Das Leben ist wild!


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Immer noch in der Spur?

„Du, Schatz! Gell, wir leben schon noch ziemlich plastikfrei?“

„Joah – schon. Es gibt Gewohnheiten, die bleiben einfach bestehen. So ist das auch beim plastikreduzierten Leben.“

Das war vor ein paar Wochen.

Wie ein kleiner Stachel sass das Gespräch in meinem Hinterkopf. Vielleicht liegt es ja am Frühjahrsputzgedanken. Vielleicht aber auch daran, dass der April sich immer so zum Aufräumen anbietet. In jedwelcher Hinsicht. Vielleicht aber bin ich aus dem Dornröschenschlaf aufgewacht. Gesagt Geschrieben hab ich doch irgendwie schon alles? Oder?

Aber wie ist das eigentlich, wenn der Alltag Einzug hält? Zwischen der Plastikreduktion und mir? Was hat sich denn hier für ein Schlonzie eingeschlichen?

Nunja – der Schlonzie nicht wirklich. Sagen wir mal so: es gibt manchmal Begebenheiten, die lassen einem das gerade geführte Leben nochmal überdenken. Bei mir die gerade ausgebrochene Schuppenflechte. O_o Und die Perubalsam – Kontaktallergie. O_o

Was das mit plastikfreiem Leben und mit der Achtsamkeit im Umgang mit dem Leben und mit sich selbst zu tun hat, ist eine lange Geschichte. Die sich wahrscheinlich in Zwischentönen aufdröselt. Für mich heisst das: ein wenig mehr Schreiben zur Selbstreflexion tut da ganz gut. Und das mache ich ungern ins Blaue hinein.

Jetzt komme ich wieder zum kleinen ärgerlichen Stachel. Und dem April. Ich hab mir gedacht, wenn morgen der Plastikmüll abgeholt wird, dann ist es an der Zeit, mal die Gewohnheiten aufzuräumen. Und ein bißchen darüber zu plaudern.

Und – aber das nur nebenbei, werde ich mein Sportprogramm ein wenig straffen. Im Moment mache ich zwei Mal pro Woche Kraftsport und Rückenschule und gehe einmal Nordic Walken. Ich würde gerne ein bißchen mehr Shape in die ganze Geschichte bringen.  Wie weit das hier einfließt, werden wir auch sehen. :D

Gleich zwei Handlungsstränge auf einmal. Naja – ich bin grade motiviert … und ihr?

:)

 

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Projekt 52#8

Erst mal … dickes Sorry, ich komme gerade wenig zum Schreiben, weil mir die Woche nur so um die Ohren fliegt. Puh. Aber nee – eigentlich sollte das nicht so sein. Ich gelobe Besserung.

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Die vergangene Woche war angefüllt mit Sport und Ausgang. :) Nicht, dass es das besser macht. Irgendwie war mir gar nicht so zum Lachen und manchmal muss ich da eben durch, weil es mein Job ist. Wie jetzt? Dazu komme ich gleich. Ich schlafe immer noch schlecht. Inzwischen hat mir meine Heilpraktikerin ein Valium ins Ohr gepfeffert. Es würde bestimmt helfen, wenn nicht immer der Kater so ein liebesbedürftiges Ankuscheln zur Unzeit praktizieren würde. Mooooaaaahhhh!

Dennoch muss ich durch. Durch jeden Tag. Egal, wie verpeilt ich bin. Im Zeichen des Sports stand fast jeder Tag. Ich bin zum ersten Mal wieder gelaufen. Uiuiui. Hart war es. Nach einer halben Stunde war ich durch. Ich glaube tatsächlich, auch wenn man ein wenig trainiert ist, sind die sportartdifferenzierten Konditionsanforderungen nicht immer ein Level. So fühle ich mich gar nicht sooooo unsportlich und dennoch keuche ich wie eine Dampflok. Für die Statistik: zweimal Aroha, zweimal Laufen. Zweimal … *räusper* … na eigentlich dreimal unendliches Üben einer geeigneten Choreografie für „Schwanensee“. Ich trainiere ein Männerballett. Tja – jetzt ist es raus. Und weil die Jungs sich immer so wenig Gedanken machen, mussten sie jetzt einfach mal einen Klassiker einstudieren. Heisst aber auch für mich: ich muss es selbst können. Und so tanze ich seit Tagen in Pirouetten, kleinen Schrittchen und Hockbewegungen durchs Wohnzimmer. Ich glaub, mein Nachbar hat einen Heidenspaß, weil er durch die noch kahlen Büsche spinxen kann. O_o Dafür lose ich komplett ab bei der 7-Minutes-Workout-Challenge. Das ging aber sowas von grandios in die Hose. :( Leider. Nicht meins.

Die Schweizer sagen, sie gehen in den Ausgang. Das habe ich ebenfalls oft getan letzte Woche. Mittwoch abend war unser seit Jahren bestehendes Theaterfrauen-Ensemble im Mainzer Unterhaus. Dort gastierte die Leipziger Pfeffermühle mit dem Schauspiel: „Die Schwestern“. Joah. Die erste Halbzeit war etwas zäh. Ein paar kleine Lacher nachdem das Ganze endlich mal in Gang kam. Manches hätte man sich sparen können. Aber gut. Nach der Pause war es dann doch einigermaßen gut. Man kann mich schon leicht zum Lachen bringen … aber eben nicht immer. Das Gleiche gilt für gestern. Jobmässig fahre ich schon mal mit meinen Jungs und Mädels auf Konzerte oder eben auch mal zu einem Comedian. Ich hab tatsächlich schon Britney Spears gesehen (kann ich ja heute immer noch nicht glauben, aber gut). Gestern waren wir bei Bülent Ceylan. Vielleicht war es einfach nicht meine Woche, aber ich hab auch dort nicht lachen müssen. Es hat einfach nicht gerockt. Mich zumindest nicht. :( Zwei Lieder hat er gesungen und das wiederum hat mich echt überrascht. Das war wirklich gut. Und ich fasziniert. :) „Ich bin nur ein Teil dieser wilden Welt“ – na mit dem Text fängt man mich eh ein. Wer die Welt als solche erkennt, gefällt mir einfach. Aber ich muss sagen: er hat dennoch einen Stein bei mir im Brett und zwar für das „Hinterher“. Wir durften nach der Show noch Fotos machen und uns Autogramme geben lassen. Super gelassen und entspannt. Geduldig und einfach freundlich. Vielen Dank, Herr Ceylan. Das war klasse!!! Ich find‘, wir sehen auch wirklich gut aus auf dem Foto. :’D

Am Samstag hatte mein Patenkind Geburtstag. Oh – irgendwie hab ich davon keine Fotos gemacht. Es gab unfassbar viel zu essen und ich merke, dass ich das gar nicht mehr mag. Fast alle Mitglieder dieses Zweiges sind – das muss ich ganz platt sagen – korpulent. Da frag ich, ob ich was mitbringen soll! „Ja – Kuchen!“ Und dann stehen dort Unmengen davon. O_o Ich versteh das nicht. Und ich mach das auch nicht mehr mit. Dieses Zuviel!!! Wir waren froh, wieder zuhause zu sein.

Unsere schönsten Abende bestehen aus dem Zusammensein. Die Kinder sind jetzt so groß, dass sie gerne mal ein Familienspiel spielen. Eins das eine längere Aufmerksamkeitsspanne als „MauMau“ erfordert. So haben wir uns jetzt mal an „Heimlich & Co“ herangewagt. Macht Spaß. Und mein Sohn, der in 2012 wirklich extrem am Rad gedreht hat und äußerst sensibel seine Tage verbracht hat in Flucht vor der Welt und seiner durchgeknallten midlifeverkristen Mutter,  sitzt da und sagt: „Das sind die schönsten Tage: wir schlafen aus und ich kann mich verabreden. Es gibt was Leckeres zu essen und wir spielen ein Familienspiel!“

Mir geht es gut und ich freue mich auf den Frühling. Ich bin wirklich froh, dass er jetzt kommt. Die melancholischen Tage werden weniger und ich habe Lust raus zu gehen. :) Hopp – in die Sonne, meine Lieben!


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7-Minutes-Workout-Challenge

So – nun isses soweit. Der Februar und somit die angekündigte 7-Minutes-Workout-Challenge setzt ein.

Mit dem Sport hapert es einfach immer mal wieder bei mir. Mit meinem Aroha habe ich zwar eine langfristige mir spassmachende Sportart gefunden, aber ich würde schon gerne wieder laufen und meinen Körper ein bißchen formen.

Seien wir ehrlich, es ist schon klar, dass mich ein Ü100kg – Mann als athletisch betrachtet – aber realistisch ist das nicht. Das ist noch nicht mal im Bereich des Vorstellbaren. :( Nun – denn dann muss es halt mal in die Richtung gehen.

7-Minutes-Workout ist eine App, die man sich bequem aufs Smartphone ziehen kann. Es ist relativ einfach durchzuführen, denn man braucht nicht viel. Etwas Platz zum Liegen, einen Stuhl und eine Wand. Und sieben Minuten sind nicht wirklich lang (okay – bei manchen Übungen kann sich die Zeit ziehen wie Kaugummi … *hust*).

Jede der zwölf Übungen dauert 30 Sekunden und ich schätze man sollte mindestens 10 – 20 Mal die Übungen durchführen. Ich hoffe, ich steigere das auf grandiose Weise im Laufe der kommenden vier Wochen. :)

Manche der Übungen ändere ich ein wenig ab – denn so der Fitness-Crack bin ich nicht. Oder sie fordern mich ganz anders heraus – wie z.B. Übung 1 – der Hampelmann.

Meine Jungs sassen am Esstisch und haben gemalt oder sich anderweitig beschäftigt. Ich hüpfe also los und mir rutscht gleich mal raus: „Oh weh – die Übung hasse ich jetzt schon, da bleiben die Hupen nicht am Platz!“ Ich hab das eigentlich ganz leise gesagt, aber von der Seite kommt der Kommentar meines Jüngsten (von dem ich dachte, er denkt, dass Hupen grundsätzlich in Verbindung mit Autos gebracht werden): „Doch  – tun sie!“  Kurzes Stocken im Hüpfen meinerseits … O_o „Oder nee –  doch nicht, Mami!“  Daraufhin der ältere Bruder: „Welche Hupen???“

Suuuuuper!!! Guter Start. :’D

Liegestützen (3) führe ich abgeschwächt auf dem Stuhl abgestützt durch. Reicht für mich …  Und bei der (7) nehme ich ebenfalls noch mal die Stuhlliegestütz mit!

Der Plank (8) ist danach etwas heftig. Die 30 Sekunden in diesem Stand zu verharren, ziehen sich … uiuiui. Kurz vor Ende streicht mir auch noch der Kater durchs Gesicht. *aaaahhhhh* Ich will gar nicht wissen, was der denkt.  „Mami – Du hast noch die Pudelmütze auf“ … upps – stimmt. Ich kam ja grad vom Sport.

(11) – nee, das pack ich auch nicht. Da bleibe ich seitlich liegen und mach einen 90°C – Winkel hoch und runter mit dem jeweiligen Bein. Wisst ihr, was ich meine?

Dann würde ich mal sagen: auf geht’s! :) Macht ruhig mit.