Das Leben ist wild!


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Ein Monat ohne …

Süssigkeiten!

Es geht nicht nur darum, seinen Überfluss an Hab und Gut zu reduzieren. Im Grunde ist es ein ganzheitliches Umstrukturieren seiner Gewohnheiten hin zu mehr Achtsamkeit im Umgang mit sich selbst und seiner Umwelt.

Der Entschluss, eine „Keine Süssigkeiten“ – Challenge durchzuziehen während des „Jeden Monat …“ Projektes reift schon länger. Der Dezember ist, um von Süssigkeiten und Schokolade absolut müde zu werden, eine gute Wahl. Überall wird man damit bombadiert, bis es einem gelinde gesagt im Halse steckenbleibt. Zuviel. Schokoladenoverflow. Im Januar dann kann ich leichteren Herzens darauf verzichten als in anderen Monaten.

Gerne würde ich gleichzeitig noch die 7-Minutes-Workouts einbauen, von denen ich bei awesomatik gelesen habe, aber ich schätze, zwei Dinge in einem Monat, die den inneren Schweinehund bezwingen müssen, sind ziemlich heftig. Im Januar also nun der Schokoladenverzicht. Zudem habe ich ja immer noch meinen Schrittzähler im Hosenseckel, um die alltägliche Bewegung zu pushen.

Zenhabits, wo ich auch gerne lese, gibt die Empfehlung, es einfach zu halten. Je komplizierter ein Unternehmen wird, umso schwieriger wird die kontinuierliche Umsetzung dessen. Wenn ich mir also 27 Ziele vornehme, sind mindestens 25 zum Scheitern verurteilt, weil die Konzentration auf jeden zusätzlichen Punkt die Umsetzung der Kernaufgabe erschwert.  Ein Stück vom Kuchen reicht also völlig. Ein Ziel. Ein Monat.

Wichtig ist für mich persönlich für jede Zielsetzung, jede Challenge, jedes Unternehmen: ich schreibe es auf. Gedanken sind gut, das geschriebene Wort ist besser. Irgendwie habe ich das Gefühl, es erlangt dadurch an Konsistenz und verpufft nicht im Alltag oder in meinen Lebensumständen. Vielleicht bin ich deshalb auch ein latenter Listenjunkie. Es geht mir einfach leichter von der Hand. Mal davon abgesehen, dass ich unwahrscheinlich vergesslich bin.

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Kennt ihr noch Luzie, den Schrecken der Straße? Sie hat ihren eigenen „Countdown“ für den ersten Schultag gemacht, indem sie kleine Aufkleber aufpinnt. Für jeden vergangenen Tag einen. Soweit ich mich erinnere. Nun. So etwas hilft mir beim Bewältigen von Aufgaben recht gut. Im jetzigen Fall sind es überschüssige Holzspiesschen, die ich mal für eine Currywurstparty geschenkt bekam. Auf diese Spiesschen schreibe ich mir wohl kleine Motivationssprüche oder so. Und jeden geschafften Tag wechselt eines von einem Behälter zum nächsten. Oder in den Müll. Weg ist weg. Und eines nicht mehr allzu fernen Tages … hat man es unversehens geschafft.

Wie waren nun die ersten zwei Tage „ohne“? Wenn ich etwas zu tun habe, geht es gut. Ich habe das Gefühl, es gibt Tageszeiten, an denen es schwieriger ist, nicht in Versuchung zu geraten. Ja – schon am zweiten Tag. Oder gerade dann, weil ich in eine Art Entzug reinrutsche.

Im Alltag sind drei Dinge wichtig: eine Alternative zu haben – griffbereit. In meinem Fall Schoko-Tee von Yogi. Oder Schoko-Chili von Salus. Legga! Satt zu sein. Äuerst wichtig, sonst dreh ich hohl. Also habe ich immer Obst im Haus. Und als letztes die Reduktion von … wie nenne ich es jetzt? Nun – zum Beispiel das Frühstück. Ich esse immer das Gleiche – und habe die Zutaten dafür im Haus. Entweder Rührei. Oder Porridge. Damit reduziere ich das Gedankenmachen darum und kann mich um anderes kümmern. War das jetzt verständlich?

So – und damit mache ich mir noch einen Tee und begebe mich mit meinem Lied von Eis und Feuer ins kuschelige Bett. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. :D

PS. ja – ich lese immer noch daran … *seufz*

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Kleine und große Schritte!

Aus. Vorbei. Finito.

Vor anderthalb Stunden habe ich die letzten Süssis unter die Vampire, Hexen und Skelette gebracht. Nun hat die arme Seele Ruh. Allerheiligen ist ja auch nicht mehr weit.

Und wisst ihr, wo ich mich gerade in diesem Augenblick befinde? Ich verrate es Euch: im Bett. Frau trixen hat Ruh und der Schrittzähler für heute auch. Jaaaaa – ihr wisst, was das heisst. Der Monat Oktober liegt in den letzten Zügen und ich gedenke nicht, heute nochmal einen Fuß vors Bett zu setzen, geschweige denn vor die Haustür (na – das wäre ein Bild … *räusper*).

Viele kleine Schritte! :)

Viele kleine Schritte! :)

Somit kann ich vermelden, dass die Challenge „310000“ beendet ist. Der Käs‘ ist gerollt!!!

Und zwar mit sage und schreibe

Dreihundertfünfzehntausendzweihundertundeinem Schritt!!!

In einer Zahl:

315201

Ohne manchen Spaziergang nach dem Abendessen wäre ich wohl verratzt gewesen und ohne den Urlaub am Edersee hätte ich mir vor allen Dingen ganz schön was überlegen müssen. 10000 Schritte am Tag ist nicht immer einfach. Man muss es einigermaßen planen. So bin ich z.B. dazu übergegangen, zu Fuß zur Arbeit zu gehen statt das Fahrrad zu nehmen. Gibt mal locker hin und zurück mit durch die Gruppe flitzen gute 5000 Schritte. Wenn nichts besonderes anliegt, laufe ich so 8000 Schritte am Tag. Da ist kein Sport einkalkuliert. Und ich merke, dass ich das wieder vermehrt in mein Leben einbauen muss. Und wenn es nur eine halbe Stunde laufen ist. 5 klitzekleine Kilometer am Stück. Eine Runde um den Pudding.

Es ist vollbracht und ich fahre morgen guten Gewissens in mein alljährliches Mädelswellnesswochenende. Und ich finde: das hab ich mir verdient. :’D

Da kann ich dann einfach mal Kraft tanken – bevor es im November heisst: Schubladendenken mal anders. :)