Das Leben ist wild!


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Projekt 52#13

Natürlich mache ich auch noch andere Dinge, aber grundsätzlich drehte sich viel um das Thema „Nachhaltigkeit“. Und Ausdünnung … ja vor allem das.

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Wenn der Sommer kommt, kommt unweigerlich mit ihm der Drang, nach draußen zu gehen. Die Sonne geniessen und sich vom lauen Lüftchen die Seele streicheln zu lassen. Ich hab es so sehnsüchtig erwartet.

Nachdem wir uns mit neuen Holzpaneelen für die Terrasse eingedeckt hatten, oblag es mir, die Terrasse als zweites Wohnzimmer dekorativ herzurichten. :) Dafür musste ich lediglich im Fundus suchen und habe recht schnell ein paar alte Töpfe für meine kleinen geliebten Hornveilchen entdeckt.

Und wo ich schon bei den Pflanzen war, habe ich mich endlich, endlich um meine Agatha gekümmert. Das ist die einzige Pflanze mit Namen. Sie wurde nach Agatha Christie benannt und ist, im Gegensatz zu vielen Protagonisten der Agatha-Christie-Krimis, nicht totzukriegen. Im Gegenteil. Sie wuchert munter vor sich hin. Darf sie mit ihrem stolzen Alter von fast 20 Jahren auch. Sie hat ganz schön Federn Blätter lassen müssen und am Ende konnte ich ihren Plastikbottich gegen alternative Gefässe, die ich ebenfalls noch gefunden habe (manchmal ist es auch gut, wenn man sich nicht sofort trennen kann), eintauschen. In vierfacher Ausfertigung. Jetzt haben die ganzen Agatha – Bäumchen wieder Platz. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich sie alle im Haus lassen möchte, denn es ist schon arg viel, wenn sich so ein Baum plötzlich vermehrt. Mal sehen, wo ich sie hinvermitteln kann. O_o

Mit meinem Großen war ich versprochenerweise nochmal auf dem Domänenhof. Es ist schön, dass auch ein fast 12-jähriger Spass an Ausflügen mit Mama hat. Und vor allem an Ausflügen, bei denen man unbedingt schauen muss, ob das Kälbchen von vor zwei Wochen noch da ist. Er hat sich extra die Nummer gemerkt und es tatsächlich wiedergefunden. :) Mit einem Arbeiter haben wir uns super unterhalten, der die Kaninchengehege gesäubert hat und uns die Geschichte vom Einohrhasen erzählt hat (der ebenfalls wieder besucht werden musste). Und von den Hühnern, die dort ebenfalls gehalten werden, haben wir dann noch einige frische Ei-chen mitgenommen. :D

Den letzten Tag der Woche und zugleich den ersten Sommertag in diesem Jahr haben wir mit Freunden auf dem Mittelrhein-Klettersteig verbracht. Eine tolle Wanderung mit Klettersteigelementen. Ein bißchen Höhenangst habe ich ja schon, aber solange ich nicht nach unten schaue, ist alles gut. Ich habe mich plötzlich voller Sehnsucht an die Berge erinnert und die letztjährige Alpenüberquerung … die schmalen Wege, der Geruch des Waldes, die steilen Aufstiege und zielführenden Abstiege. Mit Menschen, die mir am Herzen liegen … :)


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Projekt 52#12

Geht es Euch auch so? Zieht es Euch auch mit aller Macht nach draussen? Mich wie verrückt. Ich sauge die Sonnenstrahlen auf und ärgere mich, wenn es dennoch so fröstelig kalt ist. Aber … er kommt. :)

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Ich liebe den Frühling, ist er doch der Vorbote der warmen Jahreszeit und Glücksbringer in vielen bunten Farben. Wenn ich nicht noch tausend andere Dinge zu tun hätte … ich würde meine Zeit im Garten im Liegestuhl inmitten von all dem satten Grün und seinen bunten Farbtupfern verbringen. Aber bis ich dahin kam … passierte noch einiges.

Am Montag war ich zum ersten Mal mit dem Kater beim Tierarzt. Er ist ja ein kleiner Spanier und meine Nachbarin sagte mir, dass er wohl noch nicht alle Impfungen durch hat. Also – gleich zum Checkup mit dem Kerl. Dies lief ziemlich problemlos. Er ist einfach ein gutmütiger kleiner Kerl. Alles gut überstanden … bis … ja bis er nachmittags plötzlich eine dicke Backe hatte! O_o Na super! Wieder beim Tierarzt angerufen und wieder konnten wir gleich vorbei kommen. Die zweite Autofahrt fand er schon nicht mehr soooo toll und den Tierarzt plötzlich mit Spritze Nr. 2 auch nicht mehr so prickelnd. Diagnose: keine Nebenwirkung der Impfung wie von mir befürchtet sondern ein kleiner Kampf mit einer dicken Hummel, die ihn dann ratzfatz in die Backe gebissen hat. Der Sommer kann ja heiter werden. Hoffen wir mal, dass er draus gelernt hat.

Dann war ich – ebenfalls zum ersten Mal – auf der Suche nach Alternativ-Produkten für die Körperpflege. Spannend. Ich war im „Lush“. Ein Laden, in dem man plastikunverpackte Produkte wie Shampoo und Körperseifen und ähnliches bekommt. Ein Shampoo und einen Badezusatz habe ich mitgenommen. Das Shampoo riecht superlecker nach Jasmin. Bei all der Auswahl fand ich nicht viele Seifen gut riechend. Bin da aber auch sehr eigen. Das meiste hatte etwas von Rosa-Blubber-Duft oder wie Kräuterbeet unter der Erde. Nein – besser … der Geruch von feuchten Fussballschuhen, an denen noch Gras dranhängt.  Nicht so verführerisch.

Den Rest der Woche habe ich nur draussen verbracht. Der Garten ruft mit aller Macht. Und möchte gehegt werden. Bei Sonnenschein kein Thema. Mit einem neugierigen und jagdbegeisterten kleinen Kater etwas anstrengend. Jedes Rascheln animiert zu tigerartigen Anfällen und Kampfeslust, wo immer sich das gegnerische Schere-Frauchen-Gespann befindet. Am Ende musste ich ihn einsperren, sonst würde ich heute noch schneiden … :D

Und in den Wald ging es auch … was ich dort gemacht habe, erzähle ich Euch später. Das braucht einen gesonderten Blog. :)

Die Woche abgerundet haben wir mit dem ersten Flohmarktbesuch des Jahres. Ich suche ganz dringend eine sehr, sehr große Steingutschale oder Schüssel. Gefunden habe ich weder sie noch neue Eierbecher. Dafür einen kuriosen Schuhverkäufer mit geschätzt dem Inhalt eines Schuladens. Womit bewiesen wäre, dass Schuhe eindeutig immer im Rudel vorkommen. Meins wäre es nicht. Ich kaufe ja schon viel und gerne Second Hand, aber bei Schuhen hört das auf. Brrrrrrr …

Ihr Lieben – ich begebe mich zufrieden und müdig zur Ruh. Morgen beginnt die letzte Woche der Plastikchallenge. Aber ich habe das Gefühl, noch ganz am Anfang zu stehen, trotz dass ich schon sehr weit vorangekommen bin. Im Grunde genommen kann man sagen, dass der März dem Ausschleichen und Informieren und dem Recherchieren vorbehalten war. Empirisch exakte Müllmessungen sind hier schwierig. Ich habe zwar gewogen, aber ich schätze, dass das April-Ergebnis wesentlich besser wird. Dann fallen die Zusatzentsorgungen nicht mehr so ins Gewicht. :)

Startet gut in die Woche … wo auch immer ihr seid!


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Projekt 52#11

Äh … ja …

Da ist mir eine Woche verschluppt gegangen. Und auch heute ohne große und viele Worte kommt einfach die Woche Ölf! Ich hab erst Dienstag abend gemerkt, dass ich gar keinen Wochenrückblick geschrieben hatte, da hatte mich die Krankheit schon zwei Tage fest im Griff. :(

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Ja – genau … während also ganz Deutschland im Frühling erblühte, habe ich brav im Bett gelegen und mein Bronchial-Asthma in den Griff bekommen. Der Kater war über Tag mein einziger treuer Begleiter, der sich brav im Wäschekorb oder im neu eingetroffenen Rattan-Transportkorb eingerollt hat.

Nachdem ich einigermaßen genesen war, habe ich den Flur mal wieder in Angriff genommen. Minimalismus respektive der Weg dahin bedeutet spiralenförmig im Haus herumzuwandern und die einzelnen Bereiche immer wieder aufs Neue durchzuschauen, auszusortieren und zu ordnen. Es wird immer weniger. Ich konnte tatsächlich so uralte Überbleibsel aus den Kindergartenzeiten meiner Kinder aussortieren. Eine ganze Tüte Kinderklamotten ist nach Polen gegangen oder ins Onlinekaufhaus. ;)

Während einige Dinge gehen, kommen andere hinzu. So ein wirklich schon alter Crosstrainer, der dennoch seine Funktion gut erfüllt. Ein bißchen geölt, ein bißchen geputzt … wie neu. Wenn ich wieder einwandfrei atmen kann, wird er wöchentlich genutzt, um meine Fitness weiter auszubauen. Kurzer Weg … vielleicht hilft es.

Heute dann der erste Sonnenausflug. Die Natur ist wunderbar und streichelt die Seele. Wir haben zum nachbardörflichen Biobauernhof einen Radausflug gemacht. Die neugeborenen Kälbchen sind allerliebst und die Bullen respekteinflössend. Meine Herren … O_o Dagegen wirkt der junge Heranwachsende noch ganz kuschelig … wer weiß wie lange noch.

Dadurch, dass ich viel Zeit liegend verbracht habe, habe ich natürlich auch viel gelesen. Diese Woche „Die russische Herzogin“ von Petra Durst-Benning. Parallel dazu in Wiki, weil ich immer genau wissen will, was es noch so zu wissen gibt über die Protagonisten meiner historischen Bücher. Kurz – es gibt schönere Bücher von ihr, aber dennoch hab ich es gern gelesen. Es bringt einem die Geschichte zur Kaiserzeit in Deutschland näher und ist beim zweiten Hinschauen faszinierend.

Jetzt lese ich gerade „Das Lavendelzimmer“ von Nina George. Ich bin auf Seite 81 und hatte schon alles … von fliessenden Tränen vor Herzrührung bis hin zu Schmunzeln. Mir gefällt es sehr. Das weiss ich jetzt schon. Ich mag diese französisch geschriebenen Romane. :)

Zwischenstand Plastikmanagement gibt es morgen höchstwahrscheinlich. Es geht voran.

Geniesst den Abend und lasst es Euch gutgehen! :)


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Projekt 52#9

Im Zeichen des Fasching …

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Bis Donnerstag war noch alles normal. Relativ einfarbig. Ruhig. Mit meinem Spätdienst an Altweiberfasching wird generell die närrische Zeit eingeläutet. Da hatte dann auch das von mir trainierte Männerballett seinen Auftritt. Sehr genial übrigens. Auch wenn der eigentliche Auftritt komplett in die Hose ging. :’D Aber die Zugabe haben sie prima hinbekommen. Ich glaub, ein bißchen muss man sich da schon mal zum Affen machen können.

Die Faschingszeit hat allerdings auch ihre leisen Töne. Während sich das Leben bei vier meiner engsten Freundinnen gerade sehr schwer gestaltet, bin ich in ruhige Fahrwasser geschippert. Heisst aber auch, als Fels in der Brandung bin ich Anlaufstelle als Seelentröster und Katalysator. Als anderer Blickwinkel. Das Vierteilen allerdings klappt nicht so prima. :( Für eine Freundin war ich auf Standby geschaltet. Ich sagte ihr, wenn alle Stricke reissen, könne sie gerne die 240 km fahren und hier das Wochenende verbringen. Ist eh immer alles für Notfälle gerichtet. Die zweite Freundin wollte gerne mit mir zu einer Faschingsfete und dann fluppte noch der Geburtstag des Ehemannes der dritten am gleichen Abend dazwischen. Weil ich dann zu der zweiten nicht pünktlich kam und sie nicht Willens war, mir noch eine halbe Stunde zu gewähren,  ist sie mit dem Taxi  vorausgefahren. Ob sie nachts nach Hause käme, war ungewiss … Es ist sehr kompliziert gerade und belastet mich in manchen Momenten doch sehr. Auf dem alleinigen Weg durch die Nacht nach hause, war ich mir sehr nah und plötzlich überflutete mich ein Gefühl von Einsamkeit, dass ich nicht zu stoppen vermochte. Ich bin nicht mehr zu der Fete gefahren. Ich bin in mein Bett gekrochen. Und das war gut so. Zog aber einen ziemlichen Stress und einen uneinsichtigen Streit von beiden Seiten nach. :(

Und ausserdem  am nächsten Tag eine echt mistigtiefe Schnittwunde am linken Daumen. Himmel – das war eine Sauerei. Aber ins KH wollte ich nicht. Ist nur passiert, weil ich das Streitgespräch mit meiner Freundin hinter mir hatte und dann noch dachte, nach drei Sekt einen Weisskohl schnippeln zu müssen. Dabei hab ich mich so in Rage geschafft, dass das Victorinox-Kneippchen ratzfatz sauber gearbeitet hat. O_o Man wird mit einem roten Daumen zwangsläufig zum Kommentarmagnet! Ich weiss gar nicht, wie oft ich „Hey trix! I like!“ gehört habe an dem Wochenende.

Aber wie man sehen kann, hatte ich trotzdem noch Spaß. Der Engelchen-Abend war toll. Meine weltbeste Schwägerin war auch mit dabei und wir haben bis morgens getanzt. :) Und manchmal hat so ein Daumen ja auch Vorteile … man wird verwöhnt. Zum Beispiel beim Schnitzelessen! :D

Die Plastik-Challenge ist übrigens wie schon zu lesen war gestartet. Es läuft ganz gut. Im Moment brauchen wir viele Altlasten auf und ich reduziere bewusst die Einkäufe. Es gibt Wasser in Glasflaschen und frische Brötchen in Papiertüten  statt Toast in Plastikfolie. Noch ist es einfach zu händeln. Noch …

Ausgelesen habe ich „All die schönen Toten“  – zu finden in der Buchliste oben! Gerade bin ich bei „Wer Schatten küsst“ . Kurze Nachlese folgt morgen, denn ich werde heute die Fassenacht auf meine Weise beerdigen, indem ich mich mit einem Buch und einem Glas Roten kuschelig aufs Sofa verziehe, während mein Mann klettern geht.

Ich geniesse die Zeit, in der es nicht mehr so kalt ist und freue mich an den Farben um mich herum. Leute – es wird Frühling …


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Projekt 52#8

Erst mal … dickes Sorry, ich komme gerade wenig zum Schreiben, weil mir die Woche nur so um die Ohren fliegt. Puh. Aber nee – eigentlich sollte das nicht so sein. Ich gelobe Besserung.

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Die vergangene Woche war angefüllt mit Sport und Ausgang. :) Nicht, dass es das besser macht. Irgendwie war mir gar nicht so zum Lachen und manchmal muss ich da eben durch, weil es mein Job ist. Wie jetzt? Dazu komme ich gleich. Ich schlafe immer noch schlecht. Inzwischen hat mir meine Heilpraktikerin ein Valium ins Ohr gepfeffert. Es würde bestimmt helfen, wenn nicht immer der Kater so ein liebesbedürftiges Ankuscheln zur Unzeit praktizieren würde. Mooooaaaahhhh!

Dennoch muss ich durch. Durch jeden Tag. Egal, wie verpeilt ich bin. Im Zeichen des Sports stand fast jeder Tag. Ich bin zum ersten Mal wieder gelaufen. Uiuiui. Hart war es. Nach einer halben Stunde war ich durch. Ich glaube tatsächlich, auch wenn man ein wenig trainiert ist, sind die sportartdifferenzierten Konditionsanforderungen nicht immer ein Level. So fühle ich mich gar nicht sooooo unsportlich und dennoch keuche ich wie eine Dampflok. Für die Statistik: zweimal Aroha, zweimal Laufen. Zweimal … *räusper* … na eigentlich dreimal unendliches Üben einer geeigneten Choreografie für „Schwanensee“. Ich trainiere ein Männerballett. Tja – jetzt ist es raus. Und weil die Jungs sich immer so wenig Gedanken machen, mussten sie jetzt einfach mal einen Klassiker einstudieren. Heisst aber auch für mich: ich muss es selbst können. Und so tanze ich seit Tagen in Pirouetten, kleinen Schrittchen und Hockbewegungen durchs Wohnzimmer. Ich glaub, mein Nachbar hat einen Heidenspaß, weil er durch die noch kahlen Büsche spinxen kann. O_o Dafür lose ich komplett ab bei der 7-Minutes-Workout-Challenge. Das ging aber sowas von grandios in die Hose. :( Leider. Nicht meins.

Die Schweizer sagen, sie gehen in den Ausgang. Das habe ich ebenfalls oft getan letzte Woche. Mittwoch abend war unser seit Jahren bestehendes Theaterfrauen-Ensemble im Mainzer Unterhaus. Dort gastierte die Leipziger Pfeffermühle mit dem Schauspiel: „Die Schwestern“. Joah. Die erste Halbzeit war etwas zäh. Ein paar kleine Lacher nachdem das Ganze endlich mal in Gang kam. Manches hätte man sich sparen können. Aber gut. Nach der Pause war es dann doch einigermaßen gut. Man kann mich schon leicht zum Lachen bringen … aber eben nicht immer. Das Gleiche gilt für gestern. Jobmässig fahre ich schon mal mit meinen Jungs und Mädels auf Konzerte oder eben auch mal zu einem Comedian. Ich hab tatsächlich schon Britney Spears gesehen (kann ich ja heute immer noch nicht glauben, aber gut). Gestern waren wir bei Bülent Ceylan. Vielleicht war es einfach nicht meine Woche, aber ich hab auch dort nicht lachen müssen. Es hat einfach nicht gerockt. Mich zumindest nicht. :( Zwei Lieder hat er gesungen und das wiederum hat mich echt überrascht. Das war wirklich gut. Und ich fasziniert. :) „Ich bin nur ein Teil dieser wilden Welt“ – na mit dem Text fängt man mich eh ein. Wer die Welt als solche erkennt, gefällt mir einfach. Aber ich muss sagen: er hat dennoch einen Stein bei mir im Brett und zwar für das „Hinterher“. Wir durften nach der Show noch Fotos machen und uns Autogramme geben lassen. Super gelassen und entspannt. Geduldig und einfach freundlich. Vielen Dank, Herr Ceylan. Das war klasse!!! Ich find‘, wir sehen auch wirklich gut aus auf dem Foto. :’D

Am Samstag hatte mein Patenkind Geburtstag. Oh – irgendwie hab ich davon keine Fotos gemacht. Es gab unfassbar viel zu essen und ich merke, dass ich das gar nicht mehr mag. Fast alle Mitglieder dieses Zweiges sind – das muss ich ganz platt sagen – korpulent. Da frag ich, ob ich was mitbringen soll! „Ja – Kuchen!“ Und dann stehen dort Unmengen davon. O_o Ich versteh das nicht. Und ich mach das auch nicht mehr mit. Dieses Zuviel!!! Wir waren froh, wieder zuhause zu sein.

Unsere schönsten Abende bestehen aus dem Zusammensein. Die Kinder sind jetzt so groß, dass sie gerne mal ein Familienspiel spielen. Eins das eine längere Aufmerksamkeitsspanne als „MauMau“ erfordert. So haben wir uns jetzt mal an „Heimlich & Co“ herangewagt. Macht Spaß. Und mein Sohn, der in 2012 wirklich extrem am Rad gedreht hat und äußerst sensibel seine Tage verbracht hat in Flucht vor der Welt und seiner durchgeknallten midlifeverkristen Mutter,  sitzt da und sagt: „Das sind die schönsten Tage: wir schlafen aus und ich kann mich verabreden. Es gibt was Leckeres zu essen und wir spielen ein Familienspiel!“

Mir geht es gut und ich freue mich auf den Frühling. Ich bin wirklich froh, dass er jetzt kommt. Die melancholischen Tage werden weniger und ich habe Lust raus zu gehen. :) Hopp – in die Sonne, meine Lieben!


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Projekt 52#7

Die vergangene Woche stand im Zeichen des großen „G“! Geburtstage. Also ehrlich, wenn mir jetzt noch einer ein Stück Kuchen anbietet, dann weiss ich nicht mehr, was ich tue. Es ist zwar schön, zu feiern, aber irgendwann isses auch mal gut. :’D

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Der Kater ist inzwischen schon fast eine Woche bei uns. Das er ein Streuner ist, kann ich so gar nicht behaupten. Jetzt, wo er weiss, dass er bleiben darf, tut er dies auch. :) Er geniesst sichtlich sein Leben. Die Frage ist jetzt nur, wie kann man eine Katzenklappe integrieren, so dass ich nicht dauernd schauen muss, wann er raus und rein will. Raus ist ja das kleinste Problem.

Wie ich schon im letzten Post geschrieben habe, gab es viel zu feiern. Jeden Tag und manchmal sogar zweimal. Einmal davon auch für mich. :) Da ich letztes Jahr genullt habe, war ich dieses Jahr komplett entspannt. Es geht nichts über Freunde, die das genauso sehen. Man sitzt in gemütlicher Runde am Tisch und bedient sich nach Herzenslust an Käse und Würstchen und all so was. Abschneiden, reinbeissen.  Die Geschenke waren ebenfalls wundervoll. Unter anderem hat mir mein Sohn eine Herzkette geschenkt, die er selbst angefertigt hat. Er hat das Herz ausgesägt und geschliffen und schlußendlich angesprüht. Es ist toll. Ein neues rabenschwarzes Schätzchen habe ich auch bekommen. Mein kleiner Asus ist inzwischen komplett ausgenudelt. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich ihn auch noch weiter genutzt, aber mein Mann konnte das latente Genörgel wohl nicht mehr ertragen. :P Und so hat er zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, der Schlingel. Aber einfach ist es nicht. Die neue Windows-Wischoberfläche ist schon sehr speziell und mir wurde am Anfang grottenübel. Dieses Hin- und Herwischen macht mein Hirn wohl nicht so ohne Weiteres mit. Ist ja auch klar, mir wird ja eh überall, wo es schaukelt, schlecht. Wieso sollte es hier anders sein?

Eins der tollsten Geschenke ist ein Essensplaner. Manch einer wird sich jetzt fragen, warum das! Aber ich liebe solche kleinen Essentials. Meine Schwägerin hat sowas am Kühlschrank und einen Einkaufs“zettel“ auch. Ich war schon immer neidisch darauf und sie hat mir jetzt auch einen handgefertigten Plan geschenkt. Juhu!!!

Einen neuen Eintrag in der Bücherliste gibt es ebenfalls: „Bußestunde“ von Arne Dahl. Sehr gutes Buch!

PS. … grad werd ich etwas irre. Unsere Nachbarin und Balous ehemalige Besitzerin klingelt gerade. Nun – wäre ja auch kein Problem, aber das tut sie etwas zu oft in der letzten Zeit. Und immer bin ich noch im Schlafi. Ich bin kein Morgenmensch und vor 9.00 Uhr funktioniere ich zwar, aber deutlich reduziert. Es sei denn, ich muss aus dem Haus, ansonsten trifft man mich auch schon mal im Schlafi an. Irgendwie wird mir das grad zu anstrengend. Der kleine Kerl kann ja da ruhig auf der Terrasse sitzen. O_o Wie ich das Problem angehe (oder ist es noch keins und entwickelt sich erst dazu), muss ich mir noch überlegen.


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Projekt 52#6

Irgendwie komm ich grad nicht hinterher. Woran das liegt? Tja … das reale Leben hat mich ziemlich im Griff. Zudem geht es mir seit gestern abend gesundheitlich nicht so gut – irgendwas liegt mir schwer im Magen. Deshalb fasse ich mich kurz – so zwischen dem einen Termin (war schon in der Schule – Büchereidienst) und dem nächsten (korrigiere mich seit ein paar Tagen durch die Texte für das Programmheft der Lesewoche, die in trixtown stattfindet).

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Dann mal im Telegrammstil … die Uhr tickt und ich muss schon wieder aufs Fahrrad … *aaaahhhh*

Ich hatte alles – von Frisör bis Zahnarzt, von der Anklagebank bis zur Wildschweinjagd und sogar eine Damensitzung. Dann noch der Auftakt zur Geburtstagsreihe im Februar – kurz, es war alles dabei.

Zur Wildschweinjagd kann ich sagen, dass es eine äußerst spannende Sache für mich war. Ich schaue gern mal hinter die Kulissen und mag es nicht, einfach zu sagen: „das ist Käse!“, wenn ich mich damit nicht auskenne. Und ich musste feststellen, dass die beiden Jäger, mit denen ich mitgegangen bin, sehr achtsame Männer sind. Da wird nicht einfach geschossen oder blindwütig durch den Wald gefegt. Im Gegenteil, man verschmilzt zum einen mit der Natur (okay – war ja auch stockeduster), aber man kriegt auch ein ganzheitliches Gefühl für Zurückhaltung. Gesehen haben wir unfassbar viele Hirsche und Rehe – aber kein einziges Wildschwein. Irgendwie bin ich doch froh … ;) Aber dennoch – eine interessante Erfahrung war es trotzdem. Ich denke fast, ich geh da noch mal mit. Der Freund, der mit mir auf die Pirsch gegangen ist, ist übrigens Winzer und hatte just an dem Tag einen Rotwein abgefüllt, den wir dann auch gleich mal probiert haben. :)

Über die Anklagebank hab ich mich ja schon ausgelassen. Aber dann war da noch die Zeitreise in die 1920er Jahre. Das Thema „Orient Express“ fand ich sehr spannend. Es gab einige Mißverständnisse und ein Teil der knapp 3o Mädels, die wir waren, kam im Sari. O_o Irgendwie haben die das Express glatt unter den Tisch fallen lassen. Also – so eine Damensitzung steht und fällt ja mit der Stimmung, die man selbst macht. Um es abzukürzen: wir waren alle ziemlich krank am nächsten Tag … und damit breiten wir dann mal die Decke des Schweigens über das Geschehen. Ich merke nur, dass ich, wenn ich mich einmal entalkoholisiere, tatsächlich kaum was vertrage. Ich schätze, die nächsten Wochen durch die Fassenacht wird eher gemächlich gehen. Ist mir auch ganz recht, wenn ich ehrlich bin.

So – und nun muss ich weiter. Für diese Woche hab ich mir vorgenommen, ein wenig mehr im Bereich Minimalismus zuhause hinzuschauen und wieder mehr Bilder zu machen. Schöne. Farbenfrohe. Lieber Frühling komm doch bald.

Neues in der Bücherliste: „Verwesung“ von Simon Beckett. Hätte ich vielleicht nicht gerade vor der Nachtwanderung durch den Wald auslesen sollen …

Bleibt gesund! :)