriositäten. :)

 

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Wir hatten zauberhaftes Wetter und eine glückseligmachende Ruhe. Unsere Buben sind inzwischen so groß, dass sie lange schlafen, sich selbst beschäftigen und sogar morgens Spaß am Brötchenholen haben (yessss!!!). Da schmeckt der Kaffee im Bett gleich nochmal so gut. Ich habe die Zeit sehr genossen. Lange Spaziergänge am leeren Strand. Und die Seele baumeln lassen.

 

Am Abend hatten die Stiefelchen durchaus ihre Daseinsberechtigung. Tagsüber ... eher nicht.

 

So sehr ich Holland manchmal ob des Wetters auf den Mond schießen könnte, so überrascht es mich doch auch immer wieder mit Sonne und Wärme, wenn man sie gar nicht erwartet. Ich habe sofort ein Zuhausegefühl, wenn ich die kleinen Backsteinhäuschen sehe und die Gärten mit üppiger Blumenpracht. Natürlich. Verwegen. Und irgendwie so gar nicht akkurat (meistens) sondern wie ein alter Bauerngarten, der zum Verweilen einlädt.

 

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Heute hat mich der Alltag wieder. Das Haus fühlt sich sehr groß und voll an. Ich selbst fühle mich voll und rund an. :(

 

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Und wieder einmal hinterfrage ich, warum wir alles immer so anhäufen müssen in unserer Überflussgesellschaft. Wozu dieses und jenes? Eine kleine Auszeit in eine reduzierte Welt kann einem schnell erden und mit kleinen Dingen zufrieden machen.

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Mit dem Drachen fliegen die Sorgen davon. 4m Elliot Sigma.

 

Was braucht der Mensch wirklich um glücklich zu sein? ;)


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Liebling, wie war die Woche? #7 & 8

Heute morgen darf ich liegen bleiben. In meinem Bett. Da war ich nun echt gefühlt lange nicht mehr.  Blauäugig wie ich bin dachte ich damals (also vor etwas mehr als einer Woche), dass ich meinen Asus einpacke und einfach mit in den Urlaub nehme. Internetanbindung hat man ja fast überall heutzutage …  nur vielleicht nicht im hintersten Zipfel Hessens. Da hat man anderes zu tun, als das Land mit Glasfaserkabeln zu durchziehen, damit Mensch auch am ruhigsten Zipfel noch per Laptop in die Welt schauen kann …

Deshalb ein Wochenrückblick in fast nur Bildern … und wahrscheinlich das Versprechen, dass ein paar Blogs zum Erlebten folgen werden. Das ist zuviel, um es in einen Post zusammen zu packen.

Here we go …

Getragen:

PicsArt_1381944548810In Woche # 7 hat a) der Herbst Einzug gehalten und b) war es die letzte Arbeitswoche. Zurück aus Tübingen stand gleich am vorletzten Schultag abends eine Fete an. Deshalb das etwas eigenwillige Kleidungsensemble mittig. Aber eins sag ich Euch … die Wanderschuhe sind nach wie vor bequem. Egal zu welchem Anlass man die Botten aufträgt. :D

PicsArt_1382293668325Spieglein, Spieglein an der Wand … im Wohnwagen oder anderswo. Woche #8 musste ich mal wieder feststellen, wie toll es ist, wenn man eine Freundin hat, die ein Faible für Spiegel hat. Die stehen überall herum. Unter anderem auch das Riesenteil … da kann man alles fotografieren. Hammer. Ansonsten war es der Minispiegel im Wohnwagen. Aber eigentlich geht es ja um die Klamottenwahl. *räusper* Herbstlich, dick eingemummelt … am Edersee auf dem Urwaldsteig und von dort quer durchs Ruhrgebiet an die holländische Grenze zu fast sommerlichen 20°C. Ist was schwierig aus dem kleinen Köfferchen heraus zu leben bei solchen Extremen. Hat aber geklappt. Während ich also den Urwaldsteig in dicken Klamottis gewandert bin, war es dann in Holland das T-Shirt mit Fleece. Meist ohne Fleece …

Gegessen:

PicsArt_1381944211637#7 … Maroni, Muscheln, Brokkoli und Nudeln …

PicsArt_1382293880277#8 … im WoWa … das was man so findet, Äpfelchen, Pilze, Pilze … und okay … auch mal einen Döner!

PicsArt_1382293978429und immer noch in #8 – man könnte glauben, sie war doppelt so lang wie die vorangegangenen Wochen: ein leckerer Gemüseauflauf, holländische Frites speciaal, Maroni und … man glaubt es kaum … Pilze. Ich muss dazu sagen, dass die Maronen und auch die Pilze immer selbstgesammelt sind. Ein irres Gefühl (vor allem am Tag danach, wenn man sicher sein kann, dass die Pilze tatsächlich gut waren. CL – es waren Maronenröhrlinge … :’D)

Gelesen:

Endlich die *Hüter der Rose* zu Ende und gleich eingestiegen mit *Das Spiel der Könige* – ebenfalls Rebecca Gablé.  Teil 3 der Waringham-Trilogie. Ich lieb’s …

Gelaufen:

Unfassbar viel. Ich kann Euch sagen, dass mich die Wanderwoche um einiges nach vorne katapultiert hat. Durch Wälder könnte ich stunden lang laufen.  Höchstschrittzahl 17030 … eieiei. Außerdem hab ich beschlossen, langsam wieder mit dem Laufen anzufangen. Also joggen kann man das ja wirklich nicht nennen. Ich hoffe, ich kann den inneren Schweinehund an den Hörnern packen und mit rausschleifen.

Gehört und gesehen:

PicsArt_1382294180113Wenn man in wenigen Tagen vom Edersee und Natur pur umswitcht in die Großstadt rüber nach Düsseldorf und dann auch noch das Land wechselt und mal eben in Holland rumgondelt … sieht man eine Menge. Hier nur ein kleiner Ausblick. Der Rest in Wort und Bild folgt.

Gehört habe ich  Colectivo … eine „viel“mehrköpfige Band aus Düsseldorf. Hört sich ein bißchen an wie die Jazzkantine. Funkt, Hip Hop, Jazz und R’n’B … ich konnte es nicht so ganz zuordnen. ;) Leider hab ich keine Videos von ihnen bei yt gefunden. Hat großen Spaß gemacht. Die Location war zudem interessant. Wir waren in der Eisbar. Fühlte sich dort an wie in einem Iglu. Alles ganz in weiss gehalten und mit Glasbausteinen in blaues Licht getaucht. Ulkig. Das Ganze gehörte an diesem Abend zu dem Perlfisch. Naja … schaut selbst ;)

So – dann lasse ich es in dieser Woche mal etwas ruhiger angehen. Wollen mal schauen, wie es sich entwickelt. Bleibt gesund und startet gut in die Woche! :)