Das Leben ist wild!


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Schokoladenschnute!

Genauso gut kann ich heute schreiben, denn es wird sich nichts mehr verändern in den kommenden zwei Tagen.

Es gibt mehrere Erkenntnisse.

Nicht jede persönliche Herausforderung erweist sich als schwierig.

Als ich für mich beschloss, dass ich einen Monat auf Süssigkeiten (vor allem meine heissgeliebte Schokolade) verzichte, da war ich hin- und hergerissen. Zum einen wollte ich auf etwas für mich alltägliches verzichten. Zum anderen auf etwas, was mir definitiv nicht in diesen Mengen gut tut. Harte Entscheidung. Im Laufe des Monats habe ich gemerkt: es fehlt mir gar nicht. Es ist noch nicht mal so, dass mich der berühmte „Jieper“ packt. Nichts. Erstaunlicherweise. Hart war nur die erste Woche. Da war ich sowas von kotzbrockig. *uiuiui*!!! Meine armen Mitmenschen. Das war – im Nachhinein betrachtet –  wohl der Entzug.

Weg von Angewohnheiten

Bei mir war es so, dass ich Schokolade nicht mehr nur als Genuss angesehen habe. Sie war ein Lückenfüller, wenn ich z.B. Langeweile hatte. Da war der Griff in die Süssikiste schon vorprogrammiert. Oder aber auch: „Oh – bis zum Mittagessen dauert es noch eine halbe Stunde, das halte ich nicht aus“ und schwupp – wieder was in die Futterluke. :( Das ist komplett weggefallen. Heute greife ich wieder vermehrt zu Obst. Und wenn Langeweile aufkommt, beschäftige ich mich eben anderweitig. Punkt.

Rückfälle, Ausfälle, Zwischenfälle

Ehrlich? Nein! Frau trixen lag nicht wie der Bürgermeister dieses Städtchens im Film „Chocolat“ irgendwann völlig schokoladenverschmiert auf der Fensterbank ohne zu wissen, wie sie dahin kam. Ich war zweimal einen Kaffee trinken und habe mich als Beiwerk für Rosinenbrötchen entschieden. Einmal hatte mein Sohn Muffins gebacken (glücklicherweise ohne Kakao), so dass ich als Mama schon einen essen musste. Aber das sind Begebenheiten, die kann ich glücklich als „noch mal gutgegangen“ deklarieren. Fällt ja nicht wirklich in die Süssigkeiten-Schublade. Oder? ODER??? :D

Mein nächstes Umfeld

Es ist nunmal so, wenn man diejenige ist, die die Einkaufsgewalt inne hat: was die Muddi nicht kauft, wird auch nicht gefuttert! Das ist Fakt. Würde ich also einen Monat auf Obst und Gemüse verzichten, dann kämen wir gefährlich nah an ein Skorbutproblem heran. Nicht nur ich, sondern die ganze Familie. Isst sie keine Schokolade respektive Süssigkeiten, lebt der Rest eben auch ein klein wenig gesünder. Wobei die Jungs sich das schon immer gut einteilen konnten. Es stehen immer noch Schokinikoläuse hier rum und keiner isst sie. Chips und Flips und sowas kaufe ich eh sehr selten, das gibt es bei uns nur zu besonderen Anlässen: einem geplanten Filmabend oder wenn Gäste kommen. Ebenso wie absolute Süssgetränke. Ich finde, das ist ein guter Weg.

Wie geht es weiter?

Ich werde jetzt nicht am 1.2. mit einer Tafel Milka da sitzen. Mein Kollege hat mir vorgestern ein großes „Kitkat“ geschenkt; das hängt an meinem Spind. Ob ich es gleich essen werde … ich glaube nicht. Meine unstillbare Lust und das Verlangen auf Schokolade ist komplett weg. Ich schätze, ich bleibe noch ein wenig auf dem Weg ohne die süsse Verführung. Es tut mir gut. Und es hilft mir im Projekt „Weniger werden“. Dazu kann ich sagen, dass ich ja seit 1.1. wieder konsequent aufschreibe, was da so an Essbarem in mich hineinwandert und tadaaaa: 2.6 kg Abnahme im Januar. Soviel wird es nicht im Februar werden, aber die Tendenz ist klar. Glasklar!!! :) Ich freu mich.

Die Februar – Challenge

Tja – was soll ich sagen … ? Ich schätze, dieses Mal will und muss es sein. Die 7-Minutes-Workout-Challenge. Bodyforming ist angesagt. Ich messe dann mal meinen Körper an den entsprechenden Stellen ab und werde schauen, was sich in diesen vier Wochen verändert. Ich hab jetzt schon Fracksausen. Das wird in der Tat nicht einfach. Aber gut, das denke ich jedes Mal. Ihr seid wie immer herzliche eingeladen, mich auf meinem Weg zu begleiten oder in diesem Fall sogar mitzumachen!!! :)

 

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Ein Monat ohne …

Süssigkeiten!

Es geht nicht nur darum, seinen Überfluss an Hab und Gut zu reduzieren. Im Grunde ist es ein ganzheitliches Umstrukturieren seiner Gewohnheiten hin zu mehr Achtsamkeit im Umgang mit sich selbst und seiner Umwelt.

Der Entschluss, eine „Keine Süssigkeiten“ – Challenge durchzuziehen während des „Jeden Monat …“ Projektes reift schon länger. Der Dezember ist, um von Süssigkeiten und Schokolade absolut müde zu werden, eine gute Wahl. Überall wird man damit bombadiert, bis es einem gelinde gesagt im Halse steckenbleibt. Zuviel. Schokoladenoverflow. Im Januar dann kann ich leichteren Herzens darauf verzichten als in anderen Monaten.

Gerne würde ich gleichzeitig noch die 7-Minutes-Workouts einbauen, von denen ich bei awesomatik gelesen habe, aber ich schätze, zwei Dinge in einem Monat, die den inneren Schweinehund bezwingen müssen, sind ziemlich heftig. Im Januar also nun der Schokoladenverzicht. Zudem habe ich ja immer noch meinen Schrittzähler im Hosenseckel, um die alltägliche Bewegung zu pushen.

Zenhabits, wo ich auch gerne lese, gibt die Empfehlung, es einfach zu halten. Je komplizierter ein Unternehmen wird, umso schwieriger wird die kontinuierliche Umsetzung dessen. Wenn ich mir also 27 Ziele vornehme, sind mindestens 25 zum Scheitern verurteilt, weil die Konzentration auf jeden zusätzlichen Punkt die Umsetzung der Kernaufgabe erschwert.  Ein Stück vom Kuchen reicht also völlig. Ein Ziel. Ein Monat.

Wichtig ist für mich persönlich für jede Zielsetzung, jede Challenge, jedes Unternehmen: ich schreibe es auf. Gedanken sind gut, das geschriebene Wort ist besser. Irgendwie habe ich das Gefühl, es erlangt dadurch an Konsistenz und verpufft nicht im Alltag oder in meinen Lebensumständen. Vielleicht bin ich deshalb auch ein latenter Listenjunkie. Es geht mir einfach leichter von der Hand. Mal davon abgesehen, dass ich unwahrscheinlich vergesslich bin.

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Kennt ihr noch Luzie, den Schrecken der Straße? Sie hat ihren eigenen „Countdown“ für den ersten Schultag gemacht, indem sie kleine Aufkleber aufpinnt. Für jeden vergangenen Tag einen. Soweit ich mich erinnere. Nun. So etwas hilft mir beim Bewältigen von Aufgaben recht gut. Im jetzigen Fall sind es überschüssige Holzspiesschen, die ich mal für eine Currywurstparty geschenkt bekam. Auf diese Spiesschen schreibe ich mir wohl kleine Motivationssprüche oder so. Und jeden geschafften Tag wechselt eines von einem Behälter zum nächsten. Oder in den Müll. Weg ist weg. Und eines nicht mehr allzu fernen Tages … hat man es unversehens geschafft.

Wie waren nun die ersten zwei Tage „ohne“? Wenn ich etwas zu tun habe, geht es gut. Ich habe das Gefühl, es gibt Tageszeiten, an denen es schwieriger ist, nicht in Versuchung zu geraten. Ja – schon am zweiten Tag. Oder gerade dann, weil ich in eine Art Entzug reinrutsche.

Im Alltag sind drei Dinge wichtig: eine Alternative zu haben – griffbereit. In meinem Fall Schoko-Tee von Yogi. Oder Schoko-Chili von Salus. Legga! Satt zu sein. Äuerst wichtig, sonst dreh ich hohl. Also habe ich immer Obst im Haus. Und als letztes die Reduktion von … wie nenne ich es jetzt? Nun – zum Beispiel das Frühstück. Ich esse immer das Gleiche – und habe die Zutaten dafür im Haus. Entweder Rührei. Oder Porridge. Damit reduziere ich das Gedankenmachen darum und kann mich um anderes kümmern. War das jetzt verständlich?

So – und damit mache ich mir noch einen Tee und begebe mich mit meinem Lied von Eis und Feuer ins kuschelige Bett. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. :D

PS. ja – ich lese immer noch daran … *seufz*