Das Leben ist wild!


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Projekt 52#1

Neues Jahr – neues Futter!

Bildfutter!

Inzwischen kennt ihr ja meine Klamottis und was ich esse unterliegt auch einer gewissen Routine. Im Westen nichts Neues. Dennoch möchte ich gerne meine Rückblicke beibehalten. Nun. Ich habe mich in 2014 für ein neues Jahresprojekt entschieden.

Augenblicke. Ich fotografiere permanent und eigentlich fast alles, was mir so über den Weg läuft. Begleitet mich durch meine Woche. :) … wenn ihr mögt.

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Was geschah: die Jahresuhr steht niemals still – 2014 kam und machte sich sofort breit.  Auch der kleine (ach was – ist ja inzwischen ein ganz stattlicher Kerl) Kater ist noch Teil unseres kleinen Familienkosmos‘. Er liebt es, neben mir zu liegen und zu schlafen. Ist auch gar nicht angekäst, wenn die Ersatzfamilie mal eine Woche nicht da ist. Fein. Das Zitat: von Erich Kästner. Eins meiner Lieblinge. Denn es fühlt sich sehr wahr an. :) Immer wieder. Seit wir wieder zurück sind, waren wir schon zweimal auf Schlittschuhen unterwegs. Ich hab es vermisst. Konnte ich doch letzte Saison gar nicht fahren mit der operierten Hand. Das war mir zu riskant. Aber jetzt … huiiiii. Tja … ich weiss nicht, wie es den Rheinländern geht, aber in MZ verkaaft mer abm neue Joar schunn die Zuchplakettschä. Helau. Und inzwischen ist übrigens schon fast eine Woche vergangenen ohne Sweets und mit ausgewogener Ernährung. Hart. Aber es geht.

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Guten Morgen, Welt!

„Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung“ …  dieser Spruch kommt mir immer um die dunkler werdende Jahreszeit in den Sinn. Liegt wahrscheinlich an der gedanklichen Verbindung zu dem gleichnamigen Buch von Eric Malpass.

Heute morgen war es dunkel. Und ich wusste gestern schon, dass ich heute totmüde sein werde. Jedem Menschen ist eine innere Uhr zu eigen, und ich handle berufsbedingt dieser an zwei Tagen der Woche komplett gegensätzlich. Wenn ich eins hasse, dann vor dem frühen Vogel aufzustehen. *jammer*

Jetzt ist schon die zweite Woche, in der ich zur Arbeit laufe und da nächstes Wochenende der größte Vieh- und Krammarkt der Gegend in trixtown ist, ist das morgendliche Laufen schon ein wenig abenteuerlich. Los laufe ich völlig alleine, nur mit der Musik im Ohr … an der ersten Bushaltestelle erwacht das Leben und ein paar müdige Gestalten stehen verloren in schattenwerfenden Ecken und warten auf den Bus, der sie direkt in den Tag hineinschaukelt – vielleicht in Hinblick auf einen gleichförmigen Arbeitstag, vielleicht schon Richtung Schule (das wären dann echte Frühaufsteher). Sie warten und hoffen, der Tag bringt etwas Gutes. Aber ich laufe weiter – wieder hinein ins kleine Gassengewirr. Und bin fast sofort wieder alleine mit der Musik.

Vor mir taucht die gespenstisch anmutende Kulisse des Marktes auf. Ich muss am Riesenrad vorbei. Überall stehen ruhige kleine Holzbuden einträchtig nebeneinander mit grellbunten Fahrgeschäften. Grellbunt ist es in meiner Vorstellung  – nachts sind alle Katzen grau. Und der Tag hat die Farben noch lange nicht ans Licht gebracht …

Das Riesenrad bannt meinen Blick. Da steig ich nicht ein. Wahnsinn wie hoch das ist. Und ich bin doch so eine Schissbux. In die Berge – kein Thema – da hab ich ja noch Bodenhaftung oben auf dem Gipfel … aber in so einer fisselskleinen Gondel??? Never ever. So wandern meine Gedanken, während ich mich wie ein Grizzly kurz vorm Winterschlaf fühle.

Meine Ohren schmerzen ein wenig, gestern habe ich ein paar Nadeln reinbekommen – denn meine Schilddrüse spinnt ein wenig herum. Und scheinbar sind es genau die richtigen Punkte. Ich bin erschöpft. Und fast am Ziel.

Der Markt ist hinter mir, meine Gedanken ziehen weiter. Ruhe über der Stadt …

Die ersten Worte mit der Nachtwache … „Alles ruhig?“ – „Alles ruhig!“

Aber nicht mehr lange, der Tag ist angebrochen. Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung …

 

HA! Jetzt ist es allerdings schon eine Weile her – dieser Weg in den Tag. Wach bin ich immer noch nicht so richtig. Aber das kommt hoffentlich noch . :)