Das Leben ist wild!


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Am Meer!

Schön war es.

Klammheimlich haben wir uns ab durch die Mitte gemacht. ;) Deshalb war hier ein klitzekleinwenig Ruhe angezeigt.

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Wir sind spontan für ein paar Tage in die Niederlande (Noord – Beveland) gefahren. Wer sich verkleinern möchte oder einfach mal ausprobieren, wie es sich mit „wenig“ anfühlt, der ist dort in einem kleinen Ferienhäuschen wunderbar aufgehoben und merkt wahrscheinlich sehr schnell, wie gut das tut.

 

ist das nicht zauberhaft. Diese knatschroten Tulpen und das strahlende Grün? Okay ... hier ist nichts in Unordnung.

 

Schon unter diesem Blickpunkt haben wir nur sehr minimalistisch gepackt. Ein kleiner und ein großer Koffer für vier Personen inkl. Bettwäsche. Und dennoch haben wir den kleinen Koffer ungenutzt wieder mitgenommen. O_o Na gut – da wurden dann auch noch die Spiele reingepackt und ein bißchen Klötterkram. Aber dennoch … manchmal frage ich mich, für wen das „Backup“-Klamotten-Paket denn eigentlich  ist?!

Das kleine Eiland mit seinen gefühlten fünf Dörfern ist sehr ruhig. Die Touristensaison hat noch nicht begonnen. Überall hängen bunte orangefarbene Wimpel. Bald ist Königstag. Und in vielen kleinen Ecken findet man viele kleine Kuriositäten. :)

 

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Wir hatten zauberhaftes Wetter und eine glückseligmachende Ruhe. Unsere Buben sind inzwischen so groß, dass sie lange schlafen, sich selbst beschäftigen und sogar morgens Spaß am Brötchenholen haben (yessss!!!). Da schmeckt der Kaffee im Bett gleich nochmal so gut. Ich habe die Zeit sehr genossen. Lange Spaziergänge am leeren Strand. Und die Seele baumeln lassen.

 

Am Abend hatten die Stiefelchen durchaus ihre Daseinsberechtigung. Tagsüber ... eher nicht.

 

So sehr ich Holland manchmal ob des Wetters auf den Mond schießen könnte, so überrascht es mich doch auch immer wieder mit Sonne und Wärme, wenn man sie gar nicht erwartet. Ich habe sofort ein Zuhausegefühl, wenn ich die kleinen Backsteinhäuschen sehe und die Gärten mit üppiger Blumenpracht. Natürlich. Verwegen. Und irgendwie so gar nicht akkurat (meistens) sondern wie ein alter Bauerngarten, der zum Verweilen einlädt.

 

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Heute hat mich der Alltag wieder. Das Haus fühlt sich sehr groß und voll an. Ich selbst fühle mich voll und rund an. :(

 

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Und wieder einmal hinterfrage ich, warum wir alles immer so anhäufen müssen in unserer Überflussgesellschaft. Wozu dieses und jenes? Eine kleine Auszeit in eine reduzierte Welt kann einem schnell erden und mit kleinen Dingen zufrieden machen.

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Mit dem Drachen fliegen die Sorgen davon. 4m Elliot Sigma.

 

Was braucht der Mensch wirklich um glücklich zu sein? ;)


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Projekt 52#12

Geht es Euch auch so? Zieht es Euch auch mit aller Macht nach draussen? Mich wie verrückt. Ich sauge die Sonnenstrahlen auf und ärgere mich, wenn es dennoch so fröstelig kalt ist. Aber … er kommt. :)

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Ich liebe den Frühling, ist er doch der Vorbote der warmen Jahreszeit und Glücksbringer in vielen bunten Farben. Wenn ich nicht noch tausend andere Dinge zu tun hätte … ich würde meine Zeit im Garten im Liegestuhl inmitten von all dem satten Grün und seinen bunten Farbtupfern verbringen. Aber bis ich dahin kam … passierte noch einiges.

Am Montag war ich zum ersten Mal mit dem Kater beim Tierarzt. Er ist ja ein kleiner Spanier und meine Nachbarin sagte mir, dass er wohl noch nicht alle Impfungen durch hat. Also – gleich zum Checkup mit dem Kerl. Dies lief ziemlich problemlos. Er ist einfach ein gutmütiger kleiner Kerl. Alles gut überstanden … bis … ja bis er nachmittags plötzlich eine dicke Backe hatte! O_o Na super! Wieder beim Tierarzt angerufen und wieder konnten wir gleich vorbei kommen. Die zweite Autofahrt fand er schon nicht mehr soooo toll und den Tierarzt plötzlich mit Spritze Nr. 2 auch nicht mehr so prickelnd. Diagnose: keine Nebenwirkung der Impfung wie von mir befürchtet sondern ein kleiner Kampf mit einer dicken Hummel, die ihn dann ratzfatz in die Backe gebissen hat. Der Sommer kann ja heiter werden. Hoffen wir mal, dass er draus gelernt hat.

Dann war ich – ebenfalls zum ersten Mal – auf der Suche nach Alternativ-Produkten für die Körperpflege. Spannend. Ich war im „Lush“. Ein Laden, in dem man plastikunverpackte Produkte wie Shampoo und Körperseifen und ähnliches bekommt. Ein Shampoo und einen Badezusatz habe ich mitgenommen. Das Shampoo riecht superlecker nach Jasmin. Bei all der Auswahl fand ich nicht viele Seifen gut riechend. Bin da aber auch sehr eigen. Das meiste hatte etwas von Rosa-Blubber-Duft oder wie Kräuterbeet unter der Erde. Nein – besser … der Geruch von feuchten Fussballschuhen, an denen noch Gras dranhängt.  Nicht so verführerisch.

Den Rest der Woche habe ich nur draussen verbracht. Der Garten ruft mit aller Macht. Und möchte gehegt werden. Bei Sonnenschein kein Thema. Mit einem neugierigen und jagdbegeisterten kleinen Kater etwas anstrengend. Jedes Rascheln animiert zu tigerartigen Anfällen und Kampfeslust, wo immer sich das gegnerische Schere-Frauchen-Gespann befindet. Am Ende musste ich ihn einsperren, sonst würde ich heute noch schneiden … :D

Und in den Wald ging es auch … was ich dort gemacht habe, erzähle ich Euch später. Das braucht einen gesonderten Blog. :)

Die Woche abgerundet haben wir mit dem ersten Flohmarktbesuch des Jahres. Ich suche ganz dringend eine sehr, sehr große Steingutschale oder Schüssel. Gefunden habe ich weder sie noch neue Eierbecher. Dafür einen kuriosen Schuhverkäufer mit geschätzt dem Inhalt eines Schuladens. Womit bewiesen wäre, dass Schuhe eindeutig immer im Rudel vorkommen. Meins wäre es nicht. Ich kaufe ja schon viel und gerne Second Hand, aber bei Schuhen hört das auf. Brrrrrrr …

Ihr Lieben – ich begebe mich zufrieden und müdig zur Ruh. Morgen beginnt die letzte Woche der Plastikchallenge. Aber ich habe das Gefühl, noch ganz am Anfang zu stehen, trotz dass ich schon sehr weit vorangekommen bin. Im Grunde genommen kann man sagen, dass der März dem Ausschleichen und Informieren und dem Recherchieren vorbehalten war. Empirisch exakte Müllmessungen sind hier schwierig. Ich habe zwar gewogen, aber ich schätze, dass das April-Ergebnis wesentlich besser wird. Dann fallen die Zusatzentsorgungen nicht mehr so ins Gewicht. :)

Startet gut in die Woche … wo auch immer ihr seid!


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Auf dem Markt!

Heute strahlt die Welt. Die Sonne und die Kälte ergeben zusammen ein wunderbares Team und lassen mich gut in den Tag starten. Mal abgesehen von der aufziehenden Erkältung, die ich schon im Keim mit Angocin ersticken werde! HA!

Schon die ganze Woche freue ich mich auf den Mainzer Wochenmarkt. Der Domplatz wird immer schon früh in warmes Sonnenlicht getaucht und die Farbenvielfalt ist überwältigend. Ich habe aus dem Keller den Rattankorb herausgekramt. Ich finde, er passt zu einem Wochenmarktspaziergang. Noch schnell zur Bank und dann tauche ich ein mit allen Sinnen.

Zuerst einmal muss ich mich orientieren. Lasse mich leiten von Gerüchen und Gesprächen. So tauche ich immer weiter ein in diese frische Welt. Vorbei an dem Stand mit frischem Obstsaft und an dem Honigstand. Ui. Da muss ich die Ohren spitzen, da redet jemand im tiefsten „pälzisch“. Ich mag die Pfalz. ;) Weiter geht es über das Kopfsteinpflaster zu all den bunten Blumenständen.

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Schon hier könnte ich all die Farbenpracht als kleinen Seelenschmeichler mit nach Hause nehmen. :) Aber ich habe ja nur ein kleines Körbchen … also weiter.

Langsam nähere ich mich dem Ziel meiner Begierde. Ich war schon früher hier und meine Schwägerin ist immer ganz begeistert. Um nicht ganz planlos zu sein, habe ich mir sogar zu hause noch einen Einkaufszettel vorbereitet. Sonst wird man hier unter Umständen komplett konfus und packt alles ein, was der Stand zu bieten hat. Einfach weil es so gut und furchtbar gesund aussieht.

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Diese Radieschen sind der Hammer. Und ganz uneingepackt. Tja … geht doch. Weiter finden noch den Weg in meinen Korb ein Riesensalat, eine Gurke, Chilis, Mangold, Frühlingszwiebeln, Möhren und Trauben. Als ich sagte: „Bitte uneingepackt!“ war das kein Thema. Im Gegenteil.

Obst war etwas schwierig. Da habe ich tatsächlich nur die Trauben mitgenommen.

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Körbchen voll. Pause verdient. Die Sonne wärmt mich und ich geniesse meinen Ausflug in die Stadt in der Sonne mit einem leckeren Milchkaffee. Das Leben ist schön.

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Fast finde ich es schade, dass ich dennoch in den Supermarkt muss. Ich hätte einiges auch auf dem Markt bekommen, aber irgendwo sind Grenzen. Wobei … die Tomaten hab ich schlichtweg vergessen. :D

Mein Supermarkteinkauf war klein, aber nicht ganze ohne Verpackung. Es gibt durchaus Produkte, die möchte ich nicht wechseln.

Aber seht selbst. Ich fand das schon mal ganz gut. :) Die Tomaten haben etwas für Verwirrung gesorgt. Oder war das am Ende ich? Ich weiss nur, dass ich es extrem lästig finde, wenn ich unter fünf Sorten Tomaten welche auswähle und das Preisschild für Verwirrung sorgt. Am Ende bin ich mit einem Arm voll Tomaten raus aus dem Markt ohne nochmal an der Kasse gewesen zu sein. Die Dame vom Service hat das ziemlich unkonventionell geregelt und ich hab dann – ganz noch dem Basar-Marktfeeling unterlegen – einfach mitgemacht. Also – ich hab schon welche bezahlt, aber am Ende ausgetauscht und pi – x – Daumen gewogen. O_o

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Mein Einkaufswagen: links alles, was „ungut“ verpackt ist. Katzenfutter geht wohl nicht anders. Reibekäse. Ein Päckchen Butterschmalz (morgen gibt es Kartoffelpfannkuchen), bißchen Frühstückswurst. Kartoffeln (auf dem Markt in der Menge einzeln abzuwiegen ist irgendwie suboptimal). Müsli für die Buben – da habe ich mich für eine Großpackung mit nur einer Umverpackung entschieden. Ich schätze, es ist beschichtetes Papier. Dagegen stehen die „gut“ verpackten Lebensmittel. Das Toastbrot gab es frisch vom Bäckerladen. Mehl. Joghurt und Sahne im Glas. Obst und Tomaten unverpackt. Und zum Austesten Backmischung für selbstgemachte Brötchen. :) Und bei den Eiern sind es welche von freilaufenden Hühnern. Irgendwie sind mir die auch durchgegangen.

Alles in allem bin ich recht zufrieden. : )


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Liebling, wie war die Woche? #12

Während der vergangenen Woche fiel es mir schwer, Bilder zu schießen. Meine Gedanken sind zunehmend bei der Reduzierung des Alltagsschrotts und jahrelanger Altlasten. Die Schubladendenkaktion nimmt Form an und ich bin fast durch damit. Soviel Pröll … Himmel hilf.

Achja – und ich stell mal die Reihenfolge um. Ich finde es grad ziemlich blöd, dass immer meine Getragen-Fusselsbilder im Reader zu sehen sind. O_o

Gegessen:

PicsArt_1385320338286Leute, die schönste Zeit des Jahres, was das Essen anbelangt, hat begonnen!!! Raclette-Zeit. :) Ich ess das allerdings sehr minimalistisch nach schweizer Art. Noch nicht mal Silberzwiebeln brauch ich dazu. Mir ist dieser überladene Firlefanz mit 100 Töpfchen zu viel. Oooooh und wir haben traditionell Thanksgiving gefeiert. Ja – ich weiss – viel zu spät. Aber es ist immer die Frage, wann der Truthahn aus USA angeflogen kommt. Andere Geschichte. Auf jeden Fall war es soweit: 11 kg Truthahn. Und leckere selbstgemachte Knödel und Rotkraut. Und die Sauce … ich werde nie verstehen, wie man, um so etwas zu kochen, vier Stunden in der Küche steht. Aber legga war es. :)))

Getragen:

PicsArt_1385320540528Tja. Was soll ich sagen? Lagenlook. Unterhemden (ich werd alt). Schals. Grau. Winter halt.

Gelesen:

Also ich versteh das nicht. Da habe ich doch letzte Woche den absolut vielversprechenden 1. Teil einer Krimireihe gelesen. Hjorth und Rosenfeldt. Dieses Mal der zweite Teil: „Die Frauen, die er kannte“. Ehrlich? Man kann – man muss aber auch nicht. Ich war ziemlich enttäuscht – zumal ich soviel detaillierte Gewalt eh verabscheue. Und dann scheint sich dieses Ermittlerteam zu unfähigsten in ganz Schweden zu entwickeln. Die Autoren scheinen dies mit ellenlangen Beschreibungen und irgendeinem uninteressanten, aber auspalaverten Killefitz verdecken zu wollen. Nee. Neeeee. Das war nichts. :(

Gehört:

Den Oktober-Podcast von Simon Drosten. Sooooo wundervoll.

Gefunden/ gefreut:

PicsArt_1385320606492Während meiner Frauenzimmeraktion habe ich einen eingepackten Glückskeks gefunden. Ich esse diese Dinge ja nicht, aber ich find sie trotzdem ulkig und man weiss nie, was man darin findet. Inmitten dem Chaos innegehalten, die Packung mutig aufgedrisselt und dem Gekrümel (der lag wohl schon was länger … hust) sein Geheimnis entlockt. Ist das nicht ein passender Spruch für mich? Ich alte Erzählnudel. :) Und … und … auf dem Bild rechts habe ich einen Yogi-Tee (ich glaube, es war ein Frauenbalancetee) getrunken bei meiner Heilpraktikerin. Ist das nicht ebenfalls wundervoll? Verliebe Dich in Deine Würde!!! Ja! JA!!! :)

So – und nun – rasch in den neuen Tag gestartet. „Es ist saukalt da draussen. Wo sind wir hier? Miami Beach? Woooohl kaum!“ 1.9° zarte Grad lassen mich frösteln. Einzig allein der wunderschöne Sonnenaufgang und der stahlblaue Himmel zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht. Okay … und der Milchkaffee, den ich gerade noch im Bett geniesse. Büroarbeit lässt sich ja netterweise an vielen Orten erledigen. :D


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Unerwarteter Besuch!

Was mir immer passiert …

Heute morgen sass ich bei offener Terrassentür mit meinem Laptop am Tisch. Huscht doch plötzlich ein kleiner wunderhübscher Kater zur Tür herein. Und was für ein zartes Wesen. Aber neugierig für 10. :)

Einmal alles inspiziert und *schwupp* sass das Kerlchen auf meinem Schoß! Es gibt Momente im Leben da passt sowas. Die Sonne scheint, der Morgen ist entspannt und Dir begegnet ein kleines Lebewesen, welches Dich nonstop zum Schmunzeln bringt.

Er hat es sich auf einigen Plätzchen gemütlich gemacht. Beide zusammen haben wir uns für das Sofa entschieden, das in der Sonne steht. Er auf der Fensterbank, ich auf der gemütlichen Couch mit meinem Ebookreader. Irgendwie war ihm das wohl zuwenig und er krault mit einer Pfote ganz sacht durch meine Haare – was mir aber nicht geheuer war (ich alte Schissbux dachte nur an die Krallen). Letztenende war er zufrieden, als ich sein Pfötchen hielt … so ist er eingeschlafen.

Das Leben ist schön …

 

Unerwarteter Besuch!

Unerwarteter Besuch!

 

Ein Stündchen ist er bei mir geblieben, bevor ich ihn sanft hinausexpediert habe. :) Auf eine gute Freundschaft, kleiner Kater.