Das Leben ist wild!


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Charity Shopping!

Eine Bekannte von mir engagiert sich sehr für die Organisation „Childaid Network„.

Aus diesem Grund erreichte mich vor einigen Wochen eine interessante Einladung zu einem Shoppingnachmittag in der Villa Clementine in Wiesbaden.

Ein wenig hin- und hergerissen war ich ja schon, kaufe ich doch schon seit einigen Monaten so gut wie gar nichts mehr aus purer Shoppinglust heraus. Aber dies hier war und ist ja für einen guten Zweck. Unterstützenswert finde ich. :)

Sandra hatte zu diesem Zweck nun schon das dritte Jahr in Folge diverse Firmen angeschrieben, von denen einige sehr gerne Kleidung kostenfrei zur Verfügung stellten, die dann für den guten Zweck verkauft werden durften. Aber auch private Kleiderspenden wurden angenommen. Alle guten Helferlein (inklusive der musikalischen Untermalung des Shoppingerlebnisses vom Mann am Klavier) waren ehrenamtlich tätig.  Und die intensiven Vorbereitungen des Projektes, die schon im Januar begannen, haben sich ausgezahlt …

Was ist der gute Zweck?

Der Erlös des Charity-Shopping-Events kommt Kindern in Assam zugute. In Guwahati, das in der Teeregion Assam liegt, werden Heime unterstützt, die von Patern der Salesianer Don Boscos geleitet werden. Kurz:

19 Kinder können ein ganzes Jahr beschult werden. Sie bekommen eine Unterkunft, Kleidung, Essen, ärztliche Versorgung und eine liebevolle Betreuung. „Alles drin.“, wie mir Sandra heute morgen stolz schrieb. Ein tolles Ergebnis.

Was war los in der Villa Clementine?

Begrüssung der an die 100 kaufwilligen Damen (ja … ich glaube die Zahl der anwesenden Männer lag unter 10 … der Pianist und auch der Fotograf eingerechnet)

 

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Unfassbares Gewimmel – egal welches Alter. Es war für jede was dabei. :)

 

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Nach dem Ansturm. Es ist noch einiges übrig geblieben, das nun seinen Weg über verschiedene Verkaufsportale finden wird. :)

 

Achtsamer Umgang ist nicht nur ein Thema, welches sich in Sachen Plastikmanagement oder aber dem ganzen Chemieschrott widerspiegelt, welchen wir tagtäglich durch unsere Abflüsse jagen.

Achtsamer Umgang schließt für mich inzwischen auch den Einkauf von Kleidung ein. Wenn wir ehrlich sind, leben wir auch hier oft im Überfluss. Die schockierende Zählung meiner Schuhe (da bin ich wohl ganz Frau) ergab … nach Aussortierung die stattliche Summe von ca. 50 Paar Schuhen. Meinen Kindern habe ich das Versprechen gegeben (Oh Mama …), in 2014 keine Schuhe mehr zu kaufen. Und 2015 kann ich wahrscheinlich auch dranhängen … urgs. Im Kleiderschrank selbst habe ich ja inzwischen glücklicherweise ziemlich reduziert.

Nunja – ich habe am Sonntag einige Teile eingekauft. Wohlwissend, welchem Zweck das Geld zugute kommt und auch etwas schon mal Getragenes war dabei.

Gerade im Hinblick auf die Tragödie in Bangladesh, die dazu aufruft, genauer hinzuschauen beim Kleiderkauf, sollte uns sensibel machen für das, was wir auf der Haut tragen …

 

und zu welchem Preis.


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Sixfeetunder – und davor!

Es ist wie ein sich immer schneller drehender Wirbel. Beginnt man an einer Ecke nimmt das Ganze eine unfassbare Eigendynamik an. Am liebsten würde ich mich vor all dem medialen Input komplett abschotten.

Dann wäre mein Leben rein kulinarisch gesehen wahrscheinlich breit gefächert  und ich wäre so stark konserviert,  dass meine Lebensspanne bis an die 100 Jahre reicht. Locker. Und wenn ich dann unter der Erde bin, ist meine Haltbarkeit noch lange nicht aufgehoben. Neeeeiiiin! So durchdrungen von all den Beigaben in Lebensmitteln und deren Verpackungen sowie gut eingetütet in mein neu gekauftes und mit Weichmachern durchsetztes knallrotes Baumwoll-Sixfeetunder-Outfit, würde ich noch jaaaahrelang meine Umwelt erfreuen, bis es endlich hieße: Asche zu Asche, Staub zu Staub, Pestizid zu Pestizid, Mineralöl zu Mineralöl …

Ja – aber … wieso sterbe ich überhaupt??? Ich hab doch supergesund gelebt!!! Schauen wir doch mal auf das erfüllte und gesunde Leben zurück und gehen wieder von unter der Erde auf über die Erde. ;)

Lebensmittel! Irgendwann – so mit Anfang 40 fing Frau trixen an, sich vermehrt Gedanken um all die Lebensmittel, die ihre Familie ernähren sollten, zu machen. Achtsam war sie ja schon immer. Und auch naturverbunden und bewusst. Aber dazu später. Die Lebensmittel werden vornehmlich ohne Verpackung gekauft. Das geht bei Obst und Gemüse z.B. auf dem Wochenmarkt ganz gut. Bei Fleisch, Wurst, Käse … njaaa – das ist nicht ganz so einfach. Aber von Supermarkt zu Supermarkt gibt es auch dort erhebliche Unterschiede. Von z.B. in Plastikfolie eingepackt und abgewogen dann einfach nochmal in ein Plastiktütchen gegeben bis hin zu der etwas freundlicheren Variante mit in Papier-Folie einwickeln und in nur Papier einpacken. Eigenverpackung nur in dringenden Ausnahmefällen. O_o Das sogenannte Lebensmittelhygienegesetz ist da ja schlau: kein Schmutz von vor der Theke nach hinter die Theke. Achso …

Und Frau trixen freut sich enorm, wenn sie mal was findet, was nicht in Plastik verpackt ist. Nudeln zum Beispiel. Nur im Karton. Ein paar Tage war sie glücklich. Doch im Karton sind – wie sie jetzt dank medialer Information weiss – Druckerfarben, die nicht im Karton bleiben. Von 4 Tropfen enthaltenem Mineralöl bleibt einer im Karton. Der Rest … yammi – verfeinert die Nudeln. Oder was auch immer. Und jetzt wird es ganz schräg. Denn um sich vor diesen schädlichen Einflüssen zu schützen, ist es besser, man nimmt (ohne Witz) PET – Verpackungen.

Sport! Klar macht unsere trix auch Sport. Mal mehr,  mal weniger intensiv. Aber die Essentials liegen auch in ihrem Schrank. Diverse Laufhosen, Funktionsunterwäsche, Wandersocken, Regenzubehör. Hier muss man sagen: nicht alles, was superteuer ist, ist auch supergesund. Aber selbst in Baumwollhemdchen stecken oft schon irgendwelche Weichmacher drin. Da sie viel wandert, rüstet sie sich auch gut aus. Jetzt ist sie gerade sehr froh, keine Bekleidung oder Schuhe von Mammut zu haben. Was kloppen die da alles rein??? Und bezahlen sollen wir gleich doppelt dafür.

Im Hier und Jetzt schüttel ich gerade meinen Kopf. Was ess ich denn nun? Und soll ich doch besser nackt herumlaufen? Akzeptieren muss ich wohl einen Großteil dessen, was in der Welt so vor sich geht. Die Welt ist im Wandel und ich ahne immer mehr, dass wir irgendwann wieder im Mittelalter, wenn nicht sogar noch viel früher angekommen sind. Prophezeihe ich schon seit 15 Jahren. Wenn die hochtechnologisierte Welt sich plötzlich ergeben muss und der Mensch innerlich mutiert und äußerlich umweltfest eingepackt ein zehnfach verlängertes Plastikleben führt. Wieso immer mehr? Und wieso immer haltbarer (oder pseudohaltbarer … aber ich fang jetzt nicht auch noch mit Elektroschrott an)?

Ich fühl mich veräppelt! Und möchte doch zu gern mal wissen, wie ernähren sich denn bitte die Hersteller dieser latent „vergifteten“ Lebensmittel? Und wie schützen sie sich vor Regen?


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Liebling, wie war die Woche? #15

Der Countdown läuft. Die vergangene Woche war essenstechnisch gesehen ein Desaster. Ich bin hochgradig gefrustet und muss – muss – muss was unternehmen. Sonst war echt alle Disziplin der 25kg Abnahme  für die Katz. Aber ich krieg es einfach nicht hin. Puh … :(

Und bis zum Jahreswechsel seh ich da auch kein Lichtlein noch so klein am Horizont. Da muss ich jetzt wohl durch. Schadensbegrenzung.

Gegessen:

PicsArt_1387199745423Esperimentell war sicherlich die Wirsingsuppe (Rezept aus der Landlust) – kann man mal essen … muss man aber nicht. ;) Die Woche stand im Zeichen der Weihnachtsfeierei. Mit meinen Mädels war ich lecker essen und im Job gab es auch eine Feier. Ich hab nur leider das Fotografieren verpasst. O_o Um wenigstens ein wenig auszugleichen, gab es ansonsten viel Gemüse und Fisch und Quark und so ein Gedöns.

Getragen:

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Mich friert immer so. Deshalb bin ich meist mit Strickjacke oder Schal unterwegs. Überhaupt ist das eine sehr mummelige Jahreszeit. Uuuund ich dachte, ich knips mal nicht vorm Spiegel. :)

Gelesen:

Mir läuft die Zeit davon. Ich komm gar nicht zum Lesen, weil ich abends hundemüdig ins Bettchen falle. Somit bin ich immer noch beim „Lied von Eis und Feuer“. Ach halt … klar hab ich was gelesen: Weihnachtskarten. Die trudeln gerade aus ganz unerwarteten Ecken ein. Schön – mir freue sich. :)

Gehört:

Ally Macbeal … *A very Ally Christmas* Meine ganz persönliche Weihnachtsbegleitung.

Geraten und gelacht:

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Ach Mist – ich hätte es vorher vergrößern sollen. Mir glaubt ja keiner – und deshalb frage ich Euch: Wer ist der Pizzabäcker. Guckt mal, ob ihr das Gesicht vergrößern könnt. :’D Ich bin gespannt auf Eure Antworten.  Ob und wen ihr da seht.

Gefreut:

PicsArt_1387199872489Über einen leeren Kleiderschrank. Über Zeit mit der Familie während der Weihnachtsausflüge. Hier war eine Mammutausstellung. Meine Herren, waren die doch groß. Über die täglichen Botschaften meiner Teebeutel. Und darüber, dass ich einfach mal einen Wein aufmache, hinterher google, was das denn jetzt für einer ist und feststelle, dass ich einen 34 Euro Wein mit Sicherheit nicht im Bett trinken würde, wenn ich vorher drüber nachgedacht hätte. Das Leben ist zu kurz, um Dinge so lange ungenutzt aufzubewahren. ;)

Eine Woche noch … dann stehen die Ferien ins Haus und damit auch der Urlaub in den Bergen. Der Wilde Kaiser ruft ganz laut und ich freu mich sehr. Also dann … eine neue Woche … neues Glück.


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Liebling, wie war die Woche? #14

Tja – ihr Lieben … das Jahr neigt sich dem Ende zu. Kontinurierlich bleibe ich meinem Wochenrückblick treu, auch wenn die Fotos manchmal etwas spärlich sind. ;)

In der vergangenen Woche bahnte sich ein kleines bißchen Kranksein den Weg zu mir. Interessanterweise hab ich den Schnupfen mal einfach so ausgelassen und was mit Halsschmerzen begann, wuchs sich zu einer netten Einheit Bronchialasthma aus. Am Freitagmittag hat es mich dann mal eben aus den Latschen gehauen. Kopfschmerzen wie bei einem Migräneanfall (kenn ich gar nicht) – mir war sowas von schlecht, dass ich nur mit Müh‘ den Weg zum Bad geschafft hab. *würx* Mein Mann hatte gerade Mittagspause und dachte, er kommt mal vorbei … um dann festzustellen, dass seine Frau halbtot auf dem Bett lag. Füsse hingen noch runter … weil ich es nicht geschafft hatte, die Schuhe auszuziehen. Bei näherer Betrachtung war das Ausmaß doch – öhm – etwas größer und so sammelte er die Wasserkästen vor der Haustür ein – ebenso wie das Portemonnaie (wir wohnen ja glücklicherweise in einer ruhigen Gegend), die Daunenjacke im Flur hat er brav aufgehängt – die lag mitten im Weg. Die Einkaufstasche hatte ich zwischen Haustür und Küche irgendwie abgestellt und den Rest hab ich grad vergessen … hm. Na – egal.

Nach zwei Ibus und zwei Stunden strikter Bettruhe hatte ich mich berappelt – ging ja nicht anders. Aber Teile meines Tagesplans hab ich einfach ausgelassen. Doch es gibt Dinge, die frau tun muss – egal wie …  den Auftritt des Jüngsten auf dem W-Markt z.B. – unglückliches Zusammentreffen von Krankheit und Showbiz. Doch nun …

Gegessen:

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Unten rechts … ein fixes Essen auf der Arbeit, als Beilage drei Telefone! Die Frikos sind nur mit Tartar. Besser ist das. Unten links – selbstgemachte CW. Oben rechts dann mal gesund gemischt. Ich steh total auf Nudeln-Brokkoli. Das ist eine geniale Mischung. Und oben links dann mein Highlight heute morgen. Ich war nämlich etwas traurig, dass ich im Bett besser liege als am Frühstückstisch zu sitzen, also bekam ich mein 2.Advents-Frühstück-Spezial! :) Mit Kerze und W-Serviette. Hach …

Getragen:

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Im Moment sieht man mich mit Schal, Tuch und allem, was den Schwanenhals wärmt. Ich trag ja eher uni … aber ich fand das T-Shirt klasse. :) Ich bin wirklich in Weihnachtslaune. Rechts auf dem Foto – man sieht es kaum, trage ich eine Anstecknadel – ich bin quasi eine Adventskalendertrix. Die Buttons hab ich im letzten Jahr gekauft und finde es prima, sie zu recylen. Jeden Tag ein neuer Button mit der aktuellen Zahl!

Gelesen:

Ich mache gerade mit dem „Lied von Eis und Feuer“ weiter. Also eins muss man sagen: der Kerl hat echt Ausdauer. Richtig klasse waren die Bände 3-6 … glaube ich. Das geht schon mal verschütt. In weiten Teilen hätte man die Bände kürzen können und was mich richtig geärgert hat ist, dass in einem oder zwei Bänden die Charaktere einfach mal pausieren. So etwas mag ich nicht, denn bei einem so dicken Epos entwickeln sich zwangsläufig Vorlieben und man will wissen, wie es weitergeht. Da das Buch eine sogenannte Point-of-View-Erzählweise hat, fällt das Zusammenführen von Handlungssträngen teilweise weg oder es kam noch nicht dazu (wir haben ja alle Zeit der Welt …).Ich halte aber durch. ;) Weil der Autor gut schreibt.

Nunja – das Motto ist  Programm: „Der Winter naht …“ mal schauen, wie kalt er wird.

Dann lese ich gerade die aktuelle „Neon“. Ich mag sie ganz gerne. Und zu alt dafür finde ich mich auch noch nicht, auch wenn man merkt, dass sie doch sehr auf das studentische Alter ausgelegt ist. Beautykillefitz sucht man dort wohl vergeblich. Es sei denn, es ist politisch oder sozialkritisch in einen Artikel zu pressen.

Gehört:

Meinen beiden Kinder bei der Hausmusik. *stolzgeschwelltemamabrust* :)

Gefreut:

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Über makellosen Eischnee. Wow – ich find das immer wieder beeindruckend. Über meinen Lindt-W-Kalender. Zu den kleinen Schokoladenüberraschungen gibt es jeden Tag ein Sprüchlein. Ich steh auf sowas. Damit kriegt man mich immer. Über den kindlichen Glauben an den Weihnachtsmann. Ein kleiner Ausschnitt gefällig? „Mama, ich weiss, wie der W-Mann das macht, dass er allen Kindern gleichzeitig was bringen kann!“ – „Achja?! Wirklich?! (erstaunter Blick, Augenbrauen hochgezogen)“ Ich erwarte jetzt die zwangsläufig kommende Antwort, dass es den W-Mann gar nicht gibt. Schade, eigentlich. „Aber klar. Zauberei. (theatralische Pause) Er hält einfach die Zeit an!“ Tja… alles hätte ich erwartet , aber dass es soooo einfach ist. :D Kinderglaube ist unerschütterlich. Im Zeitalter von Starwars und Harry Potter (wobei er dafür noch zu klein ist)  kommen ganz eigene Komponenten dazu. „Wer hat Dir das denn erzählt?“ – Achselzucken: „Der Papa!“ Und auch dieser Glaube ist allmächtig. ;) Wir Eltern sind Superhelden. Irgendwie. :)

So – und nun verkrümele ich mich wieder unter die Decke. Ausruhen. Gesundwerden. Ach … da fällt mir noch was ein:

Gesundung:

Ich nehm sie ja – aber ich versteh eines nicht. Sie helfen prima und ich muss kein schulmedizinisches Antibiotikum nehmen. Die Rede ist von

Angocin ist rein pflanzlich und ich falle nicht in die komplette Krankheitsspirale. ABER ich nehme davon ja auch gerade 5 x täglich 4 (VIER) Tabletten. Heisst – ich habe zwei Riesenpackungen Tabletten hier. Warum um alles in der Welt kriegt man die Inhaltsstoffe nicht in 1 (EINE) Tablette??? Meinetwegen auch zwei. O_o Nein – VIER! Ich versteh es nicht … ehrlich! Vielleicht liest das ja der Hersteller und kann mir die Frage beantworten. ;)

Und nun – ab unter die Decke, frau trixen. Gesundwerden! :)


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Liebling, wie war die Woche? #13

Viel! So war die Woche. Viel! Vor allem das Novemberprojekt „Schubladendenken“ hing wie ein Damoklesschwert über mir. Ich neige dazu, alles jetzt und gleich zu wollen und kann mich recht schnell für eine Idee entflammen und möchte sie natürlich dementsprechend gleich umsetzen. DAS GEHT NICHT!!! Zumindest nicht mit Schubladen, die entrümpelt werden wollen.

Geräumt:

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Oben seht ihr den letzten Akt meiner Novemberentrümpelung. Diese Bank ist ein andauernder Ablageplatz und irgendwie … schafft mich das. Ja- ich gebe zu. Im November hatte ich keinen Nerv mehr dazu, aber mit vereinten Kräften haben wir gestern morgen das Teil abgeräumt, alles richtig verstaut oder entsorgt. Ich habe gleich meine Tischdeko drauf gestellt – dann ist gewährleistet, dass es erst einmal eine Weile genauso bleibt. HA!

Geweihnachtet:

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Eine weitere ungeplante, aber doch wohltuende Minimalisierung des Weihnachtszubehörs. Mit Kindern ist Weihnachten eben eine ganz andere Welt. Da sammeln sich selbstgebastelte Herzensstücke im Laufe der Jahre an. Eine Armada an Papiersternen, eine Fimo-Krippe und so weiter. Aber man kann es auch im Zaum halten und nur die wirklich wichtigen Dinge behalten. Oben rechts sind Erbstücke, die bestimmt schon 50 Jahre alt sind. Unten rechts – die Ansammlung vor der Zuordnung in Mülltonne und Co.

Getragen:

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Ihr habt mir echt gedanklich im Nacken gesessen. Mein einziger Gedanke war: „Farbe“! :’D Und ganz links sind übrigens meine leckeren Rentierleggins. Hach sind die kuschelig!!! :)

Gegessen:

Ich bin grad irritiert, weil ich keine Fotos auf meinem Samsung finde. Hmmmm … aber ich sag ja, es war alles was viel diese Woche. Aber was habe ich gegessen. Gemüsesuppen, Salat, Raclette. Und die üblichen Verdächtigen in der Weihnachtszeit: mal ein Stück selbstgemachten Stollen (ohne Marzipan und diese ekeligen Zitronat- und Orangeat – Knödel.) und Spekulatius. Tüdeldü.

Gelesen:

Nix. Außer Rezepte. Der Schwedenkrimi hat mir eine Lesepause eingebracht. Ich bin ratlos, was ich jetzt lesen soll … na dann dreh ich den Spieß doch mal rum. Ideen? „Die Klasse? Irgendjemand?“ :D

Gehört:

Geht nur in der Vorweihnachtszeit. „The reindeer section“ – Son of evil reindeer. Die CD ist
ein Mitbringsel vom letzten Schottlandurlaub. Mit in dieser „losen“ Band ist zum Beispiel ein Bandmitglied von Snow Patrol … neben weiteren knapp 30 Leuten.

Gefreut:

Darüber, dass ich keine Anzeichen einer Winterdepression verspüre. Meine Heilpraktikerin hat mir eine Dauernadel gesetzt, damit ich nicht runtergezogen werde. Aber ehrlich gesagt: mir macht das Leben gerade (mal abgesehen von solchen Situationen gestern) große Freude. :) Himmel – kein Vergleich zum Mist vom letzten Jahr. Und weiter freue ich mich, dass ich nicht zunehme. Ich schätze, irgendwie spinnt mal wieder die Schilddrüse, aber auch das kommt gerade durch Akupunktur wieder ins Lot. Fein.

Kommt gut durch die Woche … ich hoffe, die ersten Schneeflocken zeigen sich bald. Kurz, ganz kurz hat es mal geschneit, an dem Tag, an dem es durchgängig -5°C waren. Wahnsinn, oder? O_o


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Liebling, wie war die Woche? #12

Während der vergangenen Woche fiel es mir schwer, Bilder zu schießen. Meine Gedanken sind zunehmend bei der Reduzierung des Alltagsschrotts und jahrelanger Altlasten. Die Schubladendenkaktion nimmt Form an und ich bin fast durch damit. Soviel Pröll … Himmel hilf.

Achja – und ich stell mal die Reihenfolge um. Ich finde es grad ziemlich blöd, dass immer meine Getragen-Fusselsbilder im Reader zu sehen sind. O_o

Gegessen:

PicsArt_1385320338286Leute, die schönste Zeit des Jahres, was das Essen anbelangt, hat begonnen!!! Raclette-Zeit. :) Ich ess das allerdings sehr minimalistisch nach schweizer Art. Noch nicht mal Silberzwiebeln brauch ich dazu. Mir ist dieser überladene Firlefanz mit 100 Töpfchen zu viel. Oooooh und wir haben traditionell Thanksgiving gefeiert. Ja – ich weiss – viel zu spät. Aber es ist immer die Frage, wann der Truthahn aus USA angeflogen kommt. Andere Geschichte. Auf jeden Fall war es soweit: 11 kg Truthahn. Und leckere selbstgemachte Knödel und Rotkraut. Und die Sauce … ich werde nie verstehen, wie man, um so etwas zu kochen, vier Stunden in der Küche steht. Aber legga war es. :)))

Getragen:

PicsArt_1385320540528Tja. Was soll ich sagen? Lagenlook. Unterhemden (ich werd alt). Schals. Grau. Winter halt.

Gelesen:

Also ich versteh das nicht. Da habe ich doch letzte Woche den absolut vielversprechenden 1. Teil einer Krimireihe gelesen. Hjorth und Rosenfeldt. Dieses Mal der zweite Teil: „Die Frauen, die er kannte“. Ehrlich? Man kann – man muss aber auch nicht. Ich war ziemlich enttäuscht – zumal ich soviel detaillierte Gewalt eh verabscheue. Und dann scheint sich dieses Ermittlerteam zu unfähigsten in ganz Schweden zu entwickeln. Die Autoren scheinen dies mit ellenlangen Beschreibungen und irgendeinem uninteressanten, aber auspalaverten Killefitz verdecken zu wollen. Nee. Neeeee. Das war nichts. :(

Gehört:

Den Oktober-Podcast von Simon Drosten. Sooooo wundervoll.

Gefunden/ gefreut:

PicsArt_1385320606492Während meiner Frauenzimmeraktion habe ich einen eingepackten Glückskeks gefunden. Ich esse diese Dinge ja nicht, aber ich find sie trotzdem ulkig und man weiss nie, was man darin findet. Inmitten dem Chaos innegehalten, die Packung mutig aufgedrisselt und dem Gekrümel (der lag wohl schon was länger … hust) sein Geheimnis entlockt. Ist das nicht ein passender Spruch für mich? Ich alte Erzählnudel. :) Und … und … auf dem Bild rechts habe ich einen Yogi-Tee (ich glaube, es war ein Frauenbalancetee) getrunken bei meiner Heilpraktikerin. Ist das nicht ebenfalls wundervoll? Verliebe Dich in Deine Würde!!! Ja! JA!!! :)

So – und nun – rasch in den neuen Tag gestartet. „Es ist saukalt da draussen. Wo sind wir hier? Miami Beach? Woooohl kaum!“ 1.9° zarte Grad lassen mich frösteln. Einzig allein der wunderschöne Sonnenaufgang und der stahlblaue Himmel zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht. Okay … und der Milchkaffee, den ich gerade noch im Bett geniesse. Büroarbeit lässt sich ja netterweise an vielen Orten erledigen. :D


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Liebling, wie war die Woche? #11

Jetzt beginnt für mich die schwierige Jahreszeit, denn ich bin ein melancholisches Winterkind. Im Februar geboren und mit einer dunklen Affinität für den Winter. Puh. Aufpassen Frau trix. Alles beginnt zu ruhen. Meine Speisetafel wird von Suppe dominiert und ich bin fast immer mit Schal unterwegs. Und müde bin ich auch …

Getragen:

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Jackenspecial. Ich seh nicht wirklich glücklich aus … mich friert immer. Bunte Farben verschwinden aus dem Repertoire – ich fürchte, jetzt wird es duster. Der letzte Versuch, um den Herbst zurückzuholen, ist durch. Die Tasche links ist übrigens ein Mitbringsel aus Guatemala. Jedes Dorf hat eine eigene Farbe. Der Ursprung ist eigentlich nicht soooo schön. Die Spanier haben nämlich, um die Menschen dort nachhalten und zuordnen zu können, jedem Dorf eine Farbe verpasst.

Gegessen:

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Suppe! Irgendwie muss ich mich ja warmhalten. Kürbissuppe, Bunte Gemüsesuppe, Zucchinicreme … ich ess alle Suppen gerne. :) Und Lachs. :)

Gelesen:

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Zur Abwechslung mal ein Krimi. Ein schwedischer! Die nordischen Krimis mag ich ganz gern, sie haben oft eine durchgängige Spannung und sind nicht so platt blutig geschrieben. Schon blutig … ja – aber da liegt nicht das Hauptaugenmerk drauf. Und bei dem „Mann, der kein Mörder war“ fängt man bei der ersten Seite an und fragt sich, wie so man plötzlich auf seite 237 ist, obwohl man doch gerade eben erst das Buch aufgeschlagen hat. ;)

Gehört:

Nix spezielles irgendwie. Zumindest nichts, was hängengeblieben ist.

Geleert:

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Da sich beim Wort „Schubladendenken“ beim besten Willen kein „G“ an den Anfang setzen lässt, habe ich umswitchen müssen. Geleert trifft es ja auch. ;) Hier ein paar Vergleichsbilder. Die Kommode im Flur ist ein ewiges „Schublade auf, Krempel rein“ – Martyrium. Seit dem rigorosen Aufräumen hält sie sich ganz gut. Auch wenn es für obendrauf noch mancher Ansage bedarf. Die zweite Schublade war die Küchenkruschtelschublade (die vermutlich in jedem normalen Haushalt existiert) – auch hier galt: Eimer auf, Mist rein. Was übrig bleibt, sind höchstessentielle Dinge wie Patronen für die Kinderfüller und Streichhölzer und Briefmarken. :) Gut, oder?!

Gesehen:

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Mit dem Winter ist die Badewannenzeit gleichzusetzen. Es zieht mich mindestens einmal pro Woche in die alles umspülende Wärme. Und deshalb bin ich dazu übergegangen, das sogenannte Bedürfnisbaden einzuführen. Dieses Mal war es das „Bettgeflüster“, weil ich so müdig war. Aber ich habe noch ganz viele andere Sorten entdeckt, die ich bei Bedarf einsetzen kann. „Goldrausch“ oder „Diamantenfieber“ … kleiner Luxus im Alltag. Und schaut Euch mal das Winzi-Nutella an. :) Das hab ich an einem Crepe-Stand entdeckt und musste es gleich mal in die Hand nehmen. Das Bild rechts fand ich sehr kurios. Entdeckt in der Schublade einer Wohngruppe, dort wo ich arbeite. Normalerweise ist es doch andersrum: Schrift wird durch Bild verdeutlicht. Hier mal andersrum. Warum auch immer. Wahrscheinlich, weil man vor lauter bunt nichts mehr zuordnen kann. ;)

Startet gut in die Woche … der Winter ist nun endgültig da. Also – haltet Eure Ohren warm. :D Das Leben ist schön.

PS. ich laufe immer noch mit Schrittzähler – so ca. 7000 – 11000 Schritte täglich. Es tut gut!