Das Leben ist wild!


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In der Rhön!

Oh was bin ich fertig … aber supererholt. Kennt ihr dieses Gefühl von „zufrieden erschöpft“ sein? Das hat man, wenn man ein Wanderwochenende hinter sich lässt. Das Glücksgefühl, das sich ausbreitet, wenn man am Gipfel angelangt ist oder auf einer besonders schönen Wiese oder in der Einkehr auf ein Stück Kuchen einen Latte Macchiato. :)

Wir haben ein traumhaftes Wochenende in der Rhön verbracht. Man soll es kaum glauben, wie nah manche Schätze liegen. Normalerweise keine zwei Stunden Anfahrt (es sei denn man landet im Freitagsnachmittagsverkehr und fährt um und um den Pudding) und schon befindet man sich in einer waldbedeckten intensiv grünen Landschaft.

Gewohnt haben wir im Rhönschafhotel Krenzer! Bitte unbedingt mal reinschauen. Sensationell freundliches Hotel. Kleines Beispiel: die erste Nacht war für einige von uns etwas suboptimal. Ich z.B. kann sehr schlecht auf diesen Antiallergiekissen schlafen. Gib mir ein Federkissen und die Welt ist in Ordnung. Scheinbar ging das auch einigen anderen so. Eine der Hausdamen hat unser Gespräch über die etwas verkorkste Nach wohl mitbekommen und sprach uns beim Frühstück an. Für die kommende Nacht wurden alle Kissen ausgetauscht. Ohne viel „Federlesen“ :). Und ohne dass man als Gast das Gefühl hat, man geht auf die Nerven. Das Essen war ebenfalls uiuiui! Und hausgemachtes Bier resp. Apfelwein rundeten die schöne Zeit im Hotel ab.

Wir haben uns dort mit einigen lieben Mitwanderern der Alpenüberquerung getroffen. Eine Wanderung wird nochmal so schön, wenn man mit einem Menschen gut laufen UND reden kann. Und wenn das auch noch zwei Menschen sind, die sich in der Botanik eins a auskennen, dann ist das sowieso der Hauptgewinn (zumindest für mich – ich lerne mit Begeisterung).

Wilde Lupinen

Der Hochröhner ist ein Premiumwanderweg, der auf 175 km Länge durch die Röhn führt. Ein Großteil davon geht durch das Biosphärenreservat Rhön. Und auf einem kleinen Teil der Langen Röhn sind wir gelaufen.

Eine abwechslungsreiche knapp 20 km lange Tour, die uns nach einem stetig steilen Anstieg auf den höchsten Punkt am Heidelstein brachte. Grandiose Aussichten hat man hier sowieso auf alle Gebirge rundherum: den Vogelsberg, Hunsrück, Taunus …

Wir haben uns entschlossen, die eigentliche Tour von knapp 16 km noch ein wenig zu erweitern und sind ein Stück zum Stirnberg hinauf und am Hochmoor entlang weiter gegangen. Bestechend sind mit Sicherheit die großen Flächen wilder Lupinen, ein violettes Blumenmeer, welches sich über einen Großteil des Wegverlaufs erstreckt. Ein Traum … zumindest für mich. Ich mag sie sehr. :)

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Gestartet sind wir übrigens am Steinernen Haus, direkt an einem Basaltsee gelegen. Wisst ihr, ich schreibe mal nicht zu ausführlich – ich finde ja immer, ein bißchen überraschen sollte man sich schon vom Wanderweg selbst. :)

Die Milseburg

Wenn ich ehrlich bin, war ich ganz froh, dass die abschließende Wanderung am Sonntag von „die Seele baumeln lassen“ geprägt war. Unglücklicherweise hatten wir am Hotel auf der Terrasse meinen Geldbeutel und den Proviant liegenlassen (ich weiss nicht, was schlimmer für mich war … ich glaube … letzteres. Im Portemonnaie war eh kaum was drin). Das verzögerte unseren Abmarsch vom Waldparkplatz unterhalb der Milseburg noch mal um eine halbe Stunde. Eine halbe Stunde im Schatten auf Baumstämmen sitzen, Girsch anschauen, die Stiche mit Breitwegerich einreiben …

Die Milseburg am Sonntag zu besteigen, ist mit uns noch gefühlt einer Million Menschen eingefallen. Wir waren zwar beim Auf – und Abstieg alleine unterwegs, da wir fern des ausgetretenen Waldweges unterwegs waren (oder antizyklisch), aber oben war es schon recht voll. Dennoch: sehr, sehr lohnenswert.

Dort oben sollte man ohne Hektik sein und man kann wirklich im wahrsten Worte die Seele baumeln lassen. :)

Highlight: ein Schwalbenschwanz! :) Handtellergroß …

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Ich hoffe sehr, dass ich die Ruhe und Erholung noch ein paar Tage mitnehme … und eins steht schon mal fest: dort geht es irgendwann wieder hin.


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Projekt 52#13

Natürlich mache ich auch noch andere Dinge, aber grundsätzlich drehte sich viel um das Thema „Nachhaltigkeit“. Und Ausdünnung … ja vor allem das.

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Wenn der Sommer kommt, kommt unweigerlich mit ihm der Drang, nach draußen zu gehen. Die Sonne geniessen und sich vom lauen Lüftchen die Seele streicheln zu lassen. Ich hab es so sehnsüchtig erwartet.

Nachdem wir uns mit neuen Holzpaneelen für die Terrasse eingedeckt hatten, oblag es mir, die Terrasse als zweites Wohnzimmer dekorativ herzurichten. :) Dafür musste ich lediglich im Fundus suchen und habe recht schnell ein paar alte Töpfe für meine kleinen geliebten Hornveilchen entdeckt.

Und wo ich schon bei den Pflanzen war, habe ich mich endlich, endlich um meine Agatha gekümmert. Das ist die einzige Pflanze mit Namen. Sie wurde nach Agatha Christie benannt und ist, im Gegensatz zu vielen Protagonisten der Agatha-Christie-Krimis, nicht totzukriegen. Im Gegenteil. Sie wuchert munter vor sich hin. Darf sie mit ihrem stolzen Alter von fast 20 Jahren auch. Sie hat ganz schön Federn Blätter lassen müssen und am Ende konnte ich ihren Plastikbottich gegen alternative Gefässe, die ich ebenfalls noch gefunden habe (manchmal ist es auch gut, wenn man sich nicht sofort trennen kann), eintauschen. In vierfacher Ausfertigung. Jetzt haben die ganzen Agatha – Bäumchen wieder Platz. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich sie alle im Haus lassen möchte, denn es ist schon arg viel, wenn sich so ein Baum plötzlich vermehrt. Mal sehen, wo ich sie hinvermitteln kann. O_o

Mit meinem Großen war ich versprochenerweise nochmal auf dem Domänenhof. Es ist schön, dass auch ein fast 12-jähriger Spass an Ausflügen mit Mama hat. Und vor allem an Ausflügen, bei denen man unbedingt schauen muss, ob das Kälbchen von vor zwei Wochen noch da ist. Er hat sich extra die Nummer gemerkt und es tatsächlich wiedergefunden. :) Mit einem Arbeiter haben wir uns super unterhalten, der die Kaninchengehege gesäubert hat und uns die Geschichte vom Einohrhasen erzählt hat (der ebenfalls wieder besucht werden musste). Und von den Hühnern, die dort ebenfalls gehalten werden, haben wir dann noch einige frische Ei-chen mitgenommen. :D

Den letzten Tag der Woche und zugleich den ersten Sommertag in diesem Jahr haben wir mit Freunden auf dem Mittelrhein-Klettersteig verbracht. Eine tolle Wanderung mit Klettersteigelementen. Ein bißchen Höhenangst habe ich ja schon, aber solange ich nicht nach unten schaue, ist alles gut. Ich habe mich plötzlich voller Sehnsucht an die Berge erinnert und die letztjährige Alpenüberquerung … die schmalen Wege, der Geruch des Waldes, die steilen Aufstiege und zielführenden Abstiege. Mit Menschen, die mir am Herzen liegen … :)


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Abend des ersten Tages!

Nachts um drei Uhr, nachdem die Überreste der ausgelassenen und äußerst spontanen Feier weitestgehend beseitigt sind, die Gäste das Haus verlassen haben und ich noch ein klitzeklein wenig aufgekratzt bin, denke ich: „sieht eigentlich ganz gut aus, dafür, dass hier eben noch knapp 20 Leute rumgetobt sind.“

Am 1. Januar um die Mittagszeit mit verquollenen Augen frage ich mich, wer überhaupt auf die Idee mit dem Popcorn kam, wlches ich wahrscheinlich noch zum nächsten Silvester irgendwo herausfischen werde. O_o

Eine ausgelassene Fete. Wunderbar. :) So lange sind wir noch nicht zurück aus den Bergen und ich war einfach zu kopfleer, um zu schreiben. Zwischen den Jahren habe ich Bilanz gezogen. Was hat das Jahr gebracht? Hat es auch mich irgendwo hin gebracht? Ja es war ein intensives und rumoriges Jahr. Jetzt – im blitzblanken und funkelnigelnagelneues 2014 fühle ich mich gesund und stabil. Ein wenig zu kräftig. Aber ich ruhe in mir. Der Urlaub für nächste Weihnachten ist schon reserviert. Wieder am Wilden Kaiser (diesmal bitte mit mehr Schnee) – gleiches Hotel. Ein Traum. Der Alltagsrucksack hing vor der Tür und ward nicht angerührt. :)

DIE WELT GEHÖRT DEM,  DER SIE GENIESST!

Und das haben wir in diesem Urlaub getan. Laufen, Boarden, Skifahren, Sauna und Wellness sowie ausnehmend gutes Essen. Frau trixen im siebten Kartoffelpufferhimmel.

Angekommen auf der Wochenbrunner Alm auf 1080 m! :)

Angekommen auf der Wochenbrunner Alm auf 1080 m! :)

Wichtig für mich ist, das gute Gefühl des Geniessens und des Lebens mitzunehmen in mein persönliches 2014. Ich bin ehrlich: gute Vorsätze mag ich nicht. Sie bleiben oftmals stecken und entwickeln sich nicht zu etwas, dass man tatsächlich geschafft hat. Ich mag es lieber, mir kleine Ziele zu stecken, die – am Ende des Tages – zu einem Ganzen werden. Ein Gemälde, ein Mosaik, zu dem sich täglich neue Farben und Steinchen gesellen. :)

In einigen Wochen werde ich die 40 verlassen und vollends in die Fortysomethings eintauchen. Zeit, die Januar und auch die Februar – Challenge darauf auszurichten. Ich sag Euch … meine Achillesferse ist tatsächlich meine Liebe zu allem, was schmeckt. Die Gratwanderung von „Wow, Du siehst blendend aus – strahlst ja richtig“ zu „Hammer zugelegt?“ ist eine gefährliche Sache. Und nach einer Jahresabstinenz und etlichen Versuchen (Vorsätzen) ist es an der Zeit, sich wieder dieser Thematik anzunehmen. Klein. Klitzeklein. Zielgerichtet und positiv. Ich mag meinen Körper. Ein wenig weniger ganzkörperrund. :D

Die erste Challenge des Jahres: Keine Süssigkeiten. Nicht erst der Verzicht ab Aschermittwoch, nein. Heue nacht mit Trompeten, Böllern und dem Sektgläschen in der Hand war es soweit. Keine Süssigkeiten im Januar. *uiuiui* Jetzt ist es ausgesprochen. Und das ist wirklich mal eine echt harte Challenge für mich. Drückt die Daumen. :)

Weil es dazu noch einiges mehr benötigt, bin ich weiterhin auf dem Glücksweg. Ein wenig Unterstützung bekomme ich hoffentlich von Dr. Eckhardt von Hirschhausen. Schaut mal rein. Das Glück kommt selten allein.

Nun – und ansonsten bleibt mir vorerst nichts zu sagen, ausser …

bleibt tapfer. Bleibt bei Euch selbst. Manchmal ist der schönste Weg durch groben Unfug verstellt. Nicht immer ist es ersichtlich, dass wir schon mitten auf unserem höchst persönlichen  Jakobsweg stehen. ;)

Da steht man auf dem gerammelt vollen Parkplatz der Talstation "Brandstadl" in Scheffau ... zu meinem Erstaunen mitten auf dem Jakobsweg. Wer mag, kann natürlich auch die Autobahn nehmen. O_o

Da steht man auf dem gerammelt vollen Parkplatz der Talstation „Brandstadl“ in Scheffau … zu meinem Erstaunen mitten auf dem Jakobsweg. Wer mag, kann natürlich auch die Autobahn nehmen. O_o


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Auf dem Urwaldsteig!

Nachdem ich es immer noch nicht geschafft habe, von meinem eindrucksvollen Weg über die Alpen zu schreiben, widme ich mich vielleicht den gerade vergangenen Wandertagen auf dem Urwaldsteig. Einfach als kleine Erinnerung für mich … :) Natürlich dürft ihr einfach mitlesen und wer weiss, vielleicht verschlägt es Euch ja auch mal hierher … von wo auch immer …

Vor ein paar Wochen habe ich mir ja ein paar neue Hanwags zugelegt. Dicke robuste Wanderstiefel, die wunderbar für alpines Terrain geeignet sind. Ich wollte sie etwas einlaufen, da kam der Urwaldsteig gerade recht. Übrigens auch immer gut für eine minimalistische Einkehr, denn ich habe währenddessen mit meiner Familie im Wohnwagen gelebt. Mehr Minimalismus gepaart mit Pragmatismus geht nicht mehr. Zumindest für das Pendant zu einer 3-Zimmer-Küche-Bad-Wohnung auf 15 m² …

Das letzte für einen Van mit Caravan hinten dran sehr steile Stück hin zum Campingplatz war allein schon Abenteuer genug. Wir hatten uns für einen kleinen Campingplatz direkt am Edersee am Rande des Nationalparks Kellerwald entschieden. Da waren wir wohl um diese Jahreszeit einer der wenigen … schon beim Runterfahren dachte ich, dass wir auf keinen Fall mehr den Weg zurück nach oben kommen mit unserem schweren Geschoss hinten dran. :’D Was wir vorfanden war eine sehr enge sächsische Anbindung ans Dauercamping im Petterson-und-Findus-Millieu gepaart mit einem wunderschönen Indian Summer. Kennt ihr Petterson? Nein … googlet mal. Hier ist zumindest das Wohnhaus desselben. Könnte man meinen …

Pettersons Hof am Edersee! Na sowas ...

Pettersons Hof am Edersee! Na sowas …

Wir haben uns bewusst nur fürs Wandern entschieden und einfach mal vorab gehofft, dass die Buben mitziehen. Mit 8 und 11 kann man da schon mal hoffen … zumal sie eigentlich ja gern im Wald sind. Zuhilfe kam uns da, dass wir unverhofft zu Pilzsammlern wurden. Das hat echt einen ziemlichen Abenteuercharakter für Jungs und der Sammeltrieb wird sofort reaktiviert. :)

Drei Wanderwege sind wir gegangen:

1. Kahle-Hardt-Route – Knorreichenstieg

Knorrige Eiche! :)

Knorrige Eiche! :)

 

Der Rundweg ist vom DKV Campingplatz aus ca. 10 km lang. Zuerst einmal muss man an Höhenmetern gewinnen, um dann relativ auf einer Höhe den kleinen aber wunderschönen Pfad begehen zu können. Und er macht seinem Namen alle Ehre. Überall um einen herum zeigt der lichte und in allen Rottönen schimmernde Laubwald kuriose und sehr knorrige Vertreter seiner Art. Während des ersten Teilstücks zur Halbinsel Scheid hinab hat man den Urwald linkerhand und rechts geht es gut 200 m steil bergab zum Edersee. Wir hatten das Glück, dass es zudem die Sonnenseite war und wir den ganzen Tag von Helligkeit und Wärme verwöhnt wurden. Alles in allem eine leichte Runde. Irgendwie gab es immer einen Baum für die Buben zum Klettern und ausreichend Proviant hatten wir auch dabei. Nein – es sind nicht nur Mädchen, die fortwährend „Hunger, Pipi, kalt“ rufen … ;) Fast am Ende der Runde dann stolperten wir unerwartet über zwei Pilze. Wow! Einen Maronenröhrling und einen Steinpilz, wie wir im Nachhinein feststellten. Und da wir immer ein Taschenmesser dabei haben, haben wir sie gleich mitgenommen und waren von diesem Moment an angefixt.

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Hier leben bestimmt Feen …

2. Katzenstein-Route

Im Bärental!

Im Bärental!

Sehr schöne ca. 8 km lange Runde  von Waldeck aus startend. Zumindest war sie so lang für uns, da wir als alte Geocacher noch einen „kleinen“ Abstecher tief hinein ins Bärental gemacht haben, um einen kleine Dose zu heben. ;) Jede dieser Runden hat ihre markanten Punkte und Geschichten. Die eine etwas schöner, die andere nicht. Diese zum Beispiel führte uns an einen Ort, der an eine in Schinderhannesmanier ausgeführte Räuberei (nicht schön) erinnerte, die einen sehr dunklen Anstrich durch die SS bekam, welche 1942 ihre Willkür an einem Platz im Wald demonstrierte und aus Machtbewusstsein heraus sechs Polen einfach so erhängte. Da geht es einem nicht wirklich gut … doch der Weg durch den Wald nimmt einem schnell die schlechten Gedanken. Ebenso wie die wild wachsenden Pflaumen – von denen wir bestimmt zwei Kilo gepflückt hatten (man trägt ja an sonst nichts …)

Dieser Rundweg war vor allem eins: abwechslungsreich. Während der gestrige Weg durch den Wald geradewegs durchplätscherte, ging es hier rauf und runter. Ziemlich runter … und ziemlich rauf … und irgendwie verloren wir ab und an das Wegzeichen aus den Augen. Aber Garmin sei dank … irgendwann kommt man immer auf den rechten Weg.

Während wir gestern noch klitzekleine Pilze gefunden haben, so war dies ein Mekka für Pilzsammler. Meine Hand passte manchmal nicht auf den Schirm. Echt wahr … allerdings waren die Biester so verwurmt, dass sie einfach nicht mehr zu gebrauchen waren. Schade, sehr schade … aber dennoch gab es eine kleine Ausbeute, die abends mit Bandnudeln (wink zu CL, aber nicht selbstgemacht) und Hühnchen einfach lecker schmeckten. Ich muss immer noch lächeln, dass es möglich ist, im tiefsten Urwald per Smartphone quer durch die Republik Nachrichten zu schicken und sich über Pilze und Strickwarenrauswurf zu unterhalten und per Bild zu reporten! :’D

Wir haben das Bärental gestreift und an der Ratzeburg (nix übrig von) ein Pflaumenkernweitspucken gemacht und die Königin (naaa gut – oder den König) der Ratzeburg zu ermitteln.

Wer wird die Ratzeburg halten? Oder wird sie dem kleinen König Weitspucker in die Hände fallen???

Wer wird die Ratzeburg halten? Oder wird sie dem kleinen König Weitspucker in die Hände fallen???

Zu guter Letzt konnten wir die Runde mit einer Seilbahnfahrt als letzte Mitreisende 5 Minuten nach Schluss quasi beenden. Es sind die kleinen Dinge im Leben, die so unendlich glücklich machen … wie hier eben nicht mehr die 1,5 km rauf nach Waldeck zu kraxeln. Und mit rauf – meine ich rauf!!!

Tolle Runde also!!! :D

Abschließend … nur wegen der Pilze …

3. Hochstein – Route

Die längste gegangene Route. 10 km ca. Vielleicht ein bißchen mehr …

Fliegenpilze wohin auch das Auge blicket ...

Fliegenpilze wohin auch das Auge blicket …ab und an mal den Wegpunkt verloren. 

Von Herzhausen folgt man  der Hauptroute des Urwaldsteigs überwiegend am Edersee entlang. Abschnittsweise verläuft sie durch knorrige Wälder, die immer wieder einen Blick auf den Edersee ermöglichen. Vor der Kehre um ein Bachtal geht es links zum Hochstein. Und irgendwie gelangt man dort zu einer alten Ruine, die komplett vom Wald verschluckt wurde … der Ehrenburg!

Faszinierend; denn schon wieder zeigt sich uns der Wald von einer neuen Seite.

Von relativ breiten Wegen, die dennoch recht duster sind über kleine Pfade, die eher an Wildwechsel erinnern bis hin zu einem lichten Auf und Ab über einen gelben Laubteppich.

Und überall Pilze. Hammer!!! :’D Ich bin echt angefixt. Kleiner Exkurs – heute im Supermarkt gab es Steinpilze. 50 g – getrocknet – 4.99! O_o Unfassbar.

Maronenröhrlinge! *yammi*

Maronenröhrlinge! *yammi*

Wunderschön war unsere Pause an der zugedeckten Ehrenburg. :)

Hier lass Dich nieder ...

Hier lass Dich nieder …

Inklusive kleinem Besucher, der für die Jahreszeit noch recht fit schien. Mal eben schnell die letzten Sonnenstrahlen ausnutzen.

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Alles in allem ging die Zeit recht fix rum. Da wir wettertechnisch wirklich Glück hatten und es nur nachts geregnet hat, war es eine wirklich schöne, wenn auch kurze Zeit am Edersee. Waschbär und Eidechse sagen sich hier „Gute Nacht“ und man muss nicht wirklich jemandem begegnen auf den einsamen Pfaden in einem der letzten Urwalde Europas. Man kann sich einfach berieseln lassen von der Schönheit der lichten Wälder. Ich schwärme, ich weiss. Und es ist eine ganz andere Welt, als die Alpen im Sommer. Aber auf jeden Fall eine schöne … :)

Ade ... Urwaldsteig! :)

Ade … Urwaldsteig! :)

 

 


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Liebling, wie war die Woche? #7 & 8

Heute morgen darf ich liegen bleiben. In meinem Bett. Da war ich nun echt gefühlt lange nicht mehr.  Blauäugig wie ich bin dachte ich damals (also vor etwas mehr als einer Woche), dass ich meinen Asus einpacke und einfach mit in den Urlaub nehme. Internetanbindung hat man ja fast überall heutzutage …  nur vielleicht nicht im hintersten Zipfel Hessens. Da hat man anderes zu tun, als das Land mit Glasfaserkabeln zu durchziehen, damit Mensch auch am ruhigsten Zipfel noch per Laptop in die Welt schauen kann …

Deshalb ein Wochenrückblick in fast nur Bildern … und wahrscheinlich das Versprechen, dass ein paar Blogs zum Erlebten folgen werden. Das ist zuviel, um es in einen Post zusammen zu packen.

Here we go …

Getragen:

PicsArt_1381944548810In Woche # 7 hat a) der Herbst Einzug gehalten und b) war es die letzte Arbeitswoche. Zurück aus Tübingen stand gleich am vorletzten Schultag abends eine Fete an. Deshalb das etwas eigenwillige Kleidungsensemble mittig. Aber eins sag ich Euch … die Wanderschuhe sind nach wie vor bequem. Egal zu welchem Anlass man die Botten aufträgt. :D

PicsArt_1382293668325Spieglein, Spieglein an der Wand … im Wohnwagen oder anderswo. Woche #8 musste ich mal wieder feststellen, wie toll es ist, wenn man eine Freundin hat, die ein Faible für Spiegel hat. Die stehen überall herum. Unter anderem auch das Riesenteil … da kann man alles fotografieren. Hammer. Ansonsten war es der Minispiegel im Wohnwagen. Aber eigentlich geht es ja um die Klamottenwahl. *räusper* Herbstlich, dick eingemummelt … am Edersee auf dem Urwaldsteig und von dort quer durchs Ruhrgebiet an die holländische Grenze zu fast sommerlichen 20°C. Ist was schwierig aus dem kleinen Köfferchen heraus zu leben bei solchen Extremen. Hat aber geklappt. Während ich also den Urwaldsteig in dicken Klamottis gewandert bin, war es dann in Holland das T-Shirt mit Fleece. Meist ohne Fleece …

Gegessen:

PicsArt_1381944211637#7 … Maroni, Muscheln, Brokkoli und Nudeln …

PicsArt_1382293880277#8 … im WoWa … das was man so findet, Äpfelchen, Pilze, Pilze … und okay … auch mal einen Döner!

PicsArt_1382293978429und immer noch in #8 – man könnte glauben, sie war doppelt so lang wie die vorangegangenen Wochen: ein leckerer Gemüseauflauf, holländische Frites speciaal, Maroni und … man glaubt es kaum … Pilze. Ich muss dazu sagen, dass die Maronen und auch die Pilze immer selbstgesammelt sind. Ein irres Gefühl (vor allem am Tag danach, wenn man sicher sein kann, dass die Pilze tatsächlich gut waren. CL – es waren Maronenröhrlinge … :’D)

Gelesen:

Endlich die *Hüter der Rose* zu Ende und gleich eingestiegen mit *Das Spiel der Könige* – ebenfalls Rebecca Gablé.  Teil 3 der Waringham-Trilogie. Ich lieb’s …

Gelaufen:

Unfassbar viel. Ich kann Euch sagen, dass mich die Wanderwoche um einiges nach vorne katapultiert hat. Durch Wälder könnte ich stunden lang laufen.  Höchstschrittzahl 17030 … eieiei. Außerdem hab ich beschlossen, langsam wieder mit dem Laufen anzufangen. Also joggen kann man das ja wirklich nicht nennen. Ich hoffe, ich kann den inneren Schweinehund an den Hörnern packen und mit rausschleifen.

Gehört und gesehen:

PicsArt_1382294180113Wenn man in wenigen Tagen vom Edersee und Natur pur umswitcht in die Großstadt rüber nach Düsseldorf und dann auch noch das Land wechselt und mal eben in Holland rumgondelt … sieht man eine Menge. Hier nur ein kleiner Ausblick. Der Rest in Wort und Bild folgt.

Gehört habe ich  Colectivo … eine „viel“mehrköpfige Band aus Düsseldorf. Hört sich ein bißchen an wie die Jazzkantine. Funkt, Hip Hop, Jazz und R’n’B … ich konnte es nicht so ganz zuordnen. ;) Leider hab ich keine Videos von ihnen bei yt gefunden. Hat großen Spaß gemacht. Die Location war zudem interessant. Wir waren in der Eisbar. Fühlte sich dort an wie in einem Iglu. Alles ganz in weiss gehalten und mit Glasbausteinen in blaues Licht getaucht. Ulkig. Das Ganze gehörte an diesem Abend zu dem Perlfisch. Naja … schaut selbst ;)

So – dann lasse ich es in dieser Woche mal etwas ruhiger angehen. Wollen mal schauen, wie es sich entwickelt. Bleibt gesund und startet gut in die Woche! :)