Das Leben ist wild!


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Verschwunden …

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Es hat alles seine guten und schlechten Seiten. Die gute: wir sind in der Lage, Beziehungen einzugehen. Die (manchmal) schlechte: genau das ist der Grund, warum Leiden und Lachen so sehr nah beieinander liegen.

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Der kleine Kater, der uns zugelaufen ist, ist verschwunden. Seit inzwischen 42 Stunden. Ich schwanke zwischen Verzweiflung und arger Verzweiflung. Heute morgen haben wir schon die gesamte Nachbarschaft abgeklappert und den Radius immer größer werden lassen, denn wer weiß, wie weit der Kerl denn läuft. :(

Nix. Nada. Auch am Feldrand und an den Straßenrändern.

Gestern abend habe ich dann darüber nachgedacht, wie schnell man sich auf so ein Tier einlässt. Es gibt mit Sicherheit Menschen, die sagen: „Ist doch nur eine Katze.“ Aber dieser Kater ist zu mir gekommen (ist ja ein Überläufer und hat sich mich ausgesucht), als ich nicht gerade die emotional beste Zeit meines Lebens hatte.

Er hat sich in mein Herz geschlichen und im übrigen in das der gesamten Familie. Ich leide. Ziemlich. Und bin durch den Wind.

Und eigentlich will ich gar nicht weiter drüber nachdenken. Wir können nur hoffen, dass er sich unabsichtlich irgendwo hat einsperren lassen. Vielleicht ist er eingeschlafen und dann war die Garage oder ähnliches zu.

Mehr will ich mir gar nicht vorstellen müssen … :(

So sieht es grad aus. Super Voraussetzungen für ein Wochenende.

UPDATE

Da stell ich doch diesen Post rein … nach Stunden des Wartens …

und ihr werdet es vielleicht nicht glauben, aber

fünfzehn Minuten

später klingelt es an der Tür und die Nachbarin hat den

Kerl auf dem Arm.

O_o

Unfassbar, oder???

Aber froh bin ich natürlich trotzdem!!! :)


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Katerkummerupdate!

Das Wochenende haben wir überstanden. Ganz lieben Dank für all die Daumendrücker und Genesungswünsche an Balou. Ihm muss das Näschen jucken vom ganz vielen dran Denken. Der kleine Kater leidet nicht mehr so arg sehr viel, seit er das Schmerzmittel und die Augentropfen bekommt. Und er lässt es sich auch meist brav verabreichen. Nur die fiesen, fiesen Tabletten, um die Infektion von innen zu bekämpfen, die will er einfach nicht. Da müssen wir echt mit allen Tricks arbeiten.

Heute morgen war ich beim TA mit ihm und er sieht es ganz positiv, aber die Heilung braucht Zeit. Noch sieht man die Linse nicht, da das Äuglein komplett milchig und teilweise noch blutunterlaufen ist. Da ist noch ordentlich Druck dahinter.

Den ganzen Tag trägt er es mit einer Engelsgeduld.

Aber nachts, meine Freunde … nachts geht das hier wirklich rund. *jammer* Zwischen halb fünf und fünf hat er sich wohl soweit erholt, dass der Drang nach draußen zu wollen und nicht das Indoor-Katerklo zu nutzen so richtig groß wird. Und wo geht er dann hin???

Immer auf meine Seite des Bettes. Und wenn davorstehen und jammern nichts hilft, springt er rauf und wandert mich ab. Dann werd ich abgeschlabert und angefiept. Heute morgen hat er sich dann resigniert neben mich gerollt und sich kraulen lassen. Er ist wohl auch wieder eingeschlafen. Die zweite Runde fiepen und kraulen war dann verbunden mit „ich hab Dich lieb, ich fress Dich auf!“ Hausarrest kann schon ganz schön ätzend sein. Und das Indoor-Katerklo benutzt er dann doch wohl oder übel. Ist ja dann doch ein Braver!

Nun. Jetzt bin ich immer noch etwas zerknittert. Aber der Kerl liegt hier und schläft. Suuuuper.

Dafür musste ich heute morgen an anderer Stelle dann doch mal wieder „Tschakka“ rufen: nämlich als in der Dusche ein weiteres Duschgel zur Neige ging. Yes. Jetzt sind es nur noch 1 1/2 in der Plastikummantelung. Es wird. Man muss nur Geduld haben (und sich sauber halten :’D).

Und für die Milchfrontleser: ich bin doch weichgeklopft. Ich hab mir das mal überlegt und wir sparen durch überlegtes Einkaufen so viel, dass ich mir im Moment auch Milch in Glasflaschen leisten kann. Das geht zwar nicht zum Bauern, dafür sparen wir Unmengen an Plastikmüll ein. Und die Milch schmeckt (gefühlt) besser. ;)


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Lass es gut werden …

Ein Tag, der von mir aus nicht sein müsste … ich bin gerade ziemlich aufgeregt und schreibe jetzt einfach, damit ich ruhiger werde und einfach da sein kann für meinen kleinen Kater. :'(

Im August letzten Jahres stand das Kerlchen einfach im Wohnzimmer und sprang auf meinen Schoß. Seitdem hat er sich mein Herz und das aller Familienmitglieder erobert. Im Februar, einen Tag vor meinem Geburtstag, ist er dann ganz meiner geworden. Und ich gehöre ihm. Mit Haut und Haaren.

Heute morgen kam er nach einer durchlebten (und mit Sicherheit furchtbaren) Nacht nach Hause und hat sich unter den Esstisch gelegt … nichts gefressen. Hm. Bei näherer Betrachtung haben wir festgestellt, dass sein linkes Auge komplett milchig ist. Blutunterlaufen … Da rutscht einem das Herz ziemlich in die Hose. Und glücklicherweise hat unser Tierarzt heute offen. Also – den Kater eingepackt und gleich hin. Ich bin ein Nervenbündel.

Es sieht nicht gut aus. Irgendwie hat er sich das Auge verletzt – er hat auch eine Schramme quer über der Nase. Also scheint ihn einer von diesen miesen dicken unfassbar bescheuerten Katern im Revier erwischt zu haben (Entschuldigung – aber ich muss jetzt schimpfen). Und zwar unglücklich. Der TA hat ihm gleich eine Spritze verpasst, Augentropfen ebenfalls und ihn uns mitgegeben. Mit Tropfen, Schmerzmitteln, Antibiose und der Nummer der Augenklinik in Frankfurt, falls es sich verschlimmert.

Schnelles Handeln war angesagt. Es steht auf Messers Schneide, ob er das Augenlicht behält. :'(((

Jetzt sitzen wir hier … ich schreibe und er liegt vor mir auf dem Teppich.

Es ist eine Ironie des Schicksals … ich lieb ihn ja auch, wenn er nur ein Auge behält. Schließlich kenne ich das. Mein Mann hat auch sein Augenlicht linksseitig verloren. Mit elf Jahren. Der Klassiker. Ein Pfeil hat ihn getroffen. Heute weiss ich, wie sich seine Eltern gefühlt haben müssen.

Ich schätze, man kann das nicht verstehen, wenn man selbst kein Tier hat. Ich bin auf dem Land aufgewachsen. Tiere sind einfach da. Man hält kein großes Geschiss um sie. Wenn sie sterben, dann gehört das zum großen Kreislauf des Lebens.

Und dennoch … sie schleichen sich ins Herz hinein, verankern sich fest und geben alles an Hingabe und Liebe, was sie haben. Selbst so eigene Tiere wie Katzen. Und man kann gar nicht anders, als sich zu sorgen und sich zu kümmern.

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Langsam werde ich ruhiger … er schläft. Und gerade stand einer der Revierkater am Fenster und hat nach ihm geschaut. O_o So nah ist dieser Kater noch nie rangekommen. Erstaunlich.

Bitte, bitte … lass alles gut werden …


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Nörgelei!

Wenn ich krank bin (jetzt schmerzt mein Hals nicht nur außen, sondern auch innen … und gehustet hab ich auch die ganze Nacht), dann habe ich die Eigenart zu nörgeln. So. Da könnt ihr jetzt mal grad gaaaar nix dran ändern. Und weil nur ein stoisch ruhiger Kater neben mir liegt, den das nicht die Bohne juckt, müsst ihr das jetzt eben mal ausbaden.

Wisst ihr, was mich ankäst, während ich hier so liege und Zeit zum Nachdenken habe, ist, dass sich meine Bemühungen um plastikfrei in manchen Bereichen so schleichend langsam entwickeln. Das ist vielleicht ein Mist. Im Bad fällt derzeit nämlich schneller der Unterwäsche-Badutilities-Waschlappen-Schrank auseinander als dass ich das ganze Duschgel aufbrauchen kann! Das ist aber auch  schwierig, wenn man zu jeder Gelegenheit Duschgel (auch gern für die ganze Familie) geschenkt bekommt. *argh* („Stimmt – ich hatte vergessen, dass ihr ja kein Plastik mehr wollt“) Glücklicherweise isses grad so heiss … der Sprung unter die Dusche kommt da etwas häufiger vor, man will ja seine Nachbarn nicht geruchsmässig in die Flucht schlagen. Obwohl …

Ich red mir das immer schön, denn im Grunde ist es gut, zu entschleunigen und nicht alles auf einmal zu wechseln. Auch fürs Portemonnaie. Aber trotzdem. TROTZdem!!!

Und dann bringt es mich auf die Palme, dass ich immer noch so viel Klamotten hier rumliegen habe, dass das, was sich hier auf dem Geländer vom Bett tummelt, genauer betrachtet, die dreifache Menge dessen ist, was von meinem Mann da hängt (gelogen … die … 7 fache Menge …) Bei ihm hängen zwei Hosen und ein T-shirt. Pffff … Vielleicht bringt mich auch zum Kochen, dass ich so unorganisiert bin und nie – nie – niemals ein ordentlicher Mensch werden KANN! Ich existiere in meinem kleinen Mikrochaos. Für diese Woche habe ich mir vorgenommen: ich werde Herrin über all diese Kleiderberge. Wo kommt das nur alles her? Ich hab doch gar nichts mehr? O_o

Der Kater hat sanft die Augen geschlossen und ruht immer noch unbeeindruckt neben mir. Ich dachte, Katzen spüren die kleinste Gemütsregung und er flüchtet gleich, ob der Gefahr einer drohenden Dosenöffnerexpolosion?! Wer hat eigentlich dieses Wort erfunden. Nicht, dass ich Mutter, Putzfrau, Heilpädagogin, Vergnügungsministerin, Geliebte, Bügelfroillein und was weiss ich denn alles bin: nein!!! Reicht nicht. Jetzt bin ich auch noch ein Dosenöffner. Ich schätze, Katzen würden einen anderen Namen wählen. Jetzt mal ehrlich. Dosi … noch viel beknackter. Gestatten. Mein Name ist Dosenöffner. Dosi Dosenöffner.

Und wenn ich dann nicht mehr krank bin: wieso finden alle Veranstaltungen inkl. Hochzeitstag (’schuldigung, Schatz, falls Du das liest. Du weisst, ich bin krank und da MUSS ich nörgeln) an einem Tag statt? Und zwar alle Veranstaltungen. Für jedes Familienmitglied. Der eine hier, der andere da, die nächsten beiden wieder hier und am besten das Ganze mit einem Kuchen, in Sportlaune, kunstbegeistert, motiviert, engagiert … und überhaupt! Romantisch! Romantisch hab ich glatt vergessen (’schuldigung, Schatz, falls Du das liest. Du weisst, ich bin krank und da MUSS ich nörgeln – und vergesslich werde ich dann eh).

Ich nörgele ja jetzt nur im Kleinen – von der globalen Erderwärmung fang ich gar nicht an. Man soll ja immer brav vor der eigenen Haustür kehren. Was ich auch brav jeden TAG MACHE!!! Denn seit einer Woche fällt die überdimensionierte Fuchsie täglich fünf mal um, das arme Ding, und im Vorgarten sieht es aus wie Bombe. Gestern habe ich dann im Schweisse meines Angesichts die Fuchsie umgetopft. Schluß mit sinnloser Fallerei. Festgemeisselt steht sie da. So. Basta.

Vor der Haustür wird es nicht besser, denn wenn man krank ist, dann hat man so gar keine Lust auf Hausarbeit. Ein elendiger Kreislauf. Und dann regt man sich auf. Und dann wird man nicht gesund. So. Basta. Nochmal.

Und deshalb. Und weil ich mir jetzt die Puste ausgeht und weil ich langsam nicht mehr „und“ schreiben mag, sondern mich dem Tag stellen werde … brav, zivilisert, unfähig vor Halsschmerzen zu reden … hör ich jetzt auf mit der elendigen Nörgelei. So. Basta. Endgültig.

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„Ich mach Dich gesund!“ Janosch

 

 

„Ich mach Dich gesund“  sagte der kleine Bär

;)

Sag doch mal  „Bouillon“ …


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Circle of life!

Das Leben ist wild. Manchmal sogar im wahrsten Sinne des Wortes. Nur … sind wir uns dessen nicht immer bewusst.

Neulich am Frühstückstisch. Die Sonne scheint als gäbe es kein Morgen. Es ist Wochenende und alle sind entspannt. Kein Stress. Keine Unruhe. Die Terrassentür steht auf. Willkommen Leben.

*

Plötzlich hören wir ein Geräusch. Wie paralysiert halten wir im Kauen inne. Kurzes Aufrichten und erschrockenes Umblicken. Es fiept. In unserem Wohnzimmer. O_o

Mein Blick geht sofort rüber zum Kater, diesem stromlinienförmigen athletischen kleinen Jäger. Dieser sitzt hinter einem Papierkruschelberg und lauert. Und guckt – ebenfalls paralysiert, aber nur kurzzeitig – auf einen kleinen Knäuel am anderen Ende des Papierkruschelberges. „O Gott. Eine Meise.“ – denke ich hektisch. „Kinder, bleibt mal sitzen!“ sage ich ruhig. Genauso gut hätte ich „Auf die Plätze! Fertig! Los!“ rufen können. *Aaaaahhhhh*

Mein Mann hat das überaus zarte Vögelchen gleich hochgenommen. Beinchen angewinkelt und flach atmend lag es da auf der großen Hand. Er hat es rausgesetzt und es ist gleich losgeflogen …

Losgeflogen ist auch ein grauer Schatten. *wuuuuusch* – raus aus dem Haus und pfeilgerade und äußerst schnell und leise ab ins Gebüsch. Meinem großen Sohn entglitten die Gesichtszüge, als der (mistige) Kater mit dem (bedauernswerten) Meisenvogel wieder auf der Terrasse erscheint.

Stolz. Machohaft. Riesengroß. Gefährlich. Tödlich.

„Ich hab keinen Hunger mehr.“ sagt mein Kind und geht nach oben. Die Sonne scheint und dennoch überschatten Wolken das Geschehen.

„Soll ich sie retten?“ fragt mein Mann. „Dann musst Du sie umbringen.“ antworte ich. Ich bin da pragmatisch. Zum jetzigen Zeitpunkt ist Mitleid in Form von „leben lassen“ nicht mehr angebracht. Der Kater ist ein verflixt guter Jagdgeselle. Himmel auch.

Die Gemütswolken werden immer dicker und grauer während das kleine Vögelchen auf unserer Terrasse vom Kater beobachtet die letzten Atemzüge tut. :(

Irgendwie ist das Frühstück beendet. Keiner hat mehr so recht Appetit. Von Hunger ganz zu schweigen. Ich gehe auf die Terrasse und wickle den kleinen Kerl achtsam in ein wenig Zeitungspapier. Akkurat gefaltet, um ihn nicht zusätzlich zu verletzen … Einfach in die Tonne schmeissen finde ich äußerst erbärmlich. Der Wunsch, den kleinen Vogel auch jetzt noch zu schützen, ist groß.

Dann gehe ich zu meinem großen Sohn, der lauthals schluchzend im Bett liegt. Er weint und weint und weint … leise setze ich mich zu ihm aufs Bett und wir reden. Darüber, dass Mäuse fangen noch mal was anderes ist, aber dennoch nicht weniger grausam. Über den Unterschied vom darüber Hören und dem Miterleben unschöner Dinge. Über den Kater und über den Vogel. Darüber, dass das Leben einem Kreislauf unterliegt und jedes Lebewesen dort seinen Platz hat.

Wir reden also über das Leben und den Tod. Und ich wünsche mir sehr, dass sich mein Sohn diese Sensibilität gegenüber dem Sein in all seinen vielfältigen Darstellungsformen bewahrt. Gerne …

ein Leben lang.

Die Trauer bleibt mir nicht lang erhalten. Da ist ja noch ein zweiter Sohn. Ein wenig jünger und noch nicht angekommen in der Realität dieser ach so wilden Welt. „Mama. Machst Du ein Foto?“. „Von wem?“. „Na – von dem Kater und der Meise.“  … „Für was?“ (im Kopf blinkt laut das Logo der „B.ild“-Zeitung)

„Mach doch mal ein Foto und schick es dem Herrn S.“ (seinem Lehrer) „Öhm.“

„Dann können wir es uns in der Klasse auf dem Whiteboard anschauen.“ Zeit, für Mama, mal zu intervenieren. „Schatz. Das mache ich nicht. Der kleine Vogel ist außerdem schon längst beerdigt. Ich glaube nicht, dass das eine so gute Idee wäre.“

Jetzt stelle ich mich auf lange Diskussionen ein. Aber …

„Gut.“ sprach’s und geht von dannen. O_o

 

Das Leben ist wild. Irgendwie.


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Projekt 52#12

Geht es Euch auch so? Zieht es Euch auch mit aller Macht nach draussen? Mich wie verrückt. Ich sauge die Sonnenstrahlen auf und ärgere mich, wenn es dennoch so fröstelig kalt ist. Aber … er kommt. :)

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Ich liebe den Frühling, ist er doch der Vorbote der warmen Jahreszeit und Glücksbringer in vielen bunten Farben. Wenn ich nicht noch tausend andere Dinge zu tun hätte … ich würde meine Zeit im Garten im Liegestuhl inmitten von all dem satten Grün und seinen bunten Farbtupfern verbringen. Aber bis ich dahin kam … passierte noch einiges.

Am Montag war ich zum ersten Mal mit dem Kater beim Tierarzt. Er ist ja ein kleiner Spanier und meine Nachbarin sagte mir, dass er wohl noch nicht alle Impfungen durch hat. Also – gleich zum Checkup mit dem Kerl. Dies lief ziemlich problemlos. Er ist einfach ein gutmütiger kleiner Kerl. Alles gut überstanden … bis … ja bis er nachmittags plötzlich eine dicke Backe hatte! O_o Na super! Wieder beim Tierarzt angerufen und wieder konnten wir gleich vorbei kommen. Die zweite Autofahrt fand er schon nicht mehr soooo toll und den Tierarzt plötzlich mit Spritze Nr. 2 auch nicht mehr so prickelnd. Diagnose: keine Nebenwirkung der Impfung wie von mir befürchtet sondern ein kleiner Kampf mit einer dicken Hummel, die ihn dann ratzfatz in die Backe gebissen hat. Der Sommer kann ja heiter werden. Hoffen wir mal, dass er draus gelernt hat.

Dann war ich – ebenfalls zum ersten Mal – auf der Suche nach Alternativ-Produkten für die Körperpflege. Spannend. Ich war im „Lush“. Ein Laden, in dem man plastikunverpackte Produkte wie Shampoo und Körperseifen und ähnliches bekommt. Ein Shampoo und einen Badezusatz habe ich mitgenommen. Das Shampoo riecht superlecker nach Jasmin. Bei all der Auswahl fand ich nicht viele Seifen gut riechend. Bin da aber auch sehr eigen. Das meiste hatte etwas von Rosa-Blubber-Duft oder wie Kräuterbeet unter der Erde. Nein – besser … der Geruch von feuchten Fussballschuhen, an denen noch Gras dranhängt.  Nicht so verführerisch.

Den Rest der Woche habe ich nur draussen verbracht. Der Garten ruft mit aller Macht. Und möchte gehegt werden. Bei Sonnenschein kein Thema. Mit einem neugierigen und jagdbegeisterten kleinen Kater etwas anstrengend. Jedes Rascheln animiert zu tigerartigen Anfällen und Kampfeslust, wo immer sich das gegnerische Schere-Frauchen-Gespann befindet. Am Ende musste ich ihn einsperren, sonst würde ich heute noch schneiden … :D

Und in den Wald ging es auch … was ich dort gemacht habe, erzähle ich Euch später. Das braucht einen gesonderten Blog. :)

Die Woche abgerundet haben wir mit dem ersten Flohmarktbesuch des Jahres. Ich suche ganz dringend eine sehr, sehr große Steingutschale oder Schüssel. Gefunden habe ich weder sie noch neue Eierbecher. Dafür einen kuriosen Schuhverkäufer mit geschätzt dem Inhalt eines Schuladens. Womit bewiesen wäre, dass Schuhe eindeutig immer im Rudel vorkommen. Meins wäre es nicht. Ich kaufe ja schon viel und gerne Second Hand, aber bei Schuhen hört das auf. Brrrrrrr …

Ihr Lieben – ich begebe mich zufrieden und müdig zur Ruh. Morgen beginnt die letzte Woche der Plastikchallenge. Aber ich habe das Gefühl, noch ganz am Anfang zu stehen, trotz dass ich schon sehr weit vorangekommen bin. Im Grunde genommen kann man sagen, dass der März dem Ausschleichen und Informieren und dem Recherchieren vorbehalten war. Empirisch exakte Müllmessungen sind hier schwierig. Ich habe zwar gewogen, aber ich schätze, dass das April-Ergebnis wesentlich besser wird. Dann fallen die Zusatzentsorgungen nicht mehr so ins Gewicht. :)

Startet gut in die Woche … wo auch immer ihr seid!


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Projekt 52#7

Die vergangene Woche stand im Zeichen des großen „G“! Geburtstage. Also ehrlich, wenn mir jetzt noch einer ein Stück Kuchen anbietet, dann weiss ich nicht mehr, was ich tue. Es ist zwar schön, zu feiern, aber irgendwann isses auch mal gut. :’D

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Der Kater ist inzwischen schon fast eine Woche bei uns. Das er ein Streuner ist, kann ich so gar nicht behaupten. Jetzt, wo er weiss, dass er bleiben darf, tut er dies auch. :) Er geniesst sichtlich sein Leben. Die Frage ist jetzt nur, wie kann man eine Katzenklappe integrieren, so dass ich nicht dauernd schauen muss, wann er raus und rein will. Raus ist ja das kleinste Problem.

Wie ich schon im letzten Post geschrieben habe, gab es viel zu feiern. Jeden Tag und manchmal sogar zweimal. Einmal davon auch für mich. :) Da ich letztes Jahr genullt habe, war ich dieses Jahr komplett entspannt. Es geht nichts über Freunde, die das genauso sehen. Man sitzt in gemütlicher Runde am Tisch und bedient sich nach Herzenslust an Käse und Würstchen und all so was. Abschneiden, reinbeissen.  Die Geschenke waren ebenfalls wundervoll. Unter anderem hat mir mein Sohn eine Herzkette geschenkt, die er selbst angefertigt hat. Er hat das Herz ausgesägt und geschliffen und schlußendlich angesprüht. Es ist toll. Ein neues rabenschwarzes Schätzchen habe ich auch bekommen. Mein kleiner Asus ist inzwischen komplett ausgenudelt. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich ihn auch noch weiter genutzt, aber mein Mann konnte das latente Genörgel wohl nicht mehr ertragen. :P Und so hat er zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, der Schlingel. Aber einfach ist es nicht. Die neue Windows-Wischoberfläche ist schon sehr speziell und mir wurde am Anfang grottenübel. Dieses Hin- und Herwischen macht mein Hirn wohl nicht so ohne Weiteres mit. Ist ja auch klar, mir wird ja eh überall, wo es schaukelt, schlecht. Wieso sollte es hier anders sein?

Eins der tollsten Geschenke ist ein Essensplaner. Manch einer wird sich jetzt fragen, warum das! Aber ich liebe solche kleinen Essentials. Meine Schwägerin hat sowas am Kühlschrank und einen Einkaufs“zettel“ auch. Ich war schon immer neidisch darauf und sie hat mir jetzt auch einen handgefertigten Plan geschenkt. Juhu!!!

Einen neuen Eintrag in der Bücherliste gibt es ebenfalls: „Bußestunde“ von Arne Dahl. Sehr gutes Buch!

PS. … grad werd ich etwas irre. Unsere Nachbarin und Balous ehemalige Besitzerin klingelt gerade. Nun – wäre ja auch kein Problem, aber das tut sie etwas zu oft in der letzten Zeit. Und immer bin ich noch im Schlafi. Ich bin kein Morgenmensch und vor 9.00 Uhr funktioniere ich zwar, aber deutlich reduziert. Es sei denn, ich muss aus dem Haus, ansonsten trifft man mich auch schon mal im Schlafi an. Irgendwie wird mir das grad zu anstrengend. Der kleine Kerl kann ja da ruhig auf der Terrasse sitzen. O_o Wie ich das Problem angehe (oder ist es noch keins und entwickelt sich erst dazu), muss ich mir noch überlegen.