Das Leben ist wild!


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Maroni!

Heute wollten wir in die Pilze gehen.

Dumm nur, wenn kein einer rausguckt. Es scheint so, dass es nach wie vor zu trocken ist.

Das einzige, was wir nach Kursumschwenkung gefunden haben, sind Maroni.

Ich mag das nach wie vor: selber sammeln und verwerten. Sich im Kleinen an den Dingen freuen, die die Natur hergibt.

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Wir haben uns Anfang des Sommers einen Kaminofen gekauft. Einen sogenannten Dauerbrenner, den man auch zum Wärmehalten mit Briketts feuern kann. Ich wollte keinen Schauofen. Nach wie vor habe ich den irren Gedanken, dass wenn die Welt kolabiert, ich mich versorgen können möchte. Ist das sehr freaky?

Der Ofen ist ein weiterer Baustein. Im nächsten Jahr hätte ich gern noch eine Wasserpumpe im Garten. Aber das ist Zukunftsmusik.

Neben den Maroni haben wir auch etwas rumliegendes Buchenholz mitgenommen. Zum Trocknen. Keine Angst … nur „Abfallholz“ und nur soviel wir selbst tragen konnten.

Jetzt steht der gusseiserne Topf gefüllt mit den angeritzten Maroni auf dem Ofen …

Hm … könnt ihr Euch vorstellen, wie lecker die gleich schmecken …?! :)

 

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Willkommen im „Fly Inn“!

Sie suchen eine Bleibe für den Sommer?

Einzelzimmer?

Wohngemeinschaft?

Mehrfamilienwohnen?

Wir hätten da was für Sie!

 

Unser Objekt für den anspruchsvollen Gast ist ein geräumiges kleines Haus, direkt im Grünen mit Blick auf eine berauschende Vielfalt an Gräsern, Pollen, Obst und duftende Gänseblümchen. Jederzeit Zugriff auf den hauseigenen Obstgarten garantiert.

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Erleben Sie auf drei Etagen ein einzigartiges Wohnerlebnis. Im Erdgeschoss befinden sich unzählige Einzimmerappartements, die dennoch jedes für sich Ruhe und Geborgenheit versprechen. Sie können wählen zwischen Separees als auch einem kleinen Mehrfamilieneinzelblock.

Im mittleren Stockwerk findet das Gemeinschaftswohnen und Kurzzeithausen statt. Jederzeit durch geräumige Eingänge zugänglich.

Im oberen Stock – unserer Waldetage – sind individuelle kleine Wohneinheiten aus echten Hemlock-Tannen sowie Kieferzapfendesign angelegt. Gut geschützt vor der Außenwelt können Sie sich hier erholen und für den Tag rüsten.

Das Hauskonzept verfolgt vor allem im Dachbereich das steinersche Prinzip: „ein bißchen Schräglage im Waldorfstil“. Wenn Sie möchten, ist ein Farbanstrich im Nachhinein noch möglich. Wir bieten Ihnen einen warmen Grünton an, entsprechend ihrer natürlichen Neigungen.

Natürlich ist die Frage nach den Rohstoffen gestattet. Für das Erdgeschoss ist es jederzeit möglich, Bambusstäben, die in alten vertrockneten Pflanzkübeln ihr Dasein fristen, eine neue Aufgabe zu geben. Der oben beschriebene Wohnblock besteht aus dem Ende eines Holzpflocks, der nicht mehr benötigt wird. Dort wurden kleine Wohneinheiten hineingebohrt. In der Mittelstation – öhm – gibt es nichts. Der Eingang besteht aus einer alten Holzkistenplatte. Die Waldetage ist mit Mitteln der Natur gefüllt sowie ein paar Holzheckseln. Das Grundgerüst unserer DIY-Wohnanlage ist ebenfalls aus den Resten einer Holzkiste sowie aus Europalettenteilen und sonstigen Holzresten aus der Garage gefertigt. :) Ein Nachmittag Arbeit und fertig ist die neue Bleibe.

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Geniessen Sie das Leben im Grünen – kommen Sie herein, fühlen Sie sich wohl. Familien mit Kindern gern gesehen. Nur der Hund muss aufgrund der Quadratmeterzahl wohl leider draussen bleiben. ;)

Beeilen Sie sich und greifen Sie zu, bevor die besten Plätze belegt sind. Unser Haus hat seit Eröffnung schon einen regen Zulauf erfahren!!!


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Bärlauch!

Am vergangenen Samstag war Waldtag! Mit einem ganz klaren Ziel: wir sammeln Bärlauch!!! Ich könnte mich da nämlich reinsetzen. Es gibt in der Nähe von trixtown eine Fasanerie mit einem angrenzenden Wald. Schon, wenn man an der Straße dort vorbeifährt, duftet es im Moment überall nach Knoblauch. In diesem Fall ist es allerdings Bärlauch, der dort in Unmengen vorkommt.

Aus dem gesammelten Bärlauch machen wir eine Paste, die man wunderbar übers Jahr aufbewahren kann. Einen Teil habe ich jetzt mal eingefroren, aber laut Rezept sollte es auch im Kühlschrank so lange halten. So bin ich allerdings auf der sicheren Seite. Übrigens habe ich zum ersten Mal etwas im Glas eingefroren. Ich bin zuversichtlich, dass da nichts schief geht. Ist ja keine Kohlensäure drin! ;)

Vorher freue ich mich immer sehr aufs Sammeln, ich bin so sehr gerne im Wald unterwegs.

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Bärlauch gehört – falls jetzt ein Raunen durch die Leserschaft geht – nicht zu den geschützten Arten. Ich kann beruhigen, es ist komplett unmöglich, den Bärlauch hier auszurotten. Der ganze Wald ist voll damit. Und der Wald ist groß! ;)

Generell sollte man dennoch achtsam sein beim Pflücken von Bärlauch. Er ist leicht zu verwechseln mit Maiglöckchen und Herbstzeitlosen. Wobei nur der Bärlauch in einzelnen Blätterstengeln wächst. Bis jetzt sind wir noch putzmunter …

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Mittendrin – oder genauer gesagt, während dem ausgiebigen Waschen (was wirklich sehr wichtig ist) – bin ich mir nicht sicher, ob die Aktion nicht doch etwas ausartet. Das Waschen ist echt, echt langwierig, weil man jedes Blatt gut putzen sollte. Und hinterher ebenso gut wieder abtrocknen. O_o

Aber es lohnt sich. Spätestens, wenn man das Zeug durch die Küchenmaschine gejagt hat und mit Salz und Öl verfeinert … dann ist alles wieder im Lot.

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Sieht aus wie ein Kuhfladen – schmeckt aber gigantisch gut.

Dies ist eine Bärlauchpaste, da ich mich nicht auf ein Pesto festlegen wollte.

Das Grundrezept hierfür lautet:

750 g Bärlauch

60 g grobkörniges Meersalz

375  ml neutrales Öl

So habe ich z.B. gleich an diesem Abend ein bißchen Paste mit Butter verknetet und eine bezaubernde und superleckere Bärlauchbutter bekommen. Wenn ich ein Pesto möchte, kann ich einfach noch die übrigen Zutaten dazugeben – inkl. ein wenig Olivenöl. Was geht noch? Grillgut marinieren zum Beispiel oder einen Quark damit anrühren … Möglichkeiten gibt es viele. Probiert es ruhig mal aus. :)

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Das Ganze ist also absolut regional und zudem noch selbstgewählt plastikfrei!

Und hier noch ein Tip für all diejenigen, die gerne in der Natur unterwegs sind und ebenso auf Selbstgemachtes stehen! :)

Es gibt die Seite www.mundraub.org! Dort finden sich allerlei Sammler, Erntebegeisterte und Pflücker zusammen und man kann schauen, wo in seiner Nähe etwas Sammelswertes aus der Natur zu finden ist. Sehr genial!!!


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Projekt 52#12

Geht es Euch auch so? Zieht es Euch auch mit aller Macht nach draussen? Mich wie verrückt. Ich sauge die Sonnenstrahlen auf und ärgere mich, wenn es dennoch so fröstelig kalt ist. Aber … er kommt. :)

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Ich liebe den Frühling, ist er doch der Vorbote der warmen Jahreszeit und Glücksbringer in vielen bunten Farben. Wenn ich nicht noch tausend andere Dinge zu tun hätte … ich würde meine Zeit im Garten im Liegestuhl inmitten von all dem satten Grün und seinen bunten Farbtupfern verbringen. Aber bis ich dahin kam … passierte noch einiges.

Am Montag war ich zum ersten Mal mit dem Kater beim Tierarzt. Er ist ja ein kleiner Spanier und meine Nachbarin sagte mir, dass er wohl noch nicht alle Impfungen durch hat. Also – gleich zum Checkup mit dem Kerl. Dies lief ziemlich problemlos. Er ist einfach ein gutmütiger kleiner Kerl. Alles gut überstanden … bis … ja bis er nachmittags plötzlich eine dicke Backe hatte! O_o Na super! Wieder beim Tierarzt angerufen und wieder konnten wir gleich vorbei kommen. Die zweite Autofahrt fand er schon nicht mehr soooo toll und den Tierarzt plötzlich mit Spritze Nr. 2 auch nicht mehr so prickelnd. Diagnose: keine Nebenwirkung der Impfung wie von mir befürchtet sondern ein kleiner Kampf mit einer dicken Hummel, die ihn dann ratzfatz in die Backe gebissen hat. Der Sommer kann ja heiter werden. Hoffen wir mal, dass er draus gelernt hat.

Dann war ich – ebenfalls zum ersten Mal – auf der Suche nach Alternativ-Produkten für die Körperpflege. Spannend. Ich war im „Lush“. Ein Laden, in dem man plastikunverpackte Produkte wie Shampoo und Körperseifen und ähnliches bekommt. Ein Shampoo und einen Badezusatz habe ich mitgenommen. Das Shampoo riecht superlecker nach Jasmin. Bei all der Auswahl fand ich nicht viele Seifen gut riechend. Bin da aber auch sehr eigen. Das meiste hatte etwas von Rosa-Blubber-Duft oder wie Kräuterbeet unter der Erde. Nein – besser … der Geruch von feuchten Fussballschuhen, an denen noch Gras dranhängt.  Nicht so verführerisch.

Den Rest der Woche habe ich nur draussen verbracht. Der Garten ruft mit aller Macht. Und möchte gehegt werden. Bei Sonnenschein kein Thema. Mit einem neugierigen und jagdbegeisterten kleinen Kater etwas anstrengend. Jedes Rascheln animiert zu tigerartigen Anfällen und Kampfeslust, wo immer sich das gegnerische Schere-Frauchen-Gespann befindet. Am Ende musste ich ihn einsperren, sonst würde ich heute noch schneiden … :D

Und in den Wald ging es auch … was ich dort gemacht habe, erzähle ich Euch später. Das braucht einen gesonderten Blog. :)

Die Woche abgerundet haben wir mit dem ersten Flohmarktbesuch des Jahres. Ich suche ganz dringend eine sehr, sehr große Steingutschale oder Schüssel. Gefunden habe ich weder sie noch neue Eierbecher. Dafür einen kuriosen Schuhverkäufer mit geschätzt dem Inhalt eines Schuladens. Womit bewiesen wäre, dass Schuhe eindeutig immer im Rudel vorkommen. Meins wäre es nicht. Ich kaufe ja schon viel und gerne Second Hand, aber bei Schuhen hört das auf. Brrrrrrr …

Ihr Lieben – ich begebe mich zufrieden und müdig zur Ruh. Morgen beginnt die letzte Woche der Plastikchallenge. Aber ich habe das Gefühl, noch ganz am Anfang zu stehen, trotz dass ich schon sehr weit vorangekommen bin. Im Grunde genommen kann man sagen, dass der März dem Ausschleichen und Informieren und dem Recherchieren vorbehalten war. Empirisch exakte Müllmessungen sind hier schwierig. Ich habe zwar gewogen, aber ich schätze, dass das April-Ergebnis wesentlich besser wird. Dann fallen die Zusatzentsorgungen nicht mehr so ins Gewicht. :)

Startet gut in die Woche … wo auch immer ihr seid!


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Auf dem Urwaldsteig!

Nachdem ich es immer noch nicht geschafft habe, von meinem eindrucksvollen Weg über die Alpen zu schreiben, widme ich mich vielleicht den gerade vergangenen Wandertagen auf dem Urwaldsteig. Einfach als kleine Erinnerung für mich … :) Natürlich dürft ihr einfach mitlesen und wer weiss, vielleicht verschlägt es Euch ja auch mal hierher … von wo auch immer …

Vor ein paar Wochen habe ich mir ja ein paar neue Hanwags zugelegt. Dicke robuste Wanderstiefel, die wunderbar für alpines Terrain geeignet sind. Ich wollte sie etwas einlaufen, da kam der Urwaldsteig gerade recht. Übrigens auch immer gut für eine minimalistische Einkehr, denn ich habe währenddessen mit meiner Familie im Wohnwagen gelebt. Mehr Minimalismus gepaart mit Pragmatismus geht nicht mehr. Zumindest für das Pendant zu einer 3-Zimmer-Küche-Bad-Wohnung auf 15 m² …

Das letzte für einen Van mit Caravan hinten dran sehr steile Stück hin zum Campingplatz war allein schon Abenteuer genug. Wir hatten uns für einen kleinen Campingplatz direkt am Edersee am Rande des Nationalparks Kellerwald entschieden. Da waren wir wohl um diese Jahreszeit einer der wenigen … schon beim Runterfahren dachte ich, dass wir auf keinen Fall mehr den Weg zurück nach oben kommen mit unserem schweren Geschoss hinten dran. :’D Was wir vorfanden war eine sehr enge sächsische Anbindung ans Dauercamping im Petterson-und-Findus-Millieu gepaart mit einem wunderschönen Indian Summer. Kennt ihr Petterson? Nein … googlet mal. Hier ist zumindest das Wohnhaus desselben. Könnte man meinen …

Pettersons Hof am Edersee! Na sowas ...

Pettersons Hof am Edersee! Na sowas …

Wir haben uns bewusst nur fürs Wandern entschieden und einfach mal vorab gehofft, dass die Buben mitziehen. Mit 8 und 11 kann man da schon mal hoffen … zumal sie eigentlich ja gern im Wald sind. Zuhilfe kam uns da, dass wir unverhofft zu Pilzsammlern wurden. Das hat echt einen ziemlichen Abenteuercharakter für Jungs und der Sammeltrieb wird sofort reaktiviert. :)

Drei Wanderwege sind wir gegangen:

1. Kahle-Hardt-Route – Knorreichenstieg

Knorrige Eiche! :)

Knorrige Eiche! :)

 

Der Rundweg ist vom DKV Campingplatz aus ca. 10 km lang. Zuerst einmal muss man an Höhenmetern gewinnen, um dann relativ auf einer Höhe den kleinen aber wunderschönen Pfad begehen zu können. Und er macht seinem Namen alle Ehre. Überall um einen herum zeigt der lichte und in allen Rottönen schimmernde Laubwald kuriose und sehr knorrige Vertreter seiner Art. Während des ersten Teilstücks zur Halbinsel Scheid hinab hat man den Urwald linkerhand und rechts geht es gut 200 m steil bergab zum Edersee. Wir hatten das Glück, dass es zudem die Sonnenseite war und wir den ganzen Tag von Helligkeit und Wärme verwöhnt wurden. Alles in allem eine leichte Runde. Irgendwie gab es immer einen Baum für die Buben zum Klettern und ausreichend Proviant hatten wir auch dabei. Nein – es sind nicht nur Mädchen, die fortwährend „Hunger, Pipi, kalt“ rufen … ;) Fast am Ende der Runde dann stolperten wir unerwartet über zwei Pilze. Wow! Einen Maronenröhrling und einen Steinpilz, wie wir im Nachhinein feststellten. Und da wir immer ein Taschenmesser dabei haben, haben wir sie gleich mitgenommen und waren von diesem Moment an angefixt.

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Hier leben bestimmt Feen …

2. Katzenstein-Route

Im Bärental!

Im Bärental!

Sehr schöne ca. 8 km lange Runde  von Waldeck aus startend. Zumindest war sie so lang für uns, da wir als alte Geocacher noch einen „kleinen“ Abstecher tief hinein ins Bärental gemacht haben, um einen kleine Dose zu heben. ;) Jede dieser Runden hat ihre markanten Punkte und Geschichten. Die eine etwas schöner, die andere nicht. Diese zum Beispiel führte uns an einen Ort, der an eine in Schinderhannesmanier ausgeführte Räuberei (nicht schön) erinnerte, die einen sehr dunklen Anstrich durch die SS bekam, welche 1942 ihre Willkür an einem Platz im Wald demonstrierte und aus Machtbewusstsein heraus sechs Polen einfach so erhängte. Da geht es einem nicht wirklich gut … doch der Weg durch den Wald nimmt einem schnell die schlechten Gedanken. Ebenso wie die wild wachsenden Pflaumen – von denen wir bestimmt zwei Kilo gepflückt hatten (man trägt ja an sonst nichts …)

Dieser Rundweg war vor allem eins: abwechslungsreich. Während der gestrige Weg durch den Wald geradewegs durchplätscherte, ging es hier rauf und runter. Ziemlich runter … und ziemlich rauf … und irgendwie verloren wir ab und an das Wegzeichen aus den Augen. Aber Garmin sei dank … irgendwann kommt man immer auf den rechten Weg.

Während wir gestern noch klitzekleine Pilze gefunden haben, so war dies ein Mekka für Pilzsammler. Meine Hand passte manchmal nicht auf den Schirm. Echt wahr … allerdings waren die Biester so verwurmt, dass sie einfach nicht mehr zu gebrauchen waren. Schade, sehr schade … aber dennoch gab es eine kleine Ausbeute, die abends mit Bandnudeln (wink zu CL, aber nicht selbstgemacht) und Hühnchen einfach lecker schmeckten. Ich muss immer noch lächeln, dass es möglich ist, im tiefsten Urwald per Smartphone quer durch die Republik Nachrichten zu schicken und sich über Pilze und Strickwarenrauswurf zu unterhalten und per Bild zu reporten! :’D

Wir haben das Bärental gestreift und an der Ratzeburg (nix übrig von) ein Pflaumenkernweitspucken gemacht und die Königin (naaa gut – oder den König) der Ratzeburg zu ermitteln.

Wer wird die Ratzeburg halten? Oder wird sie dem kleinen König Weitspucker in die Hände fallen???

Wer wird die Ratzeburg halten? Oder wird sie dem kleinen König Weitspucker in die Hände fallen???

Zu guter Letzt konnten wir die Runde mit einer Seilbahnfahrt als letzte Mitreisende 5 Minuten nach Schluss quasi beenden. Es sind die kleinen Dinge im Leben, die so unendlich glücklich machen … wie hier eben nicht mehr die 1,5 km rauf nach Waldeck zu kraxeln. Und mit rauf – meine ich rauf!!!

Tolle Runde also!!! :D

Abschließend … nur wegen der Pilze …

3. Hochstein – Route

Die längste gegangene Route. 10 km ca. Vielleicht ein bißchen mehr …

Fliegenpilze wohin auch das Auge blicket ...

Fliegenpilze wohin auch das Auge blicket …ab und an mal den Wegpunkt verloren. 

Von Herzhausen folgt man  der Hauptroute des Urwaldsteigs überwiegend am Edersee entlang. Abschnittsweise verläuft sie durch knorrige Wälder, die immer wieder einen Blick auf den Edersee ermöglichen. Vor der Kehre um ein Bachtal geht es links zum Hochstein. Und irgendwie gelangt man dort zu einer alten Ruine, die komplett vom Wald verschluckt wurde … der Ehrenburg!

Faszinierend; denn schon wieder zeigt sich uns der Wald von einer neuen Seite.

Von relativ breiten Wegen, die dennoch recht duster sind über kleine Pfade, die eher an Wildwechsel erinnern bis hin zu einem lichten Auf und Ab über einen gelben Laubteppich.

Und überall Pilze. Hammer!!! :’D Ich bin echt angefixt. Kleiner Exkurs – heute im Supermarkt gab es Steinpilze. 50 g – getrocknet – 4.99! O_o Unfassbar.

Maronenröhrlinge! *yammi*

Maronenröhrlinge! *yammi*

Wunderschön war unsere Pause an der zugedeckten Ehrenburg. :)

Hier lass Dich nieder ...

Hier lass Dich nieder …

Inklusive kleinem Besucher, der für die Jahreszeit noch recht fit schien. Mal eben schnell die letzten Sonnenstrahlen ausnutzen.

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Alles in allem ging die Zeit recht fix rum. Da wir wettertechnisch wirklich Glück hatten und es nur nachts geregnet hat, war es eine wirklich schöne, wenn auch kurze Zeit am Edersee. Waschbär und Eidechse sagen sich hier „Gute Nacht“ und man muss nicht wirklich jemandem begegnen auf den einsamen Pfaden in einem der letzten Urwalde Europas. Man kann sich einfach berieseln lassen von der Schönheit der lichten Wälder. Ich schwärme, ich weiss. Und es ist eine ganz andere Welt, als die Alpen im Sommer. Aber auf jeden Fall eine schöne … :)

Ade ... Urwaldsteig! :)

Ade … Urwaldsteig! :)