Das Leben ist wild!


2 Kommentare

Kleine und große Schritte!

Aus. Vorbei. Finito.

Vor anderthalb Stunden habe ich die letzten Süssis unter die Vampire, Hexen und Skelette gebracht. Nun hat die arme Seele Ruh. Allerheiligen ist ja auch nicht mehr weit.

Und wisst ihr, wo ich mich gerade in diesem Augenblick befinde? Ich verrate es Euch: im Bett. Frau trixen hat Ruh und der Schrittzähler für heute auch. Jaaaaa – ihr wisst, was das heisst. Der Monat Oktober liegt in den letzten Zügen und ich gedenke nicht, heute nochmal einen Fuß vors Bett zu setzen, geschweige denn vor die Haustür (na – das wäre ein Bild … *räusper*).

Viele kleine Schritte! :)

Viele kleine Schritte! :)

Somit kann ich vermelden, dass die Challenge „310000“ beendet ist. Der Käs‘ ist gerollt!!!

Und zwar mit sage und schreibe

Dreihundertfünfzehntausendzweihundertundeinem Schritt!!!

In einer Zahl:

315201

Ohne manchen Spaziergang nach dem Abendessen wäre ich wohl verratzt gewesen und ohne den Urlaub am Edersee hätte ich mir vor allen Dingen ganz schön was überlegen müssen. 10000 Schritte am Tag ist nicht immer einfach. Man muss es einigermaßen planen. So bin ich z.B. dazu übergegangen, zu Fuß zur Arbeit zu gehen statt das Fahrrad zu nehmen. Gibt mal locker hin und zurück mit durch die Gruppe flitzen gute 5000 Schritte. Wenn nichts besonderes anliegt, laufe ich so 8000 Schritte am Tag. Da ist kein Sport einkalkuliert. Und ich merke, dass ich das wieder vermehrt in mein Leben einbauen muss. Und wenn es nur eine halbe Stunde laufen ist. 5 klitzekleine Kilometer am Stück. Eine Runde um den Pudding.

Es ist vollbracht und ich fahre morgen guten Gewissens in mein alljährliches Mädelswellnesswochenende. Und ich finde: das hab ich mir verdient. :’D

Da kann ich dann einfach mal Kraft tanken – bevor es im November heisst: Schubladendenken mal anders. :)


7 Kommentare

Liebling, wie war die Woche? #7 & 8

Heute morgen darf ich liegen bleiben. In meinem Bett. Da war ich nun echt gefühlt lange nicht mehr.  Blauäugig wie ich bin dachte ich damals (also vor etwas mehr als einer Woche), dass ich meinen Asus einpacke und einfach mit in den Urlaub nehme. Internetanbindung hat man ja fast überall heutzutage …  nur vielleicht nicht im hintersten Zipfel Hessens. Da hat man anderes zu tun, als das Land mit Glasfaserkabeln zu durchziehen, damit Mensch auch am ruhigsten Zipfel noch per Laptop in die Welt schauen kann …

Deshalb ein Wochenrückblick in fast nur Bildern … und wahrscheinlich das Versprechen, dass ein paar Blogs zum Erlebten folgen werden. Das ist zuviel, um es in einen Post zusammen zu packen.

Here we go …

Getragen:

PicsArt_1381944548810In Woche # 7 hat a) der Herbst Einzug gehalten und b) war es die letzte Arbeitswoche. Zurück aus Tübingen stand gleich am vorletzten Schultag abends eine Fete an. Deshalb das etwas eigenwillige Kleidungsensemble mittig. Aber eins sag ich Euch … die Wanderschuhe sind nach wie vor bequem. Egal zu welchem Anlass man die Botten aufträgt. :D

PicsArt_1382293668325Spieglein, Spieglein an der Wand … im Wohnwagen oder anderswo. Woche #8 musste ich mal wieder feststellen, wie toll es ist, wenn man eine Freundin hat, die ein Faible für Spiegel hat. Die stehen überall herum. Unter anderem auch das Riesenteil … da kann man alles fotografieren. Hammer. Ansonsten war es der Minispiegel im Wohnwagen. Aber eigentlich geht es ja um die Klamottenwahl. *räusper* Herbstlich, dick eingemummelt … am Edersee auf dem Urwaldsteig und von dort quer durchs Ruhrgebiet an die holländische Grenze zu fast sommerlichen 20°C. Ist was schwierig aus dem kleinen Köfferchen heraus zu leben bei solchen Extremen. Hat aber geklappt. Während ich also den Urwaldsteig in dicken Klamottis gewandert bin, war es dann in Holland das T-Shirt mit Fleece. Meist ohne Fleece …

Gegessen:

PicsArt_1381944211637#7 … Maroni, Muscheln, Brokkoli und Nudeln …

PicsArt_1382293880277#8 … im WoWa … das was man so findet, Äpfelchen, Pilze, Pilze … und okay … auch mal einen Döner!

PicsArt_1382293978429und immer noch in #8 – man könnte glauben, sie war doppelt so lang wie die vorangegangenen Wochen: ein leckerer Gemüseauflauf, holländische Frites speciaal, Maroni und … man glaubt es kaum … Pilze. Ich muss dazu sagen, dass die Maronen und auch die Pilze immer selbstgesammelt sind. Ein irres Gefühl (vor allem am Tag danach, wenn man sicher sein kann, dass die Pilze tatsächlich gut waren. CL – es waren Maronenröhrlinge … :’D)

Gelesen:

Endlich die *Hüter der Rose* zu Ende und gleich eingestiegen mit *Das Spiel der Könige* – ebenfalls Rebecca Gablé.  Teil 3 der Waringham-Trilogie. Ich lieb’s …

Gelaufen:

Unfassbar viel. Ich kann Euch sagen, dass mich die Wanderwoche um einiges nach vorne katapultiert hat. Durch Wälder könnte ich stunden lang laufen.  Höchstschrittzahl 17030 … eieiei. Außerdem hab ich beschlossen, langsam wieder mit dem Laufen anzufangen. Also joggen kann man das ja wirklich nicht nennen. Ich hoffe, ich kann den inneren Schweinehund an den Hörnern packen und mit rausschleifen.

Gehört und gesehen:

PicsArt_1382294180113Wenn man in wenigen Tagen vom Edersee und Natur pur umswitcht in die Großstadt rüber nach Düsseldorf und dann auch noch das Land wechselt und mal eben in Holland rumgondelt … sieht man eine Menge. Hier nur ein kleiner Ausblick. Der Rest in Wort und Bild folgt.

Gehört habe ich  Colectivo … eine „viel“mehrköpfige Band aus Düsseldorf. Hört sich ein bißchen an wie die Jazzkantine. Funkt, Hip Hop, Jazz und R’n’B … ich konnte es nicht so ganz zuordnen. ;) Leider hab ich keine Videos von ihnen bei yt gefunden. Hat großen Spaß gemacht. Die Location war zudem interessant. Wir waren in der Eisbar. Fühlte sich dort an wie in einem Iglu. Alles ganz in weiss gehalten und mit Glasbausteinen in blaues Licht getaucht. Ulkig. Das Ganze gehörte an diesem Abend zu dem Perlfisch. Naja … schaut selbst ;)

So – dann lasse ich es in dieser Woche mal etwas ruhiger angehen. Wollen mal schauen, wie es sich entwickelt. Bleibt gesund und startet gut in die Woche! :)


7 Kommentare

Viele Wege führen nach Rom!

Das Abendessen ist rum. Schon währenddessen fang ich an, leicht zu zappeln. Hätten wir einen Hund, würde ich jetzt sagen: „Schatz, ich geh mal Gassi!“ Haben wir aber nicht.

Ich sag trotzdem: „Schatz, ich geh nochmal raus. Eine Runde um den Block“. Das, meine lieben LeserInnen passiert, wenn man täglich 10000 Schritte gehen möchte, nach einem verbosselten Tag im Schnitt aber 11800 gehen muss, um sein Wochensoll zu erreichen. „Gehste mit?“ Stockdunkel draussen … naja – wird halt eine Nachtwanderung, die Kinder können sich ja auch wirklich mal alleine bettfertig machen. Anders geht das jetzt nicht. Man muss auch mal Prioritäten setzen. :’D

Gut. Er geht mit. „Ach und wir können ja gleich am Altkleidercontainer vorbeilaufen. Nimm doch mal eben den Sack mit!“ (Ein Ungetüm – statt Hund quasi)

Und so geht es los. Bei etwa 8800 starten wir mit dem Wissen, wo der nächste Container steht. Öhm … „Upps – hier ist gar keiner. Geht es noch mit dem Sack?“ -„Geht noch“.  Beide gleichzeitig: „Aber ich weiss, wo der nächste steht!“ :)

Angekommen, steht auch wirklich ein Container dort. Bickelrammelvoll. Öhm. „Probier halt, ob er rein passt!“ Manche Dinge muss man wider besseren Willens ausprobieren. „Passt nicht!“ – „Geht es noch mit dem Sack?“ – „Brummel“

Und weiter gehen trix, ihr Mann und der Altkleidersack … durch die mondlose, inzwischen leicht fisselnde Nacht. Der Schrittzähler piepst: 10000. Strike. Aber wir sind gefühlt weit entfernt vom warmen Zuhause. Ich stelle fest, es gibt erstaunlich viele Glascontainer in der Nachbarschaft. Aha.

Man muss dazu sagen, dass unsere erste Standortwahl für den Container verworfen wurde, weil der Weg dahin nicht so spektakulär ist. Aber irgendwie führen bekanntlich alle Wege nach Rom und so wanderten wir doch genau zu diesem. :’D Und siehe da: zwei leere Container. Schwuppdiwupp-Kartoffelsupp – Sack hinein, alles gut. Heimwärts geht’s.

Der Rest ist Geschichte … 12250 Schritte! Towanda! :)


7 Kommentare

Liebling, wie war die Woche #6

Eigentlich … bin ich hundemüdig. Eigentlich hab ich gerade drei Tage „durchgearbeitet“. Eigentlich wollte ich immer am Ende der Woche meine Zusammenfassung machen. Und weil „eigentlich“ ja eigentlich auch gar kein Wort ist … ist das alles so wie es ist. Und die Zusammenfassung mache ich somit mit halbgeschlossenen Augen. :)

Getragen:

PicsArt_1381078030184

Diese Woche war eine durchaus schwierige Woche. Ich meine … zuhause ist das ja kein Thema. Da knipste schnell ein dilettantisches Foto mit’m Handy, bißchen Blitz, bißchen Glitzer … alles gut. Ist ja auch so gewollt. Aber unterwegs … wo um Himmels Willen krieg ich einen Ganzkörperspiegel her??? Das war die Herausforderung. :’D Und manchmal muss es dann eben auch ein bißchen auf Umwegen funktionieren. Aber hier das Wesentliche: meine Herbstfarben sind zum einen all die schönen weichen wie z.B. senffarbig oder braun in allen Schattierungen. Hört sich erst mal langweilig an, wird aber mit einem dicken roten Klunker schon wieder speziell. :) Naja – am Wochenende bin ich dann mal wieder zu meinen alten Basics zurückgekehrt: viel schwarz zu den Jeans. Und die Regenjacke. War ja wohl flächendeckend von Nöten. Urgs.

Gegessen:

PicsArt_1381078252445

Ich gehöre zu den Menschen, die sich nicht mit Tomatensaucen in ihrer herkömmlichen Art anfreunden können. Irgendwas hau ich da immer mit rein. In diesem Fall … Paprika und ein Schuß Sahne. Yammi!!! Und alles, was es im Bereich Hackes gibt, wird immer mit Tartar zubereitet! :) Zum Frühstück gibt es derweil immer Müsli. Wenn man dann allerdings die halbe Woche außerhäusig essen muss, dann wird es schwierig. Ich kann schwer verstehen, wieso das Essen in Jugendherbergen grundsätzlich immer dröge und schwer ist. Kulinarisch gesehen ist das echt kein Zuckerschlecken. Warum ich in einer Jugendherberge war … erkläre ich weiter unten. Aber eins kann ich sagen: mexikanisch essen kann man wunderbar in Tübingen. Der BBQ Chicken Burger war der Hammer. Die Kartoffelspalten denken sich jetzt alle mal weg. Und die Creme Catalan ist eigentlich (HA!) gar nicht auf dem Foto. Nur der Früchtecocktail. ;)

Gelesen:

Neben dem Tübinger Tagblatt vor allem und mit viel Freude *Die Hüter der Rose* von Rebecca Gablé. Der zweite Band der Waringham – Trilogie. Ich bin mal wieder, wie so oft in den letzten Jahren, in die Geschichte des englischen Königshauses eingetaucht.  Und heute abend kann ich auch sagen … ohne mein Buch und die Möglichkeit ab und an für ein paar kostbare Momente abzutauchen in diese komplett andere Welt, wäre mein Wochenende schwer geworden … wisst ihr was ich damit meine?

Gewogen:

Hallo? Jugendherberge? :’D Die Waage hat nicht in meinen Rucksack gepackt. Aber ich bin viel gelaufen … apropos Laufen … da war doch was!

Gelaufen:

Eine temporäre Rubrik für den Monat Oktober. Die Mission „310000“ … schreitet voran. In der ersten Woche sah der Soll 60000 Schritte vor, wovon ich leider nur 51839 geschafft habe. An einem Abend hab ich dummerweise meinen Schrittzähler zuhause vergessen und bin aber noch einige Schritte durch Frankfurt gestiefelt. Tja … was soll’s. Die höchste Schrittzahl lag bei 12211 und die niedrigste bei 4004. Dann muss ich wohl nächste Woche ein paar Schritte mehr tun. Zu den 70000 kommen noch 8261 dazu.

Gehört und gesehen:

PicsArt_1381078431263

Nun – ich besuche normalerweise in der regulären Spielzeit mit meinen Theaterfrauen einmal im Monat das Hessische Staatstheater in Wiesbaden. Dieser Tage allerdings bin ich überall unterwegs … nur nicht im regulären Theater. Am Samstag habe ich mir also „Mamma Mia“ angeschaut. Den Film liebe ich ja (ich Mädchen, ich) und war gespannt auf das Musical. Was soll ich sagen? Ich bin anfällig für Schauspiele aller Art und  ich lebe oft das mit, was ich dort sehe. Auch wenn die ABBA – Songs in deutsch gesungen wurden, was im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig und für mich mal mehr und mal weniger gelungen war.  Ich mach es kurz: mir hat es gefallen! Gerne wieder. Ich freu mich schon auf den „König der Löwen“, den ich diesmal mit meiner Familie in HH anschauen darf im nächsten Frühjahr. Eigentlich macht man sowas viel zu selten … Der Musicalbesuch hat viel rausgerissen … denn eigentlich (schon wieder, hach) waren wir in Tübingen. Das Wochenende war so verregnet, dass es keinen großen Sinn machte, mit Rollstuhlfahrern übers Kopfsteinpflaster zu schlittern, außer man sucht das große Abenteuer, fühlt sich zum Superhelden berufen und ist dem Wahnsinn nicht abgeneigt, auszuprobieren, wann festgezogene Bremsen berab dann doch nicht mehr greifen. *aaaahhhh*

Gefreut:

Liebe Care Steen! Du bist mir eine!!! In aller Stille und ohne Vorwarnung trudelte am Wochenende eine Karte ein. Karte? Nein – irgendwas anderes. Aber so ähnlich. Mein erster Gedanke war: „Wer schickt mir denn Blumensamen aus Hamburg?“ *schüttel, schüttel* Drehen, wenden … haptisch komplett erfassen. Nee … keine Blumensamen. Tee. TEE!!! Na – das ist mal eine supergute Idee!!! :) Danke!!! Lieben, lieben Dank!!! Ich muss schon wieder lächeln. :)

Und weil manchmal alles was anders ist, gibt es dafür das tolle Teepostkartenschüttelschepperklapperbild am Ende!!!! :D

Kleine gefüllte Überraschungspostkarte aus Hamburg! :) *freu*

Kleine gefüllte Überraschungspostkarte aus Hamburg! :) *freu*